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Holger Nath, M.A., M.Phil.

Lektor für Jiddisch

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

 
Aktuelles

Verlängerung des Forschungsprojekts "Nokhem Shtif" ab 15. August 2016 durch die Fritz-Thyssen-Stiftung


BIOGRAPHIE

Ausbildung

01-08/1992:          Exchange scholar

Harvard University, Cambridge, MA (USA)

 

05/1989:                M. Phil. in Linguistik

Columbia University, New York, NY (USA)

 

03/1989:                M. A. in Linguistik

Columbia University, New York, NY (USA)

— Magisterarbeit:

Titel: A comparative study of aspect in the Russian and Yiddish verb

 

1980-1985

Westfälische Wilhelms-Universität, Münster

— Studium der Slavistik, Romanistik und Allgemeinen Sprachwissenschaft, sowie Russisch, Französisch, Spanisch auf Lehramt Sekundarstufe II

 

Beschäftigung

 

02/2015                 Universität Regensburg, Slavistik (Prof. Sabine Koller) & Centr doslidžen’ istoriï ta kul’turi schidnoevropejs’kogo evrejstva (Leonid Finberg), Kiev: Das Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung – Das jüdische Erbe der Ukraine als Baustein einer ukrainischen Zivilgesellschaft  Ukrainischdeutsche Tandemschule: Lektor über Jiddisch in der Ukraine und die jiddische Kulturrenaissance am Beispiel von Nokhem Shtif

seit 06/2014          Universität Regensburg, Slavistik: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt: Nokhem Shtif and the Quest for Yiddishland: the revival of Yiddish culture in the early Soviet Union (Leitung: Prof. Sabine Koller, unterstützt durch die Fritz-Thyssen-Stiftung)  

05/2013–04/2014                Universität Regensburg, Slavistik: Mitarbeit im Projekt: Corpus of Modern Yiddish (Leitung: Prof. Björn Hansen & Dr. Sandra Birzer, unterstützt durch die Fritz-Thyssen-Stiftung

10/2011–12/2013                Universität Regensburg, Slavistik/“Osteuropastudien”: Mitarbeit im Projekt: Die Regensburger jiddische Zeitung 'Der nayer moment' (Leitung: Prof. Walter Koschmal & Prof. Sabine Koller)

10/2011–10/2012                Universität Regensburg, Slavistik: Mitarbeit im Projekt: Ostjudentum in Literatur und Malerei: Marc Chagall (Leitung: PD Dr. Sabine Koller, unterstützt durch die Volkswagen Stiftung)

08/2009–07/2011                Universität Regensburg, Slavistik: Mitarbeit im Projekt: Corpus of Modern Yiddish (Leitung: Prof. Björn Hansen & Dr. Sandra Birzer, unterstützt durch die Fritz-Thyssen-Stiftung

seit 07/2009          Universität Regensburg, Slavistik: Lehrbeauftragter für Jiddisch                             

08/2008                 Second Yiddish Summer Program in Birobidzhan (Jewish Autonomous Region, Russia), organisiert durch die Bar-Ilan Universität (Israel) und der Far Eastern State Academy for Humanities and Social Studies (Birobidzhan, Russland: Leiter des Sprachprogramms; Jiddischlehrer

08/2007                 First Yiddish Summer Program in Birobidzhan (Jewish Autonomous Region, Russia), organisiert durch die Bar-Ilan Universität (Israel) und Far Eastern State Academy for Humanities and Social Studies (Birobidzhan, Russland): Jiddischlehrer (Fortgeschrittenenkurse)

07/2007–02/2008                Universität Trier: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt: Entwicklung einer Schreibnorm zur wissenschaftlichen Beschreibung des älteren Jiddisch. Erstellen einer (vorläufigen) Lemmaliste anhand eines Kleinkorpus als Vorarbeit für ein Wörterbuch des älteren Jiddischen (Leitung: Prof. Walter Röll)

