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Forschung an der UR - aktuelle Meldungen

15.01.2020

Digitaler Nachlass – Was passiert mit meinen Daten, wenn ich sterbe?

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Viele Menschen nutzen digitale Dienste, speichern Daten auf Laptops und Festplatten oder sind auf Social-Media-Plattformen registriert. Allerdings setzen sich nur Wenige mit der Frage auseinander, was nach ihrem Tod mit ihren Daten geschieht. Selbst wenn Kenntnis darüber besteht, dass auch diese digitalen Werte vererbbar sind und den sogenannten digitalen Nachlass bilden, werden kaum Vorkehrungen dahingehend getroffen, wie nach dem Tod mit den Daten zu verfahren ist. Das Thema des digitalen Nachlasses wurde nun in einer Studie aus rechtlicher und technischer Sicht aufgearbeitet... mehr


14.01.2020

Allergien vorbeugen: Wie steht es um die Gesundheitskompetenz zu Allergieprävention im frühen Kindesalter?

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Dr. Susanne Brandstetter und Dr. Janina Curbach von der Universität Regensburg erforschen in zwei Teilprojekten der Forschungsgruppe HELICAP (Health Literacy in Early Childhood Allergy Prevention) die Rolle von Gesundheitskompetenz zu Allergieprävention im frühen Kindesalter – zum einen bei Eltern, zum anderen bei Gesundheitsfachkräften (Ärzte und Hebammen). Gefördert wird die Forschungsgruppe von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)... mehr


09.01.2020

Biochemiker gehen „back to the roots”: Urtümliche Proteine helfen, die Kommunikation von Enzymen zu verstehen

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Um den experimentellen Aufwand für eine grundlegende Untersuchung des allosterischen Effekts des Enzyms Tryptophansynthase reduzieren zu können, hat ein Regensburger Forscherteam einen interdisziplinären Ansatz entwickelt: Das neue Verfahren nutzt dazu das Wissen um Enzyme, die vor mehreren Milliarden Jahren existierten und sozusagen die Vorgängermodelle heutiger Enzyme sind. Die Ergebnisse wurden Ende Dezember 2019 in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ veröffentlicht... mehr


09.01.2020

Wie sicher fühlen sich Regensburgerinnen?

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1.500 zufällig aus dem Einwohnermelderegister ausgewählte Regensburgerinnen erhalten ab dem 8. Januar 2020 die Möglichkeit, an einer Studie zum Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum in Regensburg teilzunehmen. Dies geschieht im Rahmen eines Forschungsprojektes, das Studierende der Universität Regensburg (Masterstudiengang Kriminologie und Gewaltforschung) in enger Kooperation mit dem Sicherheitsbeirat der Stadt Regensburg durchführen. Die Leitung hat der Lehrstuhl von Prof. Dr. Henning Ernst Müller... mehr


07.01.2020

Großes Kino – Gefühle im Großformat

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Kinos verlieren immer mehr Zuschauer an Streamingdienste. Zu Unrecht? Regensburger Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein Film allein dadurch emotional intensiver erlebt und besser bewertet wird, dass er im Kino anstatt zuhause angeschaut wird. Dieser Effekt bleibt sogar bestehen, wenn man den gleichen Film erneut in anderer Umgebung anschaut. Es lohnt sich also immer noch, ins Kino zu gehen... mehr


07.01.2020

Im Schweinsgalopp ins Datenleck? Ein Interview mit Prof. Dr. Jürgen Kühling zum Digitale-Versorgung-Gesetz und der Nutzung von 73 Millionen Patientendaten

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Vor zwei Monaten, am 7. November 2019, hat der Deutsche Bundestag das „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ verabschiedet, diesen Monat wird es in Kraft treten. Es sieht unter anderem die Etablierung von Videosprechstunden, die flächendeckende Einführung der elektronischen Patientenakte sowie die Verschreibung von Gesundheits-Apps auf Kosten der Krankenkassen vor. Insbesondere ein Punkt des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) hat Kritik ausgelöst: die Weitergabe von Abrechnungsdaten der gesetzlich Versicherten für Forschungszwecke. Prof. Dr. Jürgen Kühling, Inhaber der Regensburger Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Immobilienrecht, Infrastrukturrecht und Informationsrecht, ist Kenner der Materie. Wir haben ihn zu seiner Einschätzung der datenschutzrechtlichen Bedenken interviewt... mehr


20.12.2019

UNITI – EU fördert Projekt zur interdisziplinären Tinnitus-Forschung

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Die Europäische Union fördert mit rund sechs Millionen Euro ein weiteres Projekt zur Erforschung von neuen Behandlungsmethoden bei chronischem Tinnitus. Im Forschungsprojekt „UNITI“ wird die bisher größte europäische klinische Studie zu Tinnitus durchgeführt. Dabei soll herausgefundenwerden, welche Patientengruppen von welchen Behandlungsmethoden am meisten profitieren. Die Daten aus der klinischen Studie werden mit genetischen Daten, medizinischen und audiologischen Untersuchungen sowie bereits bestehenden Datenbanken verbunden. Ein Computermodellwird dann die bestmögliche Therapie empfehlen... mehr


