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Die UR in der Medienberichterstattung

Veröffentlichungsdatum 25. Mai 2020
Süddeutsche Zeitung / BR / ZDF / Die ZEIT / Deutschlandfunk Kultur / WDR

Volkswagen gegenüber geschädigten Kunden schadensersatzpflichtig: Prof. Dr. Michael Heese über die Signalwirkung des BGH-Urteils im Dieselskandal

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am heutigen 25. Mai 2020 entschieden, dass Volkswagen wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gegenüber dem Käufer eines mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung versehenen Fahrzeuges schadensersatzpflichtig ist. Nach Rückgabe des Fahrzeugs an VW erhält der Kläger den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurück.

Michael Heese, Professor für Rechtswissenschaft an der Universität Regensburg, analysiert seit gut einem Jahr die im Zusammenhang mit dem Dieselskandal geführten Prozesse gegen Volkswagen. Als Experte in Fragen der Herstellerhaftung ist seine Einschätzung des Urteils heute unter anderem in der ZEIT, im WDR und auf Deutschlandfunk Kultur gefragt. Laut Professor Dr. Heese ist das BHG-Urteil  deshalb so wichtig, weil sich alle anderen Gerichte in der Regel an Entscheidungen des Bundesgerichtshofs als höchster Instanz orientieren. Im Dieselskandal gibt es eine Fülle von gleichgelagerten Fällen, die nun im Ergebnis vor den Instanzgerichten gleichlautend entschieden würden. Zudem habe sich damit das Prozessrisiko auch für andere Hersteller, denen Abgasmanipulation vorgeworfen wird, deutlich erhöht, so Heese: "Die Möglichkeit der Haftung durch den Hersteller steht deutlich im Raum."


Veröffentlichungsdatum 23. Mai 2020
Bayern 2 | am Samstagvormittag

"Der Tod ist mit dem Leben gekoppelt" - Johanna Klug im Interview zum neuen Masterstudiengang Perimortale Wissenschaften

Im Wintersemester 2020/21 wird an der Universität Regensburg der neue Masterstudiengang "Perimortale Wissenschaften: Sterben, Tod und Trauer interdisziplinär" starten. Johanna Klug, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Moraltheologie, erklärt im Interview mit Bayern 2 nicht nur was "perimortal" bedeutet und welche Studieninhalte und -Ziele den neuen Studiengang auszeichnen. Sie erläutert auch, warum die Beschäftigung mit dem Sterben, mit Tod und Trauern durchaus lebensbejahend ist, und warum es wichtig ist, das Thema nicht zu verdrängen, sondern sich ihm zu stellen.


Veröffentlichungsdatum 19. Mai 2020
Bayerischer Rundfunk | Podcast 10 Minuten Oberpfalz

Prof. Dr. Wulf Schneider im BR-Podcast: Wie sinnvoll ist der Einsatz von Desinfektionsmittel im privaten Bereich?

Prof. Dr. Wulf Schneider leitet den Bereich Klinikhygiene am Regensburger Institut für Mikrobiologie und Hygiene. Im BR-Podcast "10 Minuten Oberpfalz" beantwortet er die Frage, wie sinnvoll der Einsatz von Desinfektionsmittel im privaten Bereich ist: Die Handdesinfektion mit alkoholischen Präparaten spielt nur im medizinischen Bereich eine Rolle - im privaten Bereich ist das gründliche Waschen der Hände mit Seife ausreichend. Das gleiche gilt für die Reinigung von Oberflächen beispielsweise im Büro - auch hier erzielen herkömmliche Reinigungsmittel auf Seifen- oder Detergenzienbasis einen ausreichenden Reinigungseffekt. Entscheidend für die Vermeidung einer Ansteckung ist vielmehr, dass man immer, auch in der Kaffeepause, den Sicherheitsabstand zu den Kolleginnen und Kollegen einhält.


