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Spring School 2018

Allgemein

Impressionen

Programm

ReferentInnen

 


2018 fand erstmalig in Regensburg eine Global Health Spring School statt und bot 30 Teilnehmern die Möglichkeit 3 Tage lang einen tieferen Einblick in wichige Themenbereiche zur globalen Gesundheit zu erhalten.

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Spring School gehörten u.a.:

  • Einführung in globale Gesundheit
  • Global burden of disease
  • Infektionskrankheiten
  • Nicht-übertragbare Erkrankungen
  • Migration und Gesundheit
  • Globale Aspekte von Ernährung und Gesundheit

Aufgrund des positiven Anklangs freuen wir uns Ihnen auch 2019 eine Spring School anbieten zu können. Nähere Informationen siehe Startseite


Impressionen


Bilder befinden sich in der Galerie


Programm


Freitag, 6. April 2018

12.00 Anmeldung
12.30 - 13.00  Begrüßung
13.00 - 13.20 

Einführung in Global Health

13.20 - 14.00 Globale Krankheitslast: Einführung und Planspiel                        
14.00 - 14.30 Globale Krankheitslast von Infektionskrankheiten
14.30 - 15.00 Pause
15.00 - 17.00 Workshop
ab 18.00

Abendprogramm - Global Dinner

Samstag, 7. April 2018

9.15 - 10.45      Nicht-übertragbare Erkrankungen Teil I
Globale Verbreitung von nicht-übertragbaren Erkrankungen und Risikofaktoren
10.45 - 11.00       Pause
11.00 - 12.30 Global Surgery
12.30 - 13.30 Mittagspause
13.30 - 14.45 Infektionskrankheiten Teil I
Umweltveränderungen und Infektionskrankheiten
14.45 - 15:00 Pause
15.00 - 16.45 Infektionskrankheiten Teil II
Aspekte globaler Überwachung und Kontrolle von Infektionskrankheiten
16.45 - 17.45 Infobörse Austauschprogramme
ab 19.30 Abendprogramm - Filmvorstellung

 

Sonntag, 8. April 2018

9.00 - 10.15 Nicht-übertragbare Erkrankungen Teil II
Globale Präventionsstrategien
10.15 - 11.30 Aktive Pause mit anschließendem Brunch
11.30 - 13.00 Mobilität, Migration und Gesundheit
13.00 - 13.30 Evaluation und Verabschiedung


Referentinnen


Dr. Maria an der Heiden

Infektionskrankheiten II: Aspekte globaler Überwachung und Kontrolle von Infektionskrankheiten

Samstag, 07.04.: 15:00 - 16:45 Uhr 

M-maria-profilbild

Teamleiterin "Epidemic Intelligence"

Fachgebiet Surveillance

Robert-Koch-Institut Berlin

Vita

Ich wurde 1979 in Linz (Österreich) geboren. Nach dem Schulabschluss ging ich für 1 Jahr als Au-pair in die USA. Daraufhin studierte und promovierte ich an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Im Jahr 2007 zog ich nach Berlin, um am Robert Koch-Institut die 2-jährige Postgraduiertenausbildung für angewandte Infektionsepidemiologie („Daten für Taten“) zu absolvieren. Seit 2009 bin ich als Infektionsepidemiologin im Fachgebiet „Surveillance“ tätig und leite seit 2016 das Team „Epidemic intelligence“.

Expertise/Interesse im Bereich Global Health

Das Aufgabenspektrum in der angewandten Infektionsepidemiologie ist vielfältig und sehr spannend: ich habe in den Jahren am RKI Erfahrung u.a. in der Ausbruchsuntersuchung (z.B. Masernausbruch in Bayern, 2008), der Bewältigung von Krisen (z.B. Influenzapandemie 2009/2010; EHEC/HUS-Ausbruch 2011; Ebola-Ausbruch in Westafrika 2014/2015), der angewandten Forschung (z.B. XDR-TB-Kontaktpersonen-Nachverfolgung, 2013), im Infektionsschutz im Flugverkehr (z.B. AIRSAN Projekt 2013-2015) und im Bereich der Übungen (z.B. Gesundheitskrisenübung der G20 Gesundheitsminister 2017) gewinnen können.
Ich empfinde die Arbeit als Infektionsepidemiologin als sehr sinnstiftend. Seit 2009 beschäftige ich mich intensiv mit den Internationalen Gesundheitsvorschriften, deren Implementierung und Anwendung mir besonders am Herzen liegt. In meiner täglichen Arbeit beschäftige ich mich derzeit hauptsächlich mit Epidemic Intelligence und Risikobewertung. Im Zentrum von Global Public Health sollte immer die Bevölkerung stehen. Für den Schutz der Gesundheit unserer Bevölkerung arbeiten zu dürfen ist aus meiner Sicht ein Privileg.


