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Forschung an der UR - aktuelle Meldungen

26. Februar 2021

Weißt du, wie viel Sternlein stehen? Physik-Forschungsteam entwickelt neuartige Methode zum Zählen von Molekülen

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Wer hat nicht schon in einer lauen Sommernacht das Himmelszelt betrachtet und über die Weite des Universums nachgedacht? Das geschulte Auge kann die Andromeda-Galaxie als fernen Fleck ausmachen. Dank neuester Teleskope wissen wir, dass dieser aus über einer Billionen Sternen besteht. Auch im Nanokosmos erscheinen Anhäufungen einzelner Lichtquellen, wie beispielsweise Moleküle, als scheinbare Punkte. Diese Lichtquellen auch räumlich aufzulösen ist die Motivation der ultraschnellen Nanoskopie, ein Ziel, das im derzeit in Entstehung befindlichen Regensburger Forschungszentrum RUN verfolgt wird. Wissenschaftler:innen um Dr. Jan Vogelsang von der Universität Regensburg, Dr. Gordon Hedley (Glasgow) und Professor Dr. Philip Tinnefeld (LMU München) berichten nun in der Zeitschrift Nature Communications darüber, wie sich diese Moleküle zählen lassen... mehr


19. Februar 2021

Schnellere und richtigere Diagnosen: Wie Häufigkeitsbäume Medizinstudierenden helfen

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Mathematikdidaktiker:innen aus Regensburg und Mediziner:innen des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) haben herausgefunden, dass diagnostische Urteile mithilfe von natürlichen Häufigkeiten und Häufigkeitsbäumen nicht nur öfter korrekt, sondern sogar schneller erfolgen können. Darüber informieren die Forscher:innen nun in einem Artikel in Advances in Health Sciences Education. Statistische Aussagen korrekt zu lesen, will gelernt sein. US-Präsident Trump verkündete etwa im Oktober 2020, dass sich 85 % der Menschen, die eine Maske tragen, mit Corona infizieren... mehr


16. Februar 2021

Von Bit zu Qubit – BMBF fördert Forschung zu Quantenprozessoren an der UR

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Teilvorhaben "Charakterisierung von Qubits und Quantenprozessoren" der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Dominique Bougeard an der UR mit 1,2 Millionen Euro im Rahmen der Fördermaßnahme "Quantenprozessoren und Technologien für Quantencomputer". Das Vorhaben wird im Projektverbund "Halbleiter-Quantenprozessor mit shuttlingbasierter skalierbarer Architektur" (QUASAR) mit sieben weiteren Partnern durchgeführt. Der Verbund, der am 18. Februar 2021 zu einem virtuellen Kick-off-Meeting zusammentrifft, wird vom BMBF mit knapp 8 Millionen Euro, zunächst über eine Laufzeit von vier Jahren, gefördert. Was das mit Katzenbildern zu tun hat? Katzenbilder gehen immer, gerade im Zusammenhang mit dieser bekannten physikalische Theorie mit der Katze: Im einen Moment ist sie ganz sicher mausetot, im nächsten dann jedoch quicklebendig. Und angeblich irgendwie jederzeit auch beides gleichzeitig! Jedoch nur… solange Schrödinger nicht nach ihr schaut. Genau, die Quantenmechanik. Die Unterscheidung zwischen "tot" und "lebendig" beschreibt auch gut, wie unser digitales Leben in Maschinen umgesetzt wird... mehr


9. Februar 2021

PopDel – neue Software zur Erkennung von DNA-Genmutationen (Deletionen)

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Das menschliche Genom enthält etwa drei Milliarden Basenpaare. Im Durchschnitt unterscheiden sich die Genomsequenzen zweier Menschen in etwa einem von 1.000 Basenpaaren voneinander. Dabei treten unterschiedliche Varianten auf. Von ausgetauschten Basenpaaren bis hin zu ganzen fehlenden DNA-Abschnitten. Wissenschaftler:innen des Regensburger Centrums für Interventionelle Immunologie (RCI) und des Berlin Institute of Health (BIH) haben gemeinsam mit isländischen Forscher:innen „PopDel“ entwickelt, eine Software, die zuverlässig und schnell große Mutationen in Zehntausenden von Genomen gleichzeitig identifiziert. PopDel kann eine Grundlage für die Identifizierung von Mutationen sein. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht... mehr


