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Forschung an der UR - aktuelle Meldungen

16. November 2020

Atomar scharfes Licht

Pm Atomar-scharfes-licht Newsroom

Wissenschaftler*innen aus Regensburg und Hamburg ist es erstmals gelungen, die exakte Form von Lichtwellen mit atomarer Präzision zu messen. Dieser Fortschritt erlaubt in Zukunft das Maßschneidern von Lichtimpulsen und damit die volle Kontrolle über Prozesse im Nanokosmos, die als Grundlage von lichtwellengetriebener Nanoelektronik, (bio)chemischen Reaktionen und optimierter Nutzung von Solarenergie dienen... mehr


6. November 2020

Akustiksimulation in virtuellen Räumen

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Wie Menschen die Wirklichkeit wahrnehmen, lässt sich in einer realen Situation erforschen oder im Labor in einer virtuellen Welt, die per Kopfhörer und Virtual-Reality-Brille präsentiert wird. Experimente in der Wirklichkeit sind realistisch, unterliegen jedoch vielen Störfaktoren. Experimente im Labor lassen sich besser kontrollieren, können die vielschichtige Wirklichkeit jedoch nicht vollständig abbilden. Insbesondere hörbare Reize optimal zu simulieren ist noch wenig erforscht. Neue Möglichkeiten, komplexe soziale Szenen ins Labor zu holen – speziell auditiv und multisensorisch – untersuchen Wissenschaftler:innen der Jade Hochschule, der Universität Oldenburg und der Universität Regensburg jetzt in ihrem gemeinsamen Projekt „Einfluss des Audio-Renderings in virtuellen Umgebungen auf Realismus, Präsenz und sozio-kognitive Verarbeitung“. Dieses Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Auditive Kognition in interaktiven virtuellen Umgebungen - AUDICTIVE“ für drei Jahre gefördert... mehr


5. November 2020

ERC Synergy Grant fördert MoIDAM

Logo-moidam

Moleküle sind die Grundbausteine der Natur für das Leben und haben unzählige verschiedene Rollen, Eigenschaften und Funktionen. Im interdisziplinären Projekt MolDAM (Single Molecular Devices by Atom Manipulation) versuchen Physiker und Chemiker eines internationalen Teams um die Forscher Leo Gross (IBM Research Europe - Schweiz), Jascha Repp (Universität Regensburg) und Diego Peña (Universität Santiago de Compostela), einzelne Moleküle und chemische Bindungen nach Belieben zu kontrollieren. Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert das Vorhaben mit einem ERC Synergy Grant über einen Zeitraum von sechs Jahren mit bis zu neun Millionen Euro... mehr


2. November 2020

Nachweis der COVID-19-Immunität: Forschungsprojekt zur Entwicklung von Schnelltests wird mit einer halben Million Euro gefördert

Mit 563.000 Euro fördert die Bayerische Forschungsstiftung ein Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Antje Baeumner, das neuartige Schnelltests für den Nachweis der Immunität gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 entwickelt. In dem interdisziplinären Team arbeitet das Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik an der Universität Regensburg mit dem Universitätsklinikum Regensburg sowie den Firmen Microcoat Biotechnologie GmbH und Mikrogen GmbH zusammen. Ziel der Entwicklungsarbeit ist es, Arztpraxen und zentralen Laboren Testmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, die den Immunstatus der Bevölkerung gegen das Coronavirus schnell, kostengünstig und effektiv nachweisen können... mehr


22. Oktober 2020

Das Rätsel tropischer Baumartenvielfalt – Janzen-Connell-Hypothese bleibt unbewiesen

Fragen nach dem Ursprung der Natur haben den Menschen seit Anbeginn der Kultur fasziniert. Ein Phänomen von besonderem Interesse ist die hohe Vielfalt der Wälder in den Tropen im Vergleich zu denen in der gemäßigten Zone. Sogar Humboldt, Pionier und Universalgelehrter des späten 18. Jahrhunderts, suchte bereits nach möglichen Erklärungen für diese Beobachtung. Eine prominente Hypothese ist, dass die größere Stabilität der Tropenwälder eine stärkere Spezialisierung von Schädlingen ermöglicht, von denen jeder einen größeren Schaden auf seinen bevorzugten Wirtsbaum ausüben kann als in der gemäßigten Zone, insbesondere wenn die betreffende Baumart häufig wird. Dies führt zu einer sogenannten negativen Dichteabhängigkeit, die verhindert, dass die häufigeren Arten den Wald vollständig dominieren, und dadurch lokal seltene Arten vor dem Aussterben schützt... mehr