Veröffentlichungsdatum 18. Mai 2020
ARD alpha | demokratie

Über den politischen Einfluss von Papst Johannes Paul II. – ein ARD alpha-Interview mit Prof. Dr. Klaus Unterburger

Am 18. Mai 2020 wäre Papst Johannes Paul II. 100 Jahre alt geworden. ARD alpha nimmt diesen Jahrestag zum Anlass, um mit Prof. Dr. Klaus Unterburger, dem Inhaber des Regensburger Lehrstuhls für Mittlere und Neue Kirchengeschichte ein Gespräch über die politische Agenda und den Einfluss von Johannes Paul II. zu führen. Sein Pontifikat war geprägt vom gewaltfreien Kampf gegen den Kommunismus und von der Kritik an der wirtschaftlichen und kulturellen Ausbeutung der Armen durch die westlichen Wirtschaftssysteme. Durch das gekonnte Spiel mit den Medien und die Erschaffung medial stark wirksamer Bilder gelang es ihm, seinen Anliegen Gehör zu verschaffen. Sein Wunsch nach einem geeinten Europa ist heute noch so aktuell wie vor 20 Jahren.


Veröffentlichungsdatum 17. Mai 2020
Mittelbayerische Zeitung | Stadt Regensburg

Sozialer Stress macht anfällig für Infekte – Prof. Dr. Inga Neumann im MZ-Interview über den Einfluss von Stress und Isolation auf unser Immunsystem

Homeoffice neben der Kinderbetreuung, Kurzarbeit und Homeschooling, Angst vor einer möglichen Ansteckung und die Sorge um die Großeltern-Generation: Die Auswirkungen der Conora-Pandemie setzen uns alle unter Druck und bringt damit nicht zuletzt auch unser Immunsystem aus dem Gleichgewicht. Prof. Dr. Inga Neumann hat den Regensburger Lehrstuhl für Neurobiologie und Tierphysiologie inne und ist Expertin für die hormonelle Regulation von Sozialverhalten, Emotionen und Stressreaktionen. Im Interview mit der Mittelbayerischen Zeitung spricht sie über psychosozialen Stress als Risikofaktor für psychische Erkrankungen und als Gefahr für unser Immunsystem. Professorin Neumann rät dazu, im Umgang mit der Pandemie ganz besonders auf eine gesunde Lebensführung zu achten: Neben einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung im Freien zählt für sie dazu auch die Kontakpflege mit Freunden und Familie: "Kontakte dürfen wir künftig auf keinen Fall vernachlässigen oder massiv einschränken, denn sie machen uns stark."


Veröffentlichungsdatum 17. Mai 2020
BR 24 | Podcast 10 Minuten Oberpfalz - Folge 23

Hilf diskutieren überhaupt? – Prof. Dr. Volker Busch im BR-Interview über Verschwörungstheorien, den Backfire-Effekt und was gegen die Radikalisierung helfen könnte

Am Wochenende fanden in vielen deutschen Städten Demonstrationen statt, bei denen gegen die staatlich beschlossenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Bekämpfung der Corona-Pandemie protestiert wurde. In diesem Zusammenhang hat der Bayerische Rundfunk mit dem Neurowissenschaftler Prof. Dr. Volker Busch darüber gesprochen, wer an diesen Demonstrationen teilnimmt und inwieweit die beteiligten Gruppen Gefahr laufen, von politisch radikal denkenden Menschen beeinflusst zu werden. Um der Verbreitung von Verschwörungstheorien und der Radikalisierung von unzufriedenen Bürgerinnen und Bürgern entgegenzuwirken, plädiert Busch für gute Aufklärung und verlässliche Informationen seitens der Politik.


Veröffentlichungsdatum 7. Mai 2020
idowa.de | Panorama

"Das Parlament hat sich selbst zum Zaungast degradiert." – Interview mit Prof. Dr. Kingreen über die tiefgreifendsten Grundrechtseinschränkungen seit 1945

Das Infektionsgeschehen im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie geht in Deutschland zurück, viele Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden gelockert, doch wie sieht es mit einer Rückkehr aus dem politischen Notstandsmodus in den geregelten Parlamentarismus aus? In einem Interview mit der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung spricht der Regensburger Verfassungsrechtler Prof. Dr. Thorsten Kingreen darüber, dass der momentane Krisenmodus das Prinzip der Gewaltenteilung verletzt: Ein Ministerium erlasse Gesetze, während das Parlament als Zaungast lediglich zusieht. Seine Sorge sei, dass sich die Freiheitsbeschränkungen verstetigen werden: "Um das zu verhindern, brauchen wir eine wachsame, freiheitssensible Zivilgesellschaft", so Professor Kingreen.