11/2006–04/2008                Universität Trier, Jiddistik: Lehrbeauftragter für Jiddisch 1-3

02/2005–06/2007                Universität Trier, Jiddistik: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt: Edition der nachgelassenen Schriften von Salomo A. Birnbaum (Leitung: Prof. Erika Timm)

11/2004–10/2006                Universität Trier, Jiddistik: Lehrkraft für besondere Aufgaben: Jiddisch I-IV

10/2003–05/2006                Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Germanistische Linguistik: Lehrbeauftragter für Jiddisch I-III

2000 and 2001    Intensive Yiddish, Oxford Institute for Yiddish Studies und Abteilung für Jiddische Kultur, Sprache und Literature, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: jährlich stattfindendes einwöchiges Seminar zur jiddischen Sprache und Kultur: Dozent zur jiddischen Sprachwissenschaft

07/1999–08/1999                Annual Yiddish Summer Course, Oxford Institute for Yiddish Studies (Oxford: Instructor in Yiddish: Jiddischlehrer für Jiddisch I

09/1996–08/2001                Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, Abt. für Jiddische Kultur, Sprache und Literatur: Wissenschaftlicher Mitarbeiter

12/1995–05/1996                University of Michigan (Ann Arbor, MI): Associate beim Center for Russian and East European Studies (CREES)

09/1994–04/1996                University of Michigan, Center for Judaic Studies (Ann Arbor, MI): Jiddischlehrer (First and second year Yiddish; Adviser for Independent Studies)

09/1985–05/1988                Columbia University, New York, NY: Graduate Research Assistant für das Great Dictionary of the Yiddish Language (Leitung: Prof. Marvin Herzog)

07/1979–12/1980                Deutsche Bundesmarine (German Navy), Eckernförde: Russischlehrer; Russisch- und Spanischübersetzer und Verbindungsoffizier zum ekuadorianischen Segelschulschiff "Guayas" während der Windjammerparade Kiel (Juli 1980)

Forschung

6/2014-5/2016                „Nokhem Shtif and the Quest for Yiddishland: The Revival of Yiddish Culture in the Early Soviet Union“ (gefördert von der Fritz-Thyssen-Stiftung)

Die „jüdische Kulturrenaissance“ in Osteuropa ist international im Kontext von Anerkennungs- und Autonomiebestrebungen auch anderer Minderheitenkulturen seit dem späten 19. Jahrhundert zu sehen. Mit dem sogenannten „Jiddischismus“ strebten osteuropäische Juden dabei in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts nach kultureller wie national-politischer Autonomie und konzipierten beides emphatisch unter dem Vorzeichen des Jiddischen als Sprache jenes erhofften Gemeinwesens. Eine Schlüsselfigur dieser Bewegung war Nokhem Shtif (1874-1933). Nokhem Shtif war als politischer Aktivist im Jahr 1903 Mitbegründer der jüdisch-sozialistischen Gruppe Vozrozhdenie (Renaissance) und 1906 der jüdischen Sozialistischen Arbeiterpartei in Kiew. Er arbeitete als Journalist, gab jiddische Texte heraus, wirkte als Kultur- und Sprachtheoretiker und Übersetzer ins Jiddische. Während des Ersten Weltkriegs war er in St. Petersburg für jüdische humanitäre Organisationen aktiv. In den Jahren 1920-22 lebte er im Exil in Berlin. 1925 initiierte und begründete er das YIVO (Jüdisches Wissenschaftliches Institut) in Vilnius. Ab 1926 war er für die Jüdische Abteilung der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften in Kiew tätig.

Obwohl in dem aktuellen, dichten Forschungsaufkommen zur jüdischen Kulturrenaissance immer wieder auf Shtifs Bedeutung für diese Bewegung hingewiesen wird, fehlen sowohl eine Aufarbeitung seiner Rolle darin als auch Ausgaben seiner Werke.

