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„Gott – Offenbarung – Kirche": Die drei Stichworte bilden den Titel einer fundamentaltheologischen Vorlesung, die in diesem Semester angeboten wird. Sie entsprechen dem Dreischritt der klassischen Apologetik, die versucht, der neuzeitlichen Kritik an den Grundlagen des christlichen Glaubens argumentativ zu begegnen: mit einer demonstratio religiosa (gegen Atheismus und Religionslosigkeit), einer demonstratio christiana (gegen nichtchristliche Religionen und grundsätzliche Kritik an jeder Art von übernatürlicher Offenbarung) und einer demonstratio catholica (gegen nichtkatholische christliche Konfessionen und eine grundsätzliche Kritik an der Kirche).
Der heutigen Fundamentaltheologie geht es freilich nicht nur um Abwehr und Abgrenzung, sondern um die Selbstvergewisserung des christlichen Glaubens in den Traktaten „Religion“, „Offenbarung“ und „Kirche“ (ergänzt um eine Theologische Erkenntnislehre und eine Grundlegung christlicher Spiritualität). Trotz dieser primär fundierenden Zielsetzung ist allerdings auch die apologetische Aufgabenstellung unter den Gegebenheiten der heutigen Zeit weiterzuführen und um eine dialogische Perspektive zu erweitern (etwa durch Einbeziehung einer „Ökumenischen Theologie“ und einer „Theologie der Religionen“).
Knoll, Alfons, Philipp Melanchthon aus römisch-katholischer Sicht. Momentaufnahmen einer ambivalenten Wirkungsgeschichte, in: Fricke, Michael / Heesch, Matthias (Hg.), Der Humanist als Reformator. Über Leben, Werk und Wirkung Philipp Melanchthons, Leipzig 2011, 311–344.
Knoll, Alfons, Josef Weiger, der Mariologe, in: Weiger, Josef, Maria. Die Mutter des Glaubens. Ein Betrachtungsbuch. Herausgegeben von Elisabeth Prégardier (Edition Mooshausen), Annweiler 2012, 9–15.
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