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Prof. Dr. Christian Wolff

Lebenslauf

Universitätsprofessor Dr. phil. habil. Christian Wolff, M. A.
Lehrstuhl für Medieninformatik am Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur der Universität Regensburg

Seit Oktober 2003 ist Christian Wolff Professor für Medieninformatik an der Philosophischen Fakultät III - Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften. Anfang 2010 wurde er auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für Medieninformatik an dieser Fakultät berufen, den er seit April 2010 innehat.

Werdegang

Christian Wolff wurde 1966 in München geboren und wuchs in Regensburg auf. Nach dem Abitur am Regensburger Goethe-Gymnasium studierte er Linguistische Informationswissenschaft, Geschichte, Allgemeine Sprachwissenschaft und Anglistik an den Universitäten Regensburg und Bielefeld und erhielt Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie nach dem bayerischen Begabtenförderungsgesetz.

Nach seinem Magisterexamen (1990) arbeitete er an der Universität Regensburg in einem informationswissenschaftlichen Forschungsprojekt bei Prof. Jürgen Krause. Dort entstand auch seine Dissertation (1994) über "Graphisches Faktenretrieval", die im Schnittfeld von Informationswissenschaft, Informatik und Kognitionswissenschaft angesiedelt ist. Sie wurde mit dem Kulturpreis Ostbayern ausgezeichnet, dem Promotionspreis der Universität Regensburg. Ab 1994 arbeitete Christian Wolff als Assistent bei Prof. Gerhard Heyer in der Abteilung für automatische Sprachverarbeitung am Institut für Informatik der Universität Leipzig. Dort erfolgte im Jahr 2000 auch seine Habilitation im Fach Informatik mit einer Arbeit über dynamische elektronische Bücher.

2001 und 2002 nahm er Vertretungsprofessuren für Medieninformatik in Chemnitz und Regensburg wahr. 2002 folgte er einem Ruf auf die Professur für Medieninformatik an der Fakultät für Informatik der Technischen Universität Chemnitz und wechselte 2003 auf die neue Professur für Medieninformatik an der Universität Regensburg. Einen Ruf auf eine C4-Professur für Medieninformatik an der PH Schwäbisch Gmünd hat er 2004 abgelehnt. Im Jahr 2009 erhielt er einen Ruf auf die Position des Direktors der Stiftung Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft), Kiel und Hamburg, in Verbindung mit einer W3-Professur für Medieninformatik an der technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität Kiel (abgelehnt im November 2009).

Zu seinen Forschungsgebieten zählen die Modellierung und Entwicklung multimedialer und multimodaler Informationssysteme, das elektronische Publizieren und die Texttechnologie, insbesondere Text Mining. Neben seinen Forschungsarbeiten hat er ein Lehrbuch der objektorientierten Programmierung vorgelegt und mehrere Sammelbände herausgegeben.

Zusammen mit Kollegen der Universität Leipzig gründete er 2000 die Softwarefirma TextTech GmbH, die sich mit dem Transfer von Forschungsergebnissen auf den Gebieten Texttechnologie und Wissensmanagement befasst, und war bis Anfang 2003 ihr geschäftsführender Gesellschafter.

Ämter und Mitgliedschaften

Christian Wolff ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften (u. a. Association for Computing Machinery (ACM), IEEE Computer Society, Gesellschaft für Informatik).

Seit April 2009 ist er Vorsitzender des Hochschulverbands Informationswissenschaft. Von September 2010 bis September 2013 war er gewähltes Mitglied der Leitung der Fachgruppe Medieninformatik in der Gesellschaft für Informatik (GI). Daneben ist er Mitglied des Beirats der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft, und (kommissarischer) Sprecher der Regionalgruppe Ostbayern der Gesellschaft für Informatik. 2008 bis 2011 gehörte er dem Vorstand von vascoda e.V. an, dem Trägerverein des deutschen Wissenschaftsportals vascoda.

Seit 2010 ist er externes Mitglied des Senatsausschusses Wettbewerb (SAW) der Leibniz-Gemeinschaft.

Seit 2011 ist er Vorsitzender der IuK-Kommission der Universität Regensburg.

Von 2005 bis 2007 und von 2009 bis 2011 war er Prodekan der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften. Von 2005 bis 2011 war er Forschungsdekan dieser Fakultät und Mitglied des Forschungsrates der Universität Regensburg. Von Oktober 2011 bis September 2013 war er Dekan der der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften.

Seit Oktober 2013 ist er gewähltes Mitglied des akademischen Senats und des Hochschulrats der Universität Regensburg.

  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur (I:IMSK)

Medieninformatik

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