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Forschung an der UR - aktuelle Meldungen

29. Juli 2021

Macht die Lehrkraft den Unterschied? – BMBF fördert Forschung zu Bedingungsfaktoren für guten Unterricht mit 2 Mio. Euro

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Mit mehr als 2 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den kommenden fünf Jahren die Nachwuchsforschungsgruppe FALKO-PV, die von Dr. Alfred Lindl, Methoden der empirischen Bildungsforschung an der Universität Regensburg, geleitet wird. FALKO-PV steht als Abkürzung für „Fachspezifische Lehrkraftkompetenzen – Prädiktive Validierung von Professionswissenstests für Lehrkräfte in sechs Unterrichtsfächern (Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Latein, Mathematik und Physik)“... mehr


23. Juli 2021

Mit einem neuartigen Mikroskop dem Wunder des Sauerstoffs auf der Spur

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Warum bleicht das Lieblings-T-Shirt in der Sonne mit der Zeit aus? Warum bekommt man Sonnenbrand und warum kündigt sich der Herbst mit braunen Blättern an? Diese Fragen haben alle eines gemein: das Wechselspiel zwischen Farbstoffpigmenten und dem Sauerstoff der Luft. Diese chemische Reaktion der „Oxidation“ in der Luft, die wir atmen, lernt jedes Kind in der Schule kennen. Was gibt es da noch zu erforschen? Zum Beispiel die Grundlagen für ein mikroskopisches Verständnis der Oxidationsreaktion, denen Forschende der Universität Regensburg auf den Grund gehen möchten... mehr


7. Juli 2021

Hilft handschriftliches Schreiben beim Lesenlernen?

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Unterstützt die Geschicklichkeit der Finger und Hände, also die Feinmotorik, das Lesenlernen? Genau diese Frage möchte eine Forschungsgruppe des Lehrstuhls für Schulpädagogik der Universität Regensburg in einer Studie mit Vorschülern untersuchen. Ergebnisse deuten darauf hin, dass Vorschüler beim Erlernen von Buchstaben und Lesen eine bessere Leistung zeigen, wenn beim Lernen handschriftlich mitgeschrieben wird. Nun möchte die Forschungsgruppe einen Schritt weiter gehen und sowohl das Lesenlernen durch handschriftliches Schreiben als auch durch Tippen am Computer erforschen. Dies ist in der immer fortschreitenden Digitalisierung von besonderer Relevanz, da Kinder immer früher am Computer oder Smartphone schreiben. Für diese Studie ist die Forschungsgruppe aktuell noch auf der Suche nach Eltern mit Vorschulkindern, die an der Untersuchung teilnehmen möchten... mehr


5. Juli 2021

Von Holz und Gräsern zum nachhaltigen Lösungsmittel

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Das Molekül „γ-Valerolacton“ (GVL) lässt sich leicht aus den Hauptbestandteilen von Pflanzen (zum Beispiel Cellulose) gewinnen und kann in kommerziellen Produkten und möglicherweise auch in großtechnischen Prozessen eine Reihe von synthetischen, teils reproduktionstoxischen Chemikalien ersetzen. Dabei ist es ungefährlich für Wasserorganismen und vollständig biologisch abbaubar. Diese Ergebnisse haben Forscher der Universität Regensburg und der TU Dresden gemeinsam im Fachjournal Green Chemistry, der weltweit führenden Zeitschrift für Nachhaltige Chemie, veröffentlicht und sind damit prompt als Green Chemistry Editor’s Choice auf dem Cover der Ausgabe gelandet... mehr


2. Juli 2021

Zur Sache: Rind, Schwein & Co. – Verbundprojekt "Fleischwissen" geht der Frage nach, wie Tiere zu Dingen werden

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Mit der digitalen Veranstaltung „Fleischwissen – Zur Verdinglichung des Lebendigen in globalisierten Märkten“ findet von 7. bis 9. Juli das BMBF-Verbundprojekt „Verdinglichung des Lebendigen: Fleisch als Kulturgut“ seinen Abschluss. Das Symposium stellt die kulturwissenschaftlichen, ernährungs- und innovationssoziologischen Perspektiven, Herangehensweisen und Befunde des Verbundprojekts zur Diskussion und bettet sie über weiterführende Beiträge und Impulse thematisch ausgewiesener Expert:innen in eine Reflexion über Ambivalenzen, Potenziale und Grenzen unseres „Fleischwissens“ im frühen 21. Jahrhundert ein... mehr


