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Ringvorlesung "Why have there been no great woman artists? Ein Perspektivwechsel nach 50 Jahren"

Mittwoch 27. Oktober 2021, 12:00 Uhr - Mittwoch 27. Oktober 2021, 14:00 Uhr

Veranstaltet von Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch (Kunsthistorisches Institut, Universität Bonn) und
Prof. Dr. Christoph Wagner (Institut für Kunstgeschichte, Universität Regensburg)

1971 veröffentliche Linda Nochlin ihren programmatischen Aufsatz, der als Beginn einer feministischen Kunstgeschichtsforschung gilt. Zur Beantwortung ihrer Frage „Why Have There Been No Great Women Artists?“ analysiert Nochlin die institutionellen und systemischen Konstrukte, die von Männern gebildet und geprägt worden sind.
Noch immer haben Künstlerinnen ihren Platz nicht in gleicher Weise in einer Kunstgeschichtsschreibung gefunden wie ihre männlichen Kollegen. Von diesen wurden sie bestenfalls als Muse, Ehegattin oder Modell verehrt oder abschätzig als „Malweiber” tituliert. Die spezifischen Produktionsformen, künstlerischen Konzepte und Strategien von Künstlerinnen fanden nur zögerlich Beachtung und Anerkennung.
50 Jahre nach Nochlins Aufsatz werden in der Ringvorlesung die Narrative und systemischen Strukturen in der Kunstgeschichtsschreibung untersucht sowie exemplarische Künstlerinnen und ihre Position in der Kunstgeschichtsschreibung kritisch analysiert.

Zoom-Zugangsdaten via GRIPS oder per E-Mail-Anmeldung über institut.kunstgeschichte@ur.de

Weitere Informationen

Plakat (PDF)


Programm

20.10.2021
Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch | Prof. Dr. Christoph Wagner
Why Are There No Great Women Artists? — Perspektivwechsel nach 50 Jahren

27.10.2021
Prof. Dr. Peter Schneemann | Bern
Feministische Techniken des Selbst.
Autobiografie und Körper

03.11.2021
Prof. Dr. Melanie Ulz | Osnabrück
The Morning of Liberty. Die Bildhauerin Edmonia Lewis zwischen Antisklaverei-Bewegung und dem Kampf um künstlerische Anerkennung

10.11.2021
Chris Werner & Yiyi Liang | Bonn & Berlin
Half of the Sky — Chinese Women Artists in Bonn 1998

17.11.2021
Dr. Yvonne Schweizer | Bern
Texting Out Loud.
Feministische Manifeste 2.0

24.11.2021
Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet | Bonn
Cindy Sherman and Marina Abramovic.
Two Female Carriers or Two Female Generations

01.12.2021
Prof. Dr. Tanja Jones | Tuscaloosa, University of Alabama
Global Makers Project: Digital Humanities and Women Artists and the Early Modern Courts

08.12.2021
Prof. Dr. Christoph Wagner | Regensburg
„I’m Not The Girl Who Misses Much“:
Feministische Perspektiven in den Videos und Videoinstallationen von Pipilotti Rist

15.12.2021
Dr. Alexandra von dem Knesebeck | Bonn
„Namen sind Symbole, ich freue mich auch, wenn mein Name zum Symbol wird.“
Käthe Kollwitz’ Entwicklung zur Pazifistin

22.12.2021
Dr. Annemarie Jordan Gschwend | Lissabon
Was Andy Warhol the First?
Sofonisba Anguissola, Prince Carlos of Spain and the Question of Multiples

12.01.2022
Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch | Bonn
Späte Metamorphosen? Künstlerinnen als Naturforscherinnen im 17. Jahrhundert

19.01.2022
Prof. Dr. Henry Keazor | Heidelberg
„Vasari emancipato?“ Die „Vita di Madonna Properzia de’ Rossi scultrice bolognese“

26.01.2022
Louisa Clement | Bonn
im Gespräch mit Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet

02.02.2022
Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch | Prof. Dr. Christoph Wagner
Why Are There No Great Women Artists? — Ausblicke

Veranstaltungsort

Zoom

Informationen/Kontakt

Universität Regensburg
Institut für Kunstgeschichte
Prof. Dr. Christoph Wagner
E-Mail institut.kunstgeschichte@ur.de

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