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laufende Projekte

Selbstreguliertes Lernen

In dieser Serie von Forschungsprojekten werden zwei Bereiche zusammengeführt: Lernstrategien (z.B. Textverständnisstrategien, Zeitmanagement) und selbstreguliertes Lernen.
Im Rahmen mehrtägiger Lehrerfortbildungen werden Selbstregulationstrainings vermittelt, die während des regulären Unterrichts erprobt, evaluiert und verbessert werden. Die Trainings dauern jeweils mehrere Wochen und werden von den Lehrkräften, die an den Lehrerfortbildungen teilgenommen haben, durchgeführt. Die Planung der Lehrerfortbildungen erfolgt in Kooperation mit den staatlichen Schulämtern.
Neben der allgemeinen Wirksamkeit der Trainingsmaßnahmen auf das Lernverhalten und die Leistungen werden differenzielle Trainingseffekte betrachtet (z.B. Wirksamkeit bei hochbegabten Achievern und Underachievern, bei Kindern mit und ohne Migrationshintergrund, bei Schülern mit und ohne Leseschwierigkeiten). Zudem werden verschiedene weitere Aspekte untersucht, wie etwa emotionale und motivationale Auswirkungen selbstregulierten Lernens im Klassenzimmer, Bedingungen für erfolgreiches selbstreguliertes Lernen oder Einstellungen der Lehrkräfte zu selbstreguliertem Lernen.

Untersuchungsteilnehmer:
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 4 bis 10, Lehrkräfte verschiedener Schularten

Ein Projekt im Rahmen dieses Forschungsschwerpunkts ist RESTLESS. Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier

Beteiligte Personen:
Prof. Dr. Heidrun Stöger, Dr. Julia Steinbach, Benjamin Matthes, Matthias Mader, Stefanie Kiener


MINT-Mädchenförderung/Mentoring im Rahmen des Projekts „CyberMentor“

MINT-Mädchenförderung/Mentoring im Rahmen des Projekts „CyberMentor“
Frauen sind in MINT  (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) immer noch sehr stark unterrepräsentiert, was unter anderem auf das Fehlen von weiblichen Rollenmodellen zurückzuführen ist. Anliegen von CyberMentor ist es, das Interesse von Mädchen für den MINT-Bereich zu wecken und ihnen durch Mentoring und erfolgreiche Rollenmodelle Möglichkeiten aufzuzeigen, eine entsprechende Berufslaufbahn einzuschlagen.
CyberMentor ist ein Online-Mentoring-Programm für Schülerinnen ab 11 Jahren, die von Akademikerinnen aus dem MINT-Bereich für mindestens ein Jahr individuell betreut werden. Mentorin und Mentee stehen in wöchentlichem E-Mail-Kontakt und tauschen sich über Schule, Studium, Beruf und andere interessante Themen aus dem MINT-Bereich aus. Zusätzlich steht allen Teilnehmerinnen eine Internetplattform mit verschiedenen Foren und Chats zur Verfügung. Monatlich erscheint auf der Plattform die CyberNews, eine Internetzeitschrift in der interessante Artikel, Buchtipps und Rätsel zum MINT-Bereich veröffentlicht werden, zum Teil von den Teilnehmerinnen selbst verfasst.
Im Rahmen des Projekts werden drei Gruppen von Schülerinnen längsschnittlich untersucht: (1) Schülerinnen, die an dem einjährigen Programm teilnehmen, (2) Schülerinnen, dich sich angemeldet haben, jedoch erst nach einem Jahr am Programm teilnehmen dürfen (Wartekontrollgruppe mit vergleichbarem Interesse für MINT) und (3) Schülerinnen und Schüler, die sich nicht für das Programm angemeldet haben (Kontrollgruppe durchschnittlich interessierter Schülerinnen und Schüler). Neben der Entwicklung der drei Untersuchungsgruppen werden Aspekte untersucht, die den Mentoring-Erfolg beeinflussen (z.B. emotionale Ansteckung im Rahmen computerbasierter Kommunikation, Beziehungsqualität, Merkmale erfolgreicher Mentees und Mentorinnen, Netzwerkbildung in und außerhalb der Online-Community).

Untersuchungsteilnehmer:
Am Programm nehmen jährlich 800 Gymnasiastinnen zwischen 11 und 18 Jahren und 800 Akademikerinnen aus dem MINT-Bereich aus ganz Deutschland teil.