2. Juli 2021

Aufnahme in die Förderung der Leibniz-Gemeinschaft: Regensburger Immunologie-Institut RCI wird zur Elite-Adresse in der Immunmedizin

Diese Entscheidung kommt einem wissenschaftlichen Ritterschlag gleich: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat in ihrer heutigen Sitzung beschlossen, das Regensburger Centrum für Interventionelle Immunologie (RCI) als „Leibniz-Institut für Immuntherapie“ ab dem kommenden Jahr in die gemeinsame Bund-Länder-Förderung der hoch angesehenen Leibniz-Gemeinschaft (WGL) aufzunehmen. Dieses Votum sichert die langfristige Bund-Länder-Finanzierung der exzellenten Forschungsarbeit des Instituts zum Wohle vieler erkrankter Menschen und stärkt nachhaltig den Wissenschafts- und Medizinstandort Regensburg. Zugleich bedeutet dieser wissenschaftliche Schub ein starkes wirtschaftliches Signal für die Oberpfalz und darüber hinaus... mehr


24. Juni 2021

Schutz vor Covid-19 durch Luftdesinfektion

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Im Rahmen eines Praxisprojektes am Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement der Universität Regensburg untersuchten die zwei Honors-Studenten Jonathan Beißinger und Fabian Ott in Kooperation mit der Ledvance GmbH die Anwendungsgebiete und Marktpotenziale der UV-C Technologie zur Luftdesinfektion. Begleitet wurde das Projekt von ihrer Betreuerin Dr. Yvonne Schmid. Für Ihre Analyse befragten die beiden Regensburger Studenten kleine Unternehmen in Süddeutschland auf Basis einer eigens erstellen Marktstudie. Die Analyseergebnisse zeigen, dass die Bereitschaft groß ist, mithilfe der innovativen Technologie neue Hygienekonzepte zu erarbeiten und so die flächendeckende Öffnung der Wirtschaft voranzutreiben... mehr


15. Juni 2021

Es braucht nicht viele Gene, um komplex zu sein – Forscher der Universität Regensburg und der Universität Münster weisen Kompartimente und ihre Funktion in den Zellen von Prokaryonten nach

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Wie komplex sind die Zellen von Prokaryonten wirklich? Für Zellen der Gattung Ignicoccus, Archaeen, die am Archaeenzentrum der Universität Regensburg im Jahr 2000 erstmals beschrieben wurden, war bereits bekannt, dass sie zwei Membranen und somit zwei Kompartimente aufweisen. Jetzt haben die beiden Forscher Dr. Jennifer Flechsler und Dr. Thomas Heimerl, aus den Teams von Dr. Harald Huber und Professor Dr. Reinhard Rachel (Lehrstuhl für Mikrobiologie / Archaeenzentrum und dem Zentrum für Elektronenmikroskopie der Universität Regensburg) sowie Professor Dr. Ivan Berg (Institut für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie der Universität Münster) zeigen können, dass in dem äußeren Kompartiment nicht nur die Energieerzeugung und -speicherung, sondern auch die gesamte CO2-Fixierung stattfindet. Ihre Erkenntnisse haben sie in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America veröffentlicht... mehr


14. Juni 2021

Regensburger Erklärung für Wildpflanzenschutz abgegeben

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„Wie kann der Schutz von Wildpflanzen bis 2030 noch besser gelingen?“ ‒ Diese Frage diskutierten am 29. und 30. April rund 80 Mitwirkende des Vernetzungstreffens Wildpflanzen. Das Treffen wurde auf Initiative des Verbundprojektes WIPs-De von der Universität Regensburg ausgerichtet. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Die Gesamtleitung des Projekts liegt bei Prof. Dr. Peter Poschlod (Institut für Botanik der Universität Regensburg) und Prof. Dr. Christoph Reisch (Institut für Pflanzenwissenschaften der Universität Regensburg)... mehr