4. Februar 2021

Abbildung eines molekularen Schalters – Aufnahme mittels Lateralkraftmikroskopie

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Mit Hilfe von Rastersondenverfahren – wie etwa der Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie – lassen sich wertvolle Information zu einzelnen Molekülen generieren. Ein interessanter Zweig auf dem Gebiet der Forschung beschäftigt sich mit sogenannten molekularen Schaltern, welche ihre Konfiguration durch äußere Einwirkung ändern können. Der Schlüssel zum Verständnis eines molekularen Schalters ist das Verständnis des Aktivierungsprozesses, der zur Konfigurationsänderung führt... mehr


3. Februar 2021

Konservierte Regulierung der RNA Polymerase I: Erste vergleichende Struktur-Funktions-Analyse dieser molekularen Maschine veröffentlicht

Um die Funktion und Regulation der RNA Polymerase I besser zu verstehen, untersuchte die Arbeitsgruppe für Strukturelle Biochemie um Prof. Dr. Christoph Engel die Pol I nun im evolutionären Kontext. Dabei gelang es dem Team, drei hochaufgelöste 3D-Strukturen der Pol I aus dem Organismus Schizosaccharomyces pombe – auch bekannt als Spalthefe – mittels Einzelpartikel-Kryo-Elektronenmikroskopie zu bestimmen und auf molekularer Ebene zu charakterisieren. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht... mehr


26. Januar 2021

Die Dynamik der Personenmarkierung: Sprachwissenschaftlerin Dr. Linda Konnerth wirbt DFG-Förderung in Millionenhöhe ein

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Die Sprachwissenschaftlerin Dr. Linda Konnerth ist seit Herbst 2019 als Akademische Rätin am Regensburger Lehrstuhl für Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft tätig. Mit ihrer Forschungsarbeit zur Veränderbarkeit von Personenmarkern in der Südzentral-Gruppe der Sino-Tibetischen Sprachfamilie ist es ihr nun gelungen, im Rahmen des Emmy-Noether-Programms eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Nachwuchsgruppe mit dem Titel „Die Dynamik der Personenmarkierung“ einzuwerben. Mithilfe dieses Programms ermöglicht die DFG hochqualifizierten Forscherinnen und Forschern, durch die souveräne Leitung einer Nachwuchsgruppe verbunden mit qualifikationsspezifischen Lehraufgaben die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrerin bzw. Hochschullehrer zu erlangen. Die DFG wird das Forschungsprojekt ab 2021 mit mehr als einer Million Euro fördern... mehr


20. Januar 2021

25 Jahre Sicherheitswacht in Bayern: Ein Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Strafrecht und Kriminologie

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Seit 25 Jahren gibt es die Bayerische Sicherheitswacht, in der sich Ehrenamtliche als Bindeglied zwischen Bevölkerung und Polizei engagieren. Sie gehen auf Streife, halten Kontakt zur Polizei und stehen bei Notlagen oder Gefahrensituationen als erste Anlaufstelle zur Verfügung. In Bayern engagieren sich derzeit rund 1.200 Bürgerinnen und Bürger in der Sicherheitswacht, doch ihre Bekanntheit und das Wissen um ihre Aufgaben sind noch nicht sehr verbreitet, sagt Andrea Holzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Regensburger Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie. Bislang fehlten hierzu auch wissenschaftliche Untersuchungen, weshalb sich der Lehrstuhl in mit dem Forschungsprojekt "25 Jahre Sicherheitswacht in Bayern" diesem Thema annimmt... mehr


14. Januar 2021

"SciFiMed"– Universität Regensburg beteiligt an EU-gefördertem Projekt zur Erforschung des Immunsystems und der Entwicklung von Biosensoren

