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Service zur EU-Förderung an der Universität Regensburg


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Die gute Idee bringen Sie mit! Wir unterstützen Sie nach Bedarf bei allen weiteren Schritten auf dem Weg zur EU-Förderung, von der Informationssuche bis zur Antragstellung. Wir beraten Sie gerne persönlich.

  • zu Zielen und Rahmenbedingungen einzelner Förderlinien,
  • zur Gestaltung und Formulierung Ihres Antrags,
  • zur Kalkulation des Budgets und zu juristischen Fragen.

Im Erfolgsfall übernehmen wir die Finanzabwicklung des Projekts und unterstützen Sie beim geschickten Umgang mit den EU-Förderrichtlinien.


Europäische Forschungsförderung auf einen Blick

Das Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission

Seit 1984 bündelt die Europäische Union ihre Fördermaßnahmen der Forschung und technologischen Entwicklung in zeitlich befristeten Forschungsrahmenprogrammen. Seitdem ist der finanzielle Umfang dieser Programme stark gewachsen und auch die Laufzeit wurde verlängert bis hin zum heutigen Sieben-Jahres-Zyklus. Das aktuelle Rahmenprogramm Horizont 2020 stellt weltweit das finanzstärkste Förderprogramm für Forschung und Innovation dar. Sein Nachfolger Horizont Europa befindet sich in Vorbereitung und wird 2021 starten.

Weitere Fördermöglichkeiten

Weitere Fördermöglichkeiten für Wissenschaftler:innen bieten auch das Bildungsprogramm Erasmus+ sowie die EU-Strukturfonds. Außerdem veröffentlichen nationale Förderer gemeinsame Ausschreibungen, mit denen europäische und internationale Verbundprojekte gefördert werden. Einen Überblick über solche Programme finden Sie bspw. auf ERA-LEARN 2020.

Aktuelle Informationen

Über aktuelle Ausschreibungen informieren wir Sie regelmäßig in unserem Newsletter und Förderkalender.


Horizont 2020

Horizont 2020 - Förderung von Forschung und Innovation

Horizont 2020 ist das aktuelle Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation. Es ist über seine Laufzeit von 2014-2020 mit einem Gesamtbudget von 77 Mrd. € ausgestattet. Die EU fördert in Horizont 2020 exzellente Einzelwissenschaftler:innen (ERC) ebenso wie internationale Forschungsverbünde. Die Förderung umfasst alle Fachgebiete und reicht von themenoffener Grundlagenforschung (bspw. ERC, FET) über programmorientierte Forschung zu spezifischen gesellschaftlichen Problemen (Gesellschaftliche Herausforderungen) bis zur industriellen Anwendung (Führende Rolle der Industrie).

Die beste Kenntniss über das Rahmenprogramm erhalten Sie durch eine Tätigkeit als Gutachter. Neben einem finanziellen Entgelt bietet der Einsatz als Evaluator einen besonderen Einblick in die Verfahrensabläufe des Auswahlverfahrens auf europäischer Ebene - ein klarer Vorteil bei künftigen eigenen Antragstellungen. Bewerben Sie sich entsprechend Ihrer fachlichen Expertise hier als Gutachter.

Weiterführende Informationen zum aktuellen Forschungsrahmenprogramm erhalten Sie auf dem Deutschen Portal zu Horizont 2020: Einstieg - Antragstellung - Projekt - Beratungssystem und auf den Seiten der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi)


Antragstellung in Horizont 2020

Im Funding and Tenders Portal finden Sie alle Ausschreibungen aus Horizont 2020, geordnet nach Programmen und mit der Möglichkeit einer Stichwortsuche. Über dieses Portal erfolgt auch die Antragstellung.

Der European Research Council (ERC) fördert Pionierforschung und vergibt dazu millionenschwere Grants an herausragende Wissenschaftler:innen für Projekte mit bahnbrechendem Charakter. Ob Nachwuchsforscher:in oder erfahrene/erfahrener Wissenschafter:in - in vier verschiedenen Linien können die Besten ihres Fachs Mittel von bis zu 3,5 Mio. € beantragen. Alleiniges Auswahlkriterium bei allen ERC Grants ist die wissenschaftliche Exzellenz.

