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Forschung am Lehrstuhl für Strategisches Industriegütermarketing

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Arbeitsschwerpunkte des Lehrstuhls für Strategisches Industriegütermarketing
  • Entwicklung und Vermarktung komplexer industrieller Produkte - Innovationsmanagement und Präferenzmessung
  • Beeinflussung von Verhalten der Nachfrager auf B2B-Märkten
  • Vertrieb industrieller Produkte und Bearbeitung internationaler Märkte


Forschung

Aktuelle Forschungsprojekte:

Entwicklung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile (Endres, H.):

In den letzten Jahren hat das Konzept der Dynamischen Fähigkeiten in Theorie und Managementpraxis an Bedeutung gewonnen. Dieses Konzept gibt Antworten auf die Frage wie Unternehmensumfeldveränderungen gemanagt werden sollten und erklärt wie Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben. Im Rahmen dieses Projektes werden auf Basis des Konzepts der Dynamischen Fähigkeiten konkrete Maßnahmen für das Management erforscht, um den langfristigen Erfolg von Unternehmen sicher zu stellen.


Der Einfluss personenbezogener Eigenschaften und unternehmensinterner Maßnahmen auf die Informationsweitergabe bei Dienstleistungsinnovationsprozessen. Eine Analyse am Beispiel von Logistikdienstleistungsunternehmen (Feldschmid, A.):

Alle Unternehmen, egal ob Güterhersteller oder Dienstleister, stehen großen Herausforderungen gegenüber (Globalisierung, Dynamisierung, Wertewandel, Zinsentwicklung etc.). Insbesondere Dienstleister aus dem Logistikbereich sind von diesen Entwicklungen im Besonderen betroffen, dienen sie doch als Outsourcingpartner der Güterhersteller. Um diesen Herausforderungen entschlossen entgegentreten zu können gilt es neue Wertschöpfungspotentiale in Form von Innovationen zu generieren. Dabei spielen die Mitarbeiter der Logistikdienstleistungsunternehmen, als Wissens- und Informationsträger, eine entscheidende Rolle. Welche unternehmensinternen Maßnahmen sich auf die Weitergabe von Informationen im Rahmen von Innovationsprozessen auswirken und welche Rolle dabei personenbezogene, individuelle Mitarbeitereigenschaften spielen, soll im Rahmen des Forschungsvorhabens überprüft werden.


Dynamische Fähigkeiten für Dienstleistungs-Innovationen (Graf, Y.):

Dynamische Fähigkeiten bilden die Basis für Wettbewerbsvorteile, indem mit ihrer Hilfe Unternehmensausstattungen flexibel angepasst werden können. Da diese Fähigkeiten also unmittelbar mit Innovationen zusammenhängen, stellen sie eine vielversprechende Möglichkeit dar, die Entwicklung von neuen Dienstleistungen zu untersuchen, was Ziel des Forschungsprojektes ist.


Digitale Produkt-Service-Systeme (Schessl, N.):

Die verschmelzenden Trends der Digitalisierung und Servitization beinhalten umfangreiche und weitgehend unerforschte Potenziale für Industriebetriebe. Digitale Systeme können mit Produkt-Service-Bündeln verknüpft werden, um neuartige digitalisierte Produkt-Service-Systeme zu entwickeln, welche digitale Architekturen nutzen, um die Dienste unabhängig und proaktiv zu erbringen. Diese Dienstleistungen können das Angebotsspektrum eines Herstellers gegenüber traditionellen Services erweitern. Das Forschungsvorhaben richtet sich aus an der Bedürfnismessung der Kunden von digitalen Produkt-Service-Systemen sowie deren Zahlungsbereitschaft.


