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Literatur- und Kulturwissenschaft

Lehrstuhl für slavische Philologie

Prof. Dr. Walter Koschmal

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SHK Elvira Friebe

SHK Charlotte Kromer

SHK Eva Lugauer


        Projekte


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„Deklamation in Russland. Anfang 20. Jahrhundert“

Internationaler Workshop und Dichterlesungen

Einlagung in PDF

Laufzeit: 24. – 26. Oktober 2012

Projektbeschreibung: Dieser Workshop bringt international führende Forscher zur russischen Deklamation aus Denver, Moskau, Nottingham und Regensburg zusammen. Sie werden die im Umkreis der Formalisten betriebene russische Deklamationsforschung der 1920/30er Jahre beleuchten. Die Veranstaltungen finden im Großen Sitzungssaal (PT-Gebäude) jeweils ab 9.00 Uhr statt (s. Programm).

Im Rahmen dieses wissenschaftlichen Workshops werden die mit Literaturpreisen ausgezeichneten russischen Dichter, Olga Čikina (Rjazan’), Aleksandr Levin (Moskau) und der belarussische Dichter Dmitrij Strocev (Minsk) die ganz spezifische russische Deklamationskunst dem Regensburger Publikum präsentieren. Die Dichterlesungen finden am 24., 25. und 26. Oktober im Theater an der Universität Regensburg jeweils um 20.00 Uhr statt.

Alle Veranstaltungen sind in russischer Sprache.

Eintritt frei
Leitung: Prof. Dr. Walter Koschmal

Mitarbeiter: Witalij Schmidt

Zusammenarbeit: The University of Nottingham, University of Denver, Российский университет дружбы народов (Москва), Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz

Förderung: Fritz-Thyssen-Stiftung, Hans-Vielberth-Stiftung und ProArte-Stiftung.


"Die Kunstform gesprochenes Gedicht. Zur lyrischen Bedeutungsentfaltung aus Stimme und Klang."

Forschungsprojekt

Laufzeit: Februar 2012 – Januar 2015

Projektbeschreibung: Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt bilden die Fragen: Was hören RezipientInnen, wenn sie gesprochene Lyrik hören? Wie ist die bei Lyriklesungen oft anzutreffende (Publikums-)Aussage einzuordnen, der Text sei überhaupt erst als Gesprochener verstehbar geworden? Um welche Art(en) von Verstehen kann es sich hier handeln? Entsprechend untersucht das Projekt Lyrik als stimmliches Phänomen mit eigener Bedeutungsstruktur; die Relationen zwischen klanglicher und wortsemantischer Bedeutungsbildung geraten in den Blick. Einerseits wird die Semantik der Sprechstimme in Stimmverlauf, Stimmlage, Tempo etc. berücksichtigt. Andererseits rückt der rezipierende Mitvollzug (beim Hören) in den Fokus, der sich von einem kognitiv-distanzierten Lesen, das die Reibung zwischen Wort- und Klangsemantik nicht kennt, unterscheidet. Eine als körperlich verstandene Stimme lässt „Vielstimmigkeit“ neu, d.h. materiell denken und eine spezifisch lyrische Polyphonie in der brüchigen Monologizität der Stimme erforschen. An Beispielen polnischer, slowakischer, makedonischer und deutschsprachiger Gegenwartsdichterinnen und -dichter wird untersucht, wie sich gesprochene und geschriebene Sprache verschränken und wie sie in einer Weise interagieren, dass dadurch und durch die innere Polyphonie der Stimme Vieldeutigkeit und Sinnüberschuss geschaffen werden.

