Förderung von internationalen Verbundvorhaben in Wissenschaft und Forschung zum Thema „Ozeane: Klimawandel – Minderung und Anpassung (Mitigation und Adaptation) zwischen Europa und Japan“
Deadline: 22. Juli 2025
Die Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Japan ist eine wichtige Aufgabe in der internationalen Wissenschaftspolitik vieler europäischer Länder. Die European Interest Group (EIG) CONCERT-Japan ist eine gemeinsame internationale Initiative zur Unterstützung und Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen europäischen Ländern und Japan in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation. Die EIG-CONCERT-Japan fördert nicht nur die Verbindungen zwischen Europa und Japan, sondern ist auch ein koordiniertes Netzwerk, das von gemeinsamen akademischen Interessen sowie von sozialen, interdisziplinären und globalen Anliegen geprägt ist.
Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowohl als Einzel- wie auch als Verbundvorhaben, die sich entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Japan und aus den beteiligten europäischen Ländern (siehe Nummer 1.2) auf die Erforschung der Ozeane im Hinblick auf die Minderung und Anpassung an den Klimawandel fokussieren.
Mit dieser Förderrichtlinie wird dazu aufgefordert, Vorschläge für Forschungsarbeiten zur Minderung des Klimawandels durch blaue Kohlenstoff-Ökosysteme zur CO2-Bindung und zum Verständnis von Ozeanprozessen einzureichen, um die Anpassung an den Klimawandel in der Meeresumwelt zu ermöglichen. Es werden nicht nur traditionelle Forschungsansätze begrüßt, sondern auch inter- und transdisziplinäre Forschungsansätze, die sowohl Natur- als auch Sozialwissenschaften einbeziehen. Eine aktive Zusammenarbeit mit Stakeholdern wie politischen Entscheidungsträgern, der Industrie, Küstengemeinden und verschiedenen Organisationen wird nachdrücklich empfohlen, um die gesellschaftliche Relevanz und Wirkung der Forschung zu gewährleisten.
Die FuE-Vorhaben sollen (1) eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und (2) Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen. Vorhaben, die im Rahmen dieser Bekanntmachung beantragt werden, sollten (3) das Potential für eine langfristige und nachhaltige Kooperation mit den Partnern darlegen.
Das Antragsverfahren ist für deutsche Antragsteller zweistufig angelegt.