Im Rahmen des Projekts sollen deshalb drei Publikationen erarbeitet werden: eine englisch-jiddisch-russisch dreisprachige kommentierte Ausgabe von Shtifs bedeutendsten Schriften mit einer Bio-Bibliographie auf dem aktuellen Forschungsstand; eine Monografie, die seine – Sprachen und nationale Grenzen übergreifende – Rolle als Vermittler zwischen westlicher, bürgerlich-hebräischer, jiddischer und sowjetisch-sozialistischer Kultur herausarbeitet; einen Sammelband mit Beiträgen eines internationalen Workshops zur kulturellen Renaissance osteuropäischer Minderheiten, zentriert um Shtif und die „Jiddischismus“-Bewegung im damaligen Polen und in der Sowjetunion vor dem Zweiten Weltkrieg. Das Projekt als Ganzes soll Shtifs geistigen Werdegang nachzeichnen und entlang seiner Biographie die Hauptmerkmale und die Entwicklung seines „Jiddischismus“ konturieren.

Andere Projekte (s. auch in Biographie):

10/2011–01/2014                Jiddischismus und Jiddischisten während der jüdischen Kulturrenaissance: Nokhem Shtif, die jiddische DP-Zeitung Der nayer moment und ihre Herausgeber Mendl Man, Yekhezkl Keytelman, Naftole Zilberberg: Forscher, Gastredner, Panelist, Rezitator und Übersetzer (Leitung: Prof. Sabine Koller)

 2009–2010           Museum Hameln: Übersetzung und Transliteration jiddischer Briefe aus der Mitte des 18. Jhs.

 11/2004–02/2008                Universität Trier: Mitarbeit an der Erstellung eines jiddisch-deutschen Wörterbuchs und einer Datenbank für jiddische Lexikographie (Leitung: Prof. Simon Neuberg)

 04/2002–01/2010                Fukuoka Universität, Fukuoka (Japan): Mitarbeit an einem jiddisch-japanischen Wörterbuch (Leitung: Prof. Kazuo Ueda)       

08/1994–12/2009                Fukuoka Universität, Fukuoka (Japan): Transkriptionen jiddischer Theaterstücke, die Kafka sah: Erstellung jiddisch-deutscher Glossare (Leitung: Prof. Kazuo Ueda)

06/1990–08/1990                Institut für deutsche Sprache, Mannheim: Phonetische Transkription jiddischer Dialekte und Übertragung ins Standardjiddische (Leitung: Dr. Ulrike Kiefer)

07/1984                 Goethe-Universität, Katalanische Studien, Frankfurt/M: Exkursion und soiolinguistische Befragung in Mallorca (Leitung: Prof. Tilbert Stegmann)

10/1983–07/1984                Institut für deutsche Sprache, Mannheim and Westfälische Wilhelms-Universität Münster: Phonetische Transkription jiddischer Dialekte und Übertragung ins Standardjiddische (Leitung: Dr. Joachim Mugdan)

veranstaltungen

Lehrveranstaltungen im SS 2015:

Jiddisch II (Fortgeschrittene)

publikationen

Bücher:

 

Marion Aptroot & Holger Nath. Araynfir in der yidisher shprakh un kultur: Einführung in die jiddische Sprache und Kultur, 2. überarbeitete Auflage. Hamburg: Buske, 2016 [ein Jiddischlehrbuch auf Jiddisch & CD] 

Kazuo Ueda, with the collaboration of Holger Nath and Boris Kotlerman. Yiddish–Japanese dictionary. Tokio: Daigakusyorin, 2010. 

rezensiert in: B. Kotlerman, Mizrekh. Frankfurt/M: Peter Lang (2009), 246-245 (Mitsuharo Akao); Forverts 7 Januar 2011, 12 (Joshua Fishman); Lebns-fragn, no. 697-698 (Nov.-Dez. 2010)  

Kazuo Ueda, with the help of Mr. Holger Nath. Transkription der jiddischen Texte, die Kafka sah, in die lateinische Schrift mit Anmerkungen, Bd. 4, Glossar. Fukuoka, 2009. 

