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Studentischer Sprecher*innenrat: Neuigkeiten


Hier findet ihr alle aktuellen Infos über unsere Projekte und Veranstaltungen.


27.05.2016

Liebe Leute,

nächste Woche findet wieder das alljährliche Global Dinner der AG3 (Arbeitsgruppe Global Gerecht) an der Universität Regensburg statt, zu dem ich euch herzlich einladen will. Unser diesjähriges Thema:

Heilbar aber Unrentabel - über vermeidbares Sterben in Entwicklungsländern.

==> Zum Event hier klicken

Konkret geht es um Medikamentenzugang in Entwicklungsländern und vernachlässigte Krankheiten (das sind Krankheiten, die in erster Linie arme Leute betreffen. Da diese für ihre Heilung nicht viel ausgegeben können, gibt es kaum Anreiz für Pharmaunternehmen an diesen zu forschen. So kommt es, dass teilweise bald 100 Jahre alte Mittel eingesetzt werden müssen).

Wie immer werden wir die Thematik so aufbereiten, dass es unterhaltsam wird und ihr unabhängig vom Vorwissen etwas mitnehmen könnt.

Es ist eingebettet in eine Aktionswoche mit insgesamt drei Veranstaltungen. Alle Veranstaltungen sind wie immer kostenfrei!

  • Dienstag, 31.Mai in der Uni-Mensa: Global Dinner - Patente oder Medikamente mit Prof. Salzberger (Infektiologe vom Uniklinikum Regensburg) und Astrid Berner-Rodoreda von Brot für die Welt (wohl eine sehr gute Referentin)
  • Mittwoch, 01.Juni im H10: Filmvorführung - Fire in the Blood. Eine echt gute Dokumentation über den Kampf für weltweiten Zugang zu HIV-Medikamenten. 
  • Donnerstag, 02.Juni im H2: Podiumsdiskussion mit vier tollen Referenten
    • Peter von Phillipsborn von UAEM (Universities Allied for Essential Medicines)
    • Markus Koll aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit
    • Prof. Dr. Albrecht Jahn von der Universität Heidelberg. Er hat lange für die Europäische Kommission gearbeitet, arbeitet für die WHO und hat auch selbst vier Jahre in einem Krankenhaus in Tanzania gearbeitet.
    • Harald Nusser, Leiter von Novartis Access (einem neuen Programm, Medikamente besser verfügbar zu machen)

Insofern geht raus und erzählt euren Freunden davon :). Wie immer gibt es auch ein Event auf Facebook. Aktuelle Infos wird es dort geben. 

Wir freuen uns auf euch!
AG3


25.05.2016

studentische Vollversammlung der Universität Regensburg

Am 08.06.16 ab 14:00 s. t. wird eine studentische Vollversammlung der Universität Regensburg im Audimax stattfinden. Die studentische Vollversammlung ist ein basisdemokratisches Mittel zur Mitgestaltung des studentischen Lebens an der Universität.
Laut Grundordnung der Universität soll „[d]er studentische Konvent (…) nach Maßgabe seiner Geschäftsordnung einmal im Studienjahr zu einer Vollversammlung laden, um Themen zu beraten, die in seinen Zuständigkeitsbereich fallen.“ (§67, Abs. 1). Über 2% der Studierenden (468) haben sich mit ihrer Unterschrift für die anstehende Vollversammlung eingesetzt.
Die Grundordnung schreibt weiter vor: „Die Organisation der Vollversammlung obliegt dem studentischen Sprecherrat; er wird dabei von der Universitätsverwaltung unterstützt.“ (§67, Abs. 2) Der studentische Sprecher*innenrat bereitet mit einigen Freiwilligen die große Versammlung vor. Neben der Organisation von Technik und Sitzungsablauf werden auch inhaltliche Anträge geschrieben, beispielsweise zu den seit dem SoSe 15 erhobenen Sprachkursgebühren („Auslagenersatz“) oder zur Anwesenheitspflicht. Zu diesen beiden Themen werden die Ergebnisse der in den vergangenen zwei Wochen durchgeführten Umfrage des Sprecher*innenrates präsentiert und als Diskussionsgrundlage genutzt. Weitere Themen werden Werbung am Campus, die Einführung einer Zivilklausel und Gleichstellung der Geschlechter an der Universität sein. Zusätzlich sind alle Studierenden aufgerufen, selbst Anträge und Themen einzureichen.
Informationen zum Sitzungsablauf und Rederegeln, Einsicht in die bisherigen Anträge und die Einreichung eigener Anträgen sind unter www.vollversammlung.info einsehbar.
Die studentische Vollversammlung ist das höchste beschlussfähige Gremium der Hochschulpolitik. Sie dient einerseits zur Information und Diskussion über Themen der Hochschulpolitik und des Studienalltags. Ab einer Teilnahme von 5% der Studierenden gilt sie als beschlussfähig. Wichtigstes Ziel ist es dann, ein Votum der Studierenden über hochschulrelevante Themen einzuholen, an denen sich die Gremien in ihrer Arbeit orientieren können.
Die letzte studentische Vollversammlung fand 2012 statt, damals zum Thema Semesterticket.

29.04.2016

Umfrage zum Auslagenersat und Anwesenheitspflicht

Liebe Kommiliton*innen, heute startete unsere Umfrage zum Auslagenersatz und Anwesenheitspflicht. Um möglichst repräsentative Ergebnisse erzielen zu können ist die Teilnahme möglichst vieler Studierenden nötig. Deshalb möchten wir euch alle auffordern euer studentisches E-Mail-Postfach aufzurufen und teilzunehmen!


21.03.2016

Zwischenbericht:


Das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz hat auf unsere Nachfrage hin bestätigt, dass aufgrund der aktuellen Situation keine Nachbestellungen der Produkte der Firma Röhrlbräu mehr getätigt werden. Außerdem wird gerade eine neue öffentliche Auftragsvergabe für den Bezug von Getränken vorbereitet.
Wir begrüßen es, dass das STWNO nun Konsequenzen aus der rechtpopulistischen Stimmungsmache der Brauerei Röhrl zieht.


19.03.2016

Studierendenvertretung ruft zum Boykott von Röhrlbräu am Campus auf.

"Bier ist bekanntlich Geschmackssache, doch dieses Bier finden wir geschmacklos." -- so kommentiert Michael Achmann, studentischer Sprecher, die am vergangenen Dienstag erfolgte Ankündigung eines neuen Produktes der Straubinger Brauerei Röhrlbräu mit dem Namen "Grenzzaunhalbe". In einer Pressemitteilung der Brauerei, welche auf ihrer Website abrufbar ist, erklärt Frank Sillner, Geschäftsführer, das fragwürdige Produktkonzept. Da die Pressemitteilung in den sozialen Netzwerken vernichtender Kritik ausgesetzt war, versuchte Röhrlbräu diese mit einem Facebookpost zu verteidigen. Dessen Quintessenz war, dass neben Toleranz und Ehrlichkeit auch der Schutz der eigenen Werte durch das Errichten von Grenzzäunen ein Bestandteil des "bayerischen Wertekanons" sei. Darüber hinaus solle das Bier einen Denkanstoß über die repressive Grenzpolitik der Staaten entlang der "Balkanroute" als mögliches Konzept für den Freistaat und die Bundesrepublik liefern. In welche Richtung der abzielt, lässt sich nur erahnen, wenn man die Rückseite der Grenzzaunhalbe ansieht: "Beschützen – Verteidigen – Bewahren" steht dort als Überschrift zu den "bayerischen Werten".
"Das Studierendenwerk Niederbayern / Oberpfalz verkauft in seinen Cafeterien am Campus Regensburg ausschließlich Röhrlbräubier", sagt Dominik Graf, Referent für Ökologie und Mitglied des Mensaauschusses, "Deshalb fordern wir unsere Komiliton*innen zum Boykott des Bieres auf und wirken darauf hin, dass das Studierendenwerk baldmöglichst eine andere Brauerei als Vertragspartnerin findet". Durch einen Exklusivvertrag mit Röhrlbräu haben deren Produkte nahezu ein Monopol auf dem Campus. Wenn Studierende am Abend nach getaner Arbeit zur einem Hopfengetränk greifen wollen gibt es am Campus keine Alternative. Nach der Vorstellung der "Grenzzaunhalbe" bedeutet diese Monopolstellung nun eine unfreiwillige Unterstützung eines Unternehmens, welches seine Produkte mit populistischen Methoden zu vermarkten versucht.
"Als Gremium der Studierendenvertretung sind wir uns nicht sicher, wie viel man von diesem neuen, innovativen Produkt konsumieren muss, um einen Denkanstoß in die richtige Richtung zu bekommen. Sicher sind wir uns allerdings dabei, dass der "Grenzzaun" nie in einer Reihe mit positiven Werten, wie Toleranz und Ehrlichkeit stehen kann" - meint hierzu Nadine Randak, Referentin für Antidiskriminierung.
"Einem Unternehmen, das mit Volkstümelei und unqualifizierten Beiträgen zur politischen Meinungsbildung auf sich Aufmerksam macht, sollte auf unserem Campus keine Möglichkeit gegeben werden, Profit zu erwirtschaften." - ergänzt Leon Struve, Referent für Hochschulpolitik.
Angeführter Facebookpost und die Pressemitteilung liegen dem Sprecher*innenrat vor und können auf Nachfrage in Form eines Screenshots vorgelegt werden.
Weitere Berichterstattung zum Thema finden sich auch in folgenden Zeitungen:

22.02.16

Pressemitteilung: Mangelnde Gleichstellung an Hochschulen

Die Universität schreibt sich eine Vorreiterrolle beim Thema Gleichstellung der Geschlechter auf die Fahne. Dieses löbliche Engagement trifft bei der Umsetzung jedoch, wie folgende Beispiele zeigen, oft schnell an seine Grenzen. Der AStA findet: die Universität muss dem Thema mehr Aufmerksamkeit widmen.
Am 13.1. fand die erste Sitzung im neuen Jahr der Fakultät PKGG (Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften) der Universität Regensburg statt. Bereits eine Sitzung zuvor stellte die neu gewählte Frauenbeauftrage der Fakultät ein Gleichstellungskonzept vor, das jedoch von Beginn an Kritik erntete. Als scheinbar problematisch sahen viele, vor allem männliche, Ratsmitglieder die damit einhergehende Verpflichtung zur Förderung der Gleichstellung durch ihre eigene Person. Unter anderem sahen sie die Tatsache, dass jedes Semester eines der Institute zu diesem Vorhaben einen themenbezogenen Vortrag organisieren sollten - also jedes Institut alle vier Jahre - als Einschränkung ihrer persönlichen Interpretation des Lehrauftrags. Nach weiteren Nachfragen und Anmerkungen wurde die Frauenbeauftragte dazu angehalten, das Konzept der geübten Kritik nach zu überarbeiten und in der darauf folgenden Fakultätsratssitzung zur Abstimmung zu stellen. Eine angemessene Zeit vor der nächsten Sitzung wurde allen Mitgliedern des Rats das überarbeitete Konzept zugesandt. Die Verpflichtung zur Organisation eines einmal im Semester stattfindenden genderbezogenen Vortrags wurde aus dem vorgeschlagenen Konzept entfernt. Doch trotz dem Eingehen auf die Änderungswünsche der Fakultätsratsmitglieder zeigten sich diese nicht zufrieden. Beispielsweise wurde nun die empfohlene Richtlinie, in Berufungskommissionen einen Frauenanteil von mind. 20% zu pflegen, als unerfüllbar und zu hoch quotiert gesehen.
Die fehlende Sensibilität seitens der Dozierenden zum Thema Gender und Gleichstellung äußert sich nicht nur durch die Kritik an dem vorgeschlagenen Konzept, sondern auch durch das breite Desinteresse und Unwissen über die Thematik, auf deren Basis die Diskussion stattfand. So drängt sich beispielsweise der Verdacht auf, dass manche Mitglieder des Fakultätsrats, trotz ihrer hohen wissenschaftlichen Reputation, keine konkrete Vorstellung von geschlechtergerechter Gestaltung ihrer Kurse haben. Das Potential, das Vorträge mit diesem Themenschwerpunkt, abwechselnd organisiert von den verschiedenen Fakultäten, durch die interdisziplinäre Gestaltung und den Perspektivenwechsel birgt, wird nicht erkannt. Diese Versäumnisse und Vorwürfe wie beispielsweise der eines Dozenten, ein Gleichstellungskonzept speziell zur Frauenförderung sei verfassungswidrig, zeigt nochmals deutlicher, wie notwendig ein kompromissloses und verpflichtendes Gleichstellungskonzept ist, um über die strukturelle Benachteiligung zu informieren und Maßnahmen zur Bekämpfung dieser zu treffen.
Es ist unverständlich, wieso eine derartige Diskussion um die Einführung eines Gleichstellungskonzepts entbrannte, da die Präambel der Universität diese festschreibt: „Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein Leitprinzip der Universität Regensburg und wird bei allen universitären Vorgängen berücksichtigt.“ [1] Dagegen wirkt es fast zynisch, dass von den elf Fakultäten nun erst die zweite (neben Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften) überhaupt ein Gleichstellungskonzept verabschiedet hat. Hinzu kommt, dass es sich bei dem in der PKGG verabschiedeten Gleichstellungskonzept lediglich um eine zweijährige Testphase handelt und die langfristige Sicherung der expliziten Frauenförderung nicht gewährleistet ist. Es bleibt zwar zu hoffen, dass sich andere Fakultäten dazu entschließen, einem Gleichstellungskonzept eine Chance zu geben, in Hinblick auf den starken Gegenwind, der von den männlich dominierten Gremien auf die Frauenbeauftragten trifft, scheint dies jedoch noch ein schwieriges Unterfangen
„Es ist enttäuschend, dass der Fakultätsrat durch das Beschneiden des Konzepts an entscheidenden Stellen die essentielle Bedeutung von Aufklärung und konkreten Maßnahmen gegen die Benachteiligung von Frauen* und damit den Posten der Frauenbeauftragten untergräbt“, stellt Nadine Randak, Referentin für Antidiskriminierung des AStA der Universität, fest.
Dank Initiativen wie Mentoring UR werden immer wieder kleine Schritte in Richtung Aufklärung, beispielsweise durch den Vortrag „Die gläserne Decke“ über die marginalen Aufstiegschancen für Frauen, getan. Universitätspräsident Prof. Dr. Hebel hielt es nach dem Händeschütteln mit der Frau Bürgermeisterin und den verschiedenen Redner*innen und seiner Begrüßungsrede, in der er öffentlichkeitswirksam das Engagement der Hochschulleitung beim Thema Frauenförderung hervorhob, jedoch nicht für nötig, dem Vortrag länger als 20 Minuten beizuwohnen. Der Rest der zu 100% männlich besetzten Universitätsleitung scheint ebenfalls keinen Bedarf zu sehen, sich persönlich mit dem Thema auseinanderzusetzen und blieb der Veranstaltung geschlossen fern.
Jedoch fehlt nicht nur das Verständnis und Interesse bezüglich der Themen Frauenförderung und Gleichstellung, all zu oft wird die Debatte aktiv verfälscht und polemisiert. Das jüngste Beispiel ist der Vortrag von Herrn Kothmann, welcher nicht nur lehrender Professor am Institut für Evangelische Theologie im Bereich Religionspädagogik der Uni Regensburg, sondern auch Chefredakteur des Magazins Confessio Augustana ist. „Anstelle einer wirklich wissenschaftlich fundierten, differenzierten Darstellung der akademischen Disziplin der Gender Studies und politischen Gleichstellungsbemühungen suggerierte Kothmann, dass die „Gender-Ideologie“ „Gleichheitsklischees huldige“, eine „Verunsicherungspädagogik betreibe“ und nicht nur alle Geschlechter abschaffen, sondern noch dazu die „normale Familie“ untergraben wolle und sprach dann auch gleich Gender-Theorien die Legitimation ihrer Existenz im Hochschulbetrieb ab [...].“ [2]
Solch ein starres und voreingenommenes Geschlechterverständnis, durch welches die Frau* durch vermeintlich wissenschaftlichen Vorträgne in ein antiquiertes Rollenbild gepresst und zu einem männlich dominierten Objekt degradiert wird, hat nicht nur individuelle, sondern auch gesellschaftliche Auswirkungen. Es schafft den perfekte Nährboden für die selbsternannten Pick-up-Artists, die es als Sport betrachten, Frauen zu verunsichern und zu manipulieren, um mit ihnen zu schlafen. Auch an einigen Campussen in Deutschland hat diese „Sportart“ bereits Einzug gefunden und wird mit berechtigter Sorge beobachtet. Ein bezeichnender Vorfall ereignete sich vor einigen Wochen in Frankfurt. Einer der selbsternannten Pick-up-Gurus (Pick-up-Artists, welche Seminare und Vorträge für andere anbieten) wurde namentlich in einem Aufklärungsbericht des ansässigen AStAs genannt, um auf die sexistischen Methoden und die damit einhergehenden Gefahren für Frauen aufmerksam zu machen. Daraufhin klagte dieser gegen besagten AStA. Weitere Informationen hierzu sind in der Berichterstattung von letzter Woche zu finden. [3]
All diese Fälle zeugen von einem gesellschaftlichen Missstand, dem durch präventive Aufklärung und Sensibilisierung entgegengewirkt werden kann. Dies sollte nicht zuletzt an Bildungseinrichtungen wie Universitäten selbstverständlich sein.
[3] Vgl. Pressemitteilung des AStA Regensburg vom 19.2.16 https://www.facebook.com/asta.regensburg/posts/1048794581825988

12.01.16

Neugründung des AK FriSt

Der neu gegründete AK FriSt beschäftigt sich mit dem Thema der Anwesenheitspflicht an unserer Universität. Heute hat der Ak einen von uns und dem Konvent unterstützten Brief an die Unileitung abgeschickt. Die Stellungnahme bezieht sich auf ein Gespräch in diesem Semester zwischen studentischen Vertreter*innen und der Unileitung + Studiendekan*innen zur Anwesenheitspflicht. Wir warten gespannt auf eine Rückmeldung.

Link zum Brief

Facebook-Seite des AKs


17.12.2015

Das Semesterticket wird weiter bestehen.

Am 17. November kam es zu einem ersten Treffen zwischen Delegierten der Studierendenvertretung, der Leitung der Universität, sowie Studentenwerk (STWNO) und RVV. Da das Treffen viel zu spät angesetzt war, wurde den Studierenden dabei keine Möglichkeit zu Verhandlungen eingeräumt, viel mehr wurde erwartet, dass der AStA dem Angebot zustimmen solle. Das STWNO hat den verbindlichen Termin für eine Entscheidung auf den 29. November gesetzt. Vor dem 29. November hat die Studierendenvertretung das Angebot des RVV einstimmig abgelehnt und dies STWNO und RVV mittgeteilt. Daraufhin kam es zu einem weiteren Treffen zwischen AStA und RVV, bei dem die Studierenden die vom RVV vorgelegte, dünne Datenbasis für die Preissteigerung angriffen und versuchten, die Preiserhöhung zu mildern. Dies konnte allerdings nur minimal durch eine Abflachung der Preissteigerungen über die Jahre erreicht werden, welche ein Ersparnis für die Studierenden von insgesamt ca. 65.000€ bedeutet.