19.12.2019

»Das kurze Leben der sowjetisch jiddischen Literatur«

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Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbs ein dreijähriges Projekt zur Förderung ausgewählt, das die jiddische Literatur in der Sowjetunion von 1917 bis 1952 anhand zentraler Akteure und Werke sowie des kulturpolitischen Kontextes erforscht. Das in Leipzig ansässige Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow geht damit, in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) in Berlin und der Professur für Slavisch-Jüdische Studien an der Universität Regensburg, den Widersprüchen offizieller Nationalitätenpolitik und den seit den 1930er Jahren zu beobachtenden Einschränkungen jiddischer Kultur in der Sowjet-union nach... mehr


16.12.2019

Wie wird aus magnetischem Strom elektrischer Strom?

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Internationales Physiker-Team beleuchtet Mechanismen, durch die sich magnetische in elektrische Ströme in Schichtstrukturen umwandeln lassen. Die Ergebnisse sind nun in der Zeitschrift Science Advances erschienen. Das internationale Forscherteam, bestehend aus theoretischen Physikern aus Augsburg und Regensburg sowie experimentellen Physikern von der Tohoku University in Sendai (Japan), dem National Institute for Materials Science in Tsukuba (Japan) und der Dalian University of Technology (China), haben wichtige Hinweise auf die entscheidende Rolle von Grenzflächen in kleinsten „spintronischen“ Bauelementen gefunden... mehr


11.12.2019

Resistente Mikroben im Mund erforschen

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Antibiotikaresistenzen wurden in den letzten zwei Jahrzehnten vielfach untersucht und öffentlich thematisiert. Deutlich weniger beachtet wurden dagegen Resistenzen gegenüber Antiseptika, lokal wirkenden Desinfektionsmitteln. Wie solche Resistenzen unter anderem beim Karies-Erreger Streptococcus mutans entstehen und warum es dabei auch zu Antibiotikaresistenzen kommen könnte, erforschen nun Wissenschaftler des Lehrstuhls für Zahnerhaltung und Parodontologie der UR, der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des UKR sowie der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des Universitätsklinikums Freiburg. Die Forscher erhalten für die nächsten drei Jahre eine gemeinsame Förderung in Höhe von 664.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft... mehr


02.12.2019

Zukunftsorientiert, weltoffen, leistungsstark

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Wissenschaftliches Renommee und internationale Sichtbarkeit: Der neue Forschungsbericht der Universität Regensburg skizziert auf 160 Seiten die facettenreichen Forschungsaktivitäten der Jahre 2015 bis 2018. „Der neue Forschungsbericht zeigt in einer hohen Dichte und Präsenz die dynamische Entwicklung unserer Fach- und Forschungsbereiche an der Universität“, so Prof. Dr. Bernhard Weber, Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung. „Er ist das Ergebnis einer konstruktiven Zusammenarbeit von Mitgliedern unserer Fakultäten, wissenschaftlichen Zentren, sowie Sprecherinnen und Sprecher der koordinierten Forschungsverbünde“... mehr


25.11.2019

Unternehmenshaftung, Unternehmensmoral und Ethos in den Rechtswissenschaften – Ein Interview mit Prof. Dr. Michael Heese zum VW-Dieselskandal

Professor Heese, Sie forschen derzeit zum Thema Herstellerhaftung im Kontext des Dieselskandals. Seit wann und aus welchem Grund beschäftigten Sie sich mit diesem Thema?

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Prof. Dr. Michael Heese: Als Zivilrechtsprofessor muss man sich mit dem Dieselskandal einfach beschäftigen. Es handelt sich schließlich um den wohl größten Unternehmensskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte. Sowohl im Bereich des materiellen Haftungsrechts wie auf der Ebene der Rechtsdurchsetzung wirft der Skandal eine ganze Fülle von Rechtsfragen und Problemen auf, die wissenschaftlich reizvoll aber auch praktisch bedeutsam sind. Zum ersten Mal habe ich mich im Herbst 2018 im Editorial der Neuen Juristischen Wochenschrift zu diesem Thema geäußert. Hintergrund war das Inkrafttreten der Musterfeststellungsklage. Ich habe das neue Verfahren als erkennbar zu ineffektiv kritisiert und bei dieser Gelegenheit darauf hingewiesen, dass eine Haftung der Volkswagen AG auf Schadensersatz auf der Hand liegt... mehr


19.11.2019

Der direkte Weg zur Phosphorverbindung: Regensburger Chemiker entwickeln Katalysemethode

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Pflanzenschutzmittel, Dünger, Extraktions- oder Schmiermittel – Phosphorverbindungen sind aus vielen Mitteln für den Alltag und die Industrie nicht wegzudenken. Hergestellt werden sie jedoch in einem wenig effizienten mehrstufigen Verfahren, bei dem Chlorgas verwendet wird. Chlorgas ist eine aggressive, giftige Chemikalie. Das Chlor muss anschließend wieder aus den Phosphorverbindungen entfernt werden, denn es ist nicht in den gewünschten Endprodukten enthalten, sondern wird nur für deren Herstellung benötigt... mehr