Marion Aptroot & Holger Nath. Araynfir in der yidisher shprakh un kultur: Einführung in die jiddische Sprache und Kultur, Hamburg: Buske, 2002. [ein Jiddischlehrbuch auf Jiddisch & CD] 

rezensiert in: Frankfurter Allgemeine Zeitung (4 June 2003): Teutonice et hebraice (Susanne Klingenstein); Monatshefte 95 (2003), 658-660 (Gerold Frakes); Jiddistik Mitteilungen 29 (2003), 18-20 (Miriam Thrin); Forverts 13 September 2002, 14 (Itzik Gottesman) 

Kazuo Ueda, with the help of Mr. Holger Nath. Transkription der jiddischen Texte, die Kafka sah, in die lateinische Schrift mit Anmerkungen, Bd. 4, Anmerkungenteil. Fukuoka, 2000.

 

Artikel (Auswahl):

 

“Bibliography of Joseph Opatoshu“, in: Sabine Koller, Gennady Estraikh & Mikhail Krutikov, eds., Joseph Opatoshu: a Yiddish writer between Europe and America. Studies in Yiddish, vol. 11, London: Legenda, 2013, pp. 231-265. 

[Buchnotiz]: “Yidish-yapanish verterbukh“. in: Afn shvel 354-355 (2011): 51. (Y) 

“Yiddish: a thousand years of language contact“, in: Marie Krčmová (ed.), Languages in the Integrating World (LINCOM Studies in Communication 05), Munich: Lincom 2010, pp. 247-262. (mit Sandra Birzer) 

“The Passive in Soviet Yiddish”. in: Marc Fryd (ed.), Groninger Arbeiten zur germanistischen Linguistik 49 (Dec. 2009): 182-199 

“Fun Tshernovits biz Birobidzhan: yidishe shprakh-konferentsn 1908-1937“, in: Ber Boris Kotlerman (ed.) Mizrekh, Frankfurt/M: Peter Lang, 2009, p. 276-259. (Y) 

“The First Yiddish Summer Program in Birobidzhan (August 13 - August 30, 2007)”, in: Pardes 14 (2008): 149–154. 

“Yidishland in Sibir“, in: Vayter 2 (15) (2007): 1 

“Zwischen Tradition und Innovation: Sovietisch-jiddische Wörterbücher im Vergleich“, in: Akten des XI. Internationalen Germanistenkongresses, Paris 2005, vol. 2. Frankfurt/M: Peter Lang, 2007, pp. 71–76. 

“Alter Kacyzne als Übersetzer von Aleksander Sergejewitsch Puschkin“ ['Alter Kacyzne as the translator of A. S. Pushkin'], in: Ane Kleine & Nora Hahn (eds.), Alter Kacyzne als Schriftsteller: Original und übersetzt – eine kleine Bücherschau: Ausstellung zum VIII. Symposium für Jiddische Studien in Deutschland. Trier: Universität Trier, 2005, pp. 17–24. 

“Lost Europe: Conference promoting tolerance in Europe, Vilnius, 1.–3. Dezember 1997” in: Jiddistik Mitteilungen 19 (1998): 14–16. 

“The First International Conference of Catalan in Barcelona (1906): A Spiritual Precursor to Czernowitz (1908)?” in: D. B. Kerler, ed., The Politics of Yiddish. (Winter Studies in Yiddish, vol. 4), Palo Alto: Altamira Press, 1998, pp. 51–61. 

““Ein Jahr Jiddisch in Düsseldorf” in: Jiddistik Mitteilungen 18 (1997): 18–19. (mit Marion Aptroot) 

“National in Form, Socialist in Content: Translational Equivalence in Slavic–Yiddish Dictionaries” in: F. F. M. Dolezal, A. Rey, T. Roelcke, et al., eds., Lexicographica: International Annual for Lexicography, vol. 12, Tübingen: Niemeyer, 1996, pp. 89–104. 