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Es ist ein visionäres Projekt, und das zeigt sich nicht nur im Namen: Das internationale Forschungsprojekt SciFiMed will in den kommenden vier Jahren einen Biosensor entwickeln, der dabei hilft, Entzündungsreaktionen im Körper besser zu charakterisieren. Damit sollen die Diagnose und Therapie bei sehr unterschiedlichen Erkrankungen verbessert werden. Die Europäische Kommission fördert das Projekt mit Beteiligten aus vier europäischen Ländern mit insgesamt mehr als 3,5 Millionen Euro für vier Jahre von 2021 bis 2024. Davon gehen etwa 660.000 Euro an die Universität Regensburg an Frau Prof. Dr. Antje J. Baeumner, Leiterin des Lehrstuhls für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik. Die Koordination von SciFiMed („Screening of inFlammation to enable personalized Medicine“) liegt an der Universität Marburg bei Prof. Dr. Diana Pauly, die bis September 2020 am Universitätsklinikum Regensburg tätig war. Bei SciFiMed arbeiten Expertinnen und Experten aus der Chemie, Genetik, Immunologie, Nephrologie und Augenheilkunde mit Firmen zusammen, um den Biosensor zur Charakterisierung von Entzündungsreaktionen zu entwickeln...

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13. Januar 2021

Grundschulbildung und COVID-19

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Präsenz-, Distanz- oder Wechselunterricht – während der COVID-19-Pandemie wird besonders über Bildung und Schulen viel diskutiert. Vor allem die Rolle der Grundschule steht dabei im Fokus. Prof. Dr. Astrid Rank, Lehrstuhl für Pädagogik (Grundschulpädagogik), der Universität Regensburg ist Vorsitzende der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Kommission hat sie eine Stellungnahme zur „Grundschulbildung unter den Bedingungen einer Pandemie – und danach“ veröffentlicht, in der Themenfelder wie Chancengleichheit, digitales Lernen und Lehren oder Auswirkungen von Schutzmaßnahmen identifiziert und daraus resultierende Forschungsfragen aufgezeigt werden... mehr


12. Januar 2021

Corona begegnen: Eine Million Euro für Impfstudie CoVaKo 2021 an Bayerisches Forschungskonsortium

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Das bayerische Wissenschaftsministerium unterstützt die Studie „CoVaKo 2021“ zur Sicherheit und Wirksamkeit der SARS-CoV-2 Impfung mit einer Million Euro, wie Ende 2020 bekannt gegeben wurde. Ziel der Studie ist es u. a., mit Hilfe eines COVID-19-Impfregisters herauszufinden, wie wirksam die COVID-19-Impfung in verschiedenen Personen- und Risikogruppen ist. Ein weiteres Ziel der an CoVaKo-2021 beteiligten Forscherinnen und Forscher ist es, den Infektionsverlauf bei den Geimpften zu analysieren, die trotz der Impfung eine Infektion durchmachen. Projektpartner für die Universität Regensburg ist Prof. Dr. Ralf Wagner, Institut für klinische Mikrobiologie und Hygiene und Hygiene; Molekulare Mikrobiologie (Virologie)... mehr


17. Dezember 2020

3D-Struktur von RNA Polymerase III entschlüsselt: Neue Erkenntnisse über ein lebenswichtiges Enzym

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Das Enzym RNA Polymerase III (Pol III) tritt in allen höheren Organismen (Eukaryoten) auf und ermöglicht das Übersetzen bestimmter Sequenzen des genetischen Bauplans einer Zelle in sogenannte RNA. In der Zelle ist Pol III aufgrund dieser wichtigen Aufgabe ein bestimmender Faktor für Wachstum und Überleben. Fehlfunktionen von Pol III stehen im Zusammenhang mit verschiedenen Tumor- oder Erbkrankheiten. Mit dem Ziel, das humane Enzym Pol III funktionell besser zu verstehen und seine Struktur auf molekularer Ebene zu bestimmen, haben sich die Arbeitsgruppen um Prof. Dr. Alessandro Vannini am Institute of Cancer Research in London und Prof. Dr. Christoph Engel an der Universität Regensburg zusammengeschlossen. Die Ergebnisse der internationalen Kooperation wurden nun in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht... mehr


17. Dezember 2020

Wie werden unsere moralischen Entscheidungen beeinflusst?

