Zu Hauptinhalt springen
Startseite UR

Master

Offene Themen


Diese Liste wird ständig aktualisiert; bereits vergebene Themen sind gekennzeichnet


Fußgängernavigation

Nur Sichtbares ist referenzierbar. Landmarken u. ihre Sichtbarkeit von einem gegebenen Standort aus. (M.A)

Ausgangssituation / Hintergrund:

Aktueller Stand der Forschung ist, dass die Salienz eines Objektes in vier Teilbereiche „zerfällt“: visuell, semantisch und strukturell. Als vierter Teilbereich wird die Sichtbarkeit aus der der Ferne (engl. advance visibility) genannt.

Problemstellung:

Die Dominanz der Sichtbarkeit im Voraus, also bevor auf eine Landmarke in Routenanweisungen Bezug genommen wird, gilt zumindest unterschwellig häufig als sehr dominante Teileigenschaft der Salienz. Diese unterstellte Vorrangigkeit ist bisher nicht empirisch belegt.

Zielsetzung der Arbeit:

Konzeption und Durchführung einer empirischen Untersuchung, die Aussagen darüber erlaubt, ob und vor allem unter welchen Bedingungen, die Sichtbarkeit eines Objektes besonders wichtig ist, um darauf Bezug in Routenanweisungen nehmen zu können. Denkbar wäre etwa der Einfluss des Orientierungssinns einer Person, das Vorwissen über die Gegend in der navigiert wird etc.

Status: noch nicht vergeben; online seit 17. Januar 2013

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Bernd Ludwig; Markus Kattenbeck


Jeder Landmarke ein Feature. Die Bezugnahme auf Features in Routenanweisungen. (M.A)

Ausgangssituation / Hintergrund:

Viele Landmarken gelten besonders deshalb als salient, weil sie Werte für verschiedene Eigenschaften aufweisen, die zusammen dessen besondere Auffälligkeit ergeben.

Problemstellung:

Der aktuelle Stand der Forschung zeigt, dass Routenanweisungen für Fußgängernavigation besonders kurz u. leicht verständlich sein müssen. Im Sinne dieser gebotenen Kürze ist bisher ungeklärt, wie aus den bewerteten Eigenschaften einer Landmarke, diejenige Eigenschaft automatisch ausgewählt werden kann, welche am meisten zur Auffälligkeit beiträgt.

Zielsetzung der Arbeit:

Ziel ist für gegebene Kontextfaktoren C (Richtung der Benutzerbewegung o.ä.) dasjenige Feature Fi vorhersagen zu können, das maximalen Identifikationswert für eine Landmarke aufweist. Dies geschieht durch die Auswertung von empirischen Daten im Außenbereich, d.h. die Funktion max(P(Fi|C)) für Routenanweisungen zu implementieren u. zu validieren.

Status: noch nicht vergeben; online seit 17. Januar 2013

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Bernd Ludwig; Markus Kattenbeck


Weitere Themen finden Sie hier (ebenfalls unter dem Stichwort "Fußgängernavigation").

  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur (I:IMSK)

Informationswissenschaft

Abschlussarbeiten

Abschlussarbeiten Rechte Spalte