Veröffentlichungsdatum 2. Mai 2020
Deutschlandfunk | Kalenderblatt

Die Hudson's Bay Company als staatliche Autorität in Kanada vor 1867 – Prof. Dr. Volker Depkat im Deutschlandfunk

In der Sendung "Kalenderblatt" blickt der Deutschlandfunk zurück auf den 2. Mai des Jahres 1670: König Karl II., König von England, Schottland und Irland, überschrieb an diesem Tag der späteren Hudson's Bay Company ein Gebiet, das einem Drittel des heutigen Kanada entspricht. Prof. Dr. Volker Depkat, Professor am Institut für Anglistik und Amerikanistik der UR, spricht über die Entwicklung Kanadas, ausgehend von ein paar Niederlassungen englischer Pelzhändler hin zur Gründung der "Dominion of Canada". Dabei beleuchtet er auch die Rolle der Indianer als Handelspartner und Pelzlieferanten für die Hudson's Bay Company - einer Firma, die bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts als einzige staatliche Autorität in den ihnen zugesprochenen Gebieten auftrat.


Veröffentlichungsdatum 30. April 2020
ZDF | Wirschaft

"Den Sturz ins Bodenlose erwarten wir nicht." – Prof. Dr. Enzo Weber über das zu erwartende Auf und Ab am deutschen Arbeitsmarkt

Die Corona-Krise hat die Arbeitslosenzahlen in Deutschland deutlich ansteigen lassen. Ob ein weiterer Anstieg für die nächsten Monate zu befürchten ist, welche Branchen besonders stark betroffen sind und wie die Politik gegensteuern könnte - darüber hat die Redaktion von ZDFheute mit Prof. Dr. Enzo Weber, Inhaber des Regensburger Lehrstuhls für Empirische Wirtschaftsforschung, insbesondere Makroökonometrie und Arbeitsmarkt, gesprochen, der zudem den Forschungsbereich "Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen" des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) leitet. 


Veröffentlichungsdatum 29. April 2020
Spektrum.de | MENSCHEN-BILDER

"Was ist normal, wenn nichts mehr normal ist?" – Psychologe Fabian Hutmacher ruft auf Spektrum.de zu mehr Toleranz auf

Seit bald zwei Monaten leben wir in einer durch die Corona-Pandemie ausgelösten Ausnahmesituation. Eine Zeitspanne, in der Abstandsregelungen, Social Distancing und das Arbeiten im improvisierten Homeoffice fast schon wieder normal geworden sind. Doch was ist normal in diesen unnormalen Zeiten? Dieser Frage geht Fabian Hutmacher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Regensburger Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie, im Blog MENSCHEN-BILDER nach und sieht den Umgang mit der neuen Normalität zwischen den Polen "pragmatisches Hinnehmen" und "kritisches Hinterfragen" angesiedelt. Wobei der Pragmatismus auch als dumpfer Gehorsam, das Hinterfragen als Querulantentum gesehen werden könnten. In der jetzigen Situation empfiehlt Hutmacher Zurückhaltung in Bezug auf die eigenen Meinung und die Psychologisierung der Diskussion, denn: "Wie es um eine konkrete Situation bestellt ist, lässt sich häufig nur schwer abschätzen, solange man mitten im Fluss der Geschichte schwimmt und nur Wasser um sich herum sieht."


