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Didaktik der Biologie





Institut für Didaktik der Biologie
Prof. Dr. Arne Dittmer


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„All science students, however, will become citizens. All will be consumer of the products and servicer of science and technology. All will assume and be responsible for the benefits and the risks of scientific and technological knowledge, products, systems, and service. All will be decision-makers concerning matters of science and technology, either wilfully via participation in democratic decisionmaking or apathetically via the lack of such participation“ (John M. Ramsey 1997)


Die Biologiedidaktik ist eine wissenschaftliche Disziplin mit erziehungswissenschaftlichem Lehr- und Forschungsprofil. Im Zentrum biologiedidaktischer Forschung stehen Lern- und Lehrprozesse im Biologieunterricht und an außerschulischen Lernorten sowie die Professionalisierung von Biologielehrkräften.

Schwerpunkte der Regensburger Biologiedidaktik liegen in den Bereichen Bio- und Umweltethik, Wissenschaftspropädeutik (Nature of Bioscience), Umweltbildung und Kommunikation.


aktuelles


AG Klimawandel

Mit dem Projekt Klimawandel im Dialog - Komplexität verstehen, kommunizieren und bewerten - beteiligt sich die Didaktik der Biologie im Rahmen des Verbundsprojekts BAYSICS am Bayerischen Netzwerk für Klimaforschung - bayklif ( www.bayklif.de). Gemeinsam mit Fachkräften möchten wir in einer Arbeitsgruppe Unterrichts- und Fortbildungsansätze erarbeiten, welche Lehrerinnen und Lehrer bei der unterrichtlichen Umsetzung eines so komplexen und zugleich politischen Themas unterstützen. Ziel der AG Klimawandel ist es, verschiedene methodische und inhaltliche Zugänge aufzuzeigen, um sich dem Thema zu nähern und die komplexe Thematik im Fachunterricht zu integrieren.

Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Austausch haben, wenden Sie sich gerne an Verena Frantzen
Mail: verena.frantzen@ur.de, Telefon: 0941 943 3232


Vortrag im Nationalparkzentrum Falkenstein, Haus zur Wildnis:

Der Wert der Natur - Die ästhetische Dimension von Naturerfahrungen

Bei intensiven, die Person berührenden Naturerfahrungen werden die Erlebnisse in der Natur auch auf eigene Person bezogen. Dabei spielt die ästhetische Dimension der Natur bzw. unserer Naturwahrnehmungen eine zentrale Rolle. In der Veranstaltung wird die Ästhetik der Natur aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Wa ist das Naturschöne? Wie wirkt die Natur atmosphärisch auf uns? Gutes Leben in der Natur? Wir werden uns dabei auch der Frage widmen, wie Naturerfahrungen Einfluss auf die Mensch-Natur-Beziehung und Werthaltungen nehmen. Wir diskutieren zudem den Einfluss von Wissen auf die ästhetische Naturwahrnehmung sowie die Problematik, wenn Natur nicht "schön", aber trotzdem schützenswert ist.

Mehr Informationen unter: https://www.nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de/besucher/fuehrungen/detailansicht.htm


projekte


FALKE – Fachspezifische Lehrerkompetenz im Erklären

Ziel des Projekts FALKE (Fachspezifische Lehrerkompetenz im Erklären) ist es, das Konstrukt des Erklärens in verschiedenen Unterrichtsfächern empirisch zu untersuchen und die Erklärkompetenz von Lehramtsstudierenden gezielt zu verbessern. FALKE ist mit 26 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sieben unterschiedlichen Fakultäten das größte Teilprojekt des im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung eingeworbenen Gesamtprojekts KOLEG.

In FALKE  sind 11 Fachdidaktiken der Universität Regensburg (Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Evangelische Religionslehre, Geschichte, Kunst, Mathematik, Musik, NWT, Physik) sowie die Fächer Deutsche Sprachwissenschaft und Mündliche Kommunikation vertreten. Die Maßnahme soll die Kohärenz in der Lehrerbildung steigern, indem verschiedene Fächer gemeinsam und aufeinander bezogen Modelle des Erklärens entwickeln und empirisch untersuchen.

Obwohl die Kompetenz des Erklärens landläufig als zentral für erfolgreichen Unterricht gesehen wird, ist sie in der fachdidaktischen Literatur der verschiedenen Unterrichtsfächer weitestgehend ausgeblendet und auch bislang kaum Gegenstand systematischer universitärer Lehrangebote. In FALKE wird das Konstrukt des Erklärens zuerst theoretisch beleuchtet: Was bedeutet „gutes Erklären“ im eigenen Fach? Welche Gemeinsamkeiten, aber auch welche Unterschiede lassen sich dabei zwischen verschiedenen Fachkulturen feststellen? Begleitend zum Forschungsprojekt werden Lehrangeboten eingerichtet, in denen Studierende Aspekte des „guten Erklärens“ im eigenen Fach erproben und reflektieren.

Mehr Informationen unter: https://www.uni-regensburg.de/koleg/massnahmen/erklaeren-im-unterricht-falke/index.html

Thoughtfulness in Biology Education

Contemporary developments in biology in synthetic biology, modern genetics, evolutionary biology, neurobiology, plant ecology and environmental science present challenges in personal and social meanings for students. Such meanings are pertinent in diverse and pluralistic societies where growing knowledge of these fields can be seen in terms of salvation or threat.

