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Klassische Archäologie M.A.

Abschluss

Master of Arts


Studienstruktur

Master of Arts: Es wird grundsätzlich nur ein Studienfach studiert. Einzelne Studiengänge können allerdings stark interdisziplinär aufgebaut sein. D.h. die Inhalte des Studiengangs stammen möglicherweise aus verschiedenen Fachrichtungen.

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Besonderheiten

Durch die Kooperation des Instituts für Klassische Archäologie mit dem Fach Baugeschichte der Hochschule Regensburg werden – einzigartig in Deutschland – Veranstaltungen (Theorie und Praxis) zur antiken Baugeschichte in den Masterstu-diengang integriert (KLA-M12: Architektur und Bauforschung).

Das Institut für Klassische Archäologie der Universität Regensburg ist Teil des neu gegründeten „Netzwerks Klassische Archäologie“, das außerdem die Archäologischen Institute der Universitäten von Bochum, Bonn, Freiburg, Göttingen, Heidelberg, Leipzig, Rostock und Tübingen umfasst. Die gemeinsame Initiative dieses Netzwerks, die unter dem Namen „Pons-Brücke“ einen erleichterten Austausch von Studierenden zwischen den beteiligten Instituten fördert und einen zeitlich befristeten Studienortwechsel auch finanziell und logistisch unterstützt, wird von der Mercator-Stiftung und der Volkswagenstiftung gefördert; weitere Infos zum Programm „Pons“

Außerdem besteht im Rahmen des Elite-Netzwerks Bayern eine Kooperation mit dem Elite-/Masterstudiengang „Aisthesis. Historische Kunst- und  Literaturdiskurse“, die sich auch im Studienangebot des Instituts niederschlägt; http://www.kunst-bilddiskurse.de (regelmäßige interdisziplinäre Oberseminare gemeinsam mit der Kunstgeschichte).

Der bildwissenschaftliche Schwerpunkt wird durch die Mitarbeit des Instituts an dem Themenverbund „Sehen und Verstehen“ der Universität Regensburg vertieft.

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Kurzbeschreibung

Die Klassische Archäologie versteht sich als historisch und kunsthistorisch ausgerichtete, interdisziplinär orientierte Kulturwissenschaft. Sie beschäftigt sich mit der materiellen Hinterlassenschaft sämtlicher Lebensbereiche der griechischen und römischen Antike, vom 2. Jahrtausend vor Christus bis in die christliche Spätantike. Einbezogen sind auch zahlreiche Rand- und Nachbarkulturen, sofern sie mit dem antiken Griechenland bzw. Rom in einer kulturellen Beziehung standen. Thema des Faches sind damit die zu verschiedenen Zeiten im europäischen Abendland (aber auch im islamischen Orient) immer neu beschworenen und neu interpretierten Wurzeln europäischer (bzw. orientalischer) Kunst und Kultur und die kritische Tradierung ihres kulturellen Gedächtnisses.
Die gleichgewichtige Kombination eines dezidiert bildwissenschaftlichen Forschungsansatzes und eines an Grabungskontexten und topographischen Fragestellungen orientierten Forschungsschwerpunkts sowie auch die Einbeziehung der an deutschen Universitäten sonst kaum mehr gepflegten Etruskologie verleihen der Klassischen Archäologie in Regensburg im Vergleich zu anderen archäologischen Universitätsinstituten ihr besonderes Profil. Hinzu kommt als besonderes Merkmal die Integration der sonst nur noch an wenigen technischen Hochschulen gelehrten antiken Bauforschung in das Lehrprogramm des Masterstudiengangs.

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Berufsprofil / Kompetenzen

Mit Abschluss des Master-Studiengangs sollen die Studierenden auf einer vertieften Wissensgrundlage die vielfältigen Methoden und Arbeitstechniken der Klassischen Archäologie selbstständig anwenden können und zu eigenständigen wissenschaftlichem Arbeiten befähigt werden. Das Spektrum der Kompetenzen reicht von der Bildanalyse über kulturgeschichtliche Interpretationsmethoden bis hin zur kritischen Befundaufnahme (z. B. von Ausgrabungssituationen). An praktischen Fähigkeiten sind die Kenntnis der wichtigsten Wissenschaftssprachen (neben Deutsch: Englisch, Italienisch, Französisch und ggf. Neugriechisch) zu nennen, als praxisnahe Elemente Erfahrungen im Bereich des Grabungswesens, der Bauvermessung und der zeichnerischen Bauaufnahme.

Als berufliche Perspektiven im engeren Bereich des Faches der Klassischen Archäologie bieten sich nach Abschluss auch des strukturierten Promotionsstudiengangs eine Universitätslaufbahn, eine Tätigkeit in Museen, in Forschungsinstituten (z. B. Deutsches Archäologisches Institut), in der Denkmalpflege oder im Grabungswesen (z. B. Grabungsfirma) an. Aber auch außerhalb der Grenzen der Fachdisziplin lässt sich die erworbene Kompetenz in kulturgeschichtlichen Fragestellungen und Arbeitstechniken auf vielen Gebieten mit Gewinn einsetzen, z. B. im Journalismus, im Verlagswesen, im Kulturmanagement, etc.

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Praktika

Zum praxisbezogenen Angebot gehört auch die mögliche Mitarbeit an Ausgrabungen im Mittelmeergebiet, die als Drittmittelprojekte von den Dozenten des Instituts durchgeführt werden. Außerdem sind Praktika (Grabung oder Museen) oder Sprachkurse (alte und neue Sprachen) zu absolvieren, die im Rahmen des Studiengangs mit Leistungspunkten honoriert werden. Dank der Kooperation des Instituts für Klassische Archäologie mit der Baugeschichte der Hochschule Regensburg sind weitere praxisbezogene Angebote integriert (Bauaufnahme, Bauvermessung, zeichnerisch und digital), die ebenfalls mit Leistungspunkten honoriert werden.

