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Forschung an der UR - aktuelle Meldungen

7. Mai 2021

Internationales kunsthistorisches Promotionskolleg AISTHESIS erweitert

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Das 2010 auf Initiative des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der Universität Regensburg gegründete internationale Promotionskolleg AISTHESIS bekommt prominente Verstärkung: Zu den acht bisher beteiligten Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen Frau Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch von der Universität Bonn sowie Prof. Dr. Oliver Jehle vom Karlsruher Institut für Technologie hinzu. Prof. Dr. Christoph Wagner, Sprecher des Promotionskollegs, freut sich über die hochkarätige Erweiterung... mehr


6. Mai 2021

„Berlin hat einen besseren Mietspiegel verdient!“ – Prof. Dr. Steffen fordert methodischen Neuanfang für den Berliner Mietspiegel 2023

Foto: ©iStock.com/imagemanufaktur

Berlin hat einen neuen Mietspiegel, der - nach dem Willen des Berliner Senats - eine Fortschreibung des alten qualifizierten Mietspiegels von 2019 ist. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) erlaubt so ein Vorgehen zwar grundsätzlich, jedoch nur einmal.
Prof. Dr. Steffen Sebastian, Professor für Immobilienfinanzierung an der Universität Regensburg und Sachverständiger im Deutschen Bundestag für die bundesweite Mietspiegelreform, kritisiert die vom Berliner Senat gewählte Vorgehensweise der zweimaligen Fortschreibung - aus juristischen Gründen, aber auch weil der Berliner Mietspiegel 2019 – auf dem die Fortschreibung für 2021 beruht – deutliche methodische Mängel aufweist... mehr


4. Mai 2021

Luxuriöse Bedürfnisanstalt im kaiserzeitlichen Obergermanien: DFG fördert Veröffentlichung von Ausgrabungsergebnissen

Foto © Römermuseum, Rottenburg am Neckar

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Veröffentlichung der Ausgrabungsergebnisse zur Prachtlatrine von Rottenburg am Neckar, einem bedeutsamen archäologischem Befund aus der römischen Provinz Germania Superior. Es handelt sich um eine öffentliche Toiletten-Anlage, die im 2. Jahrhundert n. Chr. in der antiken Stadt Sumelocenna (heute Rottenburg a. N.) eingerichtet und mit ihrer monumentalen Architektur und reichen Ausstattung nördlich der Alpen bis dato ohne direktes Vergleichsbeispiel dasteht... mehr


3. Mai 2021

Heiratsvermittlung bei Ameise: Wie die Cardiocondyla elegans ihren Partner findet

Foto: Julia Giehr

Den richtigen Paarungspartner zu finden ist eine der wichtigsten Aufgaben im Leben von Tieren. Während viele Pflanzen dabei auf die Mitwirkung bestäubender Insekten angewiesen sind, findet die Partnerwahl bei Tieren generell ohne Hilfe eines vermittelnden Dritten statt. Ganz anders bei der Ameise Cardiocondyla elegans in Südfrankreich: Hier transportieren Arbeiterinnen Jungköniginnen aus dem eigenen Nest in die Erdnester anderer Kolonien, wo sie sich mit fremden, flügellosen Männchen verpaaren können... mehr


26. April 2021

Als die Fotografie die Astronomie revolutionierte – DFG unterstützt Forschungsprojekt der Wissenschaftsgeschichte mit einer halben Mio. Euro 

Foto: © Hamburger Sternwarte, Fachbereich Physik, MIN-Fakultät, Universität Hamburg

Seit Menschengedenken beschäftigt sich die Erdbevölkerung mit Astronomie. Wurden die Himmelskörper zunächst mit bloßem Auge beobachtet, kamen später Fernrohre, Teleskope und Observatorien hinzu. Ein wesentlicher Meilenstein in der Erforschung von Sternen und Galaxien war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der Etablierung der Fotografie in der astronomischen Forschung erreicht. Welchen Stellenwert fotografische Materialen und Praktiken bei der Gestaltung und Neuausrichtung der Astronomie ab 1850 spielen, untersucht ein Forschungsprojekt von Dr. Omar Nasim, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Regensburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das Projekt mit dem Titel „Astronomie-Glasarchiv: Fotografische Praktiken in der Sternwarte, 1850-1950“ über eine Laufzeit von drei Jahren mit einer halben Million Euro. Als DFG Mercator-Fellow ist Prof. Dr. Kelley Wilder mit dem Projekt assoziiert, die ihre Expertise als Direktorin des Photographic History Research Centre an der De Montfort University in Leicester, Großbritannien, einbringen wird... mehr


21. April 2021

Schutz-Symbiose führt zu Genverlust beim bakteriellen Partner

von Max-Planck-Institut für chemische Ökologie

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Antibiotika schützen den Nachwuchs von Bienenwölfen, einer Grabwespenart, im Kokon vor schädlichen Pilzen. Für die Bildung der schützenden Substanzen sind Symbiose-Bakterien der Gattung Streptomyces zuständig, die in diesen Insekten leben. In einer neuen Studie konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Universität Mainz zusammen mit einem internationalen Forschungsteam - u. a. mit Prof. Dr. Erhard Strohm von der Universität Regensburg - zeigen, dass diese nützlichen Bakterien genetisches Material verlieren, das nicht mehr gebraucht wird. Das Genom der Bakterien ist von großem Interesse, um die Evolution und den Prozess der Genomerosion zu verstehen, und um nachzuvollziehen, wie sich die Kooperation und der gegenseitige Nutzen von Bakterien und ihren Wirtsinsekten über lange Zeiträume entwickelt haben... mehr