Finanzierung:
Die Finanzierung von CyberMentor erfolgt derzeit durch verschiedene Unternehmen (u.a. Daimler AG, SAP SE), Stiftungen (Deutsche Telekom Stiftung, Vector Stiftung) und Ministerien (Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg).
Für weitere Informationen siehe: https://www.cybermentor.de/

Beteiligte Institutionen und Personen:   
Universität Regensburg: Prof. Dr. Heidrun Stöger, Wencke Brauns, Dr. Tobias Debatin, Dr. Marina Kaas, Dr. Michael Heilemann, Dr. Sigrun Schirner, Dr. Claudia Uebler
Universität Erlangen-Nürnberg: Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler, Katharina Gryc


Individualisierung durch Mentoring an Schulen

Das Projekt wird an Schulen durchgeführt, die an der Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ zur Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Als Teil der Initiative unterstützt der bundesweite, interdisziplinäre Forschungsverbund LemaS, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die teilnehmenden Schulen durch die Entwicklung und wissenschaftliche Evaluation unterschiedlicher Konzepte zur Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler. Im Projekt „Individualisierung durch Mentoring an Schulen“ wird in diesem Rahmen der Einsatz von Mentoring-Programmen erforscht. Mentoring ist eine der erfolgreichsten Methoden der Begabtenförderung – die jedoch nur unter bestimmten Bedingungen hoch effektiv ist. Ziel des Projekts ist es daher, die beteiligten Schulen bei der Konzeption, Umsetzung und Weiterentwicklung von Mentoring-Programmen zur individuellen Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. In diesem Rahmen werden drei unterschiedliche Mentoring-Konzepte umgesetzt.

  1. Optimierung bestehender Mentoring-Programme: Die Schulen werden bei der Optimierung und Professionalisierung von Mentoring-Programmen unterstützt, die bereits an den jeweiligen Schulen bestehen. Zielsetzungen und Zielgruppen der schulischen Programme sowie konkrete Umsetzungsformen variieren dabei je nach Programm.
  2. Individuelle Lernpfade: Besonders interessierte, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler erhalten ein intensives 1:1-Mentoring in ihrer spezifischen Talentdomäne (Fach) durch Fachlehrkräfte. Nach einer intensiven Förderdiagnostik werden individuelle Lernpfade für die Mentees geplant, umgesetzt und über mehrere Jahre hinweg angepasst. Hierdurch soll eine optimale Entwicklung der Mentees in der spezifischen Talentdomäne erreicht werden.
  3. CyberMentor Plus: Das bereits etablierte Online-Mentoring-Programm CyberMentor zur Interessenförderung von Mädchen in MINT wird durch ein Zusatzangebot an der Schule ergänzt. Schülerinnen der 5. bis 12. Klasse erhalten eine persönliche Mentorin, die im MINT-Bereich berufstätig ist oder ein MINT-Fach studiert. Mit ihr und den bis zu 800 anderen Mentoring-Paaren tauschen sich die Schülerinnen auf einer passwortgeschützten Online-Plattform aus und bearbeiten gemeinsame MINT-Projekte. An den teilnehmenden Schulen nehmen die Mentees an MINT-AGs teil, die durch MINT-Fachlehrkräfte geleitet werden. Diese MINT-Fachlehrkräfte stehen zudem in regelmäßigem Austausch mit den Online-Mentorinnen.

Im Rahmen mehrtägiger Workshops wird zunächst relevantes Wissen an die beteiligten Lehrkräfte vermittelt. Die anschließende Phase umfasst die aktive Begleitung und Optimierung der unterschiedlichen Mentoring-Konzepte an den Schulen. Hierzu finden Aufbauworkshops statt und es erfolgen formative Evaluationen, deren Ergebnisse in Verbesserungen der Konzepte einfließen. Zudem wird eine Vernetzung der Schulen angestrebt, um Synergieeffekte nutzbar zu machen.

Untersuchungsteilnehmer:
Die Mentoring-Konzepte werden an Schulen umgesetzt und wissenschaftlich begleitet, die an der Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ zur Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Die beteiligten Schulen nehmen an einem oder mehreren der Mentoring-Konzepte teil, so dass insgesamt 80 schulische Mentoring-Konzepte im Rahmen des Projekts durchgeführt werden. An der Begleitforschung zur formativen Evaluation der Konzepte nehmen Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte teil.

