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Aktuelles

Aktuelle Meldungen im Wintersemester 2017/18


Jubiläum: 10 Jahre Armin-Schmitt-Stiftung

Auf zehn Jahre blickt in diesen Tagen die Errichtung der Armin Schmitt Stiftung für biblische Textforschung zurück. Von dieser in Regensburg angesiedelten Stiftung wurden bislang insgesamt 56.000Euro an Fördergelder ausgeschüttet.

Armin Schmitt (gest. 18.10.2006), Professor für die alttestamentlichen Wissenschaften an der kath.-theol. Fakultät der Universität Regensburg (1984-2000), hatte noch zu Lebzeiten seine Stiftung gegründet, um vornehmlich den wissenschaftlichen Nachwuchs finanziell zu fördern.

Hohe Begabungen in den Bereichen der biblischen Textforschung kamen und kommen nicht zur Entfaltung, weil sie bereits bei der Studienförderung an finanziellen Mitteln scheitern. Ja selbst streng textnahen Forschungsprojekten droht an den immer knapper werdenden Finanzmitteln ein vorzeitiges Aus. So konnten bislang einzelne Wissenschaftler, Tagungen und Publikationen (z.B. LXX-Lexikon) gefördert werden.

Einziges Organ der Stiftung ist der Vorstand, dessen Mitglieder Schüler des Stifters sind, die den Stifterwillen auch in Zukunft neben der Regierung der Oberpfalz als Stiftungsaufsicht bewahren helfen.

Eine kleine Galerie der Preisträger findet sich auf der Homepage der Stiftung (www.arminschmittstiftung.de).


"Test Everything": Sceptic and Believer in Ancient Mediterranean Religions - A Jointly Sponsored Conference on "Insider Doubt" in Christianity and Ancient Mediterranean Religions

Veranstaltet vom Lehrstuhl für Alte Geschichte (Prof. Dr. Babett Edelmann-Singer) und dem Lehrstuhl für Exegese und Hermeneutik des Neuen Testaments (Prof. Dr. Tobias Nicklas)

Gefördert von der Regensburger Universitätsstiftung Hans Vielberth und der Lucia und Dr. Otfried Eberz-Stiftung

Ist die kritische Distanz zu Aspekten der eigenen religiösen Tradition ein Phänomen der Neuzeit?
Die Konferenz beschäftigt sich mit verschiedensten Formen antiker Religion und der Frage, inwiefern Skepsis und Zweifel an der eigenen religiösen Tradition eine Rolle spielten. Die TeilnehmerInnen werden in ihren Vorträgen und Diskussionen danach fragen, welche Inhalte konkret bezweifelt wurden, in welchen Kontexten und in Bezug auf welche Inhalte Zweifel oder Skepsis akzeptabel waren oder wie Zweifel und Skepsis innerhalb einer religiösen Gemeinschaft zum Ausdruck gebracht wurden. Ferner wird es auch um die Reaktionen gehen, die Zweifel auslösten, und um die Frage, inwiefern sich Zweifel unter Anhängern einer religiösen Tradition von jenen der Außenstehenden oder gar Gegner unterschieden?

Die Tagung, die einen komparatistischen Ansatz verfolgt, umfasst eine Zeitskala vom Klassischen Griechenland bis in die Hohe Kaiserzeit (5. Jh. v.Chr. bis Ende des 2. Jh. n.Chr.). Durch die Teilnahme von VertreterInnen unterschiedlichster Wissenschaftsdisziplinen – so beispielsweise dem gesamten Spektrum des frühen Christentums, der Judaistik, der Allgemeinen Religionswissenschaft oder der Alten Geschichte – erhoffen sich die Veranstalter tiefere Einsichten in Fragen des individuellen und kollektiven Glaubens in antiken Kontexten.

Weitere Informationen hier

[Plakat]

Informationen und Berichte zu Veranstaltungen vergangener Semester finden Sie im Archiv.



Geistliches Angebot

Mittagsgebet "Atempause"
Mo-Do: 12.10 Uhr

Kapelle der Universität

Am Montag gestaltet von der Fakultät für Katholische Theologie

Jeweils in der Unikapelle
während der Vorlesungszeit