“Nemen fun shtet in yidishn folkslid: Memoshesdike mekoymes tsi iluzye?”, in: H. D. Katz, ed., in: Oksforder Yidish, vol. 3. Oxford: Oksforder Yidish, 1995, pp. 425–446. (Y) 

“Yiddish as the Emerging National Language of Eastern European Jewry” in: K. J. Mattheier & B. Panzer, eds., Sociolinguistica: International Yearbook of European Sociolinguistics, vol. 6 (The Rise of National Languages in Eastern Europe), Tübingen: Niemeyer, 1992, pp. 52–64.

 

Rezensionen:

 

“Simon Neuberg. Pragmatische Aspekte der jiddischen Sprachgeschichte am Beispiel der ‘Zenerene’. Hamburg: Buske, 1999” in: Aschkenas 11 (2001): 289–290. 

“Erika Timm. Matronymika im aschkenasischen Kulturbereich: ein Beitrag zur Mentalitäts- und Sozialgeschichte der europäischen Juden. Tübingen: Niemeyer, 1999” in: Aschkenas 11 (2001): 290–291. 

“Gertrud Reershemius. Biographisches Erzählen auf Jiddisch: grammatische und diskursanalytische Untersuchungen. Tübingen: Niemeyer, 1997”. in: Aschkenas 8,2 (1998): 554. 

“Webster’s New World Dictionary of American English. Third Edition. Updated 1994. New York: Prentice Hall, 1994” in: H. E.Wiegand, L. Zgusta, eds., Lexicographica: International Annual for Lexicography, vol. 14, Tübingen: Niemeyer, 1998, pp. 279–282. 

“Joseph Guri and Shoel Ferdman. Kurtser yidish-hebreish-rusisher verterbukh. Milon yidi-ivri-rusi ketsar. Kratkij idiš-ivrit-russkij slovar’. Jerusalem 1992; Joseph Guri and Shoel Ferdman. Kurtser yidish-hebreish-englisher verterbukh. Milon yidi-ivri-angli ketsar. Short Yiddish-Hebrew-English dictionary. Jerusalem 1995.” in: H. E. Wiegand, L. Zgusta, eds., Lexicographica: International Annual for Lexicography, vol. 13. Tübingen: Niemeyer, 1997, pp. 285–289.

 

Übersetzungen:

 

Der nayer moment – neue deutsche Edition mit ausbewählten Beiträgen (Begleitschrift zur Ausstellung “Leben im Wartesaal. Das jüdische Regensburg der Nachkriegszeit: Mendl Man und ‚Der nayer moment‘“ Elite Studiengang „Osteuropa“ in Kooperation mmit der Stadt Regensburg, November 2013. [Jiddisch-deutsche Übersetzung ausgewählter Artikel aus dem Nayer moment]. 

Naftole Zilberberg. “Das Wunder von Chanukka”, in: Mittelbayerische Zeitung, Nr. Sieben (Mittelbayerische Wochenendausgabe), 8./9. Dezember 2012: 1-2. [Übersetzung von 'Der nes fun khanuke' in: Undzer moment 18 (20. Dezember 1946: 5].

Kiefer, Ulrike. Gesprochenes Jiddish: Textzeugen einer europäisch-jüdischen Kultur. Tübingen: Niemeyer, 1995. [Phonetische Transkription einiger jiddischer Dialektaufnahmen und Übertragung ins Standardjiddische]. 

Salomon Sulzer: Cantor – Composer – Innovator. (Exhibition by the State of Vorarlberg and the Jewish Museum Hohenems.) New York: Jewish Theological Seminary, 1991. [Deutsch-englische Übersetzung einiger Beiträge].

 

Konferenzen und Vorträge (Auswahl)

 

"Der Ausbau der jiddischen Sprache in Osteuropa (1906-1938): Nokhem Shtif zwischen Deutsch, Russisch und Hebräisch". 3. Jahrestagung des Forschungszentrums Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (FZ DiMOS), University of Regensburg, Regensburg (Germany), 29 September 2016.

