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Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen

Hier finden Sie einen Auszug aus dem aktuellen Kommentierten Vorlesungsverzeichnis der Fakultät für Katholische Theologie mit dem gesamten Lehrangebot des Lehrstuhls für Dogmatik und Dogmengeschichte:


Lehrveranstaltungen
im Sommersemester 2013

Systematische Theologie

Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte
Prof. Dr. Erwin Dirscherl, Markus Weißer


11 198

Krise der Immanenz? Anthropologische Zugänge zur Erbsündenlehre (D)

Vorlesung, SWS: 2

Fr wöch. 14:00 - 16:00 ct., W 114, Baum

Kommentar:

Zweifelsohne zählt der historishe Begriff Erbsünde zum Kernbestand jenes Jägerlateins der Theologie, der heutigen Menschen die meisten Verständnis-schwierigkeiten bereitet. Dabei bringt er in sehr prägnanter Weise die conditio humana zum Ausdruck, auch wenn er seit Augustinus wirkungsgeschichtlich fatalen Verkürzungen und Fehlinterpretationen unterlegen ist. Der Begriff der Erbsünde steht vielmehr inmitten einer modernen Reflexion von Transzendenz und Immanenz und bedarf daher dringend einer Rekonstruktion in zeitgenössischen Artikulationsformaten. Zugleich markiert er - zusammen mit den Korrespondenz-begriffen "Natur", "Gnade", "Rechtfertigung" und, last but not least, "Freiheit" - an wichtigen Schaltstellen der Theologiegeschichte unverkennbar zentrale dogmatische Grundlagenkonflikte.

Literatur:

Hilberath, Bernd Jochen: Gnadenlehre, in: Schneider, Theodor (Hrsg.), Handbuch der Dogmatik, 2. Bd., Düsseldorf ²2002, 3-46.
 
Pröpper, Thomas: Evangelium und freie Vernunft. Konturen einer theologischen Hermeneutik, Freiburg u.a. 2001.
 

 
11 202

Hermeneutische Grundlagen und Grundbegriffe der Dogmatik (M, D, Basismodul Systematische Theologie (nur M))

Vorlesung, SWS: 4
Di wöch. 10:00 - 12:00 c.t., R 005, Dirscherl

Mi wöch. 10:00 - 12:00 c.t., R 005, Dirscherl

Kommentar:

Die Veranstaltung richtet sich an die Studierenden des Basismoduls Systematische Theologie im Magister Theologiae. Es erfolgt eine Einführung in das Fach Dogmatik sowie eine Einübung in den Umgang mit und die Deutung von dogmatischen / lehramtlichen Texten anhand ausgewählter Beispiele. Neben der Vermittlung eines dogmatischen Grundlagenwissens kommt es darauf an, die Entfaltung des eigenständigen theologischen Denkens schon im Blick zu haben und zu entwickeln.

Literatur:

Klaus von Stosch, Einführung in die Systematische Theologie, Paderborn 2006.

Johanna Rahner, Einführung in die katholische Dogmatik, Darmstadt 2008.


11 203

Grundlagen des christlichen Glaubens, (Gy, UF GS/HS/RS, Basismodul Systematische Theologie (nur LA))

Vorlesung, SWS: 2
Do wöch. 12:00 - 14:00 c.t., H 18, Baum

Kommentar:

„Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde …“ Mit diesen Worten beginnt das Apostolische Glaubensbekenntnis, das aus einem Tauf­bekenntnis der römischen Gemeinde hervorgegangen ist und uns bis heute aus den sonntäglichen Gottesdiensten vertraut sein dürfte. Ausgehend von diesem christlichen Basistext versucht die hier angekündigte Lehrveranstaltung in Kooperation der theologischen Disziplinen Fundamentaltheologie und Dogmatik den christlichen Glauben als Grundlage systematisch-theologischer Reflexion wissenschaftlich zu erschließen. Dabei besteht speziell die fundamentaltheologische Zugangsweise darin, den spezifischen Charakter des Glaubensaktes zu bestimmen, sein Verhältnis zur menschlichen Vernunft herauszuarbeiten und in die Grundlagen der Fundamentaltheologie einzuführen. Die Dogmatik wird, ausgehend vom trinitarischen Gesamtaufbau des Glaubensbekenntnisses, den Glauben an den dreieinen Gott anfanghaft erschließen und erste Schritte in die Reflexion des Glaubensinhalts gehen. Dabei wird auch die Frage aufgeworfen, was man unter einem Dogma näherhin zu verstehen hat und wie kirchliche Lehre überhaupt entsteht.

Wichtiger Hinweis: Die hier beschriebene Vorlesung ist nur für Lehramtsstudierende vorgesehen. Im Studiengang Magister theologiae werden für die Fächer Dogmatik und Fundamentaltheologie eigene Lehrveranstaltungen angeboten.

Literatur:

Dirscherl, Erwin, Art. Dogma/Dogmatismus. A. Aus katholischer Sicht, in: P. Eicher, Hg., Neues Handbuch theologischer Grundbegriffe. Bd. 1, München 2005, 211-217.

