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Gerda Henkel Stiftung: Neuer Förderschwerpunkt zur kommenden demokratischen Gesellschaft

Mittwoch 12. Mai 2021

Deadline: 12. Mai 2021

Ist Demokratie noch selbstverständlich? Rechtsstaat und Gewaltenteilung, Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Verpflichtung auf das Gemeinwohl haben selbst in Kernländern der Demokratie an Bindewirkung verloren. Fundamentale Werte werden relativiert und demokratische Institutionen in Frage gestellt. In Wissenschaft und Gesellschaft wächst daher der Wunsch, diese gravierenden Veränderungen besser zu verstehen. Ein neuer Förderschwerpunkt der Gerda Henkel Stiftung soll dem Anliegen Rechnung tragen. Unter dem Titel „Transformationen der Demokratie? Oder: Konturen der kommenden demokratischen Gesellschaft“ sind Forscherinnen und Forscher eingeladen, Vorstöße zu wagen und nach Konturen der kommenden Gesellschaft Ausschau zu halten.

Die Initiative ergänzt eine bereits bestehende Förderlinie der Gerda Henkel Stiftung. Seit 2019 unterstützt die Stiftung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit der Vergangenheit demokratischer Auseinandersetzungen befassen. „Diese Sichtachse findet nun eine wichtige Verlängerung in die Gegenwart und Zukunft“, erläutert Dr. Michael Hanssler, Vorsitzender des Vorstands der Gerda Henkel Stiftung. „Wir sprechen in dem zweiten Förderschwerpunkt bewusst von 'Konturen' der kommenden Gesellschaft. Denn wir beobachten derzeit massive politische, technologische und soziale Veränderungen, die für die Gestaltung unserer Gesellschaft von Bedeutung sein werden, von denen derzeit jedoch völlig offen ist, wohin sie uns führen.“

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Universitätsanbindung aus dem gesamten Spektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften. Beantragt werden können Projekte von Forschungsgruppen, die gemeinsame Fragestellungen verfolgen. Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter müssen eigene Forschungsleistungen erbringen und sie unter ihrem Namen publizieren. Vorgesehen ist zudem, dass die Projektpartnerinnen jährlich an einem öffentlichen, von der Stiftung veranstalteten „Werkstattgespräch Gesellschaft der Zukunft“ teilnehmen.

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Illustration: Kalenderblatt mit Einträgen zur Forschungsförderung