28. Mai 2021

Licht bricht starke Bindungen – Chemiker:innen entdecken neue Methode zur Umwandlung reaktionsträger Moleküle 

Ein Forschungsteam der Organischen Chemie um Professor Dr. Burkhard König an der Universität Regensburg hat ein Verfahren entwickelt, durch das auch sehr reaktionsträge Moleküle effizient umgesetzt werden. Anwendungen ergeben sich in der Herstellung von Medikamenten oder der Synthese komplexer organischer Moleküle. Chemische Bindungen zwischen Atomen sind unterschiedlich stark. Um Moleküle zur Reaktion zu bringen, müssen chemischen Bindungen aufgebrochen werden, möglichst mit geringem Energieverbrauch und bei Umgebungstemperatur. Für Kohlenstoff-Fluor-, Kohlenstoff-Sauerstoff- und Kohlenstoff-Stickstoffbindungen, die zu den stärksten chemischen Bindungen zählen, gelingt dies durch eine neue Methode, über die die UR-Chemiker:innen nun in der Zeitschrift Chem berichten... mehr


28. Mai 2021

Der individuelle Green-Washing-Effekt in der E-Mobilität: Emotionale Bewertungen von Elektro- und Benzinfahrzeugen

Foto © iStock.com/Scharfsinn86

Innerhalb der Nachhaltigkeitsdiskussion spielt die Ausweitung der E-Mobilität eine große Rolle. Um die Akzeptanz für nachhaltiges Transportverhalten zu fördern, ist es wichtig, die zugrundeliegenden Einstellungen und ihre korrelierenden Faktoren z. B. hinsichtlich der E-Mobilität zu kennen. In einer vor kurzem in der Zeitschrift Frontiers in Psychology: Environmental Psychology erschienen Studie untersuchten Wissenschaftler:innen des Institutes für Sportwissenschaft an der Universität Regensburg die affektiven expliziten und impliziten Einstellungen gegenüber Elektroautos bzw. benzinbetriebenen Fahrzeugen und die Beziehung zu weiteren Faktoren, u.a. den Facetten der Achtsamkeit. Insgesamt nahmen an der Studie 165 Studierende teil. Bei der Erfassung der expliziten, das heißt bewussten Einstellungen wurden Bilder beider Auto-Typen fünf Sekunden lang in zufälliger Reihenfolge gezeigt... mehr


25. Mai 2021

Eine neue Generation photokatalytischer Systeme: DFG bewilligt neuen Sonderforschungsbereich/Transregio in der Chemie

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in ihrer Sitzung am 21. Mai 2021 beschlossen, vier neue Sonderforschungsbereiche/Transregio (TRR) einzurichten und damit besonders innovative, anspruchsvolle und langfristig konzipierte Forschungsvorhaben ab Juli 2021 zu fördern: Am neuen TRR „Kontrolle der chemischen Photokatalyse durch Molekülverbände“ sind sieben Wissenschaftler:innen der Universität Regensburg um Professor Dr. Burkhard König beteilitgt, der auch Co-Sprecher des neuen TRR 325 ist; weitere vier beteilitgte Wissenschaftler:innen kommen von der TU München, unter ihnen TRR-Sprecher Professor Dr. Thorsten Bach, sowie zwei weitere Wissenschaftler:innen der LMU München und eine Wissenschaftlerin der Universität Leipzig.  Der Verbund nimmt seine Arbeit zum 1. Juli 2021 auf und wird zunächst für vier Jahre mit neun Millionen Euro gefördert... mehr


25. Mai 2021

Regensburger Festkörperphysik erneut erfolgreich – DFG verlängert den Sonderforschungsbereich 1277 um vier Jahre

