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Aktueller Stand der Forschung ist, dass die Salienz eines Objektes in vier Teilbereiche „zerfällt“: visuell, semantisch und strukturell. Als vierter Teilbereich wird die Sichtbarkeit aus der der Ferne (engl. advance visibility) genannt.
Die Dominanz der Sichtbarkeit im Voraus, also bevor auf eine Landmarke in Routenanweisungen Bezug genommen wird, gilt zumindest unterschwellig häufig als sehr dominante Teileigenschaft der Salienz. Diese unterstellte Vorrangigkeit ist bisher nicht empirisch belegt.
Konzeption und Durchführung einer empirischen Untersuchung, die Aussagen darüber erlaubt, ob und vor allem unter welchen Bedingungen, die Sichtbarkeit eines Objektes besonders wichtig ist, um darauf Bezug in Routenanweisungen nehmen zu können. Denkbar wäre etwa der Einfluss des Orientierungssinns einer Person, das Vorwissen über die Gegend in der navigiert wird etc.
Prof. Dr. Bernd Ludwig; Markus Kattenbeck
Viele Landmarken gelten besonders deshalb als salient, weil sie Werte für verschiedene Eigenschaften aufweisen, die zusammen dessen besondere Auffälligkeit ergeben.
Der aktuelle Stand der Forschung zeigt, dass Routenanweisungen für Fußgängernavigation besonders kurz u. leicht verständlich sein müssen. Im Sinne dieser gebotenen Kürze ist bisher ungeklärt, wie aus den bewerteten Eigenschaften einer Landmarke, diejenige Eigenschaft automatisch ausgewählt werden kann, welche am meisten zur Auffälligkeit beiträgt.
Ziel ist für gegebene Kontextfaktoren C (Richtung der Benutzerbewegung o.ä.) dasjenige Feature Fi vorhersagen zu können, das maximalen Identifikationswert für eine Landmarke aufweist. Dies geschieht durch die Auswertung von empirischen Daten im Außenbereich, d.h. die Funktion max(P(Fi|C)) für Routenanweisungen zu implementieren u. zu validieren.
Prof. Dr. Bernd Ludwig; Markus Kattenbeck
Weitere Themen finden Sie hier (ebenfalls unter dem Stichwort "Fußgängernavigation").
Abschlussarbeiten