Aufgrund des Zeitdrucks hat sich die Studierendenvertretung dann entschieden, das Angebot - unter Protest - anzunehmen, da sie das Solidarmodell nicht töten wollte. Dennoch sieht die Studierendenvertretung die Problematik, dass bei weiteren Preissteigerungen die soziale Tragbarkeit des Solidarmodells nicht mehr gewährleistet wird. Wie der AStA dann am 2. Dezember aus der Mittelbayerischen Zeitung erfahren musste, hat das STWNO den als verbindlich kommunizierten Termin verschoben, da der RVV wegen der eventuellen Gebietserweiterungen, entgegen der Absprache, noch keine konkreten Preise vorlegen konnte.


Schlussendlich kam es am 16.12. zu einem Treffen mit RVV, STWNO und Herrn Wolbergs. In dem Gespräch konnte immerhin beschlossen werden, dass bereits im kommenden Jahr eine Arbeitsgruppe aus RVV, Oberbürgermeister, STWNO und Studierendenvertretungen eingerichtet wird, um frühzeitig die Planung für die nächsten Verträge zu beginnen. Eine zusätzliche finanzielle Unterstützung des Semestertickets von Seiten der Stadt wurde vom Oberbürgermeister für nicht möglich befunden.


Da die Studierendenvertretung grundsätzlich zu spät in die Ausgestaltung des Semestertickets eingebunden wurde und ihr keine großen Handlungsoptionen eingeräumt wurden, bleibt unsere einzige Hoffnung, dass in dem künftigen Arbeitskreis die Erstellung eines Angebots unter Beteiligung aller Betroffener erfolgen kann und in Zukunft auch die studentische Stimme gehört wird.
Die Semesterticketpreise ergeben sich für die folgenden Semester wie folgt:

  • Sommersemester 2016: 82 € + max. 5.37 €
  • Wintersemester 16/17: 83 € + max. 5.37 €
  • Sommersemester 2017: 85 € + max. 5,58 €
  • Wintersemester 17/18: 86 € + max. 5,58 €
  • Sommersemester 2018: 89 € + max. 5,81 €
  • Wintersemester 18/19: 89 € + max. 5,81 €

Die zuerst genannten Preise beziehen sich auf den bestehenden RVV Verbundraum. Ab dem nächsten Sommersemester kommen eventuell weitere Verbundräume hinzu, die Entscheidungen dafür sind jedoch noch nicht gefällt, deshalb handelt es bei den zweiten Preisen um die jeweils maximale Summe, welche zum vorderen Preis hinzukommt. Den Studierenden wurde keine Wahl gelassen, ob und/oder welche Verbundräume im Semesterticket einbezogen werden sollten.


23.11.2015

Pressemitteilung: Petitionsübergabe gegen den Auslagenersatz

Regensburg – 23. November 2015: Heute um 13:00 wird der Universitätsleitung der Universität Regensburg eine Petition übergeben, die die Abschaffung der Gebühren für die studienbegleitende Fremdsprachenausbildung,den so genannten „Auslagenersatz” fordert. Die Petition haben 1154 Menschen unterzeichnet [1].

Seit der Auslagenersatz im Januar diesen Jahres eingeführt wurde, stellt sich die Studierendenvertretung dagegen. „Gebühren wie der Auslagenersatz verschärfen die Selektion im Bildungssystem”, so Dominik Graf, Mitglied des Sprecher*innenrats. Spätestens durch die große Beteiligung an der Petition ist klar, dass sich auch die Studierenden selbst gegen jede Form von Bildungsgebühren aussprechen. Nach der Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren durch das Volksbegehren im Januar 2013 ist der Kampf gegen den Auslagenersatz nun der nächste konsequente Schritt.

Der AStA fordert die Universitätsleitung auf, ab dem kommenden Semester auf die Erhebung des Auslagenersatzes zu verzichten. „Es kann nicht sein, dass eine Universität, die sich Internationalisierung ins Profil schreibt, den Zugang zu Sprachkursen derart an die Größe des Geldbeutels knüpft”, kritisiert Lea Karamizadeh, Referentin für Soziales und Finanzen des Sprecher*innenrats. Um sich das Studium zu finanzieren, müssen fast zwei Drittel der Studierenden während der Vorlesungszeit einer Lohnarbeit nachgehen.Durch Gebühren wie den Auslagenersatz wird die Kluft zwischen denen, die sich ein Studium ohne Probleme leisten können und denen, die das Studium durch Lohnarbeit finanzieren müssen, größer.

Zuletzt hatte eine Anfrage der Abgeordneten Margit Wild im bayerischen Landtag ergeben, dass, seit der Auslagenersatz erhoben wird, die Teilnahme an den Sprachkursen massiv rückläufig ist [2].


[1] https://www.openpetition.de/petition/online/auslagenersatz-streichen

[2] http://www.margitwild.de/index.php?nr=66282&menu=1


11.11.2015

Die Mittelbayerische hat unsere Pressemitteilung zum RVV aufgegriffen und daraus einen Artikel erstellt, hier nachzulesen:

Studenten sind vom RVV genervt


05.11.2015

Pressemitteilung: Kommentar zum „Wissenschaftszeitvertragsgesetz“

Der Deutsche Bundestag behandelt heute um 10.25 Uhr einen Gesetzentwurf zum sogenannten „Wissenschaftszeitvertragsgesetz”. Dieses existiert seit 2007 an deutschen Hochschulen als ein „Sonderrecht”, das die befristeten Arbeitsverträge in der Wissenschaft und Forschung regelt. Gründe hierfür sind vor allem die extremen Befristungen von Arbeitsverträgen an den deutschen Hochschulen – die Zahlen sprechen hier für sich: 53 % aller befristeten Stellen an den Hochschulen haben eine Dauer von unter einem Jahr. Mit den Reformen möchte man nun angeblich jungen Dozent*innen und Forscher*innen den Karriereweg erleichtern.


Wie genau soll das funktionieren?
Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz möchte nun Doktor*innen längere Verträge ermöglichen. Dies bedeutet, dass ihre Verträge auch so lange laufen sollen, wie ihre Promotion. Zwar wurde das „soll“ in der Gesetzesänderung nun als „muss“ formuliert. Diese Regelung ist allerdings nicht wasserdicht und schließt nicht komplett aus, dass der Arbeitgeber im Einzelfall anders entscheiden könnte, weshalb eine Untergrenze für Arbeitsverträge mehr Effizienz hätte.
Diese Untergrenzen nennt diese Gesetzesänderung nicht, was an der Hauptproblematik des Gesetzes nichts ändern. Nachwuchswissenschaftler*innen können bis zur Promotion sechs Jahre befristet beschäftigt werden. Nach der Promotion ist eine weitere Befristung von sechs Jahren möglich. Diese Umstände machen es für junge Menschen sehr schwierig ihre Zukunft zu planen. Zwar ist die Unterbindung willkürlicher Befristungen im künstlerischen und wissenschaftlichen Raum im Gesetz formuliert (§ 2 Abs.1 S.1). Sie liefert jedoch weder einen schlüssigen „Sachgrund“, noch wird genauer auf die „Qualifikation“ eingegangen, geschweige denn wird sie definiert.
Dass es sich bei dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz um einen Sonderrechtsraum handelt spiegelt sich besonders in der festgelegten Tarifsperre (§1(1)) wieder. Diese legt fest, dass Befristungen kein Teil der Tarifverhandlungen sind. Wer also ständig Angst haben muss keine weitere Vertragsverlängerung zu bekommen, kann seine eigene Interessen nicht stark genug vertreten.
§ 6 des neuen Gesetzes betrifft die studentischen Hilfskräfte. Hier wird eine maximale Befristungsdauer von 4 Jahren eingeführt. Da Hilfskräfte nie unbefristet eingestellt werden bedeutet dies, dass Studierende nun also nur noch 4 Jahre ihres Studiums als studentische Hilfskraft arbeiten dürfen. Hier orientiert man sich nur an der Regelstudienzeit des Bachelorstudienganges. Zum einen setzt diese Regelung die Studierenden weiter unter Druck nicht länger zu studieren als vorgeschrieben, zum anderen betrifft dieser Paragraph auch die Studierenden, die in einem
Studiengang mit Staatsexamen studieren. Da viele junge Studierende aber auf gerade diese Jobs angewiesen sind fordern wir die sofortige Streichung dieses Paragraphen.
Die „Schlupfloch“ Problematik geht weiter: Die familiengerechte Komponente wurde nicht verbessert. Nimmt sich ein*e Wissenschaftler*in Elternzeit gibt es den Anspruch auf eine Vertragsverlängerung nur bei Stellen, die von der Universität bezahlt werden. Bei einem Drittmittelprojekt gibt es keinerlei Ansprüche. Da es sich bei den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen um Menschen im Alter zwischen 25 und 45 handelt ist gerade eine Altersgruppe betroffen, die an Familienplanung und Kinder denkt. Damit ist die Reform an dieser Stelle ein Paradebeispiel für die Umgehung jeglicher Probleme der Gleichstellung.
„Im Großen und Ganzen wurden die wirklichen Probleme der Hochschule bei dieser Gesetzesänderung nicht angepackt. Wieder einmal bietet das Wissenschaftszeitvertragsgesetz zu viele Schlupflöcher und schafft es nicht Studierende, Forscher*innen, Doktorand*innen und alle wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte zu schützen.“ so Lea Karamizadeh, Referentin für Soziales.


