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Die gagausische Sprache gehört zu den Turksprachen und wird im Süden der Republik Moldawien und in der Ukraine im Gebiet um Odessa sowie in einigen Sprachinseln in Bulgarien von schätzungsweise 180 000 Menschen gesprochen.
Der Großteil der Gagausen siedelt in der autonomen gagausischen Region Gagauz Yeri mit dem Zentrum in Comrat in Südostmoldawien.
Die Gagausen gelangten nach 1806 in die heutigen Siedlungsgebiete, nachdem die unter dem osmanischen Druck ihre Wohngebiete in Ostbulgarien verlassen mussten.
Eine Schriftsprache existiert seit 1957 und verwendet die kyrillische Schrift.
Sprachbeschreibung:
Das Krimtatarische gehört zu den balkanischen Turksprachen und ist vor allen in der Region Dobrudscha in Bulgarien und Rumänien verbreitet. Das Dobrudscha-Tatarische gilt als ein Dialekt der krimtatarischen Sprache und wird von rund 10 000 Menschen als Muttersprache gesprochen.
Sprachbeschreibung:
Das Balkan- oder Rumelisch-Türkisch ist eine Variante des Türkischen, das in Südosteuropa gesprochen wird. Man unterscheidet zwei große dialektale Gruppen: Ostrumelisch vor allem in Bulgarien und Rumänien und Westrumelisch in Makedonien und Kosovo. Das Türkische in Griechenland nimmt eine Sonderstellung ein.
Die Zahl der Sprecher lässt sich nicht eindeutig erschließen. Rund 700 000 Turksprachige leben heute in Bulgarien und Griechenland zusammen und bis 150 000 in den anderen Ländern Südosteuropas.
Sprachbeschreibung:
Die türkische Sprache ist eine der größten und wichtigsten unter den Turksprachen.
Sie ist Amtssprache der Türkei (Türkeitürkisch) und wird auch von Minderheiten außerhalb der Türkei auf Zypern und in Westeuropa von rund 70 Millionen Menschen gesprochen.
Vom 12. Jahrhundert an setzte sich die türkische Sprache allmählich in Anatolien und Teilen des Balkans durch. In der osmanischen Zeit wurde sie fast ausschließlich in arabischer Schrift wiedergegeben.
In der osmanischen Hochsprache etablierten sich schon frühzeitig anders als in den stark differenzierten Volksdialekten arabisch-persische lexikalische und grammatische Elemente, so dass der türkische Charakter stark zurückgedrängt wurde.
Eine Sprachreformbewegung, deren Anfänge bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, steht noch heute im Mittelpunkt der Kulturpolitik der Türkei.
Geschrieben wird das Türkische seit 1929 mit der Lateinschrift.
Sprachbeschreibung:
Grammatik:
Wörterbuch:
Sprachkorpus:
Turkish National Corpus
Sprach- und Kulturwissenschaft
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