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Projektarchiv

Projekte in der Vergangenheit


MIROSLAV - Machine Translation Initiative for Russion and other Slavic Languages

Ziel des Projektes war es, die Sprachen des östlichen Europa an die Standards und Verfahren der maschinellen Sprachverarbeitung im übrigen Europa heranzuführen. Das Vorhaben beinhaltete zwei wesentliche Aspekte: einen Teil, der sich stärker mit linguistischer Grundlagenforschung befaßt und sich dazu speziell die Analyse notorisch schwieriger Phänomene der slawischen Sprachen vornimmt; und einen zweiten Teil, der den Anwendungsbezug und die Einsetzbarkeit der gefundenen Ergebnisse im Auge hat und entsprechende Einbettungen in konkrete Anwendungen usw. vornimmt.


SIMBA - Sprachliche Interaktion mit einem intelligenten, maschinellen Beifahrer

Entwurf einer interaktiven akustischen Bedienungsanleitung im Automotivbereich. Prototypische Realisierung einer interaktiven akustischen Bedienungsanleitung im Automotivbereich. Experimentelle Untersuchungen zu einer interaktiven akustischen Bedienungsanleitung im Automotivbereich. Förderung: Daimler-Benz Forschung, Stuttgart.


1998-2000

TransRouter - Translation Router (Telematics Applications of Common Interest - Language Engineering)

Gegenstand des Projekts TransRouter waren Entwurf und Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems zur Planung von Übersetzungsprojekten. Im Verlauf dieses Projekts wurden Profile für die Beschreibung von Texten, Sprachdaten, Übersetzungswerkzeugen und Übersetzern als Grundlage des Entscheidungsprozesses entwickelt. Darauf aufbauend wurde ein Entscheidungsalgorithmus entworfen und implementiert. Eine graphisch-interaktive Benutzungsoberfläche unterstützt den Auswahlprozess. Es wurden 3 Prototypen des Systems entwickelt und durch Nutzertests evaluiert. TransRouter wurde als Projekt LE4-8345 im 'Telematics Applications of Common Interest Programme' im 4. Rahmenprogramm durch die Kommission der Europäischen Gemeinschaft und das Schweizer Ministerium für Erziehung und Wissenschaft von 1998 bis 2000 gefördert. Mitglieder des Konsortiums waren: Berlitz, Dublin; CST, Kopenhagen; University of Edinburgh; TIM/ETI; University of Genf; Lernout and Hauspie, München; LRC, Dublin; Universität Regensburg.
Förderung: Commission of the European Communities: DG XIII, Telecommunications. Information Market and Exploitation of Research, Berlitz Ireland Ltd. (Berlitz GlobalNet.)


1997-2000

SMMI (Phase I/II/MOST/III/IV): Mixed Mode Interaktion: Teilprojekte " Sprachbedienungskonzepte für Navigationsgeräte und Telefonie" und "Rhapsody Modellierung"

Phase I: Mixed Mode Interaction in komplexen multiinstrumentellen und multimodalen Umgebungen. Phase II: Entwicklung eines Prototyps zur sprachlichen Bedienung von Navigationsgeräten. MOST: Technische Integration des optischen Bussystems Most zum Datenaustausch div. Kommunikationskomponenten in Fahrzeugen. Phase III: Erstellung eines natürlichsprachlichen Dialogmodells zur Nutzung von Freisprecheinrichtungen in Fahrzeugen. Phase IV: Auf der Basis des CASE-Tools "Rhapsody", das auf dem Paradigma der objektorientierten Programmierung der UML (Unified Modelling Language) beruht, wird eine Simulations- und Testumgebung geschaffen, die über den Austausch von Klassenbibliotheken im Stande ist, die gesamte sprachliche und haptische Bedienung und die dabei entstehenden Abhängigkeiten des MMI zu simulieren. Mit diesem Tool kann bei der Erstellung und bei Veränderungen des Modells gleichzeitig Code erzeugt werden, der für die Realisierung auf anderen technischen Plattformen benutzt werden kann. Im Vordergrund dieses Projekts stand deshalb die Erstellung möglichst allgemeiner Klassenbibliotheken zur Dialogbeschreibung und die Integration von allgemeiner Dialogfunktionalität. Dabei sollte auch die Eignung und Leistungsfähigkeit dieser Entwurfsmethodik ausgetestet werden.
Förderung: Audi AG, Ingolstadt


1996-1999

ACCESS - Automated Call Center Through Speech Understanding

Analyse von Dialogen im Call Center Bereich und Wizzard of Oz Experimente zum Design von natürlichsprachlichen Dialogen. Projektpartner: Tellit Direkt Versicherung. Versicherungen, Banken und andere Dienstleister bedienen sich zunehmend Call Centers zur Betreuung ihrer Kunden. Für Routinedialoge werden im Projekt ACCESS speech-server entwickelt, die einen computergesteuerten Dialog mit dem Benutzer führen sollen, der sich von operatorgesteuerten Dialogen nicht wesentlich unterscheidet. Projektpartner: DASA, Ulm; Daimler Benz, Forschungszentrum, Ulm; Interamerican, Athen; Toshiba, Regensburg; Tellit Direkt, Bergisch-Gladbach; Universität Patras; WCL, Patras. Erstellung eines Evaluationstools zur Auswertung von Dialogen.
Förderung: Daimler Benz, Forschungszentrum, Ulm; Europäische Union, Telematics Applications Program Nr. LE 1802-10347/0; Daimler-Benz Aerospace AG (DASA), Ulm

  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur (I:IMSK)

Informationswissenschaft

Forschung
Studierende bei einem Eye Tracking Experiment

Studierende führen ein Eye Tracking Experiment durch