"Nokhem Shtif in Berlin: Emigré Life through the Lens of Yiddish Feuilletons", 21st World Congress of the International Comparative Literature Association (ICLA 2016), Vienna (Austria), 25 July 2016.

"Wilna - Berlin - Kiev: Nokhem Shtif auf der Suche nach Jiddischland" ['Vilna - Berlin - Kiev: Nokhem Shtif in search of Yiddishland'], Annual meeting of the Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Regensburg (Germany), 21 October 2015.

"Nokhem Shtif: the dreamer of Yiddishland", Majorities ↔ Minorities: The Slavia's Linguistic-Cultural Identities Through the Ages. International Conference, Wien, 14-15 Januar 2015.

“Nokh a mol vegn aspekt in yidish: dray frages in Shprakh- un kulturatlas fun ashkenazishe yidn”, Workshop in Yiddish Language Structures, Regensburg (Germany), November 30, 2009. (Y)

“Aleksandr Blok oyf yidish: Alter Katsizne un 'Di Tsvelf'”, Symposium für Jiddische Studien in Deutschland, Trier, 10. October 2007. (Y)

“Yidish-sovetishe shprakh-planirung: al-sovetishe baratungen vegn yidish in di yorn 1931, 1934 un 1937“, International Conference on Jewish Studies: The Birobidzhan Project: Politics, History, and Culture, Birobidzhan, Jewish Autonomous Region, Russland, 21. August 2007. (Y)

“Alter Katsizne: der iberzetser fun Pushkins lider”, VIII. Symposium für Jiddische Studien in Deutschland, Trier, 27. September 2005. (Y)

“Tsvishn purizm un inovatsye: a farglaykh fun sovetish-yidishe verterbikher”, XI. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik, Paris: Sorbonne (France), 29. August 2005. (Y)

“The Hebrew-Aramaic component in Soviet Yiddish”, 9th Annual International Interdisciplinary Conference on Jewish Studies, Moskau, Januar 2001.

“Aspect and vern-constructions”, Association for Jewish Studies-Conference, Chicago, IL, 19. December 1999.

“Die Geschichte der jiddischen Sprache”, Das Forum: Gesellschaft für Politsche Bildung, Düsseldorf, Juni 1997.

“‘Das hässliche Mauscheln’: Alte Vorurteile und neue Forschungen zu der jiddischen Sprache”, Martin-Buber-Institut für Judaistik, Universität zu Köln, 14 Dezember 1999.

“Yiddish in Germany today”, Eingeladener Redner, Vertreter des deutschen Aussenministeriums, Lost Europe: Conference promoting tolerance in Europe, Vilnius, Dezember 1997.

“National or Soviet? Attempts at standardizing the Yiddish and Ukrainian newspaper language”, International Conference on Historical Linguistics, Düsseldorf, August 1997.

“Folksshprakh or Kulturshprakh? Shifting standards in Soviet Yiddish language planning”, Yiddish and Ashkenazic Studies: The Next Wave (A Conference for Graduate Students and Recent Recipients of the Ph.D.), Columbus, OH, April 1995.

“Yidish un yidishe shprakhforshung”, Sholem-Aleichem Institute, Southfield, MI, 10 November 1995. (Y)

“Soviet or Bourgeois? The odyssey of Soviet Yiddish through the dictionary”, Modern Language Association - Convention: Lexicography Discussion Group, Toronto, 27 December 1993.

“The Catalan Renaixença: A model for the revival of Yiddish”, Modern Language Association - Convention: Panel of the North American Catalan Society, New York, NY, Dezember 1992.

“The First International Conference of the Catalan Language (1906): A spiritual precursor to Czernowitz (1908)?”, Fourth Annual Oxford Winter Symposium in Yiddish Language and Literature, Oxford, Dezember 1988.

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