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Dissertationsprojekte

Alexander Merkl: Friedensethik – Das Zweite Vatikanische Konzil und die katholische Friedenslehre

 Die Dissertation will die (bleibende?) Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils für das katholische Friedensverständnis untersuchen. Neben der Darstellung praekonziliarer Entwicklungen sollen die friedensrelevanten Aussagen des Konzils erneut und interpretierend gelesen werden. Dies bildet gleichsam die Basis für eine daran anschließende Analyse der (Nicht-) Rezeption der konziliaren Impulse in Lehramt und Theologie der Folgezeit.

Frater Thomas Väth: Tugend- und normethische Aspekte der Hospitalität in der klinischen Ethik

Auf den ersten Blick ist Bioethik normethisch, wenngleich Tugenden in ihr auch eine gewisse Rolle spielen (können). Es stellt sich die Frage, in wie weit hier die Tugendethik die Normethik ergänzt oder beeinflusst und ob Spiritualität eine weitere Ergänzung, insb. in der klinischen Ethik sein kann. Verdeutlicht soll das Verhältnis von Norm und Tugend/Spiritualität innerhalb der klinischen Ethik am Ethos der Hospitalität werden.

Augustine Anthony OP

Human Dignity from the Beginning of Life: Moral Theology Perspectives in Germany and India. In Discussion with other Indian Religions

This research explores the possibility of a meeting point between Germany and India in the field of Moral Theology with regard to human dignity as a fundamental bioethical concept and aims at establishing it right from the moment of the existence of a human being in vivo. A further possibility is also explored to find a correlation of the concept of human dignity in this context in other Indian religions.

Peter Schipka: Rechtsethik im Vergleich zwischen evangelischer und katholischer Theologie

Die Herausforderungen, denen sich eine christliche Ethik gegenübergestellt sieht, werfen ein neues Licht auf das ökumenische Gespräch. Bekannte Unterschiede zwischen evangelischer und katholischer Theologie treten hier in verändertem Gewand zu Tage. Der jeweilige ethische Zugang zum Recht als gesellschaftliches Phänomen ist mitunter der ethischen Einzelentscheidung vorgelagert.

Anhand ausgewählter Theologen der Gegenwart sollen im Rahmen dieses Dissertationsprojektes die konfessionell geprägten Ansätze einer Rechtsethik dargestellt und miteinander verglichen werden. Einem ökumenischen Anliegen verpflichtet soll es allerdings auch darum gehen, mögliche Verbindungslinien aufzuzeigen, die dazu beitragen können, alte oder neue ethische Gräben zwischen den beiden Konfessionen zu überbrücken.

Ursula Lorenz: Umweltethik – ein evangelisch-katholischer Vergleich (erscheint Göttingen 2013)

Bernhard Bleyer: Subjektwerdung des Armen. Zu einem theologisch-ethischen Argument im Zentrum lateinamerikanischer Befreiungstheologie.

(ratio fidei 38) Regensburg 2009; diese Arbeit wurde 2008 mit dem Wissenschaftspreis des Deutschen Caritas-Verbandes (Lorenz-Werthmann-Preis) ausgezeichnet.

Kerstin Schlögl-Flierl: Das Glück - Literarische Sensorien und theologisch-ethische Reaktionen.

(Studien der Moraltheologie 36) Münster 2007.

Alexander Flierl: Die (Un-)Moral der Alltagslüge?! Wahrheit und Lüge im Alltagsethos aus Sicht der katholischen Moraltheologie.

(Studien der Moraltheologie 32) Münster 2005; diese Arbeit wurde im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs "Kulturen der Lüge" an der Universität Regensburg (2001-2004), an der Prof. Schlögel beteiligt war, verfasst.

Monika Hoffmann: Selbstliebe. Ein grundlegendes Prinzip von Ethos.

(Abhandlungen zur Philosophie, Psychologie, Soziologie der Religion und Ökumenik NF 50) Paderborn 2002.

Guido Perathoner: Gastfreundschaft im Tourismus - eine Tugendethik aus der Sicht des Gastgebers.

(Studien der  Moraltheologie 16) Münster 2000.

  1. Fakultät für Katholische Theologie
  2. Systematische Theologie

LST. f. Moraltheologie

Prof. Dr. Herbert Schlögel

Moral

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Telefon 0941 943-3803

Telefax 0941 943-1998

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