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Kolloquium am 24. und 25. Oktober 2013
En su larga trayectoria de más de 50 años, Carlos Saura se ha destacado como uno de los directores más polifacéticos del cine español. En su obra prevalece, ante todo, la constante búsqueda de nuevos horizontes estéticos: desde el Nuevo Cine Español al cine de la memoria, pasando por películas que ponen en escena y cuestionan la identidad española; como cineasta crítico de la época de Franco, director destacado de la Transición y también como director de películas de danza y de música. Sus obras presentan registros alegóricos, surreales, intimistas o incluso realistas. Saura ha llevando a la pantalla tanto obras de teatro y óperas como proyectos documentales, y se ha acercado al público tanto con técnicas del cine popular como mediante un trasfondo de crítica social y política.
Sin embargo, lo que destaca sobre manera en esta obra polifacética es el interés constante del cineasta por otros géneros y otros medios de comunicación, interés que constituye una especie de hilo conductor de su estética y que puede manifestarse en los objetos o temas de su filmografía, como es el caso de la literatura en “Elisa, vida mía”, del teatro en “Bodas de sangre”, del baile Flamenco en “Flamenco, Flamenco” o de la pintura en “Goya en Burdeos”. Pero los otros medios también pueden influir en su estética cinematográfica, sin que estos se constituyan forzosamente en el tema de una película. Así, por mencionar solamente un ejemplo, la fotografía también influye en la estética de “La Caza”.
El coloquio se propone, pues, centrarse en las diferentes estéticas intermediales que el cine de Carlos Saura ha introducido en el contexto del desarrollo del cine español desde los años cincuenta del siglo pasado y de los cambios políticos y culturales del país en el último medio siglo.
Auf dem Kolloquium sprachen Forscher und Praktiker. Die spanische Seite war u.a. vertreten durch Juan Ramón Plana und Ángel Parada (aus der Werbepraxis) sowie Juan Benavides und Rosa Piñel (beide Universidad Complutense, Madrid) und den Kulturwissenschaftler Francisco Javier Montiel Alafont, der ein interessantes Buch über die Werbegeschichte als Kulturgeschichte verfasst hat. Auf deutscher Seite waren die Germanistin und Werbespezialistin Sandra Reimann, der Medienwissenschaftler Bernhard Dotzler und der Romanist Jochen Mecke zu hören (Programm und Abstracts).
Gefördert wurde das Kolloquium von der Regensburger Universitätsstiftung Hans Vielberth.
Der aus Navarra stammende Regisseur Montxo Armendáriz gilt in Spanien als einer der renommiertesten Filmemacher seines Landes. Seine Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, Secretos del corazón (1998) war sogar für den Oscar nominiert. In seinem Werk stehen gesellschaftliche Grundanliegen der Gegenwart im Vordergrund (Tradition-Moderne, Individuum-Gesellschaft, Familie-Gesellschaft etc.). Eine besondere Rolle spielt dabei das in Spanien so bedeutsame Thema der kulturellen Eigenheiten der Regionen (bei ihm vor allem Navarra und das Baskenland). In dieser ersten Tagung zu Armendáriz in Deutschland standen neben eingehenden Analysen einzelner Filme auch die filmgeschichtliche Bedeutung des Regisseurs sowie die Bedeutung der baskischen Literatur und Kultur in seinem Werk im Mittelpunkt. Aus Spanien nahmen der Filmkritiker Hilario Rodríguez Gil sowie der Autor einer Monographie zu Armendáriz, Ángel Luis Hueso (Santiago) teil, von der Universität Lyon II der Filmhistoriker Jean-Claude Seguin, und von der Universität Regensburg Ralf Junkerjürgen und Jochen Mecke (Programm).
Gefördert wurde das Kolloquium von der Regensburger Universitätsstiftung Hans Vielberth.
Tagung vom 6. bis 8. Oktober 2011
Nachdem das Forschungszentrum Spanien sich zwei Jahre lang mit einem Vergleich der spanischen und der deutschen Kultur beschäftigt hat, stand bei der jüngsten Tagung die Frage im Zentrum, wie Kontakte zwischen den beiden Kulturen hergestellt werden und wurden, insbesondere, wer solche Kontakte anknüft und vermittelnd tätig ist.
Mittler und ihre Funktion haben allgemein Konjunktur und werden in der Regel von einer positiven Aura umgeben. Sie liefern wichtige Informationen, erklären die andere Kultur, werben für Verständnis, versöhnen und sorgen für Völkerverständigung. Allerdings verbinden sich mit ihrer Vermittlungstätigkeit auch eine Vielzahl von Interessen, und die Vermittler selbst stehen immer in ganz bestimmten kulturellen, politisch-ideologischen oder ökonomischen Zusammenhängen, die natürlich Konsequenzen für ihre Arbeit haben.
Die Tagung untersuchte daher die Strukturen und Funktionen von Vermittlungsprozessen zwischen Spanien und Deutschland und warf dabei einen nüchternen Blick auf die Praktiken von Mittlern, um ein umfassendes Bild von ihren vielfältigen Tätigkeiten, aber auch von ihrer Ambiguität zu entwerfen. Zum Programm (pdf).
Gefördert wurde die Tagung von der Regensburger Universitätsstiftung Hans Vielberth, von Pro-Spanien und der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Vortragsreihe 2008
Tagung 12. bis 14. November 2009
Ausgehend von einem umfassenden Kulturbegriff gingen die Vorträge der beiden Veranstaltungen des Projekts der Frage nach, ob und wie man Kulturen vergleichen kann und wo es in der spanischen und deutschen Geschichte und Gegenwart Schnittpunkte gibt, die zum Vergleich einladen. Dabei erbrachte die interdisziplinäre und binationale Perspektive immer wieder ganz überraschende Einblicke in Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Länder, die auch und vor allem dazu beitragen können, den jeweils eigenen Standpunkt kritisch zu überdenken.
Die Ergebnisse der Reflexionen der vielen an diesem Projekt beteiligten Kolleginnen und Kollegen aus Spanien und Deutschland werden 2011 bei der Bundeszentrale für Politische Bildung auch einem breiteren Publikum zugänglich gemacht (s. Publikationen). Es sei an dieser Stelle ausdrücklich den Förderern und Unterstützern des Kulturvergleichs gedankt, an der Spitze die Regensburger Universitätsstiftung Hans Vielberth, das Programm für kulturelle Zusammenarbeit Pro-Spanien des spanischen Ministeriums für Kultur sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft.