Lehre aktuell
Veranstaltungen im Sommersemester 2013
Die Lehrveranstaltungen von Frau Dr. Marketa Spiritova finden Sie unter folgendem Link:
Lebenslauf
- 1993-2000 Studium der Slavistik (Bohemistik, Polonistik, Russistik) und Volkskunde/Europäischen Ethnologie an der LMU München
- 2001-2003 Studium der Interkulturellen Kommunikation an der LMU, Tutorin am Institut für Volkskunde/Europäischen Ethnologie (LMU)
- 2001-2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie (LMU) im Rahmen des Bayerischen Forschungsverbunds Ost- und Südosteuropa (forost). Projekte:
- Alltagskultur im Sozialismus; Praktiken und Strategien des Alltagslebens in den sozialistischen Ländern und ihre Folgen für die Transformation
- Das Erbe des sozialistischen Alltags: soziale Netzwerke und soziales Vertrauen im Postsozialismus
- 2008 Promotion im Fach Volkskunde/Europäische Ethnologie an der LMU: Alltag am „Rande des Dissens“. Strategien der Alltagsbewältigung tschechischer Intellektueller zur Zeit der „Normalisierung“ (1968-1989) (Prädikat: summa cum laude)
- 2009 Dissertationspreis des Georg R. Schroubek Fonds „Östliches Europa“
- Seit 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg
- Seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie an der LMU München
- WS 2009/2010 Lehrbeauftragte in der Europäischen Ethnologie an der KU Eichstätt
- Seit 2009 Gutachterin bei Czech Science Foundation GAČR
- Seit 2010 Vorstandsmitglied der Redaktion Národopisný věstník (Ethnographische Mitteilungen)
- September 2010-Dezember 2011 in Mutterschutz bzw. Elternzeit
- Seit Oktober 2011 Mentee im Mentoringprogramm der Exzellenzinitiative der LMU/Fakultät für Kulturwissenschaften zur Förderung hochbegabter Nachwuchswissenschaftlerinnen
Publikationen
Schriftenverzeichnis
Monografie
Hexenjagd in der Tschechoslowakei. Intellektuelle zwischen Prager Frühling und dem Ende des Kommunismus. Böhlau Verlag: Köln, Weimar, Wien 2010. 385 S. (Diss)
Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften
Untergrunduniversitäten zwischen Wissensvermittlung, Pathos und Alltagswelt. In: Kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 1/13 (2013). (in Druck)
zus. m. Irene Götz: Ethnologische Erkundungen des östlichen Europa am Beispiel der Gedächtnisforschung. Ein Forschungsprogramm. In: Johannes Moser, Irene Götz (Hg.). (in Druck)
Wie Medien den Mythos erzählen: Die „magische“ Acht in der tschechischen Geschichte. In: Harm-Peer Zimmermann (Hg.), Mythos, Mythen, Mythologien (= Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung). Marburg 2013. (in Druck)
Narrative Interviews. In: Walter Leimgruber u.a. (Hg.), Empirisches Arbeiten in der Kulturanthropologie. Ein Studienbuch. Basel 2013. (in Druck)
Gedenkfeiern zwischen Geschichtspolitik und Streetparty. Das „populäre Gedächtnis“ als Forschungsparadigma in der Populärkulturfoschung. In: Kaspar Maase, Christoph Bareither, Mirjam Nast (Hg.), Unterhaltung und Vergnügung. Beiträge der Europäischen Ethnologie zur Populärkulturforschung. Mit einem Geleitwort von Hermann Bausinger. Würzburg 2013, S. 118-132.
„Kultur ist immer ein Stück weit Erinnerungskultur.“ Ethnografien erinnerungskultureller Inszenierungspraktiken im postsozialistischen Europa. In: Reinhard Johler u.a. (Hg.), Kultur_Kultur. Denken, Forschen, Darstellen. 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Tübingen vom 21. bis 24. September 2011. Münster u.a. 2013, S. 491-497.
Nach 68. Brüche und Kontinuitäten im Alltag von Intellektuellen zur Zeit der „Normalisierung“. In: Oldrich Tůma, Markéta Devátá (Hg.), 1968. Pražské jaro 1968: Občanská společnost – média – přenos politických a kulturních procesů [Der Prager Frühling 1968. Zivilgesellschaft – Medien – Politische und kulturelle Transferprozesse]. Praha 2011, S. 107-121.