Sie möchten einen ERC-Antrag stellen? Finden Sie alle wichtigen Informationen zu Deadlines, Antragsaufbau, erforderlichen Dokumenten, Budgetkalkulation und hilfreiche Tipps für eine erfolgreiche Antragstellung in unserem ERC-Leitfaden.

Die in Horizont 2020 als Verbundprojekte durchgeführten Maßnahmen sind Forschungs- und/oder Innovationsmaßnahmen, an denen sich Konsortien mit mindestens drei Rechtspersonen aus drei verschiedenen Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern beteiligen. Ziel ist die Entwicklung neuen Wissens, neuer Technologien, Verfahren, Produkte und Dienstleistungen. Die Größe der Konsortien ist abhängig vom jeweiligen Bereich und kann von kleinen Forschungsprojekten bis hin zu großen Projektkonsortien reichen.

Interesse an der Teilnahme an einem Horizont 2020-Verbundprojekt als Koordinator oder Mitglied eines Konsortiums? Unser Leitfaden für Verbundprojekte bietet Ihnen auf einen Blick Informationen zu Antragsgestaltung, Finanzen, Begutachtungskriterien sowie Textbausteine und nützliche Hinweise für eine erfolgreiche Antragstellung. 


Horizont Europa - Ausblick

Ausblick auf das nächste EU-Rahmenprogramm

Am 01. Januar 2021 startet das neunte EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont Europa mit einer Laufzeit von 7 Jahren.

Horizont Europa wird wie schon sein Vorgängerprogramm das Ziel verfolgen, den gesamten Forschungs- und Innovationskreislauf zu unterstützen. Ein neues Förderinstrument stellen die sogenannten Missionen dar, mit deren Hilfe Lösungen für definierte globale Probleme gefunden werden sollen. Vorgesehen sind fünf thematische Bereiche für die Missionen:

  1. Anpassung an den Klimawandel, inklusive gesellschaftlicher Veränderungen
  2. Krebs
  3. Gesunde Ozeane, Meere, Küsten- und Binnengewässer
  4. Klimaneutrale und intelligente Städte
  5. Bodengesundheit und Ernährung

Horizont Europa - Vorläufige Struktur

Quelle: DLR Projektträger

Pfeiler I: Wissenschaftsexzellenz

In diesem Pfeiler befinden sich bekannte Programmlinien zur themenoffenen (Individual-)Förderung, wie der Europäische Forschungsrat (ERC), die Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA) und Forschungsinfrastrukturen.

Pfeiler II: Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas

Pfeiler II umfasst sechs Cluster:

  1. Gesundheit
  2. Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft
  3. Zivile Sicherheit für die Gesellschaft
  4. Digitalisierung, Industrie und Weltraum
  5. Klima, Energie und Mobilität
  6. Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt

Pfeiler III: Innovatives Europa

Die Instrumente mit Schwerpunkt Innovation und Marktaufnahme sind im dritten Pfeiler verortet. Der Europäische Innovationsrat (EIC) hat das Ziel, mit themenoffenen Instrumenten radikale und marktschaffende Innovationen zu fördern.

  • EIC Pathfinder (ehemalig FET Open & FET Proactive)
  • EIC Accelerator (KMU-Instrument): Zuwendungen und Beteiligungskapital
  • EIC Fast Track to Innovation (FTI)
  • EIC Horizon Preise

Die "Europäischen Innovationsökosysteme" sowie das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) sind ebenso Komponenten des Pfeilers Innovatives Europa.

"Erhöhung der Beteiligung und Stärkung des Europäischen Forschungsraumes“

Dieser Programmteil umfasst Maßnahmen, die darauf abzielen, die Beteiligung von bisher weniger forschungs- und innovationsstarken EU-Mitgliedstaaten zu steigern und die europäischen Forschungs- und Innovationssysteme insgesamt zu verbessern.

