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Ethikanträge in den Humanwissenschaften: Was sie sind, wann man sie braucht, wie man sie schreibt (Stefan Wüst & Regina Reichardt)

Unser Workshop wendet sich an alle, die empirische Daten erheben möchten und sich fragen, ob sie dafür einen Ethikantrag benötigen und - falls ja - wie sie ihn am besten schreiben. Wir möchten die formalen und rechtlichen Grundlagen unserer Ethikkommission beschreiben und typische Fragen berichten, die wir bei der Begutachtung diskutieren. Gerne zeigen wir Beispiele für einzureichende Unterlagen und besprechen mit Euch konkrete Projekte, für die Ihr vielleicht einen Antrag einreichen möchtet.
 

Virtual Reality zur Erfassung und Modifikation von Erlebens- und Verhaltensmustern (Theresa Wechsler)

Virtuelle Realität eröffnet neue Wege in der psychologischen Diagnostik und Intervention. In diesem Workshop erkunden wir, wie immersive VR-Umgebungen gezielt eingesetzt werden können, um individuelle Erlebens- und Verhaltensmuster sichtbar zu machen – und nachhaltig zu verändern.

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Forschungsansätze und praktische Anwendungen: von der standardisierten Erfassung emotionaler Reaktionen in kontrollierten virtuellen Szenarien bis hin zur therapeutischen Nutzung von VR bei der Exposition, dem Verhaltensaufbau und der Emotionsregulation.

Teilnehmende erhalten einen Einblick in aktuelle Anwendungen, diskutieren methodische Herausforderungen und haben die Möglichkeit, ausgewählte VR-Szenarien selbst zu erleben.

Der Workshop richtet sich an Psycholog:innen, Therapeut:innen, Forscher:innen sowie alle, die sich für die Schnittstelle von Technologie und psychischer Gesundheit interessieren.

Beratung zu quantitativen Methoden (Alfred Lindl)

Dieser Workshop ist eine offene Sprechstunde für alle Fragen zu quantitativen Erhebungs- und Analysemethoden, die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in ihren jeweiligen Qualifikationsarbeiten aktuell beschäftigen. Die verschiedenen individuellen Bedarfe werden zu Beginn des Workshops erfragt, thematisch gebündelt und unter Einbezug der unterschiedlichen Vorkenntnisse aller Teilnehmenden besprochen. So können aus dem Workshop auch neue Forschungstandems von Peers mit ähnlichen methodischen Ansätzen hervorgehen und Synergien optimal nutzbar gemacht werden.

Klarheit kreiert Konsequenz: Wissenschaftliche Erkenntnisse wirkungsvoll präsentieren (Verena Watzek)

Dieser Workshop richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die Ihre Präsentations-Skills erweitern möchten. Der Fokus liegt auf wissenschaftlichen Vorträgen – zum Beispiel für eine Konferenz. Inhaltlich werden wir uns den Themen Rhetorik, Körpersprache, Gestaltung einer Präsentation inklusive des Einsatzes von Bildern oder interaktiven Elementen sowie Präsentationstechniken widmen. Auch eure Erfahrung wird eine wichtige Rolle spielen, denn jeder von euch wird eine Vorstellung von Do‘s and Dont’s für einen spannenden und überzeugenden wissenschaftlichen Vortrag haben.

Der (steinige) Weg zur Publikation: Einblicke hinter die Kulissen (Helen Jossberger)

Das Vorbereiten und Einreichen eines Manuskripts bei einer wissenschaftlichen Zeitschrift ist ein spannender Prozess. Möchtest du wissen, worauf du dabei achten solltest? Interessiert dich, was hinter den Kulissen mit deinem Manuskript passiert? Wenn du eine geeignete Zeitschrift für deine Forschungsarbeit ausgewählt hast, stehen die Chancen gut, dass du Gutachten erhältst. Anhand anschaulicher Beispiele erarbeiten wir in diesem Workshop, wie man mit Gutachten umgehen kann, auch wenn es mal knifflig wird, denn nicht selten, muss man in diesem Prozess die eine oder andere Hürde nehmen. Wir tauschen Erfahrungswerte aus. Der Blick hinter die Kulissen soll Teilnehmenden vor allem Mut machen, diesen (steinigen) Weg bis zur Publikation zu gehen, auch wenn es mal schwerfällt oder man Rückschläge erlebt.

 

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