Wir fordern deshalb die sofortige Abschaffung des §1(1), der Tarifsperre, außerdem §2 Abs. 1 S.1 neu und den Abschnitt zu studentischen Hilfskräften im §6. Das Wissenschaftszeitvertragsgeset

z muss die Sonderrechte beenden – das Gesetz bietet Raum für Ausbeutung und Diskriminierung in vielerlei Hinsicht und kann als Produkt der Verwandlung vieler Hochschulen in Unternehmen, die unterfinanziert sind, gesehen werden.

03.11.2015

Politische Störaktion im Audimax!

Es wird gemunkelt, dass es heute (3.11) bei der “Erstsemesterbegrüßung” im Audimax guten politischen Input gab!?
Eine Gruppe kritischer und aktiver Studierender störte diese Veranstaltung, indem sie von den oberen Rängen des Audimax regenbogenfarbene Flyer in das Publikum warfen.
Die Kritik richtet sich dabei klar gegen die derzeitige Ausgestaltung von Hochschule und Bildung.
„Kritische Stimmen sind seitens der Universitätsleitung leider nicht gern gesehen, daher müssen aktive und kritische Studierende jede Möglichkeit nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen“, so eine*r der Aktivist*innen.
Der AStA begrüßt diese Aktion und rät allen Studienanfänger*innen, sich kritisch mit ihrem neuen Umfeld und den Lehrinhalten auseinanderzusetzen.

Im Folgenden der verteilte Flyer:

Wider den Ausverkauf von Universitäten! Bildungseinrichtungen statt Dienstleistungsunternehmen!

Eine kleine Bestandsaufnahme:

Rückkehr zu Bildungsgebühren

Seit SoSe 2015 sind Sprachkurse an der Uni Regensburg kostenpflichtig: damit spottet die Universität nicht nur dem Gedanken zunehmender Internationalisierung, sondern erschwert Studierenden, die über wenig Geld verfügen, die Teilnahme an Sprachkursen.

Streichungen im Studienangebot

Frei Kombinierbares Nebenfach (FKN), Gender Studies

[weshalb sollte sich die vorrangig männliche Professor_innenschaft der UR auch für Geschlechtergerechtigkeit interessieren?!], Erziehungswissenschaft im Nebenfach, Soziologie, Geographie - alle diese Studiengänge wurden innerhalb der letzten 10 Jahre in Regensburg zu Grabe getragen. Dafür haben wir jetzt ein Institut namens "Immobilienwissenschaft". Ist angesichts der fortschreitenden neoliberalen Ausrichtung von Hochschulen wohl „zeitgemäßer“ als Fächer mit dem Potential für kritische Gesellschaftsanalyse.

Kommerzialisierung + Verdrängung studentischer Kultur

Vor ca. 2 Jahren verpflichtete die Univerwaltung ein externes Dienstleistungsunternehmen namens "Lautlicht" zur Überwachung der Werbeflächen. Damit hat die Uni kommerzieller Werbung Tür und Tor geöffnet: finanzstarke Regensburger Diskounternehmen "schmücken" seither mit ihren - oftmals auch sexistischen - Werbebannern und Plakaten unsere Geistesstätte - Seit' an Seit' mit dem immer wieder wegen prekärer Beschäftigungsverhältnisse in Kritik geratenen Multiplayer Amazon, UPS und dem Mobilfunkmonsteranbieter o2. Zeitgleich schrumpfen die Flächen und Möglichkeiten zur Bewerbung universitärer Veranstaltungen und studentischer Belange auf ein Mindestmaß.

Zwangskorsett Studienvorgaben + Arbeitsmarktverwertung

Aufgrund der teilweise recht rigiden Prüfungsordnungsvorgaben, der Überfülle vieler Modulkataloge dem stupiden Festhalten an Anwesenheitspflichten und der erdrückenden „Regelstudienzeit“ ist es Studierenden kaum mehr möglich, sich umfänglich jenseits ihrer Fächergrenzen zu bilden. Statt kritischem Denken steht jetzt der Erwerb von „Schlüsselkompetenzen“ und „soft skills“ im Vordergrund, um möglichst reibungslos in den Arbeitsmarkt integriert und dort verwertet werden zu können.

War starts here: Bundeswehr & Rüstungsforschung an der UR

Die Bundeswehr (BW) ist regelmäßig auf Karriere-Messen der Uni und z.T. auch bei Studierendenexkursionen beteiligt, zuletzt bei einem Angebot des Europaeums. Zudem gibt es ernstzunehmende Hinweise darauf, dass an der UR Rüstungsforschung betrieben wird. Die BW ist kein politisch neutraler Akteur, sondern versucht Legitimation für ihre „sicherheitspolitischen“ Positionen, die sich u.a. durch eine gewalttätige „Konfliktlösung“ auszeichnen, zu gewinnen. Wir stehen für Wege friedlicher Konfliktlösung und für eine zivile Uni ein und fordern deshalb: Bundeswehr raus aus Hochschulen!

Studierende aller Semester! Seid kritisch und wehrt euch! Bildet Banden wider die schleichend fortschreitende Kapitalisierung von Bildung!


29.10.2015

Pressemitteilung: Brauchen wir wirklich WLAN in überfüllten Bussen?

Am Dienstag, 27. Oktober, verfasste die Mittelbayerische Zeitung einen Artikel, der einen kostenlosen WLAN-Zugang in Bussen fordert. Aus unserer Sicht als Studierendenvertretung gibt es am Regensburger Nahverkehr einige Mankos, die man beheben sollte, bevor man sich Gedanken über einen Internetzugang in Bussen macht.


So hat sich zum Beispiel eine Studentin bei uns gemeldet, die seit Semesterbeginn versucht mit Säugling und Kinderwagen zur Universität zu kommen. "Eine Woche lang habe ich es versucht, den Bus zu nutzen, dabei musste ich bis zu eine Stunde lang warten, bis ein Fahrzeug dabei war, in dem ich genügend Platz für mich und Kinderwagen finden konnte. Deshalb bin ich nun dazu übergegangen, den Weg von der Albertstraße zur Uni zu Fuß zurückzulegen - denn die 45 Minuten Fußweg bedeuten für mich und mein Kind weitaus weniger Stress, als eine Busfahrt. Die Fahrer kümmern sich auch nicht darum, wenn man mit Kinderwagen noch in das Fahrzeug einsteigen möchte. Ich brauche kein WLAN, ich wäre froh über genügend Platz", berichtet sie uns.


Die zur Verstärkung eingesetzten Campus-Linien, welche während der Vorlesungszeit von Dachauplatz, Alberstraße und Arnulfsplatz zur Universität verkehren, fahren leider oftmals fast leer hinter einem prall gefüllten Bus hinterher. Die Studierenden haben gelernt, dass sie sich auch nicht auf die elektronischen Anzeigetafeln für die Abfahrtszeiten der Campus-Linien verlassen können, da besagte Busse oftmals nicht zu den angezeigten Zeiten an der Haltestelle ankommen und nach ein paar Minuten von der Anzeige verschwinden, ohne dass man den Bus gesehen hätte.


Eine Idee wäre es, sich ein Beispiel an Ingolstadt zu nehmen. Dort wird den Fahrgästen ein weitaus praktischerer Service geboten: Aktuelle Fahrzeugpositionen per GPS, so dass der Fahrgast immer weiß, wo sich der zu erreichende Bus befindet, und ob dieser sich verspätet oder nicht. Das würde dazu führen, dass die Fahrgäste ihre Reise besser planen können, da diese Daten auch in den Schnittstellen für mobile Apps und Reiseplaner wie bayern-fahrplan.de verwendet werden, um Echtzeitangaben zu den Abfahrtszeiten geben zu können.
Doch in Regensburg sind noch nicht einmal alle Linien durch die elektronischen Anzeigetafeln mit ihren Abfahrten im Innenstadtbereich erfasst. Auch ein Ausbau der Nachtbuslinien wäre ein aus studentischer Perspektive sinnvolleres Projekt.


Marius Cramer, Referent für Öffentlichkeit und Kultur, fragt sich: "Versinkt die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt wirklich in die Bedeutungslosigkeit, wenn der kostenlose WLAN-Zugang nicht gewährleistet ist? Kann sich der Verkehrsbetrieb wirklich ein größeres Aufkommen an Busfahrenden erhoffen?".
1500 € pro Bus kostet die WLAN Aufrüstung, wenn man sich ein Beispiel am Augsburger Verkehrsunternehmen nimmt[1]. "Ist es das wert oder wäre das Geld nicht anderswo besser investiert?", so Cramer weiter. Bei über 350 Busse[2], die in Regensburg im Einsatz sind, wären das insgesamt über eine halbe Millionen Euro, falls jedes Fahrzeug mit dieser Technologie nachgerüstet werden sollte.


Ein weitaus dringlicheres Problem wird sich auch in den nächsten Monaten noch aufdrängen, denn laut Referat V/6 – Bautechnik der Universität Regensburg befindet sich außerdem eine Sanierung der Unitiefgaragen bereits in Planung[3]. Damit werden auf einen Schlag hunderte von Parkplätzen wegfallen. Dies wird viele Studierende aus dem Stadtgebiet dazu animieren, auf den Bus umzusteigen. "Generell kann ich es natürlich nur begrüßen, wenn mehr Studierende, vor allem wenn sie in Regensburg wohnen, auf ein ökologischeres Verkehrsmittel als das Auto umsteigen, jedoch kann ein abruptes Wegfallen vieler Parkmöglichkeiten die bereits problematische Platzsituation in den Bussen sehr schnell soweit verschlimmern, dass es unmöglich wird zu den Stoßzeiten zwischen Universität und Albertstraße einen Bus nutzen zu können. Außerdem wollen nicht nur wir Studierende den Bus auf diesen Linien nutzen. Es gibt auch Fahrgäste, z.B. solche, die zum Uniklinikum müssen, die es sich eventuell nicht leisten können zehn Minuten länger auf einen weiteren Bus zu warten." sagt Dominik Graf, Referent für Ökologie.


