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Willkommen auf der Homepage des Instituts für Slavistik


Institut für Slavistik vereint Bildung, Forschung und Lehre zu slavischen Sprachen, Literaturen, Kulturen und ihren interdisziplinären Bezügen.


Die Slavistik ist ein zentrales Profilelement der Universität Regensburg. Seit 2012 ist die Regensburger Slavistik an der Exzellenzinitiative beteiligt. An der UR können folgende Philologien studiert werden: Polnische Philologie, Russische Philologie, Südslavische Philologie und Tschechische Philologie. Außerdem bietet das Institut für Slavistik in Kooperation mit Partneruniversitäten binationale Bachelor-Studiengänge mit Doppelabschluss wie Deutsch-Polnische Studien (DPS), Deutsch-Tschechische Studien (DTS) und Interdisziplinäre Deutsch-Russische Studien (IDRS) an.


Aktuelle Mittelungen

Workshop "In Their Surroundings: Localizing Modern Jewish Literatures in Eastern Europe"

14./15. Dezember 2017 in Regensburg

Die Professur für Slavisch-Jüdische Studien (Sabine Koller, Institut für Slavistik) veranstaltet in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropa am 14. und 15. Dezember einen Workshop zum Thema "In Their Surroundings: Localizing Modern Jewish Literatures in Eastern Europe".

Begrüßen dürfen wir die renommierte Kulturwissenschaftlerin Frau Dr. Doris Bachmann-Medick (Senior Research Fellow am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) an der Universität Gießen). Am Donnerstag, 14. Dezember, um 19 Uhr, wird sie im Großen Sitzungssaal des Philosophicums (PT 3.0.79) einen Vortrag zum Thema: "Modelle kulturellen Übersetzens - Methoden und Impulse"halten. Frau Dr. Doris Bachmann-Medick hat in den letzten Jahren insbesondere durch ihr in mehrere Sprachen übersetztes Standardwerk "Cultural turns. Neuorientierung in den Kulturwissenschaften" die Theorie- und Methodenlandschaft wesentlich geprägt.

Weihnachten - Chanukka 


21.11.2017

Herbstlese(n) 2017: Lesung & Gespräch mit Kateřina Tučková

23.11.2017

Herbstlese(n) 2017: Filmvorführung & Gespräch mit David Vondráček

Mehr unter Bohemicum Aktuelles



Festschriftsübergabe "Texte prägen" für Prof. Dr. Walter Koschmal

Am Do, 26.10.2017, fand am Institut für Slavistik die feierliche Übergabe der Festschrift "Texte prägen" für Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Koschmal statt. Sie ist, herausgegeben von Kenneth Hanshew, Sabine Koller und Christian Prunitsch, als Bd.61 der Reihe "Welt der Slaven" im Harrassowitz Verlag Wiesbaden erschienen (ISBN: 978-3-447-10864-5).

Festschrift Uebergabe




Prof. Dr. Björn Hansen

hat im Wintersemester 17/18 Sonderurlaub zur Wahrnehmung eines Forschungssemesters (finanziert durch die DFG, Graduiertenschule Ost- und Südosteuropastudien)



Prof. Dr. Sabine Koller

hat im Wintersemester 17/18 forschungsfrei. 

Sprechstunden nach Vereinbarung (n.V.): Sabine.Koller@ur.de



Prof. Dr. Walter Koschmal

scheidet mit dem 30.9.2018 aus dem Dienst aus. Der Lehrstuhl wird aber wieder besetzt.

Bachelor- und Masterarbeiten können von Studierenden, die entsprechende Lehrveranstaltungen von Herrn Koschmal besucht haben, jedoch bis zum 31.03.2019 eingereicht werden. Danach können von ihm keine Bachelor- und Masterarbeiten mehr angenommen werden.


Die Sprechstunde für die Studiengangskoordination Slavistik

 im WS 2017/18 ist Di 9-11 Uhr bei Frau Schicker.


Über 800.000 EUR Förderung für deutsch-polnisches Slavistikteam

 

Für die Erforschung von kontaktinduziertem Sprachwandel bei bilingualen Familien hat das Institut für Slavistik eine großzügige Förderung erhalten.

 

Prof. Björn Hansen (Institut für Slavistik) und Prof. Marek Nekula (Institut für Slavistik, Bohemicum) haben aufgrund eines gemeinsamen Antrags mit Prof. Anna Zielińska von der Polnischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des Förderprogramms BEETHOVEN 2 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem polnischen Nationalen Wissenschaftszentrum (NCN) Projektmittel in Höhe von über 800.000 EUR zu Verfügung gestellt bekommen (darunter 260.000 EUR für die polnische Seite).