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Helfe ich einer alten Frau, der die Einkäufe heruntergefallen sind, und verpasse dafür meinen Zug zur Arbeit? Bleibe ich daheim, um für eine Klausur zu lernen, obwohl ich meinem Partner versprochen habe, zu einer Verabredung mitzukommen? Moralische Entscheidungen gehören zum alltäglichen Leben. Aber welche Auswirkungen haben soziale Nähe und Zeitpunkt dieser Entscheidungen, wenn man akutem Stress ausgesetzt ist? Diese Fragen haben Wissenschaftler:innen am Lehrstuhl für Psychologie (Medizinische Psychologie, Psychologische Diagnostik und Methodenlehre) der Universität Regensburg untersucht. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift Stress veröffentlicht... mehr


16. Dezember 2020

Neues Assay-Konzept für die Impfstoffentwicklung

Foto © Fraunhofer EMFT / Bernd Müller

Weltweit wird mit Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das SARS-CoV2-Virus geforscht – die Durchbrüche der letzten Tage haben die Schlagzeilen bestimmt. Forschende der Fraunhofer EMFT und der Universität Regensburg arbeiten an einem neuen Assay-Konzept, das die Wirksamkeitsprüfung von Impfstoffkandidaten künftig schneller und gleichzeitig aussagekräftiger machen könnte... mehr


7. Dezember 2020

What the nose knows - Frühe Synthese der Duftwahrnehmung

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Auch in einem Jahr ohne Weihnachtsmärkte verbinden wir die Adventszeit mit Düften wie etwa Zimt oder Kerzenrauch. Während das Zustandekommen von Seh- oder auch Höreindrücken weitgehend aufgeklärt ist, hat man bislang nur teilweise verstanden, wie und auf welcher Ebene des Gehirns solche Duftsignale abgebildet werden und wie aus dieser Abbildung Dufteindrücke entstehen. Die erste Verarbeitungsebene jenseits der Nase ist dabei der sogenannte Bulbus olfactorius oder Riechkolben, dessen Neurone von den Riechsinneszellen innerviert werden... mehr


3. Dezember 2020

Neuen Quantenstrukturen auf der Spur

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Der technologische Fortschritt unserer modernen Informationsgesellschaft basiert auf neuartigen Quantenmaterialien. Wissenschaftlern aus Regensburg, Marburg und Ann Arbor (USA) ist es nun gelungen mit ultrakurzen Lichtblitzen die genaue elektronische Struktur dieser Quantenmaterialien mit einzigartiger Präzision blitzschnell zu bestimmen. Die Ergebnisse der Arbeit sind jetzt in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht worden... mehr


27. November 2020

Neuer SFB/TRR zur Erforschung von Metastasen-Bildung: DFG fördert Kooperation zwischen UR, FAU und Fraunhofer mit 11,7 Mio. Euro

Foto: iStock.com/tonaquatic

Es ist eine gute Nachricht für die Universität Regensburg, aber vor allem für alle Erkrankten mit der Diagnose Krebs: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat auf ihrer diesjährigen Herbstsitzung der Einrichtung eines neuen Sonderforschungsbereichs/Transregios (SFB/TRR) an den Universitäten Regensburg und Erlangen-Nürnberg zugestimmt. Der Forschungsverbund TRR 305 mit dem Titel „Striking a moving target: From mechanisms of metastatic organ colonisation to novel systemic therapies“ wird ab dem 1. Januar 2021 vier Jahre lang mit 11,7 Mio. Euro gefördert... mehr


25. November 2020

Elektronen, die im Sechseck springen – Neuartige Elektronenbewegung in ultradünnen Schichten entdeckt

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Wissenschaftler aus Regensburg, Karlsruhe und Tainan haben herausgefunden, dass Elektronen in atomar dünnen Kohlenstoffschichten im Magnetfeld nicht mehr wie gewöhnlich auf Kreisbahnen, sondern entlang hexagonaler Bahnen laufen.