18.11.2019

Auch parasitische Wespen machen Fettsäuren selbst

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Parasitische Wespen sind eine sehr artenreiche Gruppe von Insekten, die sich in oder auf anderen Insekten entwickeln und ihre Wirtsorganismen am Ende ihrer Entwicklung töten. Daher sind sie als natürliche Gegenspieler unerlässlich für das Funktionieren von Ökosystemen. Bislang ging man davon aus, dass parasitische Wespen im Laufe der Evolution die Fähigkeit verloren haben, Kohlenhydrate in Fettsäuren umzuwandeln, da sie alle benötigten Nährstoffe während ihrer Entwicklung von ihrem Wirt bekommen. Forscher der Universität Regensburg konnten nun zeigen, dass dieser wichtige Stoffwechselweg in parasitischen Wespen sehr wohl noch aktiv ist und sie aus Glucose Fettsäuren synthetisieren können... mehr


18.11.2019

Regensburger Chemiker erzeugen Zwitter

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Wissenschaftler verbinden Kohlenstoff- und Phosphoratome zu einem tetraedrischen Molekül. Damit weisen sie die Existenz eines sogenannten Diphosphatetrahedrans nach und schließen so eine gut 30 Jahre alte Lücke im Forschungsgebiet. Eigentlich sollte es ein Triphosphatetrahedran werden, also ein Molekül, das drei Phosphoratome hat... mehr


07.11.2019

Ameisen bauen Straßen, um Umwege zu vermeiden

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Straßen ermöglichen ein schnelles Vorankommen zwischen Orten, verursachen jedoch auch Kosten bei deren Konstruktion und Erhalt. Auch Ameisen bauen Straßen – bevorzugt dann, wenn diese den Weg stark verkürzen. Das haben nun Biologen an der Universität Regensburg herausgefunden. Somit zeigen Ameisen und Menschen interessante Gemeinsamkeiten im Straßenbau, die unser Verständnis von Straßensystemen erweitern können. Die Erkenntnisse der Regensburger Wissenschaftler wurden nun im Journal of Experimental Biology veröffentlicht... mehr


04.11.2019

Chemische Photokatalyse geht baden

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Licht, Wasser und Seife reichen aus, um stabile chemische Bindungen zwischen Kohlenstoff und Chloratomen zu spalten und für Reaktionen zu aktiveren. Das haben Regensburger Chemiker herausgefunden. Ihre Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Nature Catalysis publiziert... mehr


24.10.2019

Erschöpft und ausgebrannt? – Regensburger Burnout Projekt ist gestartet

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Überstunden, schwierige Arbeitsbedingungen und Zeitdruck – Stress ist in unserer Gesellschaft weitverbreitet und der Begriff Burnout in aller Munde. Nach Schätzungen der Betriebskrankenkassen liegt bei circa neun Millionen Deutschen ein Burnout-Syndrom vor. Aber wie genau entsteht Burnout? Was verändert sich bei Burnout-Betroffenen? Das untersuchen Forscherinnen und Forscher an der Universität Regensburg derzeit in einem größeren DFG-geförderten Forschungsprojekt... mehr


18.10.2019

Was wir in den Blick nehmen

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Trotz eines nebligen Vormittags begrüßte Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, am Montag die Gäste zu guten Aussichten in die Zukunft. Denn auf dem Regensburger Campus wurde das Eye-Tracking Labor eröffnet, das mit rund 15 vernetzten Hochleistungs-Eye-Trackern eine neue Forschungsinfrastruktur an der Universität Regensburg beherbergt. Die interdisziplinäre Einrichtung ist ein hochschulübergreifendes Projekt der Universität Regensburg und OTH Regensburg... mehr


15.10.2019

Online-Mentoring Programm soll weltweit talentierte Jugendliche im MINT-Bereich fördern

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Global Talent Mentoring ist ein Projekt der Hamdan Bin Rashid Al Maktoum Foundation for Distinguished Academic Performance aus Dubai (VAE) in Zusammenarbeit mit der Universität Regensburg. Das Projekt hat das Ziel, auf der ganzen Welt exzellente Leistungen im MINT-Bereich zu fördern. Es unterstützt dafür besonders talentierte Jugendliche mit einem langfristigen Online-Mentoring-Programm, das auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. Seit Ende 2017 entwickelt Prof. Dr. Heidrun Stöger (Lehrstuhl für Schulpädagogik) mit ihrem Team das Mentoring-Programm... mehr


11.10.2019

Ist der Sehsinn der wichtigste Sinn?

