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Forschung

Eine zentrale Aufgabe des CITAS ist die Förderung der Forschungskooperationen im Bereich Area Studies. CITAS gibt Impulse zur konzeptionellen und methodischen Weiterentwicklung der Area Studies an der Universität Regensburg im Sinne einer interdisziplinären, transregionalen und vergleichenden Ausrichtung. Dabei sollen Projekte initiiert werden, welche von den beteiligten Forschungseinrichtungen gemeinsam kooperativ betrieben werden können.CITAS unterstützt damit das Ziel der Universität, das transnationale Studium zu einem zentralen Forschungsschwerpunkt der Geistes- und Sozialwissenschaften zu machen.

Regensburg beherbergt ab 1. September 2019 den Leibniz-WissenschaftsCampus „Europa und Amerika in der modernen Welt: Transformationen und Reibungen der Globalität". Dabei wird eine Plattform geschaffen, welche die enge Zusammenarbeit zwischen der Universität Regensburg und dem IOS unterstützt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf transatlantischen Verbindungen in Gegenwart und Vergangenheit. Die fünf Forschungsbereiche konzentrieren sich auf überregionale Verbindungen innerhalb multi- und interdisziplinärer Rahmenbedingungen und tragen zu breiteren erkenntnistheoretischen Überlegungen zu Area Studies bei.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei in der engen Zusammenarbeit mit dem Zentrum zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (WIN). Auch das Promotionskolleg der Philosophischen Fakultäten (PUR) und die Abteiltung für Personalentwicklung bietet relevante Kurse und Information für Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen an. Im Rahmen CITAS dient die Arbeitsgruppe Internationale und Transnationale Regionalwissenschaften ag:itas der Vernetzung vom wissenschaftlichen Nachwuchs.

CITAS wird auch die Schnittstellen zwischen forschungsorientierten Masterprogrammen sowie Promotionsprogrammen identifizieren und systematisch weiterentwickeln.


Area Studies Forschung in Regensburg

Eine Übersicht über bestehende Forschung in der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften finden Sie hier. Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien unterstützt Forschung in der Region Ost- und Südosteuropa und dessen interdisziplinäre Beziehungen. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkolleg „Metropolität in der Vormoderne“ ist ein Beispiel für herausragende Forschung an der Universität Regensburg. Am Bohemicum, dem Zentrum für Tschechische Studien, untersucht das Projekt „Grenze/n in nationalen und transnationalen Erinnerungskulturen zwischen Tschechien und Bayern“ unterschiedliche Erinnerungskulturen.

Auch das DFG-geförderte Projekt „Entangled Objects? Die materielle Kultur der Diplomatie in transkulturellen Verhandlungsprozessen im 18. Jahrhundert“ verfolgt das Ziel, vergleichende und interdisziplinäre transatlantische Forschung weiterzuentwickeln. Das Projekt wird von den Historikern Prof. Dr. Harriet Rudolph und Prof. Dr. Volker Depkat geleitet und untersucht mit transkultureller Perspektive die variablen Formen, Funktionen und politisch-rechtlichen Semantiken des Dinggebrauches bei diplomatischen Interaktionen zwischen Repräsentanten politischer Entitäten. Anhand des Vergleichs des Habsburgerreiches und Nordamerikas vertieft und prüft das Projekt somit Kenntnisse über die Prozesse der Verwestlichung und Globalisierung.

Für die Forschung der Regensburger Amerikanistik ist ein transnationaler Ansatz von zentraler Bedeutung und dieser wird insbesondere von REAF weiterentwickelt und gefördert. Laufende und kürzlich abgeschlossene Projekte, wie „Graf Reloaded: Die amerikanische Präsenz in der Oberpfalz“, eine kritische Geschichte des amerikanischen Exzeptionalismus und der DFG-Netzwerk zu Cultural Performance in Transnational American Studies, das in Kooperation mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz realisiert wurde, zeigen erfolgreich die Wirksamkeit der transnationalen Wende für die Geisteswissenschaften auf.

Neben den Geisteswissenschaften, fördert das IOS die Zusammenarbeit mit den Fakultäten für Recht- und Wirtschaftswissenschaften, wie das Projekt zu Offenheit und institutionellem Wandel in Osteuropa zeigt. In der Politikwissenschaft befasst sich Stephan Bierlings Lehrstuhl für Internationale Beziehungen mit transatlantischen Beziehungen.

Weiterführende Informationen zu den vollständigen Profilen der Einrichtungen und Zentren, die in Regensburg im Bereich der Area Studies arbeiten und forschen, finden Sie hier.


DOKTORANDENAUSTAUSCHPROGRAMM

Kooperation mit der University of California - Berkeley

Zusammen mit dem IOS wird CITAS ein Doktorandenaustauschprogramm im Bereich Area Studies federführend koordinieren. Seitens der University of California - Berkeley ist das Institute for European Studies beteiligt.

Der erste/die erste GastwissenschaftlerIn wird August 2018 von Berkeley an die Universität Regensburg kommen.

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CITAS

 
 
 
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