The idea ‘thoughtfulness’ in biology teaching arose from a collaboration between biology teacher educators and researchers from U.K., Netherlands and Germany after a symposium in summer 2016 on ‘thoughtfulness’ in biology education. 

Participants had come to the symposium through empirical and theoretical studies which raised many questions about curriculum approaches, pedagogy and research.

By ‘thoughtfulness’ in biology teaching and learning we allude to fostering creative and unstructured moments in the learning process in order to leave room for symbolic meaning-making, intuition and spontaneous approaches to the objects of learning.

Collaborators

Prof. Dr. Marie-Christine Knippels (Freudenthal Institute for Science and Mathematics Education, Utrecht University, The Netherlands)

Prof. Dr. Ralph Levinson (University College London, U.K.)

Prof. Dr. Stephen Price (University College London, U.K.)

Prof. Dr. Jorg Zabel (University of Leipzig, Germany)


Kooperation mit dem Nationalpark Bayerischer Wald

Im Bereich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung besteht seit 2014 eine enge Kooperation mit dem Nationalpark Bayerischer Wald. Neben einem Projekt zur Entwicklung kollegialer Hospitationen in der Bildungsarbeit, untersucht Franziska Kreissl in ihrem Dissertationsprojekt „Wandern als ästhetische Naturerfahrung“ die Bedeutung von Naturerfahrungen für die Umweltbildung.

Von 01/2013 bis 05/2014 war die Regensburger Biologiedidaktik Kooperationspartner der Universität Hamburg (Prof. Dr. Ulrich Gebhard) und der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald in dem von der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) finanzierten Projekt: „Qualitätsentwicklung in der Bildungsarbeit von Großschutzgebieten - Formative Evaluation bestehender Bildungsangebote sowie Fortbildung von Bildungsakteuren“. Hieraus resultierte der Auftrag, gemeinsam mit Prof. Dr. Gebhard den Bildungsplan des Nationalparks zu überarbeiten. In dem Nationalpark-Plan Umweltbildung ist die wissenschaftliche Begleitung der Bildungsarbeit durch die Universität Regensburg ein verankertes Ziel.


Klimawandel im Dialog - Komplexität verstehen, kommunizieren und bewerten

Welche unterrichtliche Bedeutung hat das Thema Klimawandel für Biologielehrkräfte? Wie sehen sie ihre eigene Rolle und Verantwortung, wenn es darum geht, dieses komplexe und politisch brisante Thema im Unterricht aufzugreifen und mit Schülerinnen und Schülern zu diskutieren?
Die öffentliche Debatte über den Klimawandel ist stark von einer Katastrophenrhetorik und einer Durchmischung fachlicher und politischer Argumente geprägt. Ein Verständnis der Komplexität der Thematik sowie ein konstruktiver Umgang mit strittigen Positionen und unsicherer Evidenz bedarf auch eines Verständnisses des Wesens naturwissenschaftlicher Erkenntnisprozesse und der Kommunikation wissenschaftlicher Studien in öffentlichen Medien.
Klimawandel im Dialog ist ein Teilprojekt des Projekts BAYSICS im Rahmen des Bayrischen Netzwerks für Klimaforschung. Es ist in den Bereichen Lehrerprofessionalisierung und Wissenschaftskommunikation angesiedelt und beschäftigt sich mit der Förderung von Kommunikations- und Bewertungskompetenz. Untersucht wird der Umgang mit Problemlagen, die u. a. durch hohe Komplexität und Ungewissheit geprägt sind.
Mit Blick auf den wissenschaftspropädeutischen Biologieunterricht ist von Interesse, wie Lehrkräfte lernen, das Thema Klimawandel angemessen in den Unterricht zu integrieren und unter Einbeziehung digitaler Medien auch die politisch-ethische Dimension des Themas zu berücksichtigen und diskursorientiert mit Schülerinnen und Schülern zu erarbeiten.

Die in diesem Projekt geplanten Lehrerfortbildungen zielen auf ein Verständnis von Wissenschaftskommunikation und auf eine Förderung eines kompetenzorientierten, wissenschaftspropädeutischen Fachunterrichts. Dabei dienen die BAYSICS-App und die hiermit verknüpften regionalen Forschungsprojekte als fachliche Bezugspunkte.

Mehr Informationen unter: www.bayklif.de/verbundprojekte/baysics/


lehre

Biologiedidaktische Lehrveranstaltungen

eine Übersicht finden Sie in LSF

Dieser Link führt Sie zur Website "Studium Lehramt Biologie"


Exkursion: Waldökologie und Naturethik im Nationalpark Bayerischer Wald
Blockveranstaltung vom 02. - 06.09.2019 im "Wildniscamp am Falkenstein" im Nationalpark Bayerischer Wald.
Verbindlicher Vorbesprechungstermin am 20.05. um 18 Uhr, Raum D4._0.201
Mehr Information finden Sie hier

Exkursion


Begriffsglossar

Im Begriffsglossar finden Sie den mit allen bayerischen Universitäten vereinbarten Standard für die schriftliche Staatsexamensprüfung hinsichtlich der Definition wichtiger biologiedidaktischer Fachbegriffe.


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  2. Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin

Didaktik der Biologie

 

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