Aktueller Stand

Aktuelle Informationen zu den Verhandlungen von Horizont Europa finden Sie auf den Webseiten der Europäischen Kommission und des BMBF.


EU-Bildungsprogramme

Erasmus plus

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. Im Hochschulbereich födert es verschiedene Kooperationsformate, u.a.:

  • Erasmus+ Strategische Partnerschaften (KA203): Eine wichtige Komponente in der Internationalisierung von Hochschulen ist der Aufbau und die Umsetzung gemeinsamer strategischer Partnerschaften und Kooperationsprojekte. Erasmus+ bietet hierfür verschiedene Instrumente und Programmlinien an.

  • Wissensallianzen: Ziel der strukturierten und dauerhaften Partnerschaften ist die Förderung der Innovationskraft in Europa. Die Projektergebnisse erzielen ihre Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus und unterstützen die nachhaltige Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen. Die Fördersummen liegen zwischen max. 700.000 € für zwei- und 1 Mio. € für dreijährige Projekte.


EU-Strukturfonds

Unter dem Begriff "Strukturfonds" sammeln sich verschiedene Programme zur Abschwächung des wirtschaftlichen und sozialen Gefälles zwischen hoch entwickelten und benachteiligten Regionen bzw. zwischen den Lebensbedingungen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen innerhalb der Europäischen Union. Sie sind Teil der europäischen Kohäsionspolitik, die mit ungefähr einem Drittel des EU-Budgets einen der zentralen Politikbereiche der EU darstellt. Die europäische Kohäsions- und Strukturpolitik ist eng an die Ziele der Europa 2020-Strategie gekoppelt. Von besonderer Bedeutung für Projekte mit Beteiligung der Universität Regensburg sind der Europäische Sozialfonds (ESF) und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).


Europäischer Sozialfonds

Der Eu­ro­päi­sche So­zi­al­fonds (ESF) ist das wichtigste beschäftigungspolitische Instrument der Europäischen Union. Sein Hauptanliegen besteht darin, Arbeitslose bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Durch Bildungsmaßnahmen fördert er den Zugang zu besseren Arbeitsplätzen, bietet Qualifizierung und unterstützt die soziale Integration. Die Schwerpunkte des ESF sind:

  • Verbesserung der Anpassungsfähigkeit von Beschäftigten und Unternehmen
  • Verbesserung des Zugangs zum Arbeitsmarkt
  • Förderung der sozialen Eingliederung durch die Bekämpfung von Diskriminierung und durch die Erleichterung des Zugangs zum Arbeitsmarkt für benachteiligte Personengruppen sowie
  • Förderung von Partnerschaften für Reformvorhaben in den Bereichen Beschäftigung und Eingliederung.

Bitte beachten Sie, dass bei ESF-Projekten ein Eigenanteil zu erbringen ist.

Bei Fragen zu ESF-Projekten wenden Sie sich bitte an Frau Cornelia Eberl, Tel.: 0941 943-5746, cornelia.eberl@ur.de.


Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit dem Ziel der Europäischen territorialen Zusammenarbeit dienen der länderübergreifenden Zusammenarbeit in Grenzregionen. Die Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ) - ehemals INTERREG - trägt zu einer harmonischen, ausgewogenen und nachhaltigen Entwicklung der Gemeinschaft bei und unterteilt sich in drei Ausrichtungen:

  • grenzübergreifende Zusammenarbeit (von Regionen aus mindestens zwei Mitgliedsstaaten im Grenzraum)
  • transnationale Zusammenarbeit (von Mitgliedsstaaten in großen Räumen, z.B. Mitteleuropa, Ostseeanrainerstaaten, Alpenländer, etc.)
  • interregionale Zusammenarbeit (Regionen EU-weit)

Die thematische Ausrichtung sowie alle Regelungen zur Antragstellung und Förderung sind in den jeweiligen Kooperationsprogrammen festgeschrieben. Die Zusammenarbeit erfolgt in Projekten, die in der Regel „bottom-up” entwickelt werden. In jedem Projekt gibt es einen federführend zuständigen Partner, den sog. Leadpartner.