WLAN in den RVV Bussen wäre aus Sicht des AStA eine nette Idee, die verwirklicht werden kann, wenn gravierendere Mängel des Nahverkehrssystems behoben sind. Vielleicht greift man bis dahin im Bus dann einfach mal zu einer Printzeitung oder zum guten alten Buch anstatt auf den Bildschirm eines Laptops oder Smartphones zu starren.


08.10.2015

Willkommenskultur statt "Leitkultur"

Im universitären Raum gibt es viele intensive Bemühungen eine Willkommenskultur für Refugees zu schaffen. Willkommenskultur heißt in diesem Bereich nicht nur mit Kuscheltieren und Süßigkeiten am Bahnhof zu stehen, sondern langfristige Perspektiven zu schaffen und vor allem nach den Bedürfnissen der ankommenden Menschen zu fragen und auf diese einzugehen. Auch an der Universität Regensburg wird den Refugees Unterstützung bei der Lösung einiger hier auftretender Probleme angeboten, um damit einen Beitrag zu der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe zu leisten Menschen, die vor Hunger, Krieg und Diskriminierung aus ihrer Heimat fliehen, ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Projekte wie die Refugee Law Clinic, welche zum Thema Asyl- und Ausländerrecht berät, sowie die Beratungsangebote des International Office (IO), welches Refugees Fragen rund um das Studium individuell beantwortet, und weitere Angebote, nehmen diese gesellschaftliche Aufgabe wahr und leisten einen existentiellen Beitrag. Nicht ohne Grund wurde dieses Engagement auch vom Präsidenten der Universität Regensburg im Rahmen einer Pressemitteilung hervorgehoben und für äußerst wichtig befunden.


Im Kontext dieser Anstrengungen ist es allerdings unverschämt und unverantwortlich, wie diese Bemühungen aus der CSU-Parteizentrale torpediert werden. Am 6. Oktober 2015 veröffentlichte der CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer einen hetzerischen Facebook Eintrag mit dem Titel "Deutsche Leitkultur statt Multikulti",  in welchem er gängige Stereotypen über Flüchtlinge verbreitete und darüber hinaus forderte diese müssten sich einer ominösen "deutschen Leitkultur" bedingungslos unterordnen; ein aufeinander Zugehen verweigert er völlig. Vielmehr müsse man deutsche Traditionen, Lebensweise und Werte vollkommen übernehmen. Bedenkt also, wenn ihr demnächst Gemüse-Couscous anstatt eines traditionellen Schweinebratens mit Knödeln zum Mittagessen verspeist, verschmäht und gefährdet ihr damit die "deutsche Leitkultur". Hinter der freiheitlich-demokratischen Grundordung zu stehen reicht also aus Sicht der CSU nicht mehr aus um in dieser Gesellschaft einen Platz zu haben.


Nicht nur, dass man es als äußerst fragwürdig bezeichnen muss in einem vielfältigen Land wie Deutschland eine einheitliche “Leitkultur” zu postulieren, nach der sich alle zu richten hätten, es muss darüber hinaus auch festgestellt werden, dass durch solche Töne die politische Debatte vergiftet und das Engagement von sowohl staatlicher als auch privater Seite, von der bayerischen Staatspartei sabotiert wird, um einige Stimmen am rechten Rand abzufischen. Wir verwehren uns als Studierendenvertretung dieser hetzerischen und böswilligen Taktik aus der aktuellen Lage politisches Kapital zu schlagen! Wir erklären uns stattdessen mit allen Menschen solidarisch die echte Hilfe für Refugees anbieten und sich nicht wie Herr Scheuer in billiger Polemik verausgaben!

Pressemitteilung der Universität Regensburg, vom 2. Oktober: 

http://www.uni-regensburg.de/pressearchiv/pressemitteilung/542021.html


01.10.2015

Pressemitteilung: Schlafplatzbörse statt Matratzenlager

Aufgrund der angespannten Wohnraum-Situation für Studierende in Regensburg organisierte die Studierendenvertretung der Universität in der Vergangenheit alljährlich zum Wintersemester eine Übergangsunterkunft. Diese in Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk Niederbayern/Oberpfalz (STWNO) organisierte Unterkunft richtete sich vor allem an Studienanfänger*innen, die ihre Zusage für einen Studienplatz erst sehr spät erhielten und deshalb noch keine Wohnung finden konnten, aber auch an diejenigen, die trotz monatelanger Suche zum Vorlesungsbeginn noch nicht das Glück einer festen Zusage hatten.
Die weithin als „Matratzenlager“ bekannte Übergangslösung kann dieses Jahr jedoch nicht wie gewohnt stattfinden, da das STWNO Wohnheim in der Dr.-Gessler-Straße, in welchem das Lager bisher aufgeschlagen wurde, im Moment renoviert wird. Deshalb arbeitet der studentische Sprecher*innenrat der Universität Regensburg an einer Alternativ-Lösung: Eine private Bettenplatzbörse.
Die bereits zahlreich eingegangenen E-Mails von Studienanfänger*innen zeigen, dass es durchaus eine Nachfrage für das Matratzenlager gibt. Die angespannte Situation für Studierende kann allerdings nicht auf einen generellen Wohnungsmangel zurückgeführt werden; vielmehr gibt es einen Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Das bedeutet neben der finanziellen Belastung auch einen zusätzlichen Stressfaktor, der den Einstieg ins Studium erschwert. „Wer im Umkreis der Hochschulen wohnen möchte und nicht 450€ für knapp 20qm ausgeben kann, hat leider schlechte Karten. Studierende und andere Geringverdienende können sich das kaum leisten“, so Lea Karamizadeh, Sozialreferentin. Zwar gibt es auch Wohnraum in den umliegenden Gemeinden, doch die vergleichsweise schlechte Busanbindung schreckt viele Studierende davon ab außerhalb des Stadtgebietes zu wohnen. „Im Studium gibt es viele Situationen, die es verlangen bis acht Uhr abends oder länger an der Uni zu bleiben, seien es Kurse oder die Prüfungsvorbereitung. Der Nachhauseweg mit dem Bus kann dann sehr schnell zu einer Odysee werden, vor allem, wenn man außerhalb der Stadt wohnt“, fügt Michael Achmann, studentischer Sprecher, hinzu.
Über Facebook und Radioberichte hat der AStA bereits begonnen private Schlafmöglichkeiten zu suchen, um ab dem 12.10 eine Bettenplatzbörse für neu beginnende Studierende einzurichten. Wer einen privaten Schlafplatz, eine Couch oder eine zusätzliche
Matratze anbieten möchte, kann sich unter folgender E-Mail Adresse melden: info@asta-regensburg.de


22.03.2015

Sitzung der Landes-ASten-Konferenz in Regensburg

2015 03 22 Lakinregensburg

Am Sonntag haben wir in Regensburg die 5. Sitzung der LAK Bayern im akademischen Jahr ausgerichtet. Nach der Sitzung haben sich die Aktiven noch zu einer kleinen Aktion für die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft zusammengefunden. Bayern ist das einzige Bundesland ohne Verfasste Studierendenschaft; seit Jahren machen sich die Aktiven sowie der "freier zusammenschluss von studentInnenschaften" (fzs) für die Wiedereinführung stark. Der Kampf geht weiter!

Informationen zur Verfassten Studierendenschaft findest du hier.


113.03.2015

Der Sprecher*innnenrat solidarisiert sich mit dem Warnstreiks von ver.di

Nach der zweiten ergebnislosen Verhandlungsrunde wurde in Regensburg für den heutigen Tag zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst aufgerufen. Teil der Verhandlungen sind eine Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent für Angestellte und mindestens 100 Euro für Auszubildende, die verbindliche Übernahme von Auszubildenden und der Ausschluss sachgrundloser Befristungen. Die Verhandlungen betreffen auch Mitarbeitende der Universität Regensburg, des Studierendenwerks Niederbayern/Oberpfalz (STWNO) und des Uniklinikums.

"Die Forderungen der Streikenden sind absolut angemessen. Es sollte ein Selbstverständlichkeit sein, dass sämtlichen in öffentlichen Einrichtungen tätigen Berufsgruppen gute Arbeitsbedingungen geboten werden", so Barbara Bachl, Referentin für Soziales im Studentischen Sprecher*innenrat, "Gerade staatlich mitfinanzierte Institutionen, wie es öffentliche Einrichtungen zumeist sind, kommt hier eine besondere Vorbildfunktion zu."

Die Studierendenvertretung der Universität Regensburg solidarisiert sich mit den Regensburger Streiks und den dahinter stehenden Forderungen.

"Das Streikrecht ist ein hart erkämpftes und besonders wertvolles Recht, das über potenziellen Unannehmlichkeiten aufgrund von Dienstausfällen stehen muss", konstatiert Yasmin Hopp, studentische Sprecherin der Universität Regensburg.


.109.03.2015

Demonstration zum Internationalen Frauentag am 8. März 2015

Frauenkampftag02

Am 8. März organisierte ein loses Bündnis aus Einzelpersonen mit Unterstützung des AStAs der Universität Regensburg eine Demonstration zum Frauenkampftag. Die Seite des bundesweiten Bündnisses findest du hier.

Frauenkampftag06

Aufruf zur Demonstration

Redebeitrag


21.01.2015

Universitätsleitung kehrt zu Bildungsgebühren zurück!

Mit Beschluss vom 24.11.14 hat sich die Hochschulleitung der Universität
Regensburg entschieden das bisher kostenfreie Sprachkursangebot der
Studienbegleitenden Fremdsprachenausbilung (SFA) nur noch gebührenpflichtig
anzubieten.

