Zu Hauptinhalt springen
Gewählte Sprache ist Deutsch Select language
Startseite UR

Donaumetropolen – Wien, Budapest. Stadträume der Gründerzeit

Donnerstag 25. Oktober 2018 – Donnerstag 22. November 2018
2018 Donaumetropolen Hmw 105800

Ausstellungsdauer: 25. Oktober – 22. November 2018

Veranstalter: Universitätsbibliothek Regensburg, Hungaricum – Ungarisches Institut der Universität Regensburg

Eröffnung: 25. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Grußworte:

Dr. André Schüller-Zwierlein, Universitätsbibliothek Regensburg
Dr. habil. Zsolt K. Lengyel, Ungarisches Institut, Universität Regensburg

Workshop:

Im Rahmen der Regensburger Vorträge zum östlichen Europa:

  • Dr. habil. Máté TAMÁSKA, Ungarisches Nationalarchiv, Budapest: Donaumetropolen Wien und Budapest. Stadträume im Vergleich (1867–1918)
  • Krisztina BUSA, M. A., Ungarisches Institut, Universität Regensburg: Budapest – Literarische Städtebilder in der ungarischen Gegenwartsprosa
  • Anschließend kleiner Stehempfang

Wissenschaftliches Konzept:

Csaba Szabó, Máté Tamáska, Budapest

Ausstellung:

Adolph Stiller, Kurator Wien
Máté Tamáska, Kurator Budapest

Katalog:

Donaumetropolen
Wien – Budapest. Stadträume der Gründerzeit
Hrsg. Adolph Stiller
Text-und Bildauswahl: Máté Tamáska
Salzburg/Wien: Müry Salzmann Verlag 2015, 216 S., zahlr. Abb.

Wien und Budapest sind Zwillingsstädte der Gründerzeit. Kaum zwei andere Orte in Europa ähneln sich in so vielen Details. Beide werden auch Donaustadt, Donaumetropole oder Königin der Donau genannt – sind also insoweit Partnerstädte Regensburgs.

Feine Unterschiede

Die Ring- und Radialstraßen Wiens und Budapests sehen auf den ersten Blick fast gleich aus. Die Burganlagen mit neobarocken Zubauten wecken Erinnerungen an die Doppelmonarchie unter Kaiser Franz Joseph, die Opernhäuser verweisen auf die Rivalität in der Gestaltung von Prachtbauten. Gleichzeitig sind auch Unterschiede sichtbar. Wien liegt neben der Donau, Budapest an ihr entlang. Die Ringstraße ist das Erbe des Großbürgertums und der Aristokratie, der Große Ring (Nagykörút) war eher von den aufstrebenden Mittelschichten getragen. Die Ungarn achteten zwar den alten Kaiser und König aus tiefstem Herzen, wenngleich sie ihn nicht mochten; mit dem Ausbau der Residenz von Buda dachten sie aber vielmehr an ihre geliebte Königin Elisabeth. Die angedeuteten feinen Unterschiede aus den Ähnlichkeiten herauszufiltern, ist das Abenteuer des Stadtbeobachters diesseits und jenseits der Landesgrenzen. Die Ausstellung beinhaltet etwa 150 Bilderpaare. Die Lichtbildaufnahmen der klassischen Stadtfotografie laden die Besucher zu einem Reiseerlebnis in die Zeit der K. u. K. Monarchie ein.

Vergleich

Die Stadträume sind nicht einfach die Bühne des Gesellschaftslebens, sie sind ein Teil davon. Die Ausstellung verfolgt und interpretiert die Herausbildung der Modernität: Ihr Bildmaterial präsentiert zu zehn Themen Parallelitäten in Urbanität und Architekturform. Während das erste Thema noch kurz in die Vormoderne, in die Zeit der Feudalpaläste und des Biedermeier zurückgreift, blickt das letzte schon ins 20. Jahrhundert hinein und behandelt die Baustile der Jahrhundertwende von der Sezession bis zur frühen Moderne. Zwischen diesen stehen die Kapitel Donaustädte, Eisenbahn, Ringstraße, Vergnügung, Wohnen, Stadtrand, Parkanlagen und Handel. Begleittexte erläutern die außergewöhnlich wertvollen Zeitdokumente und helfen, die feinen Unterschiede zwischen den beiden Städten zu greifen.
Text: Máté Tamáska, Budapest

Veranstaltungsort

Universitätsbibliothek Regensburg, Zentralbibliothek, Oberes Foyer (Ebene 6), Universitätsstr. 31
Anfahrt UR | Lageplan Zentralbibliothek | URwalking Oberes Foyer

Informationen/Kontakt

Krisztina Busa, M.A., Hungaricum - Ungarisches Institut, Telefon: 0941 943-5448, E-Mail: krisztina.busa@ur.de

  1. Universität

Universitätsbibliothek Regensburg

Online-Auskunft fragen

Telefon: 0941 943-3990

Feierabendmusik