Dr. Hilde Angermeier

Infektionskrankheiten II: Aspekte globaler Überwachung und Kontrolle von Infektionskrankheiten

Samstag, 07.04.: 15:00 - 16:45 Uhr 

Hilde Angermeier

Infektionskrankheiten II: Aspekte globaler Überwachung und Kontrolle von Infektionskrankheiten

Fachgebiet Surveillance

Abteilung für Infektionsepidemiologie

Robert-Koch-Institut Berlin

Vita

Ich habe an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg und an der University of Texas at Austin, USA, Biowissenschaften mit dem Schwerpunkt Mikrobiologie und den Nebenfächern Tierökologie & Tropenbiologie sowie Humangenetik studiert. Nach meiner Diplomarbeit und Promotion in Mikrobiologie, habe ich aus Interesse an medizinischer Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin sowie globaler Gesundheit und Infektionsepidemiologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg studiert. Dort habe ich einen postgraduierten Master of Science in International Health absolviert, während dem ich die Gelegenheit erhielt für zwei Monate im Rahmen des Zika-Ausbruchs an der Fundação Oswaldo Cruz (FIOCRUZ) in Recife, Brasilien, in einem Labor für Arbovirologie mitzuarbeiten. Hierbei erhielt ich erstmals spannende Einblicke in die laufenden Routine- und Forschungsarbeiten während eines Ausbruchsgeschehens.

Expertise/Interesse im Bereich Global Health

Am Robert Koch-Institut arbeite ich nun seit November 2016 im Fachgebiet für Surveillance in der Abteilung für Infektionsepidemiologie. Hier beschäftige ich mich mit dem BMBF-geförderten Projektes HyFly, das im Rahmen von InfectControl 2020 bis August 2019 zusammen mit diversen Partnern aus Industrie und Wissenschaft (Architektur, Materialwissenschaften, Diagnostik, Klimafolgenforschung) durchgeführt wird. Die Aufgabe des RKI ist es Infektionsübertragungswege im Luftverkehr zu identifizieren und zu bewerten, um effektive Kontrollmaßnahmen zum Schutz vor Infektionsübertragungen im Luftverkehr abzuleiten. Faszinierend finde ich neben meiner Tätigkeit im Projekt HyFly auch Einblicke in die epidemiologischen Akut- bzw. Routine-Aufgaben erhalten zu können.


Ärzte der Welt e.V.

Infobörse zu studentischen Austauschprogrammen und internationalen Hilfsorganisationen

Samstag, 07.04.: 16:45 - 17:45 Uhr 

 _rzte Der Welt Ärzte der Welt e.V.

Arbeitsfeld der Organisation

Das internationale Netzwerk Ärzte der Welt, international auch als Médecins du Monde (MdM) bekannt, ist eine gemeinnützige zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich national und international für eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung benachteiligter Menschen engagiert. Derzeit engagiert sich das Netzwerk in ca. 80 Ländern weltweit für Menschen in Krisensituationen. Neben Soforthilfeeinsätzen leistet Ärzte der Welt vor allem Wiederaufbau-, Präventions- und Entwicklungszusammenarbeit.

Politisch setzen wir uns dafür ein, dass jedem Menschen, unabhängig von seinen individuellen finanziellen Möglichkeiten, der Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung gewährleistet wird.


Felix Berger

Folter: Politischer Kontext und Herausforderungen der medizinischen Versorgung

Samstag, 07.04.: 11:00 - 12:30 Uhr

Berger Felix

Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin

Universität Regensburg

Universitätsklinikum Regensburg

Vita

Abitur in Heidelberg, entwicklungspolitischer Freiwilligendienst in Bangladesch und Krankenpflegepraktika in Berlin. Seit 2013 Medizinstudium in Regensburg, Teilnahme Global Health Summer School 2015 an der Charité Berlin, Mitbegründung des Global Health Wahlpflichtfaches am Universitätsklinikum Regensburg. Seit 2017 Promotion am Lehrstuhl für Epidemiologie und Präventivmedizin.