Veröffentlichungsdatum 27. April 2020
BR Fernsehen | Abendschau

Expertengespräch mit Dr. Volker Busch zu den psychischen Auswirkungen der Corona-Krise

Dr. Volker Busch leitet an der Universität Regensburg die Arbeitsgruppe Psychosoziale Stress- und Schmerzforschug. Im Interview mit dem BR Fernsehen erklärt der Neurowissenschaftler, wie sich Ausgangsbeschränkungen, Social Distancing und Isolation während der Corona-Krise auf unsere Psyche auswirken. Dabei haben die eigene Persönlichkeit, die äußeren Gegebenheiten, wie die Wohnsituation, und die eigenen Lebensumstände maßgeblichen Einfluss. Um besser mit der Situation umzugehen, gibt Dr. Busch drei Tipps: mit anderen verbunden bleiben, sinnvolle Aufgaben suchen und viel Bewegung.


Veröffentlichungsdatum 28.04.2020

Mittelbayerische Zeitung | Mediathek

Volle Lehre trotz leerem Campus – die MZ-Videoredaktion über den Semesterstart während der Corona-Krise

Zum Start in die Vorlesungszeit war die Videoredaktion der Mittelbayerischen Zeitung zu Besuch am Campus der Universität Regensburg. Es ist ein ungewohntes Bild für Ende April: Die Hörsäle sind leer, die Lesesäle verwaist und auf den Gängen begegnet man kaum einem Menschen. Und doch ist der Lehrbetrieb in vollem Gange und es wird weiter geforscht - wenn auch unter Einhaltung von Abstandsregeln und Hygienevorschriften.


Veröffentlichungsdatum 23. April 2020
Mittelbayerische Zeitung | Mediathek

"Wir merken von der Entspannung noch sehr wenig."
Interview mit Prof. Dr. Salzberger zur Lage am UKR

Das Universitätsklinikum Regensburg arbeitet mit den weiteren fünf Universitätsklinika im Freistaat und dem Deutschen Herzzentrum alles daran, der Corona-Pandemie erfolgreich zu begegnen. Neben Patientinnen und Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung kümmert sich das UKR auch weiterhin um die Versorgung anderer gesundheitlicher Notfälle. Prof. Dr. Bernd Salzberger, Bereichsleiter Infektiologe am UKR und Professor für Innere Medizin mit Schwerpunkt Klinische Infektiologie spricht im Video-Interview mit der Mittelbayerischen Zeitung über die aktuelle Situation am Klinikum, über die Mortalität der schwer erkrankten COVID-19-Patient*innen und über das Risiko für Schwangere, Kinder und Raucher*innen.


Veröffentlichungsdatum 7. April 2020
Nürnberger Nachrichten | Serie zu Kleinen Fächern

"Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn ist ein mühevoller Prozess mit vielen Sackgassen" - ein Porträt über das Studienfach "Wissenschaftsgeschichte" an der UR

Dem Fach "Geschichte" ist wohl jede/r schon im Schulunterricht begegnet und sicherlich ist auch bekannt, dass es dazu einen Studiengang gibt. Der Fachbereich Wissenschaftsgeschichte dürfte dagegen weniger bekannt sein, ist aber nicht minder spannend. Die Nürnberger Nachrichten bringen zurzeit eine Serie über die sogenannten "Kleinen Fächer" und hat in diesem Rahmen auch einen Beitrag über die Wissenschaftsgeschichte an der Universität Regensburg veröffentlicht.


Veröffentlichungsdatum 2. April bzw. 10. April 2020
SPIEGEL online

Wie aussagekräftig sind die Corona-Statistiken?

Felix Peterhammer, Doktorand von Prof. Dr. Andreas Roider am Regensburger Lehrstuhl für Mikroökonomik, hat in einer Studie untersucht, inwieweit die offiziellen Zahlen zu den Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 relevant für die Begründung von politischen Entscheidungen sein können. Peterhammers Studie legt die Vermutung nahe, dass um den 20. März 2020 herum die tatsächlichen Infektionen in Deutschland über die Kapazitäten für positive Tests hinausgewachsen sind. Ab diesem Zeitpunkt ist in der Verlaufskurve der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 eine deutliche Verlangsamung festzustellen. Der Grund für diese Stagnation liege jedoch nicht darin, dass die politischen Maßnahmen gegriffen hätten - ein positiver Effekt durch die Schließung von Kitas, Schulen und Geschäften sowie durch das Social Distancing hätte sich erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt in den gemeldeten Zahlen niederschlagen können, erläutert Peterhammer. Vielmehr sei es ab diesem Zeitpunk nicht mehr möglich gewesen, die tatsächlichen Neuinfektionen mithilfe der Testmethoden zu erfassen. Laut Studie spiegelten die gemeldeten Infektionen derzeit vermutlich nicht länger die tatsächlichen Fälle wider, sondern lediglich die Nachweiskapazitäten. SPIEGEL online hat die Studie von Felix Peterhammer aufgegriffen und deren Ergebnisse mit Wissenschaftlern der Universität Göttingen diskutiert.