Leitung: Prof. Dr. W. Koschmal

MitarbeiterInnen: Dr. Anja Utler (wissenschaftliche Mitarbeiterin), N.N. (SHK)

Förderung: DFG


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Deklamation in Theorie und Praxis: S. I. Bernštejn

Forschungsprojekt

Laufzeit: Oktober 2011 – September 2013

Projektbeschreibung: Anfang des 20. Jahrhunderts analysiert der russische Formalist S. I. Bernštejn Tonaufzeichnungen von Gedichtvorträgen führender russischer DichterInnen. Er entwickelt dazu eigene Methoden der Analyse des gesprochenen Wortes und wendet sie an diesem Material an. Damit stellt er ein für diese Zeit einzigartiges Paradigma der theoretischen Begründung und Erforschung der Intermedialität von geschriebenem und gesprochenem Wort dar. Seine Terminologie, seine Theorien und seine Analysepraxis werden in diesem Forschungsprojekt erstmals auf der Grundlage zahlreicher unpublizierter Archivmaterialien in Wort und Ton umfassend erforscht und dargestellt.

Leitung: Prof. Dr. Walter Koschmal

MitarbeiterInnen: Witalij Schmidt, M.A., Victoria Stupaeva (SHK)

Zusammenarbeit: Staatliches Literaturmuseum (Moskau)

Förderung: Fritz-Thyssen-Stiftung


Apologien Russlands: Fedor Tjutčev und ein russisches Presseprojekt in Deutschland

Dissertationsprojekt von Svetlana Kirschbaum

Laufzeit: 2008–2012

Projektbeschreibung: Ende der 1820er Jahren startete die russische Gesandtschaft in München ein Presseprojekt, in dessen Rahmen der westeuropäischen Öffentlichkeit ein positives Russland-Bild vermittelt werden sollte. Einer der wichtigsten Mitgestalter des Projekts war der Mitarbeiter der Münchener Gesandtschaft, ein Dichter und Publizist, Fedor I. Tjutčev (1803–1873). Als Diplomat beobachtete Tjutčev westeuropäische Beziehungen zu Russland aus der unmittelbaren Nähe und kannte sich in den rhetorisch-argumentativen Feinheiten der europäischen Publizistik bestens aus. In der Doktorarbeit wird das unter der Beteiligung Tjutčevs entstandene russische Presseprojekt der 1820-30er untersucht. Im Zentrum des Erkenntnisinteresses stehen die Inhalte und Schreibweisen, in denen Russland-Apologeten (und darunter auch Tjutčev) ihre Bilder und Ideen entfalten. Dabei soll untersucht werden, wie der rhetorische Raum der Apologie, in dem sich realpolitische, kulturphilosophische, ideologische und nicht zuletzt poetische Diktionen kreuzen, interdiskursiv funktioniert.

Leitung: Prof. Dr. Walter Koschmal (Lehrstuhl für Slavische Philologie)

Förderung:

09. Jun. – 08. Jul. 2010 Graduiertenstipendium des Deutschen Literaturarchivs Marbach für Archivrecherchen zum Thema der Dissertation

01. Sept. – 30. Nov. 2011 DAAD-Stipendium für einen Forschungsaufenthalt in Moskau

  

archiv

Tolstoj

Gastsauftritte des Moskauer „Theater 111“ mit dem Theaterstück „Liebe besiegt alles…“

Theaterprojekt

Laufzeit: Oktober 2011-Juni 2012

Projektbeschreibung: Im Rahmen des Projekts „Die Leiden der Tolstojs“ wurde nach den Tagebüchern von Lev Tolstoj, Sofia Tolstaja und Tolstojs Sekretär Valentin Bulgakov ein ganz neuer Theatertext (S. Kirschbaum und A. Grebenkin) geschaffen. Aleksander Grebenkin, der Leiter und Regisseur des Moskauer „Theater 111“, inszeniert diesen Text. Das Theaterstück, das das alte Ehepaar Tolstoj noch einmal mit ihren eigenen Worten zum Sprechen bringt, stellt die Frage, ob Tolstojs Flucht vom Landgut Jasnaja Poljana seinen Tod beschleunigte und von seiner Frau verursacht war. Letztlich geht es um die schwierige Liebe eines alternden Ehepaars zwischen dichterischem Schaffen und Wahnsinn.

Die Erst- und Uraufführung des russischsprachigen Theaterstücks „Die Liebe besiegt alles…“ findet am 5. und 6. Juni 2012 im Theater der Universität Regensburg jeweils um 20.00 Uhr statt. Kartenverkauf an der Theaterkasse vor Vorstellungsbeginn. Kartenreservierung unter 0176/30478088.