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschloss auf ihrer Frühjahrssitzung am 21. Mai 2021 die Verlängerung des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1277 Emergente relativistische Effekte in der Kondensierten Materie: Von grundlegenden Aspekten zu elektronischer Funktionalität um vier Jahre. In der damit beginnenden zweiten Förderperiode wird der Forschungsverbund an der Universität Regenburg mit über 11 Millionen Euro gefördert. „Damit belohnt die DFG die auf enger Zusammenarbeit beruhenden wissenschaftlichen  Erfolge der Mitglieder unserer Initiative und ermöglicht es uns, zu neuen Ufern zukünftiger quantenbasierter Elektronik aufzubrechen“, freut sich der Sprecher der Initiative, Professor Dr. Klaus Richter, Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Physik an der Universität Regensburg... mehr


25. Mai 2021

Musiker:in sein in Zeiten der Pandemie

@iStockphoto.com/suteishi

Aufgrund der COVID-19-Pandemie besteht seit über einem Jahr ein Shutdown für kulturelle Veranstaltungen. Forscherinnen und Forscher am Lehrstuhl für Psychologie III (Neuropsychologie und Gesundheitsforschung) der Universität Regensburg untersuchen mit einem Online-Fragebogen die psychologischen Aspekte der gegenwärtigen Lebenssituation von Musikerinnen und Musikern... mehr


20. Mai 2021

Der Vorteil von Randzuständen – Physiker:innen untersuchen robuste Quanten-Hall-Zustände und ihren Mehrwert für Quantencomputer

Mit Unterstützung des Lehrstuhls für Quanten-Nanowissenschaft (Prof. Dr. Franz Gießibl) hat ein Team von Wissenschaftler:innen des National Institute for Standards and Technology in Gaithersburg, Maryland (USA), robuste Quantenzustände untersucht, die möglicherweise für Quantencomputer wichtig werden könnten. Diese Quantenzustände mögen nicht unverwundbar sein wie Superman, aber Ensembles von Elektronen, welche sich an den Rändern ultradünner Leiter versammeln, haben ihre eigenen Superkräfte: Sie widerstehen Störungen wie Biegen, Dehnen, äußeren Magnetfeldern und Fehlstellen, welche in herkömmlichen Leitern die Bewegung von Elektronen behindern... mehr


20. Mai 2021

Wilhelm Sander-Stiftung fördert Forschung zur Behandlung von Brustkrebserkrankungen

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Die Wilhelm Sander-Stiftung fördert Forschungsprojekt des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) und der Universität Regensburg (UR) mit rund 130.000 Euro für zwei Jahre. Das Team um Professor Dr. Gero Brockhoff sowie Professor Dr. Anja-Kathrin Wege, Lehrstuhl für Geburtshilfe und Frauenheilkunde (Schwerpunkt Frauenheilkunde) der Universität Regensburg, befasst sich in seiner Forschungsarbeit mit der Therapie von Patientinnen mit Brustkrebs... mehr


19. Mai 2021

Wenden bei Höchstgeschwindigkeit – Physiker:innen beobachten neuartige Lichtemission, wenn Elektronen in topologischen Isolatoren ihre Bewegungsrichtung abrupt umdrehen 

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Um die Bewegungsrichtung eines massiven Objekts, etwa eines Autos, umzudrehen, muss dieses erst abgebremst und zum Stillstand gebracht werden. Auch die kleinsten Ladungsträger im Universum, die Elektronen, gehorchen diesen Regeln. Für künftige blitzschnelle elektronische Bauelemente würde man diese Trägheit hingegen gerne umgehen. Lichtteilchen, die sogenannten Photonen, machen vor, wie das gehen könnte. Sie tragen überhaupt keine Masse und bewegen sich deshalb stets mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit, welche die Natur für Teilchen zulässt: der Lichtgeschwindigkeit... mehr


13. Mai 2021

Erstmals chemische Bindungen zu künstlichen Atomen gemessen: Rasterkraftmikroskopie untersucht die Bindungseigenschaften des Quantencorrals

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Physiker:innen der Universität Regensburg ist es gelungen, erstmals chemische Bindungen zu einem künstlichen Atom zu vermessen. Ihre Ergebnisse wurden in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Science veröffentlicht. Atome bestehen aus einem sehr kleinen Kern, der von einer etwa 100.000 Mal größeren Elektronenhülle umgeben wird. Diese Elektronen haben quantisierte Energiezustände und bestimmen die mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften der Materie. Künstliche Atome sind vom Menschen geschaffene Strukturen, die ebenfalls eine gewisse Zahl von Elektronen in quantisierte Zustände bringen... mehr