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Welcher Sinn würde Ihnen am meisten fehlen, wenn Sie ihn verlieren würden? Diese Frage hat der Regensburger Psychologe Fabian Hutmacher in einer Umfrage gestellt. Der überwiegende Teil der Befragten antwortete: Der Sehsinn. Das deckt sich mit der Anzahl an Forschungspublikationen, die zur Wahrnehmung mit den verschiedenen Sinnesmodalitäten veröffentlicht wurden: Etwa dreiviertel der Aufsätze beschäftigen sich mit dem visuellen Sinn. Der bedeutendste Sinn scheint also der Sehsinn zu sein – sowohl in westlichen Gesellschaften als auch in der Forschung. Aber wieso ist das so? Das wollte Fabian Hutmacher genauer wissen. Seine Erkenntnisse sind in der Fachzeitschrift Frontiers in Psychology erschienen... mehr


30.09.2019

Die Kultivierung des Unmöglichen: Das Biotechnikum der Universität Regensburg ist wiedereröffnet

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Am Donnerstag, dem 26. September 2019, wurde das Biotechnikum an der Universität Regensburg feierlich wiedereröffnet. Durch den Neubau des Biologie-Gebäudes und den Abriss der alten Räumlichkeiten musste das in den 1990er Jahren gegründete Zuhause der Archaeen genannten Mikroorganismen in eine neue Heimstatt umziehen – und das war durchaus eine Herausforderung für die Universität, für die Architekten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler... mehr


24.09.2019

DFG fördert Forschung an Hadronen für neuen Teilchenbeschleuniger

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung einer neuen Forschungsgruppe FOR 2926 auf dem Gebiet der theoretischen Hadronenphysik bewilligt. Das Forschungsteam setzt sich aus Wissenschaftlern der Universitäten Hamburg, Regensburg, Tübingen und des Forschungszentrums DESY (Hamburg) zusammen. Sprecher ist Prof. Dr. Vladimir Braun vom Institut für Theoretische Physik der Universität Regensburg. Die Forschungsgruppe „Next Generation Perturbative QCD for Hadron Structure: Preparing for the Electron-Ion Collider” wird zunächst für drei Jahre Jahren mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Davon gehen etwa 870.000 Euro an die Universität Regensburg... mehr


18.09.2019

Mehr als nur ein Bauchgefühl – Gehen Depressionen durch den Magen?

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Reguliert wird unsere Psyche durch verschiede Einflüsse: dem Immunsystem, dem Zusammenspiel unserer Hormone, aber auch der Darmflora, dem Mikrobiom. In einer Studie, die in der Online-Zeitschrift Translational Psychiatry erschienen ist, untersuchten nun Regensburger Wissenschaftler den genauen Zusammenhang zwischen Emotionalität, Depression und Mikrobiom bei Laborratten. Dabei konnte die Doktorandin Anna-Kristina Schmidtner nachweisen, dass sich bei den Ratten, die besonders ängstlich sind und zudem ein behandlungsresistentes Depressions-Verhalten zeigen, die Zusammensetzung des Darm-Mikrobioms stark von normalen, nicht-ängstlichen  Tieren unterscheidet... mehr


17.09.2019

Nach einem Schlaganfall: Ein Eiweißmolekül hilft dem Gehirn sich selbst zu helfen

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Eine akute Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff endet in einem Drittel der Fälle mit einer Behinderung oder dem Tod des Patienten. Forscher des Lehrstuhls für Kinder und Jugendmedizin/der Universitätskinderklinik KUNO, des Universitätsspitals Basel (USB) und des Universitätskinder-Spitals beider Basel (UKBB) setzen nun ihre Hoffnungen in ein Eiweißmolekül... mehr


13.09.2019

Anfängliche Abstoßung schließt spätere Anziehung nicht aus

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Einer Gruppe experimenteller Physiker von der Universität Regensburg ist es erstmals gelungen, den Übergang von der Physisorption in die Chemisorption direkt zu messen, indem sie ein Kohlenstoffmonoxid-Molekül an der Spitze ihres
Rasterkraftmikroskops befestigten, dieses an ein einzelnes Eisenatom auf einer Kupferoberfläche annäherten und die Kraftentwicklung bei der Annäherung aufzeichneten... mehr


11.09.2019

Rauchen? Nein danke!

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Trotz Warnungen vor den gesundheitlichen Risiken des Tabakkonsums raucht weiterhin mehr als ein Viertel aller Erwachsenen in Deutschland. Insbesondere starken Raucherinnen und Rauchern gelingt es oft weder aus eigener Kraft noch mit therapeutischer Hilfe die Finger von den Zigaretten zu lassen. An der Universität Regensburg startet jetzt eine durch die Deutsche Krebshilfe geförderte Studie, die den Einsatz neuer Techniken in der Tabakentwöhnung untersucht. Dafür können sich Raucherinnen und Raucher, die gerne aufhören möchten, beim Institut für Psychologie der Universität anmelden... mehr


04.09.2019

Ein Elektron mehr oder weniger: Molekül verformt sich beim Laden

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Photosynthese, Verbrennung, Stromfluss in organischen Halbleitern – Elektronentransferprozesse sind allgegenwärtig. Bei einem Elektronentransfer nimmt ein Atom oder Molekül Elektronen auf oder gibt sie ab. Dabei passt sich die molekulare Struktur an die geänderte Ladungsanzahl an. Diese strukturellen Änderungen verformen ein Molekül manchmal sehr stark... mehr