Leitung: Prof. Dr. Walter Koschmal

MitarbeiterInnen: Svetlana Kirschbaum, Witalij Schmidt; Mitglieder des Moskauer „Theater 111“: Anna Sterlygina, Galina Roditeleva, Igor Morozov, Aleksander Strachov, Aleksander Grebenkin, Andrej Lobačevskij.

Zusammenarbeit: Moskauer „Theater 111“, Studentenwerk Oberpfalz/Niederbayern

Förderung: Universitätsstiftung Pro Arte, teilfinanziert aus Studienbeiträgen


110921 Den Spiegel Bewegen Titulka

Den Spiegel bewegen

Bbuchprojekt

D. Humajová – M. Banášová (Hrsg.) (2011) Den Siegel bewegen. Verlag Karl Stutz, Passau. ISBN: 978-3-88849-148-1

Laufzeit: Januar 2011 – Oktober 2011

Projektbeschreibung:

Die Anthologie „Den Spiegel bewegen“ ist ein Angebot an deutschsprachige Leser, eine Auswahl der Literatur, die in den letzten Jahren in der Slowakei entstanden ist, kennen zu lernen. Die Herausgeberinnen, Daniela Humajová, Leiterin der Abteilung für Projektführung im Literaturinformationszentrum Bratislava, und Monika Banášová, Lektorin für Slowakisch am Institut für Slavistik der Universität Regensburg, stellen 17 aktuellsten Autorinnen und Autoren vor.

Der Band ist zweisprachig, slowakisch-deutsch, so dass es eine Möglichkeit besteht, beide Sprachen zu vergleichen. Die meisten Übersetzungen lieferten renomierte Übersetzer, einige wurden von Absolventen des Slovakicums im Rahmen eines Übersetzungskurses fertiggestellt. In einem Nachwort widmet sich Prof. Koschmal, Leiter des Instituts für Slavistik, einer tiefen Analyse der Werke und der slowakischen Literatur im europäischen Kontext.

Die Publikation der Anthologie wurde mit einem Druckkostenzuschuss durch den Passauer Verlag Stutz möglich gemacht.

Im Oktober 2011 wurde das Buch auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert.

Im Laufe des Projektes fanden 2 Lesungen statt. Im Januar stellten Lyrikerin Nóra Ružičková und Prosaschriftstellerin Daniela Kapitáňová ihre Werke vor. Es wurde auch ein gegen Ende des Jahres 2010 erschienenes umfassendes Werk zu Geschichte, Gesellschaft und Kultur der Slowakei präsentiert (Die Slowakei, Wieser-Verlag, 2010).

Die zweite Lesung fand Mitte Oktober statt. Zwei Autorinnen Jana Beňová und Monika Kompaníková haben aus dem Buch „Den Spiegel bewegen“ gelesen. Die Lesung war mit der Buchpräsentation verbunden.

Das Projekt eröffnete insgesamt einen weiten und neuen Blick in die aktuelle slowakische Literatur- und Kulturszene.

Leitung: Prof. Dr. Walter Koschmal, PaedDr. Monika Banášová, PhD.

MitarbeiterInnen: PhDr. Daniela Humajová, Nadine Lenz

Zusammenarbeit: Institut für Slavistik, Universität Regensburg;

Bayerisch-Slowakische Regierungskommission, München Literaturinformationszentrum Bratislava

Förderung: Institut für Slavistik Regensburg, Bayerisch-Slowakische Regierungskommission, Literaturinformationszentrum Bratislava

Zusätzlicher Link: Karl Stutz Verlag

  


Chagall-denkmal In Vitebsk

Marc Chagall und Vitebsk

Interdisziplinäres dreistufige Lehrprojekt

Laufzeit: 2009-2011

Projektbeschreibung:

Im Wintersemester 2009/10 führten Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid vom Institut für Kunstgeschichte sowie Prof. Dr. Walter Koschmal und Dr. Sabine Koller vom Institut für Slavistik der Universität Regensburg das interdisziplinäre Hauptseminar ,Vitebsk - Avantgarde-Kulturen (Literatur, Malerei) durch. In seinem Mittelpunkt stand die (Wieder-)Entdeckung einer weitgehend verschütteten Avantgarde (z. B. Salomon Judovin, David Jakerson u. a.), aber auch einer bekannten (M. Chagall, El Lisitzky, K. Malevič) in ihrem spezifischen Vitebsker Kontext. An dieses kunstgeschichtliche und slavistische Perspektiven vereinende Seminar schloss sich im Mai 2010 eine mehrtätige Exkursion an. Die Stationen der fünfzehnköpfigen Gruppe waren Chagalls Geburtsort Vitebsk, die belarussische Hauptstadt Minsk und das nahe Minsk gelegene Schtetl Smilowitschi (Smiloviči).

Die Eindrücke schlugen sich in mehr als zweitausend Photographien, in Tonaufnahmen, Zeichnungen, Reisenotizen und -tagebüchern nieder. Diese bildeten den Grundstock für die Ausstellung Marc Chagall und Vitebsk: Gestern und Heute. Bilder einer Reise nach Weißrussland (Belarus), die vom 13.-23. Juli 2011 in der Kunsthalle der Universität Regensburg gezeigt wurde. Die Homepage www.chagall-und-vitebsk.de dokumentiert die gesamte Lehr-Trias, die um einen Workshop mit der Malevič-Spezialistin Alexandra Shatskich ergänzt wurde.

Leitung: Prof. Dr. Walter Koschmal und PD Dr. Sabine Koller (beide Institut für Slavistik), Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid (Institut für Kunstgeschichte)

Teilnehmer:

Seminar und Exkursion: Annelie Bachmaier, Tatjana Fuchs, Marta Galickaja, Elena Gerweck, Diane Mehlich, Iwona Moosauer, Jana Neumann, Ludmila Pashkevitch, Christian Schmidt, Witalij Schmidt, Barbara Standke, Tetyana Yakovleva, Nils Wiesenberg.

Ausstellung: Annelie Bachmaier, Hans-Christoph Dittscheid, Sabine Koller, Walter Koschmal, Iwona Moosauer, Diane Mehlich, Christian Schmidt, Witalij Schmidt, Maria Schasnaya, Nils Wiesenberg, Tetyana Yakovleva

Förderung:

Studiengebühren der Universität Regensburg, BayHOST, Fonds „Brücke Ost“ des Akademischen Auslandsamts, der Jungen Akademie und der VolkswagenStiftung.

Zusätzliche Links:
zur Homepage des Projekts

   


Opatoshu

Ein Tag im jüdischen Regensburg mit Joseph Opatoshu und Marc Chagall

Buch- und Ausstellungsprojekt

Laufzeit: 2008-2009

Projektbeschreibung: Im Jahre 1933 erschien die auf Jiddisch verfasste Erzählung "A tog in Regensburg" (Ein Tag in Regensburg) des jiddischen Autors Joseph Opatoshu. Sie wurde von Marc Chagall mit Frontispiz versehen. Ihre deutsche Erstübersetzung  wurde 2008 am Institut für Slavistik erstellt und ist als Buch (ISBN 978-3-88849-1290) und als deutsch-jiddisches Hörbuch (ISBN 978-3-88849-9012) im Karl Stutz Verlag erschienen.