13. Mai 2021

Social Distancing im Nanokosmos

Forscher:innen an der Universität Regensburg konnten zum ersten Mal die
Bewegung von Elektronen von einer atomar dünnen Schicht in eine andere mit
Nanometer-Auflösung beobachten. Und das kontaktfrei. Das neue Nanoskopie-
Verfahren, das großes Potential in der Untersuchung von leitenden, nichtleitenden
und supraleitenden Materialien hat, wird in der neuesten Ausgabe des
Wissenschaftsjournals Nature Photonics vorgestellt... mehr


11. Mai 2021

DFG verlängert erfolgreiche Nachwuchsförderung an der UR – positive Begutachtung zweier Graduiertenkollegs

Foto: ©iStock.com/anandaBGD

Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Montag, dem 10. Mai 2021, bekanntgegeben hat, verlängert sie die Förderung zweier Graduiertenkollegs (GRK) an der Universität Regensburg: Sowohl das Kolleg „Metropolität in der Vormoderne“ als auch der Verbund „Neurobiologie sozialer und emotionaler Dysfunktionen“ wurden positiv begutachtet und können in die zweite Förderperiode von weiteren viereinhalb Jahren starten... mehr


7. Mai 2021

Internationales kunsthistorisches Promotionskolleg AISTHESIS erweitert

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Das 2010 auf Initiative des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der Universität Regensburg gegründete internationale Promotionskolleg AISTHESIS bekommt prominente Verstärkung: Zu den acht bisher beteiligten Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen Frau Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch von der Universität Bonn sowie Prof. Dr. Oliver Jehle vom Karlsruher Institut für Technologie hinzu. Prof. Dr. Christoph Wagner, Sprecher des Promotionskollegs, freut sich über die hochkarätige Erweiterung... mehr


6. Mai 2021

„Berlin hat einen besseren Mietspiegel verdient!“ – Prof. Dr. Steffen fordert methodischen Neuanfang für den Berliner Mietspiegel 2023

Foto: ©iStock.com/imagemanufaktur

Berlin hat einen neuen Mietspiegel, der - nach dem Willen des Berliner Senats - eine Fortschreibung des alten qualifizierten Mietspiegels von 2019 ist. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) erlaubt so ein Vorgehen zwar grundsätzlich, jedoch nur einmal.
Prof. Dr. Steffen Sebastian, Professor für Immobilienfinanzierung an der Universität Regensburg und Sachverständiger im Deutschen Bundestag für die bundesweite Mietspiegelreform, kritisiert die vom Berliner Senat gewählte Vorgehensweise der zweimaligen Fortschreibung - aus juristischen Gründen, aber auch weil der Berliner Mietspiegel 2019 – auf dem die Fortschreibung für 2021 beruht – deutliche methodische Mängel aufweist... mehr


4. Mai 2021

Luxuriöse Bedürfnisanstalt im kaiserzeitlichen Obergermanien: DFG fördert Veröffentlichung von Ausgrabungsergebnissen

Foto © Römermuseum, Rottenburg am Neckar

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Veröffentlichung der Ausgrabungsergebnisse zur Prachtlatrine von Rottenburg am Neckar, einem bedeutsamen archäologischem Befund aus der römischen Provinz Germania Superior. Es handelt sich um eine öffentliche Toiletten-Anlage, die im 2. Jahrhundert n. Chr. in der antiken Stadt Sumelocenna (heute Rottenburg a. N.) eingerichtet und mit ihrer monumentalen Architektur und reichen Ausstattung nördlich der Alpen bis dato ohne direktes Vergleichsbeispiel dasteht... mehr


3. Mai 2021

Heiratsvermittlung bei Ameise: Wie die Cardiocondyla elegans ihren Partner findet