Veröffentlichungsdatum 7. April 2020
idowa | Interview

Prof. Dr. Tobias Just im idowa-Interview über Immobilien in Corona-Zeiten

Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf Immobilien, etwa auf die Möglichkeit der Mietstundung. Im Interview  erklärt Tobias Just, Professor für Immobilienwirtschaft an der Universität Regensburg, mit welchen weiteren Auswirkungen er rechnet. Fallen die Immobilienpreise und die Mieten? Was gilt es bei einer Anlage in Immobilien zu beachten? Markiert Corona das Ende der Immobilienblase?


Veröffentlichungsdatum 2. April 2020
Die ZEIT | Corona-Krise

Gastbeitrag von Prof. Dr. Tonio Walter zur Ad-hoc-Empfehlung des Ethikrats

Am 27. März 2020 hat der deutsche Ethikrat eine Ad-hoc-Empfehlung "Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise" veröffentlicht. Darin geht es unter anderem darum, auf welcher Grundlage Ärztinnen und Ärzte entscheiden, welcher Patient bzw. welche Patientin ein Beatmungsgerät erhält. Prof. Dr. Tonio Walter, Inhaber des Regensburger Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Europäisches Strafrecht, hat dazu einen Gastkommentar für die Wochenzeitschrift "Die ZEIT" verfasst. Er plädiert dafür, die Entscheidung über Leben und Tod dem Los zu überlassen, denn: "Wenn Menschen tatsächlich meinen, etwas partout nicht entscheiden zu dürfen, dann müssen sie den Zufall entscheiden lassen."


Veröffentlichungsdatum 1. April 2020
ARD alpha | Campus

Dr. Thomas Stahl über die Digitale Lehre am ZSK im Sommersemester

Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie wird im Sommersemester 2020 ein normaler Lehrbetrieb an den Universitäten und Hochschulen in Bayern nicht möglich sein. Für das Zentrum für Sprache und Kommunikation (ZSK) an der UR stellt das eine besondere Herausforderung dar: Mündlichkeit und persönliche Interaktion spielen für Sprachkurse und viele andere Angebote des ZSK eine wichtige Rolle und lassen sich in der digitalen Lehre nicht ohne Weiteres umsetzen. Wie das ZSK mit diesen Schwierigkeiten umgeht, darüber hat der Leiter Dr. Thomas Stahl mit ARD alpha gesprochen.


Veröffentlichungsdatum 1. April 2020
Neues Ruhr-Wort | Hintergrund

Prof. Dr. Gunther Hirschfelder über die Bedeutung von Humor in Zeiten der Coronakrise

Als Hypermoralisierung bezeichnet der Regensburger Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Gunther Hirschfelder die Entscheidung des US-Konzerns Google, dieses Jahr in seinen Produkten auf die Tradition des Aprilscherzes zu verzichten. Dabei sei Humor ein gutes Mittel zur Bewältigung der Krise und gerade die Tradition des Aprilscherzes hätte schon einige Notzeiten überdauert, so Hirschfelder. Aus kulturwissenschaftlicher Sicht interessant: In Zeiten der Conora-Pandemie halten sich die berufsmäßigen Comedians mit Scherzen zurück, dafür blühe gerade in den Sozialen Medien die private humorvolle Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von COVID-19 auf. Die Ursprünge des Aprilscherzes liegen übrigens im Dunkeln...


Weitere Beiträge über die Universität Regensburg aus den vergangenen Semestern finden Sie in unserem Archiv.

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