„Ich bin doch kein Dissident!“ Die Dissidenten Osteuropas als eine Erfindung des Westens? In: Gunther Gebhard, Oliver Geisler, Steffen Schröter (Hg.), Das Prinzip „Osten“. Geschichte und Gegenwart eines symbolischen Raums. Bielefeld 2010, S. 145-176.
„Die mediale Konstruktion des Gedächtnisortes ‚Prager Frühling‘“. In: Swen Steineberg, Stefan Meißner, Daniel Trepsdorf (Hg.), Vergessenes Erinnern. Medien von Erinnerungskultur und kollektivem Gedächtnis (= Impulse. Studien zu Geschichte, Politik und Gesellschaft, Bd.1). Berlin 2009, S. 165-182.
„Ich musste ja das alltägliche Leben leben.“ Erinnerungen tschechischer Intellektueller an die Zeit zwischen dem ‚Prager Frühling‘ und dem Ende des Kommunismus. In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie 2009, S. 181-202.
„Im Inland begann eine Hexenjagd.“ Die Auswirkungen der Niederlage auf den Alltag von Intellektuellen. In: Angelika Ebbinghaus (Hg.), Die letzte Chance? 1968 in Osteuropa. Analysen und Berichte über ein Schlüsseljahr. Hamburg 2008, S. 61-74.
„Ich habe lieber gedient als zu schreiben.“ Zur Rolle der Frau in dissidentischen Netzwerken in der Tschechoslowakei nach 1968. In: Klaus Roth (Hg.), Soziale Netzwerke und soziales Vertrauen in den Transformationsländern. Ethnologische und soziologische Untersuchungen (= Freiburger Sozialanthropologische Studien, Bd. 15). Wien 2007, S. 101-120.
Lebenswelten im Sozialismus: Die „unabhängige Kultur“ in der Tschechoslowakei. In: Klaus Roth (Hg.), Arbeitswelt - Lebenswelt. Facetten einer spannungsreichen Beziehung im östlichen Europa (= Freiburger Sozialanthropologische Studien, Bd. 4). Wien 2006, S. 83-102.
„Als Wanderer zwischen den Kulturen sollten wir aufbrechen“. Eine Fallstudie über deutsche Jugendliche in Osteuropa. In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2005. Helge Gerndt und Klaus Roth zum 65. Geburtstag, S. 85-92.
Alternative Lebenskonzepte im real existierenden Sozialismus: Arbeitswelt der Intellektuellen in der Tschechoslowakei nach 1968. In: Klaus Roth (Hg.), Arbeit im Sozialismus - Arbeit im Postsozialismus. Erkundungen zum Arbeitsleben im östlichen Europa (= Freiburger Sozialanthropologische Studien, Bd. 1). Münster, Hamburg 2004, S. 333-350.
Formen der Repression in der Tschechoslowakei nach 1968: Das Alltagsleben tschechischer Intellektueller zur Zeit der ‚Normalisierung'. In: Christiane Brenner, Peter Heumos (Hg.), Sozialgeschichtliche Kommunismusforschung. Tschechoslowakei, Polen, Ungarn, DDR 1945-1968. München 2004, S. 337-353.
zus. m. Klaus Roth: Die Rolle des Vertrauens, der Sozialbeziehungen und informellen Netzwerke in verschiedenen Transformationsländern. In: Jörg Maier (Hg.), Vertrauen und Marktwirtschaft. Die Bedeutung von Vertrauen beim Aufbau marktwirtschaftlicher Strukturen in Osteuropa (= forost-Arbeitspapier Nr. 22) 2004, S. 27-34.
zus. m. Klaus Roth: Alltagskultur im Sozialismus; Praktiken und Strategien des Alltagslebens in den sozialistischen Ländern und ihre Folgen für die Transformation. In: Wandel und Kontinuität in den Transformationsländern Ost- und Südosteuropas. (= forost-Arbeitspapier Nr. 17) 2003, S. 15-17.
Russische und ungarische Softwareentwickler in München. In: Klaus Roth (Hg.), Vom Wandergesellen zum ‚Green Card'-Spezialisten. Interkulturelle Aspekte der Arbeitsmigration im östlichen Mitteleuropa. München 2003, S. 331-347.