Foto: Julia Giehr

Den richtigen Paarungspartner zu finden ist eine der wichtigsten Aufgaben im Leben von Tieren. Während viele Pflanzen dabei auf die Mitwirkung bestäubender Insekten angewiesen sind, findet die Partnerwahl bei Tieren generell ohne Hilfe eines vermittelnden Dritten statt. Ganz anders bei der Ameise Cardiocondyla elegans in Südfrankreich: Hier transportieren Arbeiterinnen Jungköniginnen aus dem eigenen Nest in die Erdnester anderer Kolonien, wo sie sich mit fremden, flügellosen Männchen verpaaren können... mehr


26. April 2021

Als die Fotografie die Astronomie revolutionierte – DFG unterstützt Forschungsprojekt der Wissenschaftsgeschichte mit einer halben Mio. Euro 

Foto: © Hamburger Sternwarte, Fachbereich Physik, MIN-Fakultät, Universität Hamburg

Seit Menschengedenken beschäftigt sich die Erdbevölkerung mit Astronomie. Wurden die Himmelskörper zunächst mit bloßem Auge beobachtet, kamen später Fernrohre, Teleskope und Observatorien hinzu. Ein wesentlicher Meilenstein in der Erforschung von Sternen und Galaxien war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der Etablierung der Fotografie in der astronomischen Forschung erreicht. Welchen Stellenwert fotografische Materialen und Praktiken bei der Gestaltung und Neuausrichtung der Astronomie ab 1850 spielen, untersucht ein Forschungsprojekt von Dr. Omar Nasim, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Regensburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das Projekt mit dem Titel „Astronomie-Glasarchiv: Fotografische Praktiken in der Sternwarte, 1850-1950“ über eine Laufzeit von drei Jahren mit einer halben Million Euro. Als DFG Mercator-Fellow ist Prof. Dr. Kelley Wilder mit dem Projekt assoziiert, die ihre Expertise als Direktorin des Photographic History Research Centre an der De Montfort University in Leicester, Großbritannien, einbringen wird... mehr


21. April 2021

Schutz-Symbiose führt zu Genverlust beim bakteriellen Partner

von Max-Planck-Institut für chemische Ökologie

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Antibiotika schützen den Nachwuchs von Bienenwölfen, einer Grabwespenart, im Kokon vor schädlichen Pilzen. Für die Bildung der schützenden Substanzen sind Symbiose-Bakterien der Gattung Streptomyces zuständig, die in diesen Insekten leben. In einer neuen Studie konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Universität Mainz zusammen mit einem internationalen Forschungsteam - u. a. mit Prof. Dr. Erhard Strohm von der Universität Regensburg - zeigen, dass diese nützlichen Bakterien genetisches Material verlieren, das nicht mehr gebraucht wird. Das Genom der Bakterien ist von großem Interesse, um die Evolution und den Prozess der Genomerosion zu verstehen, und um nachzuvollziehen, wie sich die Kooperation und der gegenseitige Nutzen von Bakterien und ihren Wirtsinsekten über lange Zeiträume entwickelt haben... mehr


19. April 2021

Mehr Informationssicherheit durch bessere Datenqualität: BMBF fördert wirtschaftswissenschaftliches Forschungsprojekt der UR mit 1,6 Millionen Euro

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Um das Niveau der IT-Sicherheit in Deutschland zu stärken und den Standortfaktor „Schutz von Privatheit“ auszubauen, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vielversprechende Forschungsvorhaben zu ökonomischen Aspekte von IT-Sicherheit und Privatheit mit einem eigenen Förderschwerpunkt. 1,6 Millionen Euro Fördermittel des BMBF gehen dabei in den nächsten drei Jahren an das vom Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Günther Pernul koordinierte Forschungsprojekt DEVISE. Das Kürzel steht für „Datenqualitätsmanagement zur Verbesserung der Informationssicherheit“ und hat zum Ziel, ein umfassendes Bewertungsmodell – ein sogenanntes Reifegradmodell − zur Bestimmung, Einordnung und Verbesserung von Sicherheitsdaten zu entwickeln. Zudem sollen konkrete Vorgaben für die Datenqualität dargelegt und Schritte für ihre Erreichung unter effizientem Ressourcenaufwand aufgezeigt werden. Die Universität Regensburg kooperiert in diesem Projekt mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften München, der Nexis GmbH in Regensburg und der DFN-CERT Services GmbH aus Hamburg. An die Regensburger Lehrstühle für Wirtschaftsinformatik I (Prof. Dr. Günther Pernul) und Wirtschaftsinformatik II (Prof. Dr. Bernd Heinrich) gehen rund 830.000 Euro des gesamten Fördervolumens... mehr