03.09.2019

Der „Tanz“ mit den Materialien

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Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) fördert das Forschungsprojekt „Dynamical Band Structure Engineering“ (DANCE) der Regensburger Physikerin Prof. Dr. Isabella Gierz mit einem ERC Starting Grant. Das Projekt wird über einen Zeitraum von fünf Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro gefördert. Ziel von DANCE ist es, neue Methoden zu entwickeln, um die elektronischen Eigenschaften eines Materials auf ultrakurzen Zeitskalen (Femtosekunden bis Pikosekunden) zu kontrollieren... mehr


23.08.2019

Besuch aus Oxford: Bessel-Preisträger Prof. Dr. Michael Johnston forscht mit Regensburger Physikern an Kernfragen für Solarzellen der Zukunft

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Seit Anfang August ist Professor Dr. Michael B. Johnston von der Universität Oxford im Rahmen eines von der Alexander von Humboldt-Stiftung finanzierten Forschungsaufenthalts an der Universität Regensburg zu Gast. Bereits im Juni hatte die Stiftung Johnston für seine wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Terahertz-Spektroskopie von Halbleiter-Nanodrähten und Perowskiten mit dem Friedrich Wilhelm Bessel-Preis ausgezeichnet... mehr


09.08.2019

Mein Tisch – der interaktive Helfer

Forscher der Universität Regensburg entwickeln interaktive Tischoberflächen, die den Alltag erleichtern sollen

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Tische sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken: Wir sitzen um sie herum, essen und trinken und unterhalten uns miteinander. Wir arbeiten an Tischen, schreiben und lesen, kochen, basteln, machen Hausaufgaben oder spielen auf ihnen. Das Möbelstück ist von zentraler Bedeutung in unserem Leben und unterstützt eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen Aktionen – und doch tut es das bisher nur ganz passiv... mehr


06.08.2019

Das unvergessene Summen des Kühlschranks – Regensburger Studie beweist unser erstaunliches Gedächtnis für nebensächliche auditive Reize

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Fabian Hutmacher ist fasziniert von der Frage, wie viele der tausenden Sinneswahrnehmungen, die täglich auf uns einströmen, tatsächlich in unserem Gedächtnis gespeichert werden. Zusammen mit Prof. Dr. Christof Kuhbandner vom Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg versucht er, die Grenzen des menschlichen Gedächtnisses auszuloten. Nachdem die beiden Forscher Experimente zu Erinnerungen an visuelle und haptische Sinneseindrücke durchgeführt haben, beschäftigen sie sich in einer kürzlich erschienenen Studie mit der Frage, wie gut wir uns an unbeachtete, unwichtige und beiläufig wahrgenommene Alltagsgeräusche erinnern können. Die Antwort: Wir merken uns mehr als bisher angenommen... mehr


26.07.2019

Chemiker verwenden Photokatalysator aus Harnstoff

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Photosynthese oder “Chemie mit Licht“ – was uns die Natur und Pflanzen vormachen, hat die moderne Synthesechemie in den letzten Jahren „wiederentdeckt“ und zu einem sehr wertvollen Werkzeug der industriellen und universitären Erzeugung von Stoffen weiterentwickelt. Dabei geht es nicht nur um Aufbau von Biomasse und Zuckern. Es werden im Labor auch ganz neue Reaktionswege möglich, beispielsweise die gleichzeitige Aktivierung von zwei Reagenzien (Stoff, der chemische Reaktionen bewirkt) oder die formale Insertion (Einbau) ganzer Moleküle in chemische Bindungen. Dadurch wird Synthesechemie einfacher, umweltfreundlicher, und es können ganz neue Reaktionswege eröffnet werden... mehr


25.07.2019

Forscher aus Regensburg und München unterstützen Positionspapier zur Genschere

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Pflanzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Regensburg und München, die gemeinsam den Sonderforschungsbereich 924 „Molekulare Mechanismen der Ertragsbildung und Ertragssicherung bei Pflanzen“ leiten, treten für eine Aktualisierung der EU-Gesetzgebung ein, die eine präzisere und schnellere genetische Anpassung von Nutzpflanzen an den Klimawandel mit den Methoden der sogenannten Genschere CRISPR/Cas erlauben soll... mehr


23.07.2019

Der Chor zuerst - Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte veröffentlicht historische Studie über die Ursachen für Gewalt bei den Regensburger Domspatzen

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Die Regensburger Domspatzen galten in der öffentlichen Wahrnehmung viele Jahre lang als exzellenter Knabenchor und wurden als kirchlich-bayerisches Kulturgut geschätzt. Spätestens seit 2010 wird dieses Bild durch das Bekanntwerden von jahrzehntelang ausgeübter und systematisch angewandter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche überlagert. Seit April 2015 ist das Regensburger Bistum bestrebt, die Vorkommnisse aufzuklären und aufzuarbeiten. In diesem Rahmen haben Prof. Dr. Bernhard Löffler und Dr. Bernhard Frings vom Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte eine Untersuchung der „Institutionellen Strukturen und der erzieherischen Praxis der Regensburger Domspatzen 1945-1995“ erarbeitet... mehr


22.07.2019

Genderbilder in der Schaumweinwerbung, „Sonne im Überfluss“ und Tauschen als kulturelle Praxis: Absolventenzeitschrift ForAP zeigt große Bandbreite der Forschungsthemen