Bewegen sich freie Elektronen im Magnetfeld, so werden diese auf Kreisbahnen, sogenannte Zyklotronbahnen, abgelenkt. Dieser seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannte grundlegende Mechanismus, der auf der Lorentzkraft beruht, fand beispielsweise früher in Bildröhren von Fernsehern breite Anwendung,... mehr


16. November 2020

Atomar scharfes Licht

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Wissenschaftler*innen aus Regensburg und Hamburg ist es erstmals gelungen, die exakte Form von Lichtwellen mit atomarer Präzision zu messen. Dieser Fortschritt erlaubt in Zukunft das Maßschneidern von Lichtimpulsen und damit die volle Kontrolle über Prozesse im Nanokosmos, die als Grundlage von lichtwellengetriebener Nanoelektronik, (bio)chemischen Reaktionen und optimierter Nutzung von Solarenergie dienen... mehr


6. November 2020

Akustiksimulation in virtuellen Räumen

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Wie Menschen die Wirklichkeit wahrnehmen, lässt sich in einer realen Situation erforschen oder im Labor in einer virtuellen Welt, die per Kopfhörer und Virtual-Reality-Brille präsentiert wird. Experimente in der Wirklichkeit sind realistisch, unterliegen jedoch vielen Störfaktoren. Experimente im Labor lassen sich besser kontrollieren, können die vielschichtige Wirklichkeit jedoch nicht vollständig abbilden. Insbesondere hörbare Reize optimal zu simulieren ist noch wenig erforscht. Neue Möglichkeiten, komplexe soziale Szenen ins Labor zu holen – speziell auditiv und multisensorisch – untersuchen Wissenschaftler:innen der Jade Hochschule, der Universität Oldenburg und der Universität Regensburg jetzt in ihrem gemeinsamen Projekt „Einfluss des Audio-Renderings in virtuellen Umgebungen auf Realismus, Präsenz und sozio-kognitive Verarbeitung“. Dieses Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Auditive Kognition in interaktiven virtuellen Umgebungen - AUDICTIVE“ für drei Jahre gefördert... mehr


5. November 2020

ERC Synergy Grant fördert MoIDAM

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Moleküle sind die Grundbausteine der Natur für das Leben und haben unzählige verschiedene Rollen, Eigenschaften und Funktionen. Im interdisziplinären Projekt MolDAM (Single Molecular Devices by Atom Manipulation) versuchen Physiker und Chemiker eines internationalen Teams um die Forscher Leo Gross (IBM Research Europe - Schweiz), Jascha Repp (Universität Regensburg) und Diego Peña (Universität Santiago de Compostela), einzelne Moleküle und chemische Bindungen nach Belieben zu kontrollieren. Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert das Vorhaben mit einem ERC Synergy Grant über einen Zeitraum von sechs Jahren mit bis zu neun Millionen Euro... mehr


2. November 2020

Nachweis der COVID-19-Immunität: Forschungsprojekt zur Entwicklung von Schnelltests wird mit einer halben Million Euro gefördert

Mit 563.000 Euro fördert die Bayerische Forschungsstiftung ein Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Antje Baeumner, das neuartige Schnelltests für den Nachweis der Immunität gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 entwickelt. In dem interdisziplinären Team arbeitet das Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik an der Universität Regensburg mit dem Universitätsklinikum Regensburg sowie den Firmen Microcoat Biotechnologie GmbH und Mikrogen GmbH zusammen. Ziel der Entwicklungsarbeit ist es, Arztpraxen und zentralen Laboren Testmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, die den Immunstatus der Bevölkerung gegen das Coronavirus schnell, kostengünstig und effektiv nachweisen können... mehr


22. Oktober 2020

Das Rätsel tropischer Baumartenvielfalt – Janzen-Connell-Hypothese bleibt unbewiesen

Fragen nach dem Ursprung der Natur haben den Menschen seit Anbeginn der Kultur fasziniert. Ein Phänomen von besonderem Interesse ist die hohe Vielfalt der Wälder in den Tropen im Vergleich zu denen in der gemäßigten Zone. Sogar Humboldt, Pionier und Universalgelehrter des späten 18. Jahrhunderts, suchte bereits nach möglichen Erklärungen für diese Beobachtung. Eine prominente Hypothese ist, dass die größere Stabilität der Tropenwälder eine stärkere Spezialisierung von Schädlingen ermöglicht, von denen jeder einen größeren Schaden auf seinen bevorzugten Wirtsbaum ausüben kann als in der gemäßigten Zone, insbesondere wenn die betreffende Baumart häufig wird. Dies führt zu einer sogenannten negativen Dichteabhängigkeit, die verhindert, dass die häufigeren Arten den Wald vollständig dominieren, und dadurch lokal seltene Arten vor dem Aussterben schützt... mehr