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Beteiligte Fächer

Im Rahmen eines interdisziplinären Moduls (KLA-M11) sind Veranstaltungen der Alten Geschichte, der Klassischen Philologie, der Kunstgeschichte und der Vor- und Frühgeschichte in den Studiengang integriert.

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Dauer des Studiums / Regelstudienzeit

Die Dauer des Studiums richtet sich nach dem individuellen Studienverlauf. Die Regelstudienzeit, d.h. die Zeit, in der das vorgesehene Studienprogramm idealerweise absolviert werden kann, beträgt 4 Semester. Die tatsächliche Studiendauer kann hiervon abweichen. Sie wird begrenzt durch die Prüfungsfristen, die in der Prüfungsordnung geregelt ist.

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Umfang des Studiengangs

120 ECTS-Punkte

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Unterrichtssprache

(in der Regel) Deutsch

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Studienbeginn

im Winter- und im Sommersemester

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Welche Eigenschaften sollte ich mitbringen?

Interesse an der Klassischen Antike in allen ihren Erscheinungsformen, speziell auch an materieller Kultur, bildwissenschaftlichen Fragestellungen und an kulturgeschichtlichen Zusammenhängen.

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Zulassungsbeschränkt

Der Masterstudiengang "Klassische Archäologie" ist nicht zulassungsbeschränkt; um sich einschreiben zu können, müssen Sie jedoch ein sogenanntes Eignungsverfahren bestehen.

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Rechtliche (Zulassungs-/Zugangs-) Voraussetzungen

Um sich für den Masterstudiengang "Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft M.A." einschreiben zu können, müssen Sie an einem sogenannten Eignungsverfahren teilnehmen, das heißt, Sie müssen sich zunächst am Institut für Klassische Archäologie bewerben.
Informationen zum Eignungsverfahren

Weitere Voraussetzungen: 

  • Hochschulzugangsberechtigung
  • erster fachbezogener Studienabschluß aufgrund eines mindestens dreijährigen Studiums, das dem B.A.-Studium an der Universität Regensburg gleichwertig sein muss, an einer Hochschule mit mindestens der Note ‚gut’ oder – bei geringerem Notendurchschnitt – erfolgreiches Bestehen einer Eignungsprüfung
  • Latinum und Graecum (Nachweis kann bis zur Anmeldung der Masterarbeit nachgereicht werden)

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Bewerbungstermin(e)

Bewerbungen für das Eignungsverfahren sind zu richten an das Institut für Klassische Archäologie.

Termine:
15. Januar (für ein Studium im Sommersemester) und
15. Juli (für ein Studium im Wintersemester)

Informationen für ausländische Bewerber

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Einschreibetermine

Nach einer erfolgreichen Bewerbung (Eignungsverfahren) für das Fach Klassische Archäologie M.A. können Sie sich in der Studentenkanzlei einschreiben. Informationen zur Einschreibung finden Sie auf der Homepage der Studentenkanzlei.

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Erforderliche Sprachnachweise

Bis zur Anmeldung zur Masterarbeit müssen Latinum und Graecum nachgewiesen werden. Die erforderlichen Sprachkenntnisse können studienbegleitend in Kursen des Instituts für Klassische Philologie erworben werden.

Erwünscht sind ferner gute Sprachkenntnisse in Englisch sowie im Verlauf des Studiums zumindest der Erwerb der elementaren Lesefähigkeit von Texten in Französisch, Italienisch und ggf. Neugriechisch.

Informationen zu Deutschnachweisen für ausländische Bewerber

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Erforderliche (Bewerbungs-/ Einschreibe-) Unterlagen

  • Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung
  • Nachweis eines ersten Studienabschlusses aufgrund eines mindestens dreijährigen Studiums, das dem B.A.-Studium an der Universität Regensburg gleichwertig sein muss, an einer Hochschule in einem dem angestrebten Fach verwandten Fach mit mindestens der Note ‚gut’ (bei geringerem Notendurchschnitt muß die Eignung für den Studiengang durch das Bestehen einer mündlichen Prüfung unter Beweis gestellt werden). Kann zum Bewerbungszeitpunkt das Abschlusszeugnis nicht vorgelegt werden, ist ein beglaubigter Nachweis über die bisherigen Prüfungsleistungen vorzulegen.
  • Nachweis der Eignung und Motivation für den Studiengang (Darstellung des Lebenslaufs, des bisherigen Studienverlaufs und der Berufspläne; relevante Studieninhalte und extracurriculare Aktivitäten sollen belegt werden)
  • Nachweis des Latinum und des Graecum (kann bis spätestens zur Anmeldung der Masterarbeit nachgereicht werden)
  • Bewerber, deren Muttersprache NICHT Deutsch ist, müssen darüber hinaus Deutschkenntnisse auf dem Niveau der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH) bzw. einer damit gleichwertigen Deutschprüfung nachweisen (kann bis zum Ende des 1. Studiensemesters nachgereicht werden)

Informationen zu den Bewerbungsunterlagen für ausländische Bewerber.

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Kontakt in der Fakultät

Studienberatung

Dr. Lorenzo Cigaina
Telefon 0941 943-3166
E-Mail Lorenzo.Cigaina@psk.uni-regensburg.de

Für Fragen zum Netzwerk „PONS“:
Corinna Leopold
Telefon 0941 943-3720
E-Mail corinna.leopold@stud.uni-regensburg.de

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Links

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  1. Studium

Studiengänge der Universität Regensburg

 

Illustration: Detailaufnahme des Studienangebot-Faltblattes

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