2015-01-21_PM_GebührenpflichtigeSprachkurse


05.01.2015

Aktionswoche Abendmensa

Gemeinsam mit dem Studentischen Konvent der OTH Regensburg und dem STWNO organisiert der Studentische Sprecher*innenrat auch in diesem Jahr eine Aktionswoche zur Abendmensa.

Die PDF-Datei (/universitaet/sprecherrat/medien/asta14-15/plakate/abendmensa_plakat_hoch.pdf) konnte nicht innerhalb der Seite angezeigt werden. Klicken Sie hier, um die Datei stattdessen in einem neuen Fenster zu öffnen.


19.12.2014

Sprecher*innenrat kritisiert die erwartungsgemäß unzureichende BAföG-Reform

Der Bundesrat hat am 19.12.2014 die Neuordnung des BAföG beschlossen. Der Studentische Sprecher*innenrat der Universität Regensburg hat sich dazu in einer Pressemitteilung geäußert.

2014-12-19_PM_BAföGNovelle


10.12.2014

Hochschulleitung streicht Mittel für den Universitären Familienservice

Die Universitätsleitung der Universität Regensburg hat beschlossen, die bisherigen
Mittel des universitären Familienservice zu kürzen und somit dessen
Handlungsspielraum enorm einzuschränken. Der Sprecher*innenrat äußert sich dazu kritisch.

2014-12-10_PM_UniversitärerFamilienservice


26.11.2014

Mindestlohn erreicht Universitäten

Der Studentische Sprecher*innenrat äußert sich in der "Mittelbayerischen Zeitung" zur Einführung des Mindestlohnes an der Universität. Den vollständigen Artikel findest du hier.


30.10.2014

Sprecher*innenrat organisiert Veranstaltungsreihe gegen Sexismus und Homophobie

Zum dritten Mal finden von 3.-13.11.14 an der Universität Regensburg die Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie *gesellschaft macht geschlecht* statt.
Mit einer Reihe unterschiedlicher Vorträge und Workshops zum Themenkomplex Geschlechtergerechtigkeit, Gender, Homophobie u.ä. soll ein Gesprächsrahmen entstehen, in dem Studierende und andere Interessierte, außerhalb des von der Universität angebotenen Lehrcurriculums, Raum für emanzipatorische und engagierte Diskurse finden können.
Aus dem bundesweiten Aufruf des freien Zusammenschluss' von StudentInnenschaften: "Mit den Aktionstagen *gesellschaft macht geschlecht* möchten wir eine Plattform bieten, das Themenfeld mit all seinen Aspekten zu beleuchten. Gesellschaftliche Machtstrukturen wirken auf die Wahrnehmungen von Geschlecht und Geschlechterrollen und führen dabei weit über die  angesprochenen Diskriminierungen hinaus. Gesellschaft macht also Geschlecht und Macht führt auch entgegen Behauptungen des Erreichens der Gleichberechtigung weiterhin zu Diskriminierungen."
Die Veranstaltungsreihe wird am Montag im H3 mit dem Vortrag "Sexuelle Belästigung - Ausspielen männlicher Gewalt oder missglückter Flirtversuch?" von Dipl.-Psych. Charlotte Diehl aus Bielefeld beginnen. Hier findest du eine Auflistung der weiteren Veranstaltungen.

26.09.2014

Sprecher*innenrat organisiert Übergangsunterkunft für wohnungssuchende Student*innen

Wie bereits in den vergangenen Jahren organisiert die Studierendenvertretung der Universität Regensburg auch dieses Wintersemester wieder eine Übergangsunterkunft. Diese wird seit 2011 alljährlich zu Beginn des Wintersemesters eingerichtet, um Studienanfänger*innen, die bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Wohnung gefunden haben, als Übergangslösung eine kostengünstige Unterkunft anbieten zu können. Neben Schlafplätzen gibt es dort
auch die Möglichkeit zu kochen. Duschmöglichkeiten werden durch die Universität zur Verfügung gestellt.

"Die Annahme des Angebots in den vergangenen Jahren hat uns gezeigt, dass in Regensburg durchaus Bedarf an einem Matratzenlager besteht.", so die designierte studentische Sprecherin Yasmin Hopp. "Das Problem in Regensburg ist kein genereller Wohnungsmangel, sondern vielmehr das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum. Wir würden uns wünschen, dass die Stadt Regensburg stärker in Wohnraum für Geringverdienende anstatt in Prestige-Objekte investiert. Nur so bleibt Regensburg auch weiterhin für junge Leute und Studienanfänger*innen attraktiv.", ergänzt Luisa Haag, designierte Sozialreferentin des Sprecher*innenrats. Für das Wintersemester haben sich bereits jetzt 3211 Erstsemester an der Universität Regensburg eingeschrieben.

Das Matratzenlager wird im Zeitraum vom 5.10. bis 17.10.14 in den Gemeinschaftsräumen des Studierendenwohnheims des STWNO in der Dr-Gessler-Straße eingerichtet und vom Sprecher*innenrat betreut. Gegen eine Kaution und 3 Euro pro Nacht können dort Erstsemester kostengünstig unterkommen.

Die Anmeldung erfolgt formlos via E-Mail: info@asta-regensburg.de


14.10.2013

Sprecherinnen und Sprecherrat organisiert Matratzenlager

Wie bereits im vergangenen Jahr organisiert der Sprecherinnen und Sprecherrat ein Matratzenlager im Dr. Gessler Wohnheim. Es geht darum, den neu zugezogenen Studenten, die bisher noch keine Wohnung gefunden haben, eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten.

Das Matratzenlager findet vom 14. bis zum 26. Oktober in den Gemeinschaftswohnräumen des Dr. Gessler-Wohnheims statt. Je Übernachtung wird ein Unkostenbeitrag von 3€ erhoben.

Anmelden könnt ihr euch bei uns im Büro (Studentenhaus, Zi. 1.27) oder direkt beim Hausmeister des Dr. Gessler Wohnheims. (Mo. - Fr. 07.00 - 10.00 Uhr)

Natürlich unterstützt euch der Sprecherinnen und Sprecherrat auch bei der Wohnungssuche: ein Blick in unsere Zimmerbörse lohnt sich auf jeden Fall.


nn13.05.2013

AStA lädt zum Uniflohmarkt

Am Dienstag den 28.05.13, veranstaltet der AStA der Uni Regensburg den ersten Uniflohmarkt mit Radlbasar. Der Flohmarkt findet auf dem großen Platz vor der Unikugel statt, bei schlechtem Wetter wird ins ZH-Forum ausgewichen. Von 11:00 bis 16:00 Uhr können alle Studierenden (und Mitarbeiter*innen) der Uni Regensburg Gebrauchträder und andere Gebrauchtwaren zu Kleingeld machen — oder eben zwischen zwei Vorlesungen eine Runde Schätze suchen. Voranmeldung ist nicht nötig, Tische werden gestellt, auf Wunsch übernimmt der AStA den Warenverkauf auf Kommission. Studierende (und Mitarbeiter*innen) zahlen keine Standmiete.

Besonders freuen wir uns, unsere Partner*innen vorzustellen:

- Die gemeinnützige Fahrradwerkstadt des Werkhofs Regensburg bietet einen kostenlosen Fahrradcheck an und bringt jede Menge generalüberholter Gebrauchträder zum Verkauf mit.

- Der allseits bekannte Regensburger Donaustrudl ist mit seinem umfangreichen Lager alter Bücher ebenfalls mit von der Partie.

PS: Anbieter ohne Student*innenausweis oder Mitarbeiter*innennachweis zahlen eine Standmiete von 10€/Tisch (=3qm) und müssen sich beim SprecherInnenrat anmelden.

Für den Verkauf von Gebrauchträdern gilt: Bei erfolgreichem Verkauf überlässt der Verkaufende dem Kaufenden eine Quittung mit Kontaktadresse, damit niemand auf die Idee kommt, gestohlene Räder zu verticken. (Vordrucke für die Quittung gibt’s beim AStA vor Ort).

Plakatuniflohmarkt2013 2 Final


17.01.2013

Volksbegehren gegen Studiengebühren

Vom 17. bis zum 30. Januar 2013 gibt es endlich die Chance auf Abschaffung der Studiengebühren. Wenn sich beim Volksbegehren 10% der wahlberechtigten BürgerInnen eintragen, fällt die Gebühr und Bayern geht einen wichtigen Schritt in Richtung eines kostenlosen Zugangs zu Bildung für alle.

Wahlberechtigte BürgerInnen aus Regensburg können sich im Bürgerbüro Stadtmitte (D.-Martin-Luther-Str. 3), im Bürgerbüro Nord (Brennesstr. 16), sowie im Bürgerbüro Burgweinting (Friedrich-Viehbacher-Allee 3) und der Zulassungsstelle (Johann-Hösl-Str. 11) eintragen. Darüber hinaus wird es weitere Eintragungsräume in Krankenhäusern und Altenheimen geben.

Alle Informationen dazu gibt es hier: Eintragungsbekantmachung

Menschen, die es nicht mehr zu ihrem Erstwohnsitz schaffen, können mit einem Eintragungsschein auch in Regensburg unterschreiben.

Alle Informationen dazu gibt es hier: Eintragungsschein

Aktuelle Informationen zum Volksbegehren gibt es auch auf:

www.volksbegehren-studiengebuehren.de und www.facebook.com/asta.regensburg


04.12.2012

Anwesenheitspflicht für Germanistik-Studierende?

In der Germanistik-Prüfungsordnung wurde für das kommende Semester wieder eine Anwesenheitspflicht festgesetzt. Dem hat der Senat der Universität Regensburg in seiner letzten Sitzung am 14. November zugestimmt. Die neue Regelung tritt aber erst zum Sommersemester 2013 in Kraft. Studierende, die den Verdacht haben, in einem Kurs mit Anwesenheitspflicht ohne rechtliche Grundlage zu sitzen, können dies bei der Studierendenvertretung (AStA und/oder Fachschaften) melden.