Klausnitzer, Wolfgang, Glaube und Wissen. Lehrbuch der Fundamentaltheologie für Studierende und Religionslehrer, Regensburg 1999, Kap. 1-3.

Klausnitzer, Wolfgang, Gott und Wirklichkeit. Lehrbuch der Fundamentaltheologie für Studierende und Religionslehrer, Regensburg 2000; 22008, Kap. 1-3.

Kehl, Medard, Hinführung zum christlichen Glauben, Mainz 21987.

Ratzinger, Joseph, Einführung in das Christentum. Vorlesungen über das Apostolische Glaubens­bekenntnis, München 2006.

Stosch, Klaus v., Einführung in die Systematische Theologie, Paderborn 2006.


11 222

Kompaktseminar: Der Gott der Maler und der Theologen: Größe und Grenzen der Gottesbilder (M, D, Gy, Theologisches Schwerpunktmodul 1) (Dogmatik)

Seminar, SWS: 2

Mo Einzel 16:00 - 18:00 Uhr 15.04.2013 W 115 Dirscherl, Weißer
Mo Einzel 16:00 - 18:00 Uhr 06.05.2013 H 6 Dirscherl, Weißer
Di Einzel 16:00 - 18:00 Uhr 07.05.2013 H 6 Dirscherl, Weißer
Mo Einzel 16:00 - 18:00 Uhr 13.05.2013 H 8 Dirscherl, Weißer
Di Einzel 16:00 - 18:00 Uhr 14.05.2013 H 6 Dirscherl, Weißer
Do Einzel 18:00 - 20:00 Uhr 16.05.2013 H 8 Dirscherl, Weißer
Fr Einzel 09:00 - 18:00 Uhr 24.05.2013 PT 4.1.63 Dirscherl, Weißer
Sa Einzel 09:00 - 13:00 Uhr 25.05.2013 PT 4.1.63 Dirscherl, Weißer

Kommentar:

Das Seminar bezieht die Gastprofessur der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung an unserer Fakultät mit ein. Der französische Theologie F. Boespflug ist ein international anerkannter Fachmann für die Begegnung zwischen Theologie und Kunst. Seine Vorlesungen befassen sich mit dem „Gott der Maler und Bildhauer“, indem Fragen nach dem menschgewordenen Gott, seiner Darstellbarkeit und Herrlichkeit im Spannungsfeld von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit entfaltet werden. 

Literatur: 

französische Texte werden in deutscher Übersetzung vorliegen

F. Boespflug, Dieu et ses images. Une histoire de l’éternel dans l’art, Paris 2008

F. Boespflug,Le Dieu des peintres et des sculpteurs : l’invisible incarné, Paris 2010

A. Stock, Poetische Dogmatik. Gotteslehre Bd. 3. Bilder, Paderborn 2007

 

Bemerkungen:

Anmeldung bis 30.03.2013 bei Herrn Weißer erbeten. Vorbesprechung am Montag, den 15.04.2013 im Rahmen der 1. Sitzung

 

11 228

Die Kirche als Mysterium (D, Gy, Thematisches Modul 3) (Dogmatik)

Seminar, SWS: 2
Di wöch. 14:00 - 16:00 c.t., VG 1.36, Weißer

Kommentar: 
Wie lässt sich angesichts der vielen Spaltungen von der einen Kirche Jesu Christi sprechen? Wie kann eine Kirche heilig sein, wenn sie in ihrer konkreten Gestalt auch immer wieder als Sünderin wahrgenommen wird? Ist sie – wie ein bekanntes Bild der Kirchenväter nahelegt – Heilige und Hure zugleich? Was bedeutet es für eine Kirche, wenn diese sich als katholisch bezeichnet? Wie steht es um die Verbindung zwischen der Kirche heute und ihrem Ursprung? Und was ist „Kirche“ überhaupt, wenn sie den institutionellen Rahmen sprengt? Das Seminar behandelt nicht nur das biblische Fundament und die geschichtliche Entwicklung im Kirchenverständnis, sondern vor allem dogmatische Fragestellungen nach den Wesenseigenschaften, Grundvollzügen und Grundgestalten der Kirche Jesu Christi. Dabei soll vor allem das umfassende und programmatische Kirchenverständnis des 2. Vatikanischen Konzils und seiner Dog­matischen Konstitution über die Kirche (Lumen Gentium) im Mittelpunkt stehen. Wie also versteht die Kirche sich und ihre Sendung selbst?
 
Literatur:           
Miggelbrink, R., Einführung in die Lehre von der Kirche, Darmstadt 2003.
Rahner, K., Vorgrimler, H., Kleines Konzilskompendium, Freiburg 2008.
Tück, J.H. (Hg.), Erinnerung an die Zukunft. Das Zweite Vatikanische Konzil, Freiburg 2012.
Wiedenhofer, S., Ekklesiologie, in: Schneider, T. (Hg.), Handbuch der Dogmatik, Düsseldorf    1992.
 
