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„Neuere Forschungen zur Erinnerungskultur in Ungarn‟

Donnerstag 22. Januar 2015, 18:00 Uhr

Regensburger Vorträge zum östlichen Europa

Vortrag von Dr. László Levente Balogh
(Universität Debrecen, Institut für Politikwissenschaft
und Soziologie)

zum Thema „Neuere Forschungen zur Erinnerungskultur in Ungarn‟


Durch den Zusammenbruch der staatssozialistischen Systeme tat sich eine
Kluft zwischen Vergangenheit und Zukunft auf, die ein Signal für die
Infragestellung der politischen Legitimation auslöste. Durch diese Leerstellen
entstanden auch in Ungarn Ansprüche auf eine neue Basis der Legitimation,
die nach einem „neuen alten Gedächtnis” verlangte, aus dem die politischen
Mythen geboren werden. Zu diesem Zweck mussten neue Orientierungspunkte
gesetzt werden, die nicht ohne einen Rückgriff auf die Vergangenheit
auskommen. Da aber politische und kulturelle Identitäten äußerst fragil und
vergänglich sind, benötigen sie fast immer eine langfristige, zumeist
imaginierte Kontinuität, die immer wieder neu konstruiert werden muss.

Der Vortrag stellt anhand von wissenschaftlich greifbaren Beispielen die gegenwärtige Funktionsweise der ungarischen Erinnerungskultur und Erinnerungspolitik dar.

Veranstaltungsort

Landshuter Straße 4, 93047 Regensburg
Raum 017 (EG)

Informationen/Kontakt

Ungarisches Institut an der Universität Regensburg

Landshuter Str. 4, 93047 Regensburg

Tel: 0941/ 943-5448

Fax: 0941/943-5441

www.ungarisches-institut.de

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