19. April 2021

Mehr Informationssicherheit durch bessere Datenqualität: BMBF fördert wirtschaftswissenschaftliches Forschungsprojekt der UR mit 1,6 Millionen Euro

Um das Niveau der IT-Sicherheit in Deutschland zu stärken und den Standortfaktor „Schutz von Privatheit“ auszubauen, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vielversprechende Forschungsvorhaben zu ökonomischen Aspekte von IT-Sicherheit und Privatheit mit einem eigenen Förderschwerpunkt. 1,6 Millionen Euro Fördermittel des BMBF gehen dabei in den nächsten drei Jahren an das vom Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Günther Pernul koordinierte Forschungsprojekt DEVISE. Das Kürzel steht für „Datenqualitätsmanagement zur Verbesserung der Informationssicherheit“ und hat zum Ziel, ein umfassendes Bewertungsmodell – ein sogenanntes Reifegradmodell − zur Bestimmung, Einordnung und Verbesserung von Sicherheitsdaten zu entwickeln. Zudem sollen konkrete Vorgaben für die Datenqualität dargelegt und Schritte für ihre Erreichung unter effizientem Ressourcenaufwand aufgezeigt werden. Die Universität Regensburg kooperiert in diesem Projekt mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften München, der Nexis GmbH in Regensburg und der DFN-CERT Services GmbH aus Hamburg. An die Regensburger Lehrstühle für Wirtschaftsinformatik I (Prof. Dr. Günther Pernul) und Wirtschaftsinformatik II (Prof. Dr. Bernd Heinrich) gehen rund 830.000 Euro des gesamten Fördervolumens... mehr


15. April 2021

Experiment zur historischen Eisenerzeugung im Kultur-Schloss Theuern / Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern

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Bereits im März 2020 begann im Kultur-Schloss Theuern nahe Amberg ein Experiment zur historischen Eisenerzeugung unter der Aufsicht von Dr. Martin Schreiner, Leiter des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern, und in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Regensburg. Zum Einen war es Ziel des Experiments, historisch authentisches Schmiedematerial für weiterführende Versuchsreihen zu gewinnen, da sich die modernen Flussstähle in vielerlei Hinsicht gravierend von den alten Renneisenwerkstoffen unterscheiden... mehr


9. April 2021

In einem Schritt von weißem Phosphor zur vielfältigen Produktpalette

Pm Weisser-phosphorChemische Verbindungen des Elements Phosphor besitzen viele verschiedene Anwendungen in sehr unterschiedlichen Bereichen, u.a. in der pharmazeutischen Industrie, der Textilindustrie, der Landwirtschaft und der Halbleiterindustrie. Die Herstellung fast aller dieser wichtigen Phosphorreagenzien basiert auf einem einzigen gemeinsamen Zwischenprodukt: dem weißen Phosphor (P4). Die gegenwärtig verwendeten industriellen Verfahren zur Umwandlung des weißen Phosphors in wertvolle Produkte besitzen jedoch einige schwerwiegende Nachteile. Neben harschen Reaktionsbedingungen sowie der Verwendung gefährlicher und sehr leicht entzündlicher Reagenzien, zählt besonders die schlechte Ressourceneffizienz dazu... mehr


8. April 2021

Die Kortikalreaktion bei Pflanzen entdeckt: Erfolgreiche Kooperation der Universitäten Wuhan und Regensburg

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Biologen:innen aus Regensburg und Wuhan haben einen Mechanismus entdeckt, wie Pflanzen verhindern, dass Eizellen von mehreren Spermazellen befruchtet werden. Pflanzen und Tiere haben Mechanismen entwickelt, die regulieren, dass eine Eizelle nur von einer Spermazelle bzw. eines Spermiums befruchtet wird. Dringen mehrere Spermien in die Eizelle ein (Polyspermie) kommt es in der anschließenden Embryonalentwicklung in der Regel zu Fehlbildungen. Dann wird der Embryo abgestoßen oder stellt das Wachstum ein und stirbt. Bei Tieren wird durch eine sog. Kortikalreaktion der befruchteten Eizelle eine Befruchtungsmembran gebildet, die das Eindringen weiterer Spermien und somit Polyspermie verhindert... mehr


6. April 2021

Vom Quantenchaos in Richtung Quantengravitation: DFG fördert Prof. Dr. Klaus Richter im Reinhart Koselleck-Programm

Klaus-richter Newsroom

Professor Dr. Klaus Richter vom Institut für Theoretische Physik der Universität Regensburg wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein Reinhart Koselleck-Projekt mit einer fünfjährigen Laufzeit und einem Fördervolumen von 750.000 Euro bewilligt. Reinhart Koselleck-Projekte sollen einen Rahmen für besonders innovative und im besten Sinne risikoreiche Forschung bieten. Im Zentrum des Projektes mit dem Titel "Many-Body Quantum Processes at the Edge of Chaos: From Non-Equilibrium Thermodynamics towards Quantum Gravity" steht die Frage, ob man eine Brücke spannen kann zwischen zwei bisher völlig getrennten Forschungsgebieten: zum einen der Physik des Quantenchaos und zum anderen Theorien zur Quantengravitation, die versuchen Gravitation und Quantenphysik zu verknüpfen... mehr


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