Finanzierung:
Das Projekt „Individualisierung durch Mentoring“ ist Teil des im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ eingerichteten bundesweiten, interdisziplinären Forschungsverbunds LemaS, der aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird. Das Mentoring-Konzept CyberMentor Plus wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus finanziert.

Für weitere Informationen zum Forschungsverbund LemaS siehe: lemas-forschung.de

Für weitere Informationen zur Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ siehe: www.leistung-macht-schule.de

Beteiligte Institutionen und Personen:   

Universität Regensburg: Prof. Dr. Heidrun Stöger, Dr. Kathrin Emmerdinger, Dr. Michael Heilemann, Benjamin Matthes, Sonja Bayer, Dr. Katharina Heyna

Universität Erlangen-Nürnberg: Prof. Drs. Albert Ziegler, Ann-Kathrin Quarda, Tina-Myrica Daunicht


Research-Based Preparation of a Global Talent Mentoring Hub (GTMH)

Mentoring is a means to provide effective extracurricular support for gifted students as they progress toward excellence in a given field. Online mentoring was shown to be particularly supportive for the talent development of students with high potential in STEM (science, technology, engineering, mathematics). In order to optimize the effects of online mentoring, it is necessary that online-mentoring programs are developed and implemented based on scientific criteria. Therefore, the goals of the GTMH project at the University of Regensburg are (1) to identify the most important determinants of effective online mentoring via empirical quantitative and qualitative research and (2) to develop a research-based global mentoring program for exceptionally talented and motivated youth in STEM – the Global Talent Mentoring Hub.

The GTMH project will conduct studies in two phases: in the first phase, the pre-mentoring research from 2018 to 2020, studies will be conducted on (1) optimal talent development in STEM fields, (2) needs assessment for best practice for mentoring programs, and (3) optimal online mentoring. First, international experts from different fields (STEM, talent development, networking, etc.), and in different roles (researchers, practitioners, etc.) will be surveyed on their views on different support mechanisms for talent development in STEM fields. Second, potential mentees and mentors, as well as experts from different areas (STEM education, giftedness, etc.) will be surveyed about their needs, requirements, and ideas concerning what they think an ideal mentoring program would entail. Third, existing online mentoring programs will be analyzed to determine what aspects (matching criteria, communication behavior, etc.) are essential for effective online mentoring.

The second research phase begins with the start of mentoring on the GTMH online platform (2020 and beyond). Formative evaluations will be conducted to determine the effectiveness of the program. Longitudinal studies will measure the growth of students in the mentoring group compared to students in a waiting list control group at several time points. In addition, factors contributing to mentoring success will be examined, such as communication about STEM topics, quality of mentee-mentor relationships, and STEM project involvement. Results of the formative evaluations will be used to continually improve the online mentoring platform.

Involved researchers:

Prof. Dr. Heidrun Stoeger (project director), Faisal Ahsan, Christopher Anastasiu, Dr. Daniel Patrick Balestrini, Ildikó Csomó, Christin Graml, Dr. Linlin Luo, and Matthias Mader

Funding provided by:

UNESCO-recognized Hamdan Bin Rashid Al-Maktoum Award for Distinguished Academic Performance (Dubai, United Arab Emirates)

GTMH Project as part of the World Giftedness Center:

The GTMH Project at the University of Regensburg is part of a larger research undertaking, the research-based conceptualization and preparation of a future World Giftedness Center (WGC). The WGC will be an evidence-based virtual center for giftedness research and education. The Global Talent Mentoring Hub (GTMH) currently under development in Regensburg will be a flagship offering of the future WGC.

Further information:

https://www.wgc.ae/

https://www.globaltalentmentoring.org/


A Gifted Identification Kit for the United Arab Emirates: Identifying and Developing High Potentials

Researchers acknowledge the importance of supporting individual talents in every society. Yet findings indicate that the talents of young individuals regularly go undetected and that societies often fail at helping them transform recognized talents and strengths into high achievements and excellence. Individuals and societies pay a high price for this lost potential. Over the next three years (1 April 2015–31 March 2018), the UAE Gifted Identification Kit project will develop, test, and introduce a Gifted Identification Kit (GIK) for the United Arab Emirates to help avoid such undesirable outcomes.