Für EFRE-Projekte ist i.d.R. ein Eigenanteil zu erbringen. Bitte setzten Sie sich bei Interesse an einer Antragstellung frühzeitig mit uns in Verbindung, um zu besprechen, wie der Eigenanteil erbracht werden kann.


Textbausteine und Dokumente

Finanzielle Unterstützung für Antragstellende

Unterstützung durch die Universität

Die Universität Regensburg stärkt die Drittmitteleinwerbung im EU-Bereich gezielt und belohnt Antragstellungen und Bewilligungen im Rahmen des Finanziellen Anreizsystems für Drittmitteleinwerbung mit Pauschalen zwischen 1.000 € und 30.000 €. Weitere interne Förderprogramme ergänzen das Angebot.

Anbahnungsfinanzierung "BayIntAn"

Das „Bayerische Programm zur Anbahnung internationaler Forschungskooperationen“ (BayIntAn) unterstützt die länderübergreifende Zusammenarbeit von Forschenden bayerischer staatlicher Hochschulen mit internationalen Forschungseinrichtungen. Prinzipiell sind Kooperationen mit allen Ländern weltweit möglich, soweit diese nicht von einem der bayerischen Hochschulzentren betreut werden (Lateinamerika, China, Frankreich, Kalifornien). Die max. Fördersumme beträgt 10.000 € pro Antrag. Bezuschusst werden An- und Abreisekosten sowie die Mobilität vor Ort, zudem der Aufenthalt bayerischer Wissenschaftler:innen beim Projektpartner im Ausland. In Ausnahmefällen können auch die An- und Abreisekosten von internationalen Projektpartnern zum bayerischen Projektort gewährt werden. Zu den Bewertungskriterien zählen Nachhaltigkeit und Weiterentwicklungsmöglichkeiten der geplanten Vorhaben, die mögliche Anbahnung konkreter Projekte im Rahmen der internationalen Forschungskooperation sowie die Angemessenheit und Notwendigkeit der beantragten Fördermittel.

Ansprechpartnerin für BayIntAn: Cornelia Eberl, Tel.: 0941 943-5746, cornelia.eberl@ur.de.


Ansprechpersonen

Eva Birner

Verwaltungsgebäude, Zi. 1.36
Telefon 0941 943-5509
E-Mail  eva.birner@ur.de

Aufgabenbereich: 
EU-Förderberatung für die Fakultäten Medizin, Mathematik, Physik, Biologie/Vorklinische Medizin, Chemie/Pharmazie, Informatik/Data Science


Dr. Stefanie Rumm

Verwaltungsgebäude, Zi. 1.40
Telefon 0941 943-5535
E-Mail  stefanie.rumm@ur.de

Sprechzeiten: Montag bis Mittwoch, Freitag

Aufgabenbereich: 
EU-Förderberatung für die Fakultäten Katholische Theologie, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Philosophie/Kunst-/Geschichts-/ Gesellschaftswissenschaften, Humanwissenschaften, Sprach-/Literatur-/ Kulturwissenschaften


Michaela Lindl

Verwaltungsgebäude, Zi. 1.37
Telefon 0941 943-5534
E-Mail michaela.lindl@ur.de

Aufgabenbereich: 
Verwaltung von Projektmitteln der Europäischen Union (7. Forschungsrahmenprogramm und HORIZON 2020), sowie EFRE-Mittel


Sandra Reinsch

Verwaltungsgebäude, Zi 1.37
Telefon 0941 943-5508
E-Mail sandra.reinsch@ur.de

Sprechstunde: Mo-Fr, vormittags

Aufgabenbereich: 
Verwaltung von Projektmitteln der Europäischen Union         



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