21. Oktober 2020

Produktion von „grünem“ Gas: Forschungsprojekt ORBIT geht in die letzte Phase

In dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt ORBIT, zu dessen Partnern auch das Archaeenzentrum am Lehrstuhl für Mikrobiologie der Universität Regensburg mit Dr. Annett Bellack gehört, haben Partner aus Forschung, Wissenschaft und Industrie in den vergangenen drei Jahren eine Anlage zur biologischen CO2-Methanisierung entwickelt, optimiert und erprobt. Bereits 2019 ging die zum Projekt gehörende Anlage in Regensburg an den Start, am 23. Oktober 2020 um 10 Uhr soll nun die Anlage in Ibbenbüren im Feldtest zum ersten Mal „grünes“ Gas ins Gasnetz des Tecklenburger Landes einspeisen... mehr


16. Oktober 2020

Humboldt-Stiftung veröffentlicht Ranking der attraktivsten deutschen Forschungsstandorte: UR unter den TOP 20

Sommer-weich-12 Newsroom

Für internationale Forscherinnen und Forscher zählt die Universität Regensburg zu den 20 beliebtesten Wissenschaftsstandorten in Deutschland. Das belegt das heute veröffentlichte Humboldt-Ranking, in dem Regensburg unter mehr als 80 deutschen Universitätsstädten den 15. Platz belegt. In den Naturwissenschaften erreicht die Universität Regensburg sogar den Spitzenplatz, gewichtet nach der Anzahl der Geförderten im Verhältnis zur Anzahl der Professor:innen pro Institution. Die Rangliste zeigt, wie viele Wissenschaftler:innen in den vergangenen fünf Jahren mit einer Förderung der Alexander von Humboldt-Stiftung nach Deutschland gekommen sind – und wo sie ihren Forschungsaufenthalt besonders häufig verbracht haben... mehr


7. Oktober 2020

Mechanismus zur Regulation des polaren Zellwachstums entdeckt: Wissenschaftler*innen der UR entdecken eine Proteinfamilie, die polares Spitzenwachstum in Wurzelhaaren und Pollenschläuchen ermöglicht

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Manche Zellen wachsen extrem polar an einem sehr kleinen Bereich ihrer Zelloberfläche. In Pflanzen findet man dieses zelluläre Spitzenwachstum beispielsweise bei Wurzelhaaren, die wichtig für die Aufnahme von Wasser und gelösten Mineralien aus dem Boden sind. Auch der Pollenschlauch wächst nur an der Spitze, um die unbeweglichen Spermazellen für die Befruchtung zum Eiapparat zu transportieren. Wie das Wachstum von Wurzelhaaren und Pollenschläuchen sehr lokal auf einen kleinen Bereich in der Spitze beschränkt wird, haben Forscherinnen und Forscher der Universität Regensburg jetzt herausgefunden. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Plants veröffentlicht und sind nicht nur für die Grundlagenforschung relevant, sondern eröffnen langfristig auch Anwendungsmöglichkeiten für die Ertragssteigerung bei Nahrungs- und Futterpflanzen... mehr


1. Oktober 2020

Synthesechemie mit Kohlendioxid und Sonnenlicht: Photokatalyse verwandelt Treibhausgas in wertvolle Chemikalien

Wissenschaftler:innen der Universität Regensburg und des Pharmaunternehmens AstraZeneca in Göteborg, Schweden, ist es gelungen, mithilfe eines photochemischen Verfahrens Kohlendioxid an organische Moleküle anzulagern: Dazu benötigt die Forschungsgruppe einen speziellen Katalysator sowie blaues – also für uns Menschen sichtbares – Licht. Die Lichtenergie wird durch den Katalysator aufgenommen und ermöglicht, dass ein Kohlendioxidmolekül in die chemische Bindung zwischen Kohlenstoff- und Wasserstoffatom integriert wird. Durch diese Technik kann das auch als Treibhausgas bekannte CO2 zur Herstellung von Chemikalien verwendet werden. Die Ergebnisse werden in der Oktoberausgabe der Zeitschrift „Chem“ publiziert... mehr


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