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SPRACHEN SÜDOSTEUROPAS

Der Begriff Südosteuropa ist die heutige Bezeichnung einer Raumkonstruktion in Europa, deren Grenzen schwierig zu bestimmen sind. Die Bezeichnung Südosteuropa wird häufig für die Umschreibung der Balkanhalbinsel verwendet. Nur die nördlichen Grenzen bleiben somit offen. In der breiteren Auffassung Südosteuropas bilden Slowenien, Ungarn und Rumänien deren Nordgrenze.

Zu den Kernsprachen Südosteuropas gehören die Sprachen des so genannten balkanischen Sprachareals: Bulgarisch, Makedonisch, Albanisch, Rumänisch, Neugriechisch und Serbokroatisch mit ihren Dialekten.

Sie bilden den Kern des so genannten Balkansprachbundes, wo die Sprachen aus verschiedenen genealogischen Sprachfamilien eine morphologische und syntaktische Konvergenz aufweisen. Diese Sprachen sind Gegenstand der Balkanologie – einer sprachwissenschaftlichen Teildisziplin, die sich nach den Publikationen von Kristen Sandfeld (1926) etablierte.

Südosteuropa ist wahrscheinlich der älteste Kulturraum in Europa. Seine wechselhafte Geschichte hat einen großen Beitrag zur Etablierung der linguistischen Vielfalt beigetragen. Außer größeren Staatssprachen werden hier zahlreiche kleinere Sprachen und dachlose Mundarten gesprochen, die bei den Sprachbeschreibungen berücksichtigt werden müssen.

   

Linguistic map of Southeastern Europe

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