21. Oktober 2020

Produktion von „grünem“ Gas: Forschungsprojekt ORBIT geht in die letzte Phase

In dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt ORBIT, zu dessen Partnern auch das Archaeenzentrum am Lehrstuhl für Mikrobiologie der Universität Regensburg mit Dr. Annett Bellack gehört, haben Partner aus Forschung, Wissenschaft und Industrie in den vergangenen drei Jahren eine Anlage zur biologischen CO2-Methanisierung entwickelt, optimiert und erprobt. Bereits 2019 ging die zum Projekt gehörende Anlage in Regensburg an den Start, am 23. Oktober 2020 um 10 Uhr soll nun die Anlage in Ibbenbüren im Feldtest zum ersten Mal „grünes“ Gas ins Gasnetz des Tecklenburger Landes einspeisen... mehr


16. Oktober 2020

Humboldt-Stiftung veröffentlicht Ranking der attraktivsten deutschen Forschungsstandorte: UR unter den TOP 20

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Für internationale Forscherinnen und Forscher zählt die Universität Regensburg zu den 20 beliebtesten Wissenschaftsstandorten in Deutschland. Das belegt das heute veröffentlichte Humboldt-Ranking, in dem Regensburg unter mehr als 80 deutschen Universitätsstädten den 15. Platz belegt. In den Naturwissenschaften erreicht die Universität Regensburg sogar den Spitzenplatz, gewichtet nach der Anzahl der Geförderten im Verhältnis zur Anzahl der Professor:innen pro Institution. Die Rangliste zeigt, wie viele Wissenschaftler:innen in den vergangenen fünf Jahren mit einer Förderung der Alexander von Humboldt-Stiftung nach Deutschland gekommen sind – und wo sie ihren Forschungsaufenthalt besonders häufig verbracht haben... mehr


7. Oktober 2020

Mechanismus zur Regulation des polaren Zellwachstums entdeckt: Wissenschaftler*innen der UR entdecken eine Proteinfamilie, die polares Spitzenwachstum in Wurzelhaaren und Pollenschläuchen ermöglicht

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Manche Zellen wachsen extrem polar an einem sehr kleinen Bereich ihrer Zelloberfläche. In Pflanzen findet man dieses zelluläre Spitzenwachstum beispielsweise bei Wurzelhaaren, die wichtig für die Aufnahme von Wasser und gelösten Mineralien aus dem Boden sind. Auch der Pollenschlauch wächst nur an der Spitze, um die unbeweglichen Spermazellen für die Befruchtung zum Eiapparat zu transportieren. Wie das Wachstum von Wurzelhaaren und Pollenschläuchen sehr lokal auf einen kleinen Bereich in der Spitze beschränkt wird, haben Forscherinnen und Forscher der Universität Regensburg jetzt herausgefunden. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Plants veröffentlicht und sind nicht nur für die Grundlagenforschung relevant, sondern eröffnen langfristig auch Anwendungsmöglichkeiten für die Ertragssteigerung bei Nahrungs- und Futterpflanzen... mehr


1. Oktober 2020

Synthesechemie mit Kohlendioxid und Sonnenlicht: Photokatalyse verwandelt Treibhausgas in wertvolle Chemikalien

Wissenschaftler:innen der Universität Regensburg und des Pharmaunternehmens AstraZeneca in Göteborg, Schweden, ist es gelungen, mithilfe eines photochemischen Verfahrens Kohlendioxid an organische Moleküle anzulagern: Dazu benötigt die Forschungsgruppe einen speziellen Katalysator sowie blaues – also für uns Menschen sichtbares – Licht. Die Lichtenergie wird durch den Katalysator aufgenommen und ermöglicht, dass ein Kohlendioxidmolekül in die chemische Bindung zwischen Kohlenstoff- und Wasserstoffatom integriert wird. Durch diese Technik kann das auch als Treibhausgas bekannte CO2 zur Herstellung von Chemikalien verwendet werden. Die Ergebnisse werden in der Oktoberausgabe der Zeitschrift „Chem“ publiziert... mehr


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