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Die Zähmung des globalen Finanzkreislaufs: Der Umgang der Zentralbanken mit Kapitalströmen im klassischen Goldstandard (1870-1914)

Dienstag 28. April 2020, 18:00 Uhr

Digitaler Vortrag von Dr. Matthias Morys (University York)

Vortrag im Rahmen des gemeinsamen Forschungskolloquiums zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte und zur Europäischen Geschichte. 

Kann eine Zentralbank die Binnenwirtschaft schützen, indem sie die Wirkungen ausländischer Kapitalströme neutralisiert? Diese brisante Frage der gegenwärtigen Geldpolitik wird unter Rückgriff auf die erste Globalisierung (1870-1914) mit Hilfe eines neu erhobenen Datensatzes monatlicher Zentralbankbilanzen aus 21 Ländern beantwortet. Untersucht man die Auswirkungen eines globalen Zinsschocks auf heimisches Zinsniveau, Wechselkurs und Zentralbankbilanz, so lässt sich zeigen, dass kein einziges Land nach den sogenannten "Spielregeln des Goldstandards" (Keynes) verfuhr. Nich einmal der Goldstandard war also das System der vollständigen Unterwerfung der Zentralbanken unter die Zwänge der internationalen Finanzmärkte, als das er gerne hingestellt wird.


Bitte fordern Sie den Zoom-Zugang oder das Grips-Passwort per Mail über das Sekretariat alexandra.prem@ur.de an. Teilnahme an allen oder an einzelnen Veranstaltungen möglich.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen


Veranstaltungsort

Grips-Kurs (Veranstaltungen Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Prof. Spoerer)

Informationen/Kontakt

Universität Regensburg
Lehrstuhl für Europäische Geschichte
Prof. Dr. Rainer Liedtke
Telefon 0941 943-3543
E-Mail rainer.liedtke@ur.de

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