Übersicht
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Raum: PT 4.1.72
Tel.: 0941/943 3764
Fax: 0941/943 1953
Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte
Fakultät für Katholische Theologie
Universität Regensburg
93040 Regensburg
email: markus.weisser@theologie.uni-regensburg.de
Sprechstunde im Sommersemester 2013
Donnerstag, 14 - 15 Uhr
VITA
Markus Weißer – Vita
Geboren am 07.05.1986 in Weiden
1992-1996 Hans-Schelter-Schule Weiden
1996-2005 Kepler-Gymnasium Weiden
2005 Abitur
2005-2012 Studium der Fächer Latein und Katholische Theologie für das Lehramt Gymnasium an der Universität Regensburg
2008-2010 Studentische Hilfskraft (Tutor) am Lehrstuhl für Dogmatik und
Dogmengeschichte
2009 Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Lateinische Philologie
2012 1. Staatsexamen
Ab 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter
am Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte der Fakultät für Kath. Theologie der Universität Regensburg
Dissertation
Dissertation: Perspektiven transzendentaler Soteriologie
Ausgehend von phänomenologischen und exegetischen Beobachtungen zum jüdisch-christlichen Opferverständnis sollen – in maßgeblicher Orientierung an der Theologie Karl Rahners – die verschiedenen Dimensionen christlicher Soteriologie stufenweise näher in den Blick genommen werden. Dabei wird der Versuch unternommen, den Kern der christlichen Heilsbotschaft, die Erlösung und Vollendung der menschlichen Existenz in der Liebe als Antwort auf die Zuwendung des dreifaltigen Gottes in der Geschichte, so zu fassen, dass die anthropologische Relevanz und ethische Tragweite dieser Botschaft für das Leben des Einzelnen im komplexen Geflecht seiner sozialen Beziehungen näher beleuchtet werden kann. Im Zentrum dieser Überlegungen steht der inkarnierte Logos als universale geschichtliche Offenbarung des Lebens in Fülle, das in der Gnade eines uns entzogenen und nicht einholbaren Ursprungs gründet und auf diesen verweist. In diesem Zusammenhang soll deutlich werden, dass der Mensch immer schon das auf personale Liebe hin ausgerichtete Lebewesen, das Wesen der Selbsttranszendenz und der unendlichen Offenheit ist – eine Offenheit auf den Nächsten und auf Gott hin, die dadurch realisiert wird, dass der Mensch selbst zur Gabe, zur Liebe wird, die sogar die Fesseln des Todes durchbricht und alle ontologischen Kategorien sprengt.