Die Pressemitteilung zum Thema findet sich hier:

2012-12-04_PM_Anwesenheitspflicht


28.11.2012

Vom Beschluss der Vollversammlung zur Drei-Alternativen-Abstimmung

Eine kleine Geschichte des Regensburger Semestertickets von Daniel Gaittet, hier in der gekürzten und vom AStA überarbeiteten Version. Der Text beleuchtet die Hintergründe der Verhandlungen und der Debatte zum Semesterticket.

2012-11-28_Essay_Semesterticket_public_AStA_v1


16.11.2012

Der Knoten ist geplatzt - neuer Kompromissvorschlag zum Semesterticket


In Sondierungsgesprächen der vergangenen Woche konnte ein ein neues Konzept zur Umsetzung des Semestertickets entwickelt werden. Es sieht die Aufteilung in ein Ticket vor, das während der Vorlesungszeit gelten und solidarisch von allen Studierenden für 59 Euro erworben würde, sowie ein optionales Ticket für die vorlesungsfreie Zeit. Dieses würde im kommenden Semester 25 Euro zusätzlich kosten. Die beiden Preise würden sich schrittweise einander annähern, das heißt der Preis des optionalen Tickets würde pro Semester um fünf Euro sinken, während der des Solidartickets um vier Euro steigen würde. In sechs Semestern würden beide Tickets wieder zu einem einzigen Solidarticket verschmolzen, zu einem Preis von 79 Euro. Bis dahin gelten für das verpflichtende Solidarticket die Vorlesungszeiten von Universität und Hochschule, damit auch Prüfungszeiten abgedeckt sind. Nach einer Erhebung von 2009 nutzt nur ein Drittel der Studierenden das Semesterticket in der vorlesungsfreien Zeit so intensiv wie im übrigen Semester. Ein weiteres Drittel nutzt es in diesem Zeitraum gar nicht.
Das Risiko des zusätzlichen Opt-In-Modells läge dabei klar bei der Stadt und beim RVV, der die Differenz ausgleichen und auch die Forderungen der Bahngesellschaften erfüllen würde. Dadurch läge diese Verantwortlichkeit nicht mehr bei den Studierenden. RVV und die Bahnen verpflichten sich zudem, in dem neuen Modell keine zusätzlichen Betriebskostensteigerungen auf das Ticket anzurechnen - der Preis wäre also für die gesamte Vertragslaufzeit von sechs Semestern festgesetzt.
“Wir sehen die Vorteile des neuen Modells vor allem in der langen Vertragslaufzeit, denn damit sind neue Forderungen ausgeschlossen, wie sie bei einer Einigung über nur ein Semester zu erwarten wären. Auch würde die Spaltung der Studierenden von Stadt und Land verhindert”, so Franziska Hilbrandt, studentische Sprecherin.
Dieses neue Angebot verlangt auch nach einem neuen Votum der Studierenden. “Das Votum der Vollversammlung vom 6.11. beruht auf einem anderen Angebot - es kann deshalb nicht als Abstimmung über diesen neuen Vorschlag gewertet werden. Die Studierenden müssen entscheiden, ob sie auf das Angebot eingehen wollen”, betont Hilbrandt, “denn natürlich bedeutet es eine Preissteigerung gegenüber der Forderung von 59 Euro.” Derzeit werden verschiedene, rechtlich abgesicherte Möglichkeiten diskutiert, die ein Votum der Studierenden ermöglichen.

Wichtig war für die VertragspartnerInnen des Semestertickets auch, die Heterogenität derStudierendenschaft einzuberechnen: So würde der Vorschlag sowohl diejenigenStudierenden, die das Ticket generell wenig nutzen, finanziell nicht über Gebühr belasten,es aber andererseits den vielen PendlerInnen weiterhin ermöglichen, ein verhältnismäßigkostengünstiges Ticket zu erwerben. “Natürlich liegt der Betrag über den 72 Euro, diezuletzt im Gespräch waren. Andererseits wären diese schon in den kommenden Semesterndurch regelmäßige Betriebskostensteigerungen erhöht worden. Zudem gab es kein Angebotfür eine längere Vertragslaufzeit, wodurch die derzeitige Unsicherheit dauerhaft erhaltenbliebe”, sagt Barbara Bachl, studentische Senatorin. “Wir hätten uns natürlich einengrößeren Beitrag von Seiten der Stadt und der Landkreise zum Erhalt des Semesterticketsgewünscht”, so Ssaman Mardi, studentischer Senator. “Am wichtigsten ist für dieStudierenden jedoch, dass das Erfolgsmodell Semesterticket weitergeht und denStudierenden nun ein neuer, bezahlbarer Kompromissvorschlag zur Abstimmung vorliegt.Mit dem Ergebnis kann niemand glücklich sein, aber es dürften sich alle damit zufriedengeben können.”


12.11.2012

Am 15.11. findet keine Aktion statt!

Das Semesterticket ist noch lange nicht vom Tisch. Wir befinden uns erneut in intensiven Verhandlungen. Aus diesem Grund ist es derzeit unumgänglich, die Demonstration/Menschenkette auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Aktuelle Ergebnisse werden sofort auf unserer Facebook-Seite und Homepage veröffentlicht. Bleibt dran und teilt diese Information!


06.11.12

Semesterticket: Studierende stimmen Erhöhung um 20% zu und stellen sich geschlossen gegen weitergehende Forderungen — Studierendenvertretung sieht nun OB Hans Schaidinger und Landrat Herbert Mirbeth in der Pflicht

Franziska Hilbrandt, Studentischer Sprecherin, erklärt: “Das Semesterticket ist heute keineswegs gescheitert. Die Regensburger Studierenden haben mit ihrem Angebot einer Preissteigerung von 20% lediglich deutlich gemacht: Sie sind bereit, einen erheblichen Teil der Forderungen von RVV und Bahngesellschaften zu tragen und wollen das Semesterticket sichern. Sie haben aber gleichzeitig den überhöhten Forderungen von Bus und Bahn eine Absage erteilt. Die 13€ pro Semesterticket — bei 26 000 Studierendenden sind dies ca. 700 000€ pro Jahr – die nun fehlen, um die Forderungen zu erfüllen, müssen nun anderweitig ausgeglichen werden.”
“Das Semesterticket entlastet die angespannte Wohnraum- und Verkehrssituation in Regensburg, es bremst die Landflucht aus den umliegenden Landkreisen, es fördert den öffentlichen Nahverkehr durch die langfristige Sicherung von Entgelten und es ermöglicht den Studierenden als finanziell schwache Bevölkerungsgruppe die notwendige Mobilität auf günstige und ökologische Weise. Stadt Regensburg und die umliegenden Landkreise sind über Jahre sehr gut mit dem Semesterticket gefahren. Es liegt nun bei den Politikerinnen und Politikern von Stadt und Region, ob das Semesterticket scheitert oder ob ihnen die Vorteile des Semestertickets 26€ pro Studierenden im Jahr wert sind.” sagt Matthias Zunhammer, Studentischer Sprecher.
Im bis auf den letzten Platz besetzten Audimax haben am heutigen Dienstag, den 06.11.2012, mehr als 2.500 Studierende der Universität Regensburg in ihrer Vollversammlung ihr Votum zum Semesterticket abgegeben. Der Andrang war sogar so groß, dass die Vollversammlung mittels Livestream auf zwei weiteren Hörsäle ausgeweitet wurde.
Die Abstimmung war nötig geworden, nachdem RVV und die Bahngesellschaften agilis, Vogtlandbahn und DB Regio insgesamt eine Erhöhung des Preises von 49€ auf 72€ (+47%) gefordert hatten. Studentenwerk und Studierendenvertretung hatten in den vorangegangenen Verhandlungen bereits eine Erhöhung um 10€ auf 59€ (+20%) angeboten, sich aber dazu entschieden, die Studierenden über die maximale Höhe der Preiserhöhung abstimmen zu lassen. Die versammelten Studierenden bestätigten nun mit überwältigender Mehrheit die 59€ als Maximalgebot und erteilten weitergehenden Forderungen eine Absage. In den vorangegangen Reden hatte Gerlinde Frammelsberger, Geschäftsführerin des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz, bereits klargestellt, dass sie das Votum der Vollversammlung als bindend betrachtet. Weder Karl Raba (Geschäftsführer des RVV), noch Bastian Goßner (Referent der Agilis Bahngesellschaft, stellvertretend für alle beteiligten Eisenbahngesellschaften) konnten die Studierenden von der Berechtigung ihrer
Forderungen überzeugen. Die ebenfalls geladenen politischen Vertreter des RVV, Oberbürgermeister Hans Schaidinger und Landrat Herbert Mirbeth, hatten ihre Teilnahme an der Vollversammlung bereits im Vorfeld abgesagt.
Die Vollversammlung sprach sich am Ende der Veranstaltung gegen eine spontane Demonstration aus. Unabhängig davon zog eine Gruppe von über 50 Studierenden in die Albertstraße um ihren Unmut über die überzogenen Forderungen Kund zu tun. Mit weiteren Demonstrationen seitens der Studierenden ist in nächster Zeit zu rechnen.
Starke Unterstützung erfuhr nach der Vollversammlung auch die Petition der Studierendenvertretung zum Semesterticket. Dies wird die Zahl der derzeit über 5000 PetitentInnen, die sich online eingetragen haben, noch einmal auf über 6000 erhöhen.