To optimally support children with high potentials, researchers at the University of Erlangen-Nuremberg, the University of Regensburg, and King Faisal University, Al-Hassa, Saudi Arabia, are developing the UAE GIK to identify gifted students and offer recommendations about ideal forms of gifted education for selected pupils. Their work is being funded by the Hamdan Bin Rashid Al-Maktoum Award for Distinguished Academic Performance (Dubai) with a grant of more than € 1,000,000. The UAE GIK’s theoretical basis is the actiotope model of giftedness (Ziegler, 2005), which conceptualizes domain-specific achievement excellence as the long-term result of a successful, interdependent adaptation process—a coevolution—involving various components that exist both within individuals and in their material and social environments. The UAE GIK consists of a three-step identification process in accordance with the model. In the screening stage, teachers nominate their most talented students with the help of a specifically developed checklist. In the narrowing stage, an extensive test battery provides a sound means of identifying the most promising students among the stage-1 nominees. The test battery assesses fluid and crystallized intelligence as well as learning and educational resources. Finally, in the inclusion stage, the UAE GIK uses an interview guide to develop the best possible individual paths to excellence for each stage-two candidate. Furthermore, the inclusion stage ensures that each individual path to excellence is reasonable and desirable for all stakeholders—the pupils, their families, and their teachers. This is essential for ensuring the long-term effectiveness of gifted education placement decisions.

Collaborating institutions and researchers:

University of Erlangen-Nuremberg (Germany): Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler (project director), Tobias Debatin, Hyerim Oh, and Sarah Awad

University of Regensburg (Germany): Prof. Dr. Heidrun Stoeger (project director),  Norah Al Mulhim, Dr. Daniel Patrick Balestrini, Matthias Mader and Benjamin Matthes

King Faisal University of Al-Hassa (Saudi Arabia): Prof. Dr. Abdullah Aljughaiman (scientific project consultant)

Hamdan Bin Rashid Al-Maktoum Award for Distinguished Academic Performance (Dubai, United Arab Emirates): Dr. Mariam AlGhawi and Hessa Alamri

Funding provided by:

Hamdan Bin Rashid Al-Maktoum Award for Distinguished Academic Performance (Dubai, United Arab Emirates)


The fine-motor and sensorimotor foundations of learning

In a series of studies, we have demonstrated that fine motor skills (FMS) link to a range of early cognitive and academic skills. Specifically, preschoolers’ FMS relate to their concurrent and later performance on measures of early literacy, reading, and mathematics skills. Further, we have found evidence that children’s cognitive and language development is also affected by their FMS. The question now is to understand why FMS link to academic and cognitive development.

Understanding why and how children’s FMS influence their cognitive development relates to age-old philosophical struggles in understanding how the body relates to the mind (e.g., dualism) and how the senses influence and can be trusted in thought (e.g., rationalism, empiricism, phenomenology). Moreover, understanding how sensorimotor factors influence cognitive and academic development has implications for numerous disciplines, including education, psychology, medicine, and neurology.

Our current work has implicated three main explanations for links between FMS and cognitive development. The first points towards common developmental underpinnings, the second focuses on the functionality of FMS and sensorimotor skills for learning, and the third on shared internalized processes. One example of the latter explanation we termed the Nimble-Hands, Nimble-Minds hypothesis (Suggate & Stoeger, 2017, Quarterly Journal of Experimental Psychology).

Accordingly, we attempt to study links between FMS, sensorimotor skills, and cognitive development in a broad number of ways, touching on a number of disciplines. Particular foci of our work are on:

a)       establishing the key fine and sensorimotor skills involved;

b)      determining links between fine and sensorimotor skills and language and conceptual development;

c)       testing causal pathways between fine and sensorimotor skills and later academic development;

d)      conducting experiments to investigate theoretical explanations for links.

Project collaborators:

Dr. Philipp MartzogProf. Dr. Heidrun Stoeger, Dr. Sebastian Suggate, Viktoria Karle, Tanja Kipfelsberger und Rebecca Winter


Freiwillige Fortbildungsmaßnahme für Praktikumslehrkräfte des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums

Die in der LPO I verankerten Schulpraktika in den Lehramtsstudiengängen dienen der mehrstufigen Professionalisierung von Studierenden durch die Mitwirkung in der schulischen Praxis. Hierbei werden sie von Praktikumslehrkräften betreut und begleitet.