Každodennost pražské inteligence po r. 1968. Alternativní pracovní koncepty v socializmu [Alltag der Prager Intelligenz nach 1968. Alternative Arbeitskonzepte im Sozialismus]. In: Tradícia a spolocensko-politické zmeny na Slovensku po 2. svetovej vojne [Tradition und gesellschaftspolitischer Wandel in der Slowakei nach dem Zweiten Weltkrieg]. Bratislava 2002, S. 190-200.
Interviews und Podiumsdiskussionen
„Intellektuelle zwischen Prager Frühling und dem Ende des Kommunismus.“ Interview mit radio.cz anlässlich der Verleihung Dissertationspreises des Georg R. Schroubek Sonderfonds „Östliches Europa - Erkundungen und Annäherungen“, Regensburg 11.05.2009.
„Als die Panzer kamen. Tschechoslowakisches Exil in Deutschland.“ D/CZ 2008, Regie Malte Ludin. Interview und wissenschaftliche Beratung.
„Pine and Fir Trees. Women’s Memories of Life during Socialism“ HR 2002, Regie Sanja Ivekovic. Podiumsgespräch 14.12.06 in München.
Berichte und Rezensionen
Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2013: Sarah Scholl-Schneider: Mittler zwischen Kulturen. Biographische Erfahrungen tschechischer Remigranten nach 1989 (= Schriftenreihe der Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde e.V., Bd. 94), Münster u.a. 2011. (in Vorbereitung)
Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2013: Matthias Weber u.a. (Hg.): Erinnerungsorte in Ostmitteleuropa. Erfahrungen der Vergangenheit und Perspektiven. München 2011: Oldenbourg. (in Vorbereitung)
Jahrbücher für Geschichte Osteuropas: Michaela Marek, Dušan Kováč, Jiří Pešek, Roman Prahl (Hrsg.): Kultur als Vehikel und als Opponent politischer Absichten. Kulturkontakte zwischen Deutschen, Tschechen und Slowaken von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1980er Jahre. Essen: Klartext Verlag 2010 (= Veröffentlichungen zur Kultur und Geschichte im östlichen Europa, Bd. 37; Veröffentlichungen der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission, Bd. 17). (in Druck)
Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2012, S. 242-243: Klaus Roth, Heinke Kalinke, Tobias Weger (Hg.): Esskultur und kulturelle Identität: Ethnologische Nahrungsforschung im östlichen Europa. München 2009: Oldenbourg.
Zeitschrift für Volkskunde 108/2012, Bd. 2: Asta Vonderau: Leben im „neuen Europa“. Konsum, Lebensstile und Körpertechniken im Postsozialismus. Bielefeld 2010: transcript.
Zeitschrift für Volkskunde 106/2010, Bd. 1, S. 111-112: Georg R. Schroubek: Studien zur böhmischen Volkskunde. Hrsg. u. eingeleitet von Petr Lozoviuk. Münster u.a.: Waxmann 2008 (= Münchner Beiträge zur Volkskunde, Bd. 36).
Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2009, S. 346-348: Helena Srubar 2008: Ambivalenzen des Populären. Pan Tau & Co. zwischen Ost und West (= Erfahrung – Wissen – Imagination. Schriften zur Wissenssoziologie, Bd. 16). Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH.
Bohemia 2005, Bd. 46, H. 1, S. 276-279: Květa Jechová, Lidé Charty 77. Zpráva o biografickém výzkumu [Menschen der Charta 77. Beitrag zur Biographieforschung]. Praha.
Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2006, S. 234-236.: Klaus Roth (Hg.), Sozialismus: Realitäten und Illusionen. Ethnologische Aspekte der sozialistischen Alltagskultur [= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Ethnologie der Universität Wien, Bd. 24].
Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2004, S. 201-202: Silke Satjukow und Rainer Gries (Hgg.) 2002: Sozialistische Helden. Eine Kulturgeschichte von Propagandafiguren in Osteuropa und der DDR. Berlin: Links Verlag.
Arbeit im Sozialismus - Arbeit im Postsozialismus. In: Bohemia 43 (2002), H. 2, S. 449-451.
Volkskundliche Aspekte der Arbeitsmigration im östlichen Mitteleuropa und Südosteuropa. In: Berichte des IBZ 2001, S. 30-31.