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Didaktik der Biologie





Institut für Didaktik der Biologie
Prof. Dr. Arne Dittmer


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„All science students, however, will become citizens. All will be consumer of the products and servicer of science and technology. All will assume and be responsible for the benefits and the risks of scientific and technological knowledge, products, systems, and service. All will be decision-makers concerning matters of science and technology, either wilfully via participation in democratic decisionmaking or apathetically via the lack of such participation“ (John M. Ramsey 1997)


Die Biologiedidaktik ist eine wissenschaftliche Disziplin mit erziehungswissenschaftlichem Lehr- und Forschungsprofil. Im Zentrum biologiedidaktischer Forschung stehen Lern- und Lehrprozesse im Biologieunterricht und an außerschulischen Lernorten sowie die Professionalisierung von Biologielehrkräften.

Schwerpunkte der Regensburger Biologiedidaktik liegen in den Bereichen Bio- und Umweltethik, Wissenschaftspropädeutik (Nature of Bioscience), Umweltbildung und Kommunikation.


aktuelles

Hauptseminar im SoSe 2019

"Kompetenzorientierter Unterricht am außerschulischen Lernort Schulgarten" - B.Saß
Vorbesprechung am 09.01.2019 und 16.01.2019, 17 - 18 Uhr, im Raum D4._0.205

Teilnahme ist verpflichtend !


Bachelor / Master of Education

In Ergänzung zu den bisherigen Lehramtsstudiengängen mit dem Abschluss 1. Staatsexamen werden ab Wintersemester 2015/2016 die Studiengänge Bachelor- und Master of Education für die naturwissenschaftlich-mathematischen Fächerkombinationen des vertieften Lehramtsstudiums angeboten.

Die Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen soll den Studierenden ermöglichen, zusätzlich zum 1. Staatsexamen zwei universitäre Abschlüsse zu erwerben. Der Abschluss „Bachelor of Education“ stellt für Studierende eine weitere Möglichkeit dar, ihr Studium mit einem naturwissenschaftlich-pädagogischen Zertifikat zu beenden und ggf. Studienort oder auch das Studien- bzw. Berufsziel im Sinne der im Bolognaprozess angestrebten Flexibilität zu wechseln. Der Abschluss „Master of Education“ ist insbesondere durch seinen Profilbereich gekennzeichnet, da Studierende hier die Möglichkeit haben, sich in einem hohen Maße eigenverantwortlich und projektbezogen mit den Inhalten ihres Studiums vertiefend auseinanderzusetzen. Mit dem Profilbereich wird ein struktureller Rahmen geboten, um eigenen, im Laufe des Studiums entwickelten Interessen nachgehen und wissenschaftliche Fragestellungen im Sinne des forschenden Lernens unter Anleitung und in konkreten Projekten bearbeiten zu können.

Zunächst wird mit den Fächerkombinationen Chemie/Mathematik und Physik/Mathematik für das gymnasiale Lehramt gestartet. Die Fächerkombinationen Biologie/Chemie und Biologie/Physik starten mit dem Studiengang Master of Education voraussichtlich ab Sommersemester 2016 und mit dem Studiengang Bachelor of Education voraussichtlich ab Wintersemester 2016/2017.

Weitere Informationen folgen in Kürze.


projekte


FALKE – Fachspezifische Lehrerkompetenz im Erklären

Ziel des Projekts FALKE (Fachspezifische Lehrerkompetenz im Erklären) ist es, das Konstrukt des Erklärens in verschiedenen Unterrichtsfächern empirisch zu untersuchen und die Erklärkompetenz von Lehramtsstudierenden gezielt zu verbessern. FALKE ist mit 26 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sieben unterschiedlichen Fakultäten das größte Teilprojekt des im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung eingeworbenen Gesamtprojekts KOLEG.