Im Projekt werden Praktikumslehrkräfte auf die Betreuung und Begleitung von Praktikanten vorbereitet. In Abstimmung mit Verantwortlichen der Schulaufsicht und Universitätskollegen, die Praktika betreuen, werden ein Lehrgang und Coaching-Maßnahmen entwickelt. Zentrale Elemente des Lehrgangs sind Informationen zum Wissensstand der Studierenden in Hinblick auf Praktika sowie für die Praktikumsbetreuung relevantes Theoriewissen (z.B. zu Feedback und Beratung). Bei der Umsetzung des Gelernten werden die Praktikumslehrkräfte durch eine Projektmitarbeiterin in Form von Coaching und Supervision unterstützt. Eine Evaluation des Lehrgangs und der Coaching-Maßnahme dient der Qualitätssicherung. Neben der allgemeinen Wirksamkeit werden beispielsweise Effekte der Maßnahme auf das Selbstwirksamkeitserleben der Lehrkräfte untersucht. Die Ergebnisse der Begleitforschung fließen kontinuierlich in die Verbesserung der Lehrgänge ein.

Untersuchungsteilnehmer:
An der Fortbildungsmaßnahme können ernannte Praktikumslehrkräfte aller Schularten der Regierungen Oberpfalz und Niederbayern teilnehmen. An der Untersuchung nehmen zudem Studierende des Lehramts aller Schularten teil, die ein Vorbereitungsseminar für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum besuchen.

Finanzierung:
Die Freiwillige Fortbildungsmaßnahme für Praktikumslehrkräfte des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums ist als Teilprojekt 02 Mitglied des Projektverbunds KOLEG - Kooperative Lehrerbildung Gestalten der Universität Regensburg und wird im Rahmen der gemeinsamen "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Für weitere Informationen siehe: www.uni-regensburg.de/koleg

Beteiligte Personen:   
Prof. Dr. Heidrun Stöger, Antonie Höldrich und Dr. Sigrun Schirner

Kontakt: fortbildung.praktikum@ur.de


Gender & Care in den Medien: Computergestützte Textanalysen zur Darstellung von Mädchen/Frauen und Jungen/Männern in Schulbüchern sowie in der Kinder- und Jugendliteratur

Während Frauen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) unterrepräsentiert sind, gilt dies für Männer im Care-Bereich. Einen Erklärungsbeitrag hierfür könnten Rollenmodelle bilden, die unter anderem medial dargeboten werden. Im Kindes- und Jugendalter kommt unter anderem der medialen Darbietung von Rollenmodellen in Schul-, Kinder- und Jugendbüchern eine sozialisierende Wirkung zu. Die zentralen Fragestellungen des Projektes betreffen die Häufigkeit sowie die Art der Darstellung von Jungen und Männern in Care-Kontexten bzw. von Mädchen und Frauen in MINT-Kontexten in diesen Medien. Unter anderem wird untersucht, ob Mädchen und Frauen in ihrer medialen Präsentation überwiegend dem Geschlechtsstereotyp der sozial engagierten Frau bzw. Jungen und Männer eher dem Stereotyp des MINT-begabten Mannes entsprechen. Als Untersuchungsgegenstand werden die wichtigsten bayerischen Schulbücher sowie die beliebtesten Kinder- und Jugendbücher herangezogen. Neben differenzierten Analysen dieser Medien nach Schulfächern, Jahrgangsstufen und Schultypen werden auch Stadt-Land-Unterschiede sowie zeitliche Veränderungen in der medialen Präsentation genderspezifischer Rollenvorstellungen in Care-Berufen und MINT untersucht.

Finanzierung:
Die Finanzierung erfolgt über das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Forschungsverbundes ForGenderCare. Für weitere Informationen siehe: www.forgendercare.de

Beteiligte Personen:
Prof. Dr. Heidrun Stöger, Bernhard Frühwirth, Dr. Michael Heilemann, Dr. Sigrun Schirner



  1. Fakultät für Humanwissenschaften
  2. Institut für Bildungswissenschaft

Lehrstuhl für Schulpädagogik

Gebäude PT 5

Prof. Dr. Heidrun Stöger

Heidrunstoeger191

Kontakt über das Sekretariat

PT 5.1.04
Tel.  0941/943-3657
Fax  0941/943-1993
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