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Sicher im Alltag

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„Sicher“ im Alltag. Englisch-deutsche Fallstudien zum Verhältnis von Alltagskommunikation und -erfahrung und gegenwärtigen Sicherheitsdiskursen.


Forschungsprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft
August 2009 – Februar 2012


Die schwerpunktmäßig in England sowie vergleichend in Deutschland angesiedelte Ethnographie geht den Einschreibungen von „Sicherheit“ und „Unsicherheit“ in den Alltag nach: Wie werden im sozialen Kontext etwa von Familien und Nachbarschaften Grenzen zwischen „sicher und „unsicher“ gezogen? Wie geht man mit Erfahrungen von Unsicherheit und Gefahr um? Inwieweit dienen Alltagsgespräche der symbolischen Sicherung sozialer Zusammenhänge?
Über eine subjekt- und prozessgeleitete Feldforschung und kultursemiotische Analyse werden alltagsweltliche Erfahrungen, Sinngebungen und Praxen im Zusammenhang mit aktuellen öffentlich-medialen Leitbildern der „Sicherheit“ interpretiert. Gefragt wird, wie „Sicherheit“ als alltägliche Bedürfniskonstante einerseits, als gesellschaftspolitisches Paradigma andererseits alte und neue Vorstellungsmuster verschränkt und auf der Alltagsebene zum Scharnier kulturellen Wandels wird.

Dr. Katharina Eisch-Angus

  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur (I:IMSK)

Vergleichende Kulturwissenschaft

Forschung

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