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Filmisches Philosophieren

Dienstag 20. Januar 2015, 19:30 Uhr

"Alles was wir geben mussten"

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 5 Euro


Beschreibung des Films

Ruth, Kathy und Tommy wachsen in den 1970er Jahren zusammen in dem idyllischen Internat Hailsham auf. Die drei verbindet eine enge, wenn auch nicht unproblematische Freundschaft. Nach und nach offenbart sich, dass es sich bei Hailsham keineswegs um ein ganz normales Internat handelt: die Schüler sind Klone, dafür vorgesehen, im Erwachsenenalter Organe für ihre Auftraggeber zu spenden.

Auch nach Verlassen der Schule bleibt das untrennbar miteinander verwobene Leben der drei Protagonisten „von der Ambivalenz bestimmt, die Akzeptanz ihres unausweichlichen Schicksals mit der Erfüllung ihrer Sehnsüchte und der Liebe in Einklang zu bringen“ (Deutsche Film- und Medienbewertung). Dieses Spannungsfeld zwischen dem Fatalismus der Figuren einerseits sowie dem Fokus auf ihr individuelles Gefühls- und Innenleben andererseits verleihen der Dystopie „Alles was wir geben mussten“ eine beklemmende Atmosphäre und laden zur Reflektion über die Kommodifizierung des Körpers, über Individualität und Freiheit ein.


Filmreihe Filmisches Philosophieren

Der Film ist Teil der Reihe „Filmisches Philosophieren“, die der AK Film zusammen mit dem Institut für Philosophie der Universität Regensburg veranstaltet. Die Reihe bietet ein Forum, Film als Medium der Reflexion und Diskussion philosophischer und gesellschaftlicher Fragen zu begreifen. An den Film schließt daher ein Kurzvortrag von Solveig Lena Hansen M.A. (Ethik und Geschichte der Medizin, Göttingen) sowie eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum in entspannter Atmosphäre an. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Veranstaltungsort

Filmgalerie im Leeren Beutel, Bertoldstraße 9, 93047 Regensburg

Informationen/Kontakt

Universität Regensburg
Institut für Philosophie
Andrea Klonschinski
Telefon 0941 943-3650
E-Mail andrea.klonschinski@ur.de

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