Bemerkung:    
Anmeldung per E-Mail bitte bis spätestens 30.03.2013 an: markus.weisser@theologie.uni-r.de

11 229

Gegenwart des dreifaltigen Gottes (Gy, UF GS/HS/RS, Aufbaumodul Systematische Theologie)

Seminar, SWS: 2
Mo wöch. 14:00 - 16:00 c.t., VG 3.63, Weißer

Kommentar:    Ausgehend von dogmengeschichtlichen Grundlagen der Gottes- und Trinitätslehre sowie der Christologie sollen zunächst die zentralen Kerninhalte des christlichen Glaubens gemeinsam erschlossen werden, um sie dann in systematischer Reflexion weiter zu vertiefen. Wie können wir vom dreifaltigen Gott sprechen? Wie können wir überhaupt von Gott sprechen? Kann Gott Mensch werden? Und was hat er mit uns Menschen zu tun? Wie kann Gott selbst uns in Jesus Christus unmittelbar begegnen? Und welche Folgen hat das für uns Menschen? In diesem Zusammenhang soll das Seminar die Gelegenheit bieten, aus verschiedenen Perspektiven heraus die Rede von der Selbstoffenbarung Gottes als Liebe nachzuvollziehen. Dabei wird die reale Gegenwart dieser gnadenhaften Zuwendung nicht nur trinitarisch bzw. christologisch, sondern auch mit Blick auf die Sakramentenlehre genauer betrachtet.
 
Literatur:          
Hoping, Helmut, Einführung in die Christologie, Darmstadt 2004.
Kraus, Georg, Jesus Christus – Der Heilsmittler. Lehrbuch zur Christologie (GzD 3), Frankfurt a.M. 2005.
Nitsche, Bernhard, Christologie, Paderborn 2012.
Sander, Hans-Joachim, Einführung in die Gotteslehre, Darmstadt 2006.
Schneider, Theodor (Hg.), Handbuch der Dogmatik, Düsseldorf 1992
 
Bemerkung:    
Anmeldung per E-Mail bitte bis spätestens 30.03.2013 an: markus.weisser@theologie.uni-r.de

11 240

Aktuelle Forschung im Fach der Dogmatik (für höhere Semester M, D, Gy, UF GS/HS/RS)

Obereminar, SWS: 2
Mi wöch. 14:00 - 16.00 c.t., H 8, Dirscherl

Kommentar:

Im Oberseminar Dogmatik werden aktuelle Themen dogmatischer Forschung ebenso besprochen, wie die wissenschaftlichen Arbeitsprojekte der Doktoranden bzw. der Autoren von Abschlussarbeiten. Interessierte der höheren Semester, die sich für diese Forschungsthemen interessieren, sind herzlich eingeladen sich bei Prof. Dirscherl oder Herrn Weißer für die Teilnahme anzumelden.


11 251

Examenskolloquium (M, D, Gy, UF GS/HS/RS) (Dogmatik)

Übung, SWS: 2
Mo wöch. 18:00 - 20:00 c.t., H 8, Dirscherl

Kommentar:

Das Prüfungskolloquium richtet sich an Studierende aller Studienordnungen, modularisiert und nicht modularisiert und will dazu beitragen, auf Modulprüfungen und Abschluss- bzw. Zwischenprüfungen der LPO des Diploms und Mag.Theol. in geeigneter Weise vorzubereiten.


11 259

Übung zur Vorlesung "Grundlagen des christlichen Glaubens" (Gy, UF GS/HS/RS, Basismodul Systematische Theologie (nur LA))

Übung, SWS: 2

Di wöch. 16:00 - 18:00 c.t., VG 1.36, Baum

Kurzkommentar: 1. Sitzung am Dienstag, den 23.04.2013

Kommentar:

Diese Übung versteht sich als Verdauungshilfe für die in der Vorlesung frisch erworbenen fundamentaltheologischen und dogmatischen Einsichten. Dabei wird keine Frage, kein Einwand, keine These zu lästig oder zu dumm sein! Vielmehr werden alle interessierten Studierenden herzlich dazu eingeladen, sich quasi von der ersten Minute des Studiums an auf die beiden systematischen Fächer einzulassen. Wer weiß - vielleicht entdeckt die eine oder der andere Studierende dabei sein persönliches Lieblingsthema: das Angebot ist reichlich.

Literatur:

Keine Literatur - mitzubringen ist "nur" das eigene Gehirn.

Bemerkung:

Es handelt sich um eine freiwillige Übung, für die es keine Leistungspunkte gibt. Daher ist auch keine Anmeldung in FlexNow erforderlich.


 

Zum vollständigen Lehrangebot der Fakultät für Katholische Theologe und zu einem Archiv gelangen Sie hier

(http://www.uni-regensburg.de/theologie/studium/vorlesungsverzeichnis/index.html)

 

 

 

 

 

 

  1. UNIVERSITÄT

Dogmatik & Dogmengeschichte

Prof. Dr. Erwin Dirscherl

Apostel Rechte Spalte
Kontakt:

Sekretariat: Frau Helga Liebl
PT. 4.1.58
0941/943 3801
helga.liebl@theologie.uni-r.de