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Damit vielversprechende Abschlussarbeiten von Bachelor-, Master- und Lehramtsstudierenden nicht ungelesen und unbeachtet im Archiv verstauben, hat die Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften im Jahr 2018 die Absolventenzeitschrift „ForAP“ ins Leben gerufen. Am 19. Juli 2019, zur Absolventenfeier der zahlenmäßig größten Fakultät an der Universität Regensburg, erscheint nun die zweite Ausgabe der Zeitschrift. Im aktuellen Jahrgang sind elf Beiträge versammelt, die... mehr


17.07.2019

Balance aus Ordnung und Unordnung ermöglicht hocheffiziente Solarzellen

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Halogenid-Perowskit Solarzellen sind bereits heute ähnlich effizient wie siliziumbasierte Solarzellen. Es war jedoch bis dato unklar, wie das Auftreten dieser atomaren dynamischen Unordnung in den Perowskiten eine effiziente Absorption von Sonnenlicht überhaupt ermöglicht. Regensburger Physiker haben mit Hilfe von Supercomputern äußerst aufwändige quantenmechanische Molekulardynamik-Berechnungen durchgeführt, um dem kollektiven Verhalten der Atome und Elektronen innerhalb des Perowskits bei praktisch relevanten Bedingungen auf die Spur zu kommen... mehr


16.07.2019

Neues Verfahren für den Kampf gegen Viren

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Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft auf dem Campus der Universität Regensburg und in Sulzbach arbeiten im Projekt ViroSens gemeinsam mit Industriepartnerinnen und -partnern an einem neuartigen Analyseverfahren, um die Wirksamkeitsprüfung von Impfstoffen effizienter und kostengünstiger zu machen. Die Methode kombiniert elektrochemische Sensorik und Biotechnologie und ermöglicht erstmals eine komplett automatisierte Analyse des Infektionszustands von Testzellen... mehr


15.07.2019

Bayerisch-tschechisches Forschungsprojekt trägt zum Schutz der Bienen bei

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Bienen sind nicht nur durch schwindende Lebensräume und Umweltbelastungen gefährdet, sondern zusätzlich durch Krankheiten, wie Bakterien. Das neue Forschungsprojekt „Nachweisstarke bioanalytische Werkzeuge zur Überwachung von Bienenkrankheiten“ Will Testsysteme entwickeln, mit denen Bienenkrankheiten in einem möglichst frühen Stadium diagnostiziert werden können. Gefördert wird es von der Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur ... mehr


10.07.2019

Protein für ein gesundes Nervensystem

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat vor Kurzem die Forschungsgruppe 2858 „Bedeutung des Translokator Proteins (18kDa) (TSPO) als diagnostische und therapeutische Zielstruktur im Nervensystem“ bewilligt. An den vier Standorten Regensburg, München, Göttingen und Paris wird zukünftig in enger Kooperation an der Bedeutung des Translokatorproteins TSPO gearbeitet. Die Forschungsgruppe wird mit einem Volumen von ca. 3,7 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre gefördert. Sprecher ist Prof. Dr. Rainer Rupprecht von der Universität Regensburg... mehr


02.07.2019

Wert ist relativ – für Menschen, wie für Ameisen

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Für Menschen ist fast alles relativ. Wie wir unsere Gehälter, unsere Regierung und unsere Partner beurteilen hängt zu einem Großteil davon ab, was wir erwarten und wie unsere bisherigen Erfahrungen waren. Forscher der Universitäten in Regensburger und Passau haben jetzt herausgefunden, dass Ameisen, genau wie wir, Wert relativ zu ihren Erwartungen beurteilen... mehr


24.06.2019

Universität Regensburg deutschlandweit auf Platz ein – Die UR belegt im Nature Index den Spitzenplatz unter den deutschen Universitäten

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Das renommierte britische Wissenschaftsmagazin Nature hat sein Ranking für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 veröffentlicht. Dabei bietet der „Nature Index 2019“ neben seinem herkömmlichen Ranking in diesem Jahr erstmals eine „normalisierte“ Rangliste an. Diese legt den Fokus auf die Qualität der wissenschaftlichen Publikationen und nicht mehr lediglich auf die Quantität. In diesem normalisierten Ranking belegt die Universität Regensburg die beste Platzierung aller deutschen Forschungseinrichtungen. „Das ist ein großer Erfolg für die Universität Regensburg und ein weiterer Ausweis der hervorragenden Arbeit, die im Bereich der Forschung in den Naturwissenschaften hier am Standort geleistet wird“, äußert sich Prof. Dr. Udo Hebel... mehr


11.06.2019

Bienenwolf bekämpft Schimmel mit Gas

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Regensburger Biologen entdecken in Zusammenarbeit mit Mainzer und Jenaer Wissenschaftlern, dass die Eier der Wespenart Europäischer Bienenwolf Stickstoffmonoxid produzieren. Damit können sie verhindern, dass die Larvennahrung in den warmen und feuchten Brutzellen verschimmelt. Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift eLife publiziert... mehr