     Anlässlich der Erstübertragung dieses Buches wurde im Historischen Museum der Stadt Regensburg die multimediale und interaktive Begleitausstellung "Ein Tag im jüdischen Regensburg mit Joseph Opatoshu und Marc Chagall" vom 15. Februar bis 14. Juni 2009 gezeigt. Die Ausstellung schlug eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen 1519, 1933 und heute. Die historischen Realien mittelalterlichen jüdischen Lebens in Regensburg traten neben Bild-, Text- und Filmzeugnisse auch der nationalsozialistischen Zeit in Regensburg. Mit der Freundschaft zwischen Marc Chagall, dem Künstler, und Joseph Opatoshu, dem Schriftsteller, wurde eine kaum bekannte Seite im Leben des weltberühmten Malers gezeigt.
     Als Begleitveranstaltungen wurde die Ausstellung durch öffentliche Vorträge zu den Themen über die jüdische Geschichte von Regensburg ergänzt, die im gleichnamigen Ausstellungskatalog (ISBN 978-3-88849-9630) veröffentlicht wurden.
     Das interdisziplinäre Buch- und Ausstellungsprojekt erfuhr erfreulich große Resonanz. Sabine Koller, Witalij Schmidt und Evita Wiecki wurden für diese Leistung im November 2009 mit dem Professor-Josef-Engert-Preis geehrt.

Leitung: PD Dr. Sabine Koller

MitarbeiterInnen / Mitwirkende:

Buch: Dr. Sandra Birzer, Verena Hämmerle, Diane Mehlich, Witalij Schmidt und Evita Wiecki

Ausstellung: Dr. Andreas Angerstorfer (Institut für Katholische Theologie), Dr. Sandra Birzer, Prof.  Dr. Hans-Christoph Dittscheid (Institut für Kunstgeschichte), Cornelia Dittscheid, Witalij Schmidt, Evita Wiecki und Julia Wisokomorni

Zusammenarbeit: Kulturreferat der Stadt Regensburg und Jüdische Gemeinde der Stadt Regensburg

Förderung: Volkswagenstiftung, Die Junge Akademie, Freunde der Universität Regensburg e.V., Regensburger Rotary Clubs, Bischöfliches Ordinariat Regensburg, Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk Regensburg, Regensburger Universitätsstiftung ProArte, Europaeum, Volksbank Regensburg eG, EON Bayern, Regensburger Kulturstiftung der REWAG, Sparkasse Regensburg, Zedaka, Proratio, Stadtpark Apotheke.

Zusätzliche Links:
zur Homepage des Projekts


 Die Union

Titel des Projekts: Die Zarin zwingt den Stier. Europäische Russlandbilder aus vier Jahrhunderten

Ausstellungsprojekt

Laufzeit: April 2006 – März 2007

Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Seminars „Ost-West-Bilder“ erarbeiteten Studierende des Instituts für Slavistik und des Elitestudiengangs „Osteuropastudien“ unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Koschmal die Konzeption der Ausstellung, die vom 12. November 2006 bis 4. März 2007 im Historischen Museum der Stadt Regensburg zu sehen war. Die Ausstellung umfasste ca. 160 Graphiken und Radierungen aus der umfangreichen Privatsammlung von Dmitrij Aleksandrovič Rovinskij (1824-1895), einem russischen Juristen und Kunstliebhaber, der das Bildmaterial auf seinen Europareisen gesammelt und katalogisiert hatte. Die Rovinskij-Sammlung ermöglicht einen zeitgenössischen Blick auf heikle und jeweils aktuelle Themen der europäischen Politik des 18. und 19. Jahrhunderts. Auf den zum Teil großformatigen Graphiken und auf den kolorierten satirischen Blättern reichte das Themen-Spektrum von eindrucksvollen Zaren- und Patriarchenporträts über kulturell-landeskundliche und populäre Blätter bis hin zu politisch-satirischen Blättern der Napoleonzeit. Während der Ausstellungszeit wurden von Studierenden allgemeine und thematische Führungen in fünf verschiedenen Sprachen (Deutsch, Russisch, Tschechisch, Französisch und Italienisch) angeboten, deren Hauptakzent auf europäischen Karikaturen über Russland und seine Herrscher lag.

Leitung: Prof. Dr. Walter Koschmal

MitarbeiterInnen: Sonja Bill, Christine Grillborzer, Irina Markova, Radka Pašková, Claire-Lise Sarnin, Witalij Schmidt

Zusammenarbeit: Kulturreferent der Stadt Regensburg, Europaeum, Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Förderung: Stiftung der Stadt- und Saalkreissparkasse Halle, Kulturstiftung des Bundes

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