Björn Hansen (Principal investigator) ist Inhaber des Lehrstuhls für slavistische Linguistik und Leiter des Studiengangs Deutsch-Polnische Studien; Marek Nekula (Team member) ist Professor für Bohemistik und Westslavistik und Leiter des Bohemicum Regensburg-Passau.

Mit dem Programm BEETHOVEN 2 werden deutsch-polnische Initiativen zur Verbundforschung gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem polnischen Nationalen Wissenschaftszentrum (NCN, Narodowe Centrum Nauki) gefördert. Die Projekte müssen auf Englisch eingereicht werden und durchlaufen einen doppelten Begutachtungsprozess. Es handelt sich somit um einen hoch kompetitiven Wettbewerb.

Es handelt sich um einen hoch kompetitiven Wettbewerb.

Gemeinsam mit dem Partner-Team aus Warschau werden die Wissenschaftler des Instituts für Slavistik die nächsten drei Jahre zum Thema „Language across generations: contact induced change in morphosyntax in German-Polish bilingual speech (LangGener)“ forschen.

Von Interesse für die Forscher ist, welche Muster z.B. im Bereich der Grammatik oder des Satzbaus von der einen in die andere Sprache übernommen werden und ob hier typologische Aussagen getroffen werden können. Hierzu werden Interviews mit Polnischsprechern in Deutschland und vice versa durchgeführt und in einem Korpus, sprich einer Sprachdatensammlung, zusammengeführt. Die polnisch-deutsche Zusammenarbeit ist deshalb ein integraler Bestandteil des Projekts, da sowohl das Polnische in Deutschland als auch das Deutsche in Polen Gegenstand der Untersuchung sind. Im Rahmen des Projektes sind auch Erhebung und Auswertung von Interviews mit Tschechischsprechern in Deutschland vorgesehen, die in das Gesamtprojekt einfließen.

LangGener hat aber auch eine soziolinguistische Dimension. Die deutsche Minderheit in Polen sowie die polnischsprachigen Migranten und ihre Nachkommen in Deutschland spielen eine gewichtige Rolle für die soziale Struktur der jeweiligen Länder und sind stets Thema von politischen Diskussionen zwischen Polen und Deutschland.

Bilingualismus und v.a. Herkunftssprachen sind einer der Forschungsschwerpunkte im Bereich der Sprachwissenschaften am Institut für Slavistik, der auch stark in der Lehre vertreten ist, vor allem im Rahmen des binationalen Bachelor-Studiengangs Deutsch-Polnische Studien (DPS). Die Deutsch-Polnischen Studien sind eng in diese internationale Zusammenarbeit eingebettet. LangGener fügt sich zur Mehrsprachigkeitsforschung als übergreifendem Thema der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften.

Das Projekt LangGener ist bereits das vierte im sechsstelligen Bereich, das dem Lehrstuhl für slavistische Linguistik (B. Hansen) in den letzten Jahren von der DFG genehmigt wurde.

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Björn Hansen

Institut für Slavistik

Universität Regensburg

D-93040 Regensburg

bjoern.hansen@ur.de


Vier Millionen Drittmittel für Slavistik

Für die acht Jahre 2006 bis 2014 haben die fünf ProfessorInnen der Slavistik der Universität Regensburg ca. 4 Millionen Euro Drittmittel eingeworben. Diese Summe ist ein Resultat der Nachforschungen, die im Rahmen der Erstellung des Forschungsberichts der Universität Regensburg angestellt wurden.

In elf verschiedenen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekten wurden alleine ca. zwei Millionen Euro eingeworben. In Forschungsprojekten, die von der Thyssen Stiftung und der Volkswagen Stiftung finanziert wurden, kommen weitere mehr als eine Million Euro hinzu. Mittelzuweisungen unter 3.000.- Euro pro Maßnahme und universitäre Stiftungsmittel wurden bei dieser Summe nicht berücksichtigt.

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Institut für Slavistik

Universität Regensburg Universitätsstraße 31       

D-93053 Regensburg

 

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Geschäftsführendes Sekretariat: Elvira Friebe Vorzimmer Prof. Koschmal   PT 3.3.07                         Tel.: 0941/943-3362         Fax: 0941/943-1998         Mo bis Do 10 bis 12 Uhr