23.05.2019

DFG verlängert Regensburger Sonderforschungsbereich zur Ribosomen-Entstehung

Mit elf Millionen wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Regensburger Sonderforschungsbereich 960 in den nächsten vier Jahren unterstützen. „Ein deutliches Zeichen für die hohe Qualität des Forschungsprojekts“, so Prof. Dr. Herbert Tschochner... mehr


16.05.2019

NAKO Gesundheitsstudie startet in die zweite Runde

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Die bundesweite Langzeit-Gesundheitsstudie NAKO (Nationale Kohorte) geht in die zweite Runde. Im Studienzentrum der Universität Regensburg am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) wurde gerade der erste Durchgang mit der Regensburger Journalistin Evi Reiter als 10.000ste Teilnehmerin abgeschlossen. Ziel der Studie ist es herauszufinden, was die Ursachen für Volkskrankheiten wie Demenz, Diabetes, Krebs oder Schlaganfall sind... mehr


16.05.2019

Power-to-Gas-Forschungsanlage geht an der OTH Regensburg in Betrieb

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Der offizielle Startschuss für den Probebetrieb des neuartigen ORBIT-Bioreaktors ist erfolgt: Am 15. Mai 2019, ist die Power-to-Gas-Forschungsanlage  vorgestellt worden. „ORBIT“ steht für „Optimierung eines Rieselbett-Bioreaktors für die dynamische mikrobielle Biosynthese von Methan mit Archaeen in Power-to-Gas-Anlagen“. Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, die biologische Methanisierung und damit Power-to-Gas als effiziente Energiespeicher- und Sektorenkopplungstechnologie für die Zukunft weiterzuentwickeln. Das ist ein Prozess, in dem regenerativ erzeugter Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid von Archaeen zu Methan umgewandelt wird... mehr


16.05.2019

Von 0 auf 1 in einer billionstel Sekunde

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Ein präzise dosierter und extrem kurzer Schubs aus Licht hat es Regensburger Physikern erlaubt, einen Elementarmagneten eines Festkörpers – den Spin eines Elektrons – effizienter und schneller denn je umzudrehen. Damit haben sie einen wichtigen Schritt hin zu einer neuartigen, nahezu verlustfreien Informationstechnologie gemacht. Die Forscher berichten über ihre Ergebnisse in der kommenden Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature“... mehr


10.05.2019

Wie schnell sind Mäuse?

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Vor allem bei Computerspielen, aber auch in vielen anderen Bereichen, ist es wichtig, dass die Eingabe des Benutzers möglichst schnell bei der Anwendung ankommt. Dabei spielt die Wahl des Eingabegeräts eine wichtigere Rolle, als bisher bekannt. Medieninformatiker der Universität Regensburg haben nun eine Methode entwickelt, um präzise und schnell zu messen, wie viel Zeit zwischen einem Tastendruck und der Reaktion des Computers darauf vergeht. Das Forschungsprojekt „Physical-Digital Affordances“ wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Zentrums Digitalisierung.Bayern (ZD.B) gefördert... mehr


10.05.2019

Wenn Fresszellen keine Luft bekommen – wie Infektionserreger bei Sauerstoffmangel im Gewebe kontrolliert werden

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Infiziertes Gewebe weist eine niedrige Sauerstoffkonzentration auf. Übliche Abwehrmechanismen des Körpers funktionieren dann nur noch eingeschränkt, weil sie auf Sauerstoff angewiesen sind. Wie gelingt es dem Immunsystem dennoch, die Bakterien unter diesen Bedingungen zu kontrollieren? mehr


08.05.2019

Was Nanopartikel von Grippeviren lernen können – Regensburger Forscher arbeiten an einer Therapiemöglichkeit für Nierenversagen bei Diabetikern

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Bislang verlieren Nanoteilchen, die in der Medizin zum Transport von Arzneimitteln in Körperzellen eingesetzt werden, in komplexen Gewebestrukturen die Orientierung. Ein Regensburger Forscherteam hat sich einen Trick von Viren des Typs Influenza A abgeschaut und Nanopartikel geschaffen, die zuverlässig den gewünschten Zelltyp erreichen... mehr


30.04.2019

Schneeweißchen und Rosenrot: Zwei Margeriten-Gattungen auf unterschiedlichen evolutionären Wegen

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Die Entstehung neuer Arten durch Vervielfachung des Chromosomensatzes (Polyploidisierung) ist ein wichtiger evolutionärer Baustein für die pflanzliche Biodiversität auf unserer Erde. Bei etwa 30 bis 35 Prozent aller Blütenpflanzen, darunter viele Nutzpflanzen wie Weizen, Kartoffel, Baumwolle, Raps, Mais oder Kaffee, konnten Forscher die Existenz unterschiedlicher Genome innerhalb einer Art nachweisen. Die Frage, warum manche Pflanzengruppen durch Polyploidisierung evolvieren, während andere davon völlig unberührt bleiben, stellten sich jetzt Forscher der Universität Regensburg und der Freien Universität Berlin... mehr