 

In FALKE  sind 11 Fachdidaktiken der Universität Regensburg (Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Evangelische Religionslehre, Geschichte, Kunst, Mathematik, Musik, NWT, Physik) sowie die Fächer Deutsche Sprachwissenschaft und Mündliche Kommunikation vertreten. Die Maßnahme soll die Kohärenz in der Lehrerbildung steigern, indem verschiedene Fächer gemeinsam und aufeinander bezogen Modelle des Erklärens entwickeln und empirisch untersuchen.

 

Obwohl die Kompetenz des Erklärens landläufig als zentral für erfolgreichen Unterricht gesehen wird, ist sie in der fachdidaktischen Literatur der verschiedenen Unterrichtsfächer weitestgehend ausgeblendet und auch bislang kaum Gegenstand systematischer universitärer Lehrangebote. In FALKE wird das Konstrukt des Erklärens zuerst theoretisch beleuchtet: Was bedeutet „gutes Erklären“ im eigenen Fach? Welche Gemeinsamkeiten, aber auch welche Unterschiede lassen sich dabei zwischen verschiedenen Fachkulturen feststellen? Begleitend zum Forschungsprojekt werden Lehrangeboten eingerichtet, in denen Studierende Aspekte des „guten Erklärens“ im eigenen Fach erproben und reflektieren.

Thoughtfulness in Biology Education

Contemporary developments in biology in synthetic biology, modern genetics, evolutionary biology, neurobiology, plant ecology and environmental science present challenges in personal and social meanings for students. Such meanings are pertinent in diverse and pluralistic societies where growing knowledge of these fields can be seen in terms of salvation or threat.

 

The idea ‘thoughtfulness’ in biology teaching arose from a collaboration between biology teacher educators and researchers from U.K., Netherlands and Germany after a symposium in summer 2016 on ‘thoughtfulness’ in biology education. 

 

Participants had come to the symposium through empirical and theoretical studies which raised many questions about curriculum approaches, pedagogy and research.

By ‘thoughtfulness’ in biology teaching and learning we allude to fostering creative and unstructured moments in the learning process in order to leave room for symbolic meaning-making, intuition and spontaneous approaches to the objects of learning.

 

Collaborators

Prof. Dr. Marie-Christine Knippels (Freudenthal Institute for Science and Mathematics Education, Utrecht University, The Netherlands)

Prof. Dr. Ralph Levinson (University College London, U.K.)

Prof. Dr. Stephen Price (University College London, U.K.)

Prof. Dr. Jorg Zabel (University of Leipzig, Germany)


Kooperation mit dem Nationalpark Bayerischer Wald

Im Bereich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung besteht seit 2014 eine enge Kooperation mit dem Nationalpark Bayerischer Wald. Neben einem Projekt zur Entwicklung kollegialer Hospitationen in der Bildungsarbeit, untersucht Franziska Kreissl in ihrem Dissertationsprojekt „Wandern als ästhetische Naturerfahrung“ die Bedeutung von Naturerfahrungen für die Umweltbildung.

Von 01/2013 bis 05/2014 war die Regensburger Biologiedidaktik Kooperationspartner der Universität Hamburg (Prof. Dr. Ulrich Gebhard) und der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald in dem von der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) finanzierten Projekt: „Qualitätsentwicklung in der Bildungsarbeit von Großschutzgebieten - Formative Evaluation bestehender Bildungsangebote sowie Fortbildung von Bildungsakteuren“. Hieraus resultierte der Auftrag, gemeinsam mit Prof. Dr. Gebhard den Bildungsplan des Nationalparks zu überarbeiten. In dem Nationalpark-Plan Umweltbildung ist die wissenschaftliche Begleitung der Bildungsarbeit durch die Universität Regensburg ein verankertes Ziel.

 

lehre

Biologiedidaktische Lehrveranstaltungen

eine Übersicht finden Sie in LSF

Dieser Link führt Sie zur Website "Studium Lehramt Biologie"


Begriffsglossar

Im Begriffsglossar finden Sie den mit allen bayerischen Universitäten vereinbarten Standard für die schriftliche Staatsexamensprüfung hinsichtlich der Definition wichtiger biologiedidaktischer Fachbegriffe.


  1. Fakultäten
  2. Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin

Didaktik der Biologie

 

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