15. April 2021

Experiment zur historischen Eisenerzeugung im Kultur-Schloss Theuern / Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern

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Bereits im März 2020 begann im Kultur-Schloss Theuern nahe Amberg ein Experiment zur historischen Eisenerzeugung unter der Aufsicht von Dr. Martin Schreiner, Leiter des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern, und in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Regensburg. Zum Einen war es Ziel des Experiments, historisch authentisches Schmiedematerial für weiterführende Versuchsreihen zu gewinnen, da sich die modernen Flussstähle in vielerlei Hinsicht gravierend von den alten Renneisenwerkstoffen unterscheiden... mehr


9. April 2021

In einem Schritt von weißem Phosphor zur vielfältigen Produktpalette

Pm Weisser-phosphorChemische Verbindungen des Elements Phosphor besitzen viele verschiedene Anwendungen in sehr unterschiedlichen Bereichen, u.a. in der pharmazeutischen Industrie, der Textilindustrie, der Landwirtschaft und der Halbleiterindustrie. Die Herstellung fast aller dieser wichtigen Phosphorreagenzien basiert auf einem einzigen gemeinsamen Zwischenprodukt: dem weißen Phosphor (P4). Die gegenwärtig verwendeten industriellen Verfahren zur Umwandlung des weißen Phosphors in wertvolle Produkte besitzen jedoch einige schwerwiegende Nachteile. Neben harschen Reaktionsbedingungen sowie der Verwendung gefährlicher und sehr leicht entzündlicher Reagenzien, zählt besonders die schlechte Ressourceneffizienz dazu... mehr


8. April 2021

Die Kortikalreaktion bei Pflanzen entdeckt: Erfolgreiche Kooperation der Universitäten Wuhan und Regensburg

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Biologen:innen aus Regensburg und Wuhan haben einen Mechanismus entdeckt, wie Pflanzen verhindern, dass Eizellen von mehreren Spermazellen befruchtet werden. Pflanzen und Tiere haben Mechanismen entwickelt, die regulieren, dass eine Eizelle nur von einer Spermazelle bzw. eines Spermiums befruchtet wird. Dringen mehrere Spermien in die Eizelle ein (Polyspermie) kommt es in der anschließenden Embryonalentwicklung in der Regel zu Fehlbildungen. Dann wird der Embryo abgestoßen oder stellt das Wachstum ein und stirbt. Bei Tieren wird durch eine sog. Kortikalreaktion der befruchteten Eizelle eine Befruchtungsmembran gebildet, die das Eindringen weiterer Spermien und somit Polyspermie verhindert... mehr


6. April 2021

Vom Quantenchaos in Richtung Quantengravitation: DFG fördert Prof. Dr. Klaus Richter im Reinhart Koselleck-Programm

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Professor Dr. Klaus Richter vom Institut für Theoretische Physik der Universität Regensburg wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein Reinhart Koselleck-Projekt mit einer fünfjährigen Laufzeit und einem Fördervolumen von 750.000 Euro bewilligt. Reinhart Koselleck-Projekte sollen einen Rahmen für besonders innovative und im besten Sinne risikoreiche Forschung bieten. Im Zentrum des Projektes mit dem Titel "Many-Body Quantum Processes at the Edge of Chaos: From Non-Equilibrium Thermodynamics towards Quantum Gravity" steht die Frage, ob man eine Brücke spannen kann zwischen zwei bisher völlig getrennten Forschungsgebieten: zum einen der Physik des Quantenchaos und zum anderen Theorien zur Quantengravitation, die versuchen Gravitation und Quantenphysik zu verknüpfen... mehr


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