30.04.2019

„Maßgeschneiderte Wellen“ sorgen für starken Stromfluss

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In der Elektrodynamik beschleunigt ein Magnetfeld Teilchen nie vorwärts, sondern ändert nur ihre Bewegungsrichtung. Dieses Prinzip machen sich ringförmige Teilchenbeschleuniger zu nutze, denn in einem Magnetfeld bewegt sich ein geladenes Objekt auf einer Kreisbahn. In der Quantenmechanik wird ein Elektron als Welle beschrieben, deren Form ein Magnetfeld beeinflusst. Nach der gleichen Regel ändert sich auch hier die Form der Welle nur seitwärts, und nicht entlang des Felds. Regensburger Physiker konnten nun zeigen, dass Ausnahmen von diesem scheinbar universellen Verhalten möglich sind. Die Ergebnisse sind vor kurzem im Fachjournal Physical Review Letters als „Empfehlung des Herausgebers“ erschienen... mehr


29.04.2019

Gender-Food. Zur Konstruktion von Geschlecht in Produkten, Praktiken und Medien.

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Den Männern das Steak, den Frauen das Gemüse? Stereotyp oder Realität? Laut der „Nationalen Verzehrstudie“ des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel unterscheidet sich das Nahrungsverhalten zwischen den Geschlechtern erheblich: Frauen essen weniger Fleisch und Wurst als Männer und trinken mehr Tee; Männer bevorzugen dagegen mehr Brot, Bier und Limonaden. Bachelor- und Master-Studierende der Vergleichenden Kulturwissenschaft stellten sich die Frage, ob auch spezifische Unterschiede in anderen Bereichen als bei der Lebensmittelauswahl festzustellen sind. Am Freitag, dem 3. Mai 2019, von 9 Uhr bis 15 Uhr präsentieren sie die Ergebnisse ihrer Forschungen im ZH 1 an der Universität Regensburg... mehr


11.04.2019

Immunsystem arbeitet mit „Mechanikern“ und „Polizisten“

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Wenn das Immunsystem außer Kontrolle gerät, führt dies in vielen Fällen zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen. Ein zu aktives, unkontrolliertes Immunsystem kann die Entwicklung von Allergien bis hin zur Selbstzerstörung körpereigener Gewebe verursachen. Im Gegensatz dazu kann ein funktionell eingeschränktes Immunsystem die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten und Tumorkrankheiten erhöhen. Die Selbstregulation des Immunsystems ist daher eine der wichtigsten Komponenten und wird, unter anderem, über eine spezialisierte Immunzell-Population vermittelt: regulatorische T-Zellen. In einer Studie, die nun in der Online-Zeitschrift Nature Communications erschienen ist, haben Immunologen des Regensburger Centrums für Interventionelle Immunologie (RCI) den Einfluss des genregulierenden Faktors Rbpj, der in den T-Zellen steckt, genauer untersucht... mehr


10.04.2019

Fernbeziehung in 100 Femtosekunden

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Unser technologischer Fortschritt basiert wesentlich darauf, Elektronen auf kürzesten Längen- und Zeitskalen zu kontrollieren. Regensburger Physikern ist dies nun in einer Schichtstruktur aus atomar dünnen Materialien auf der Zeitskala einer einzelnen Lichtschwingung gelungen. Sie konnten verfolgen, wie in einem gebundenen Elektron-Loch-Paar das Elektron von einer Atomlage zur nächsten hüpft und somit gewissermaßen ein Ladungsträgerpaar in Fernbeziehung, ein sogenanntes „Interlagenexziton“, entsteht. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Nature Materials veröffentlicht... mehr


02.04.2019

Naturschutz ist globale Notwendigkeit

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Vom 28. bis 30. März fand am Botanischen Museum Berlin-Dahlem die Auftaktveranstaltung zum Projekt Wildpflanzenschutz Deutschland II (WIPs-De II) statt. Das Projekt ist ein Zusammenschluss von fünf Partnern, den Botanischen Gärten Osnabrück, Potsdam, Regensburg, dem Botanischen Garten und Museum Berlin-Dahlem und der Grünen Schule des BG Mainz. Die Projektpartner stellten vor, welche Ziele in den vergangenen Jahren in der ersten Runde der Projektförderung erreicht wurden und, welche Herausforderungen sie in den kommenden Jahren annehmen wollen... mehr


02.04.2019

Künstliche Intelligenz soll „Tumor-Matsche“ entschlüsseln

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Tumor-Matsche? Das klingt nach etwas zum Entsorgen. Aber dieses Gewebe, das durch den Mixer ging, kann zahlreiche Informationen enthalten, die für die Krebsforschung äußerst interessant sind – man muss nur an sie rankommen. Und genau da setzen die Bioinformatiker der Universität Regensburger an. Sie wollen in ihrem Projekt künstliche Intelligenz entwickeln, die aus der Matsche wieder Eigenschaften der ursprünglichen Gewebe rekonstruieren  – und der Krebsforschung damit etwa zehn Jahre Zeit spart... mehr


Forschungsmeldungen aus dem Wintersemester 2018/19 finden Sie auf folgender Seite: 

www.ur.de/forschungsmeldungen/meldungen-winter-2018-19/

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