Produkt-Service Systeme, Capabilities und organisatorische Strukturen (Söllner, S.):

In der aktuellen Forschung ist die Bündelung von Produkten und Dienstleistungen als Folge der Service-Dominant-Logic (SDL) und dem Wandel von einem reinen Produzenten zum produzierenden Dienstleister (Servitization) in den Fokus gerückt. Damit derartige Produkt-Service Systeme angeboten werden können, müssen bestehende Geschäftsmodelle, Organisationsstrukturen und Fähigkeiten näher betrachtet und untersucht werden.


Forschungsprojekte der externen Mitarbeiter:

Interpersonelle und -organisationale Einflussstrukturen des Marktzugangs von Innovationen in regulierten Märkten – Eine empirische Analyse am Beispiel der Personalisierten Medizin (Böttger, A.):

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels steigt die Notwendigkeit eines professionellen Marktzugangs von Innovationen im Gesundheitswesen. Als Treiber einer verbesserten und effizienteren medizinischen Versorgung ist die Personalisierte Medizin ein Hoffnungsträger, um den steigenden Anforderungen eines multipersonellen und –organisationalen Netzwerks, welches sich vom Patienten bis hin zur forschenden Pharmaindustrie erstreckt, gerecht zu werden. Vor diesem Hintergrund untersucht das Forschungsvorhaben mögliche Zusammenhänge des Marktzugangs-Netzwerks. Ein umfassender theoretischer Ansatz für das Verständnis des Marktzugangs von Personalisierter Medizin wird erarbeitet und aus verschiedensten Perspektiven praxisorientiert beleuchtet.


Untersuchung zu Veränderungen der Wertschöpfungskette und Vertriebsstrategien unter dem Einfluss von Netzwerksystemen, bei neuen Geschäftsmodellen industrieller digitaler Dienstleistungen im Umfeld von Industrie 4.0 (Koch, M.):

Die Vertriebssituation der vierten Industriellen Revolution wird sich aufgrund der gravierenden Einflüsse der Digitalisierung auf die Produkte und Prozesse bei den Herstellern im Maschinen- und Anlagenbau verändern. Durch die Zusammenführung von Informationstechnologien und operationalen Technologien wird das klassische Produktportfolio in ein speziell zu definierendes „Industrie 4.0 Portfolio“ transferiert. Das Forschungsprojekt bezieht sich auf den Aufbau und die Untersuchung von Geschäftsmodellen, zum Beispiel im Bereich Predictiveness (Predictive/Prescriptive Maintenance) zur Risikominimierung durch einen technischen Dienstleister und soll klären, wie das Vertrauen und eine signifikante Steigerung der Bindung des Kunden zur Entscheidung für disruptive Technologien bezüglich seines Wertschöpfungsnetzwerkes mit Unterstützung der digitalen Zertifizierung sichergestellt werden kann.


Idiosynkrasien von Research-based und Corporate Spin-offs - eine Analyse der Erfolgsfaktoren unter Berücksichtigung verschiedener Erfolgsmaße (Pöhlmann, K.):

Spin-offs stehen aufgrund Ihres Beitrags zur nationalen Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit im Fokus der Entrepreneurshipforschung. Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden die Besonderheiten von zwei verschiedenen Typen von Spin-offs, Spin-off der vier deutschen außeruniversitären Forschungseinrichtung zum einen und Spin-offs aus privatwirtschaftlichen Unternehmen zum anderen, sowohl individuell als auch kontrastiv untersucht. Insbesondere werden dabei deren Erfolgsfaktoren in Verbindung mit unterschiedlichen Erfolgsmaßen analysiert.


Kooperationen

Allianz Industrie Forschung

Aif

Praxis

Praxis

Alle Schwerpunkte des Lehrstuhls wurden bereits vielfach in der Praxis bei verschiedensten Unternehmen umgesetzt. Jeder Anwendungsfall wird strukturiert analysiert, dies wird fallweise durch empirische Marktdaten ergänzt und führt zur gemeinsamen Erarbeitung einer individuellen Lösung.


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Prof. Dr.
Roland Helm
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