Die Petition finden Sie unter: https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-des-regensburger-semestertickets-fair-solidarisch-oekologisch

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: http://www.uni-regensburg.de/universitaet/sprecherrat/semesterticket


25.10.2012

SprecherInnenrat der Universität Regensburg fordert weiterhin Abschaffung der Studiengebühren: Der heutige Antrag im Landtag muss lediglich der Beginn der entsprechenden Debatte sein


Der bayerische Landtag hat soeben mit 82 zu 65 Stimmen den Dringlichkeitsantrag auf Abschaffung der Studiengebühren in Bayern abgelehnt. Damit verharren große Teile des Landtags auf ihrer Position, der der politische Druck jahrelanger Proteste sowie das Volksbegehren der Freien Wähler entgegenstehen. Letzteres wurde am Montag vom Verfassungsgerichtshof für zulässig erklärt.
“Wir verurteilen die Ablehnung des Landtags”, sagt Matthias Zunhammer, studentischer Sprecher. “Es ist unglaublich, dass sich CSU und vor allem die FDP nach wie vor für den Beibehalt der Gebühren einsetzen, die seit Jahren nicht nur Abiturienten und Abiturientinnen aus niedrigeren Einkommensschichten nachweislich vom Studium abhalten, sondern deren Vergabe zudem undemokratisch, intransparent und häufig unrechtmäßig erfolgt.”
An der Universität Regensburg werden Studiengebühren beispielsweise für Hörsaalinstandsetzungen, kapazitätsgebundene Erweiterungen der Lehre und Büroeinrichtungen für Dozierende ausgegeben. Insgesamt handelt es sich im Wintersemester 2012/13 um über 3 Millionen Euro, die laut Studierendenvertretung der Universität Regensburg eigentlich aus staatlichen Mitteln stammen müssten.
“Die Studiengebühren müssen so bald wie möglich abgeschafft werden”, so Franziska Hilbrandt, studentische Sprecherin. “Die Hochschulen und Universitäten brauchen endlich eine staatliche Ausfinanzierung, deren Fehlen in den vergangenen Jahren unrechtmäßig und mangelhaft durch Studiengebühren ausgeglichen wurde. Bei Wegfall der Gebühren muss deshalb natürlich auch ein vollständiger Ausgleich aus staatlichen Mitteln gegeben sein.”
Hoffnung gibt dennoch die Ankündigung seitens der CSU-Landtagsfraktion, innerhalb der kommenden Wochen über die Abstimmung der Studiengebühren zu beraten. Zusätzlich befürwortet der Sprecherinnen- und Sprecherrat die angekündigte Zusammenarbeit von Grünen, Freien Wählern und SPD für das anstehende Volksbegehren.


18.10.2012

Wohnungsmangel in Regensburg: SprecherInnenrat und Studentenwerk organisieren Übergangsunterkunft für Studierende ohne Wohnung


Zu Beginn des Wintersemesters 2012/13 ist die Wohnungsnot in Regensburg größer denn je: Bereits seit zwei Wochen sind alle Wohnheime des Studentenwerks belegt und auch auf dem privaten Wohnungsmarkt ist die Anfrage nach günstigem Wohnraum um ein vielfaches höher als das Angebot. Die zunehmende Gentrifizierung, aber auch nach wie vor die Auswirkungen des doppelten Abiturjahrgangs verstärken die vorhandenen Probleme drastisch.
“Vorallem diejenigen Studierenden, die durch das bundesweite Vergabesystem erst wenige Tage vor Semesterbeginn ihren Studienort erfahren, haben praktisch keine Chance, in so kurzer Zeit eine Wohnung zu finden”, sagt Franziska Hilbrandt, studentische Sprecherin. “Aber auch für alle anderen ist die Lage problematisch.” Schon im vergangenen Jahr wurde von der Studierendenvertretung in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk ein Matratzenlager organisiert, um die Wochen zu Semesterbeginn zu überbrücken und den neu zugezogenen Studierenden die Möglichkeit zu geben, eine Wohnung zu finden.
“Wir sehen es auch dieses Jahr als notwendig an, diese Übergangsunterkunft zu organisieren”, so Matthias Zunhammer, studentischer Sprecher. “Vom 14. bis 29. Oktober haben Studierende ohne Wohnung die Möglichkeit, gegen einen geringen Unkostenbeitrag einen Gemeinschaftswohnraum des Gessler-Wohnheims zu nutzen.”
Anmeldungen dafür können an matratzenlager.ur@googlemail.com gesendet werden.


17.12.2012

Studentischer Konvent der Universität Regensburg beruft Vollversammlung ein: Abstimmung über das Semesterticket

Der Studentische Konvent der Universität hat sich bei seiner Sitzung am 16.Oktober einstimmig für die Einberufung einer Vollversammlung aller Studierenden ausgesprochen. Diese wird am Dienstag, den 06. November, um 14.00 Uhr im Audimax stattfinden. Die versammelten Studierenden sollen dort demokratisch über das Semesterticket abstimmen, um der Studierendenvertretung und dem Studentenwerk die für weitere Verhandlungen notwendige Legitimation zu geben.
Das momentan bestehende Modell - ein Solidarticket, das alle Zonen sowie den Bahnverkehr abdeckt -, wird aktuell vom RVV in Frage gestellt. Stattdessen wurde ein Opt-In-Modell präsentiert: “Fahrten im Stadtgebiet würden 49 Euro kosten, für alle weiteren Zonen müssten die Studierenden bis zu 430 Euro zusätzlich bezahlen. Das stellt bei gleichbleibender Leistung eine untragbare Preiserhöhung dar, der wir auf keinen Fall zustimmen werden”, so Matthias Zunhammer, studentischer Sprecher der Universität Regensburg. “Aus diesem Grund ist eine Vollversammlung zwingend nötig, um ein breites Votum der Studierendenschaft zum weiteren Vorgehen zu beschließen.”
“Hinter der Fortführung des Solidartickets stehen nicht nur Studentenwerk und Studierendenvertretung, sondern auch Hochschul- und Universitätsleitung sowie PolitikerInnen aller Parteien. Auch Landrat Herbert Mirbeth, der derzeitige RVV-Aufsichtsratsvorsitzende, hat eine Vorgehensweise vorgeschlagen, die den Erhalt des Solidarmodells sichern würde.
“Das Semesterticket stellt nicht nur einen deutlichen Standortvorteil dar, sondern entlastet auch den ohnehin angespannten Regensburger Wohnungsmarkt”, sagt Franziska Hilbrandt, studentische Sprecherin der Universität Regensburg. "Dementsprechend wichtig ist der Fortbestand des Tickets."


17.10.2012

Vollversammlung der Studierenden am 6. November!

Der Studentische Konvent der Universität hat sich bei seiner Sitzung am 16. Oktober einstimmig für die Einberufung einer Vollversammlung aller Studierenden ausgesprochen. Diese wird am Dienstag, den 06. November, um 14.00 Uhr im Audimax stattfinden. Thema wird die jüngste Entwicklung im Streit um das Semesterticket sein. Ziel ist es, auf demokratischer Basis, das weitere Vorgehen zu beschließen.

Weitere Informationen findet ihr auf Facebook.

www.facebook.com/events


09.10.12

Wohnungsmangel in Regensburg: SprecherInnenrat und Studentenwerk organisieren Übergangsunterkunft für Studierende ohne Wohnung


Zu Beginn des Wintersemesters 2012/13 ist die Wohnungsnot in Regensburg größer denn je: Bereits seit zwei Wochen sind alle Wohnheime des Studentenwerks belegt und auch auf dem privaten Wohnungsmarkt ist die Anfrage nach günstigem Wohnraum um ein vielfaches höher als das Angebot. Die zunehmende Gentrifizierung, aber auch nach wie vor die Auswirkungen des doppelten Abiturjahrgangs verstärken die vorhandenen Probleme drastisch.
“Vorallem diejenigen Studierenden, die durch das bundesweite Vergabesystem erst wenige Tage vor Semesterbeginn ihren Studienort erfahren, haben praktisch keine Chance, in so kurzer Zeit eine Wohnung zu finden”, sagt Franziska Hilbrandt, studentische Sprecherin. “Aber auch für alle anderen ist die Lage problematisch.” Schon im vergangenen Jahr wurde von der Studierendenvertretung in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk ein Matratzenlager organisiert, um die Wochen zu Semesterbeginn zu überbrücken und den neu zugezogenen Studierenden die Möglichkeit zu geben, eine Wohnung zu finden.
“Wir sehen es auch dieses Jahr als notwendig an, diese Übergangsunterkunft zu organisieren”, so Matthias Zunhammer, studentischer Sprecher. “Vom 14. bis 29. Oktober haben Studierende ohne Wohnung die Möglichkeit, gegen einen geringen Unkostenbeitrag einen Gemeinschaftswohnraum des Gessler-Wohnheims zu nutzen.”
Anmeldungen dafür können an matratzenlager.ur@googlemail.com gesendet werden.


08.10.2012

AStA und Studentenwerk organisieren Matratzenlager!

Wie bereits im vergangenen Jahr organisiert der AStA zusammen mit dem Studentenwerk ein Matratzenlager. Es geht darum, den neu zugezogenen Studierenden, die bisher noch keine Wohnung gefunden haben, eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten.

Das Matratzenlager findet vom 14. bis zum 29. Oktober in den Gemeinschaftswohnräumen des Gessler-Wohnheims statt. Je Übernachtung wird ein Unkostenbeitrag von 4€ erhoben.

Anmelden könnt ihr euch per @mail an matratzenlager.ur@googlemail.com.

Natürlich unterstützt euch der AStA auch bei der Wohnungssuche: ein Blick in unsere Zimmerbörse lohnt sich auf jeden Fall. Weitere Informationen zum Matratzenlager werden zeitnah auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht.

  1. Universität

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