Expertise/Interesse im Bereich Global Health

Folter: Medizinische Versorgung von traumatisierten und gefolterten PatientInnen, rechtlicher Kontext und Anwendung von Folter zur politischen Zielverfolgung, Verbreitung der UN Antifolterkonvention
Global Surgery: General Surgery und Neurochirurgie
Global (Public) Health: Präventionsmöglichkeiten und öffentliche Maßnahmen zur Senkung der Krankheitsinzidenz, EBM, Data Analysis


Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.

Infobörse zu studentischen Austauschprogrammen und internationalen Hilfsorganisationen

Samstag, 07.04.: 16:45 - 17:45 Uhr 

Bvmd Austausch Logo Austauschprogramm des bvmd e.V.

Arbeitsfeld der Organisation

In internationaler Zusammenarbeit beschäftigen wir uns damit, MedizinstudentenInnen die Möglichkeit zu bieten an Projekten
auf der ganzen Welt teilzunehmen. Der Public Health Austausch gibt dir einen Einblick in fremde Gesundheitssysteme.

Du hast dich mit dem Thema Global (Public) Health auseinandergesetzt und willst selbst ein Teil davon werden? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir und die bvmd helfen dir deinen Auslandsaufenthalt wahr werden zu lassen! Ob Public Health Austauch, Famulantenaustausch oder Forschungsaustausch, wir stehen dir bei der Anmeldung zur Seite.


Ulrike de Ponte, Dipl.-Psych.

Mobilität, Migration und Gesundheit

Sonntag, 08.04.: 11:30 - 13:00 Uhr

Ulrike-de-ponte-bunt

Wissenschaftliche Leitung / Psychologie der Zusatzausbildung:

"Internationale Handlungskompetenz"

Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik

Das Regensburger Zusatzstudium Internationale Handlungskompetenz

Vita

Studium der Medizin an der Universität Regensburg (4 Semester, Vorklinik mit 6 Monaten Praktikum am Krankenhaus St. Josef)

Seit über 15 Jahren im Bereich "Interkulturelle Psychologie" in Forschung und Praxis tätig, davon 6 Jahre freie Trainerin und Forschungsaufträge.

Seit 2011 an der OTH verantwortlich für die Zusatzausbildung "Internationale Kompetenz" für Studierende aller Fakultäten (seit 2016 Kurse auch in Englisch)

Sommerschool mit griechischen Gaststudierenden, Winterschool mit chinesischen Gaststudierenden, Lehre im International Joint-Master "Intelligence and Analysis Studies" (Glasgow - Regensburg - Prag)

Gastdozentin für den Bereich "Intercultural Competence": Deutsch-Kasachische Universität in Almaty (Kasachstan), TEI Crete (Kreta)

Convenor des Board "Cultural and Ethnic Diversity" der European Federation of Psychologists' Association (EFPA)

Expertise/Interesse im Bereich Global Health

Interkulturelles Training für die PSCU (Psycho-Social Care Unit) der Médecins Sans Frontières in Amsterdam, Niederlande (2015 sowie 2016)

Interkulturelles Ausbildungs-Modul in der Pflegedienst-Ausbildung am damaligen Evangel. Krankenhaus, Regensburg (2014)

Workshop für die Klinischen Psycholog(inn)en der EFPSA (European Federation of Psychology Students' Association) in Ružomberok, Slowakien (2015)

Interesse an Indigenous Psychologie 

aktuell: Promotion zum Thema "Resilienz und die Entwicklung interkultureller Kompetenz"


Fondation Suisse-Santé-Haiti

Infobörse zu studentischen Austauschprogrammen und internationalen Hilfsorganisationen

Samstag, 07.04.: 16:45 - 17:45 Uhr 

Logo Fondation Suisse-Santé-Haiti

Fondation Suisse-Santé-Haiti ist eine Nicht-Regierungs-Organisation, die vom Verein Partnerschaft Kinderspitäler Biel-Haiti gegründet wurde. 

Das genaue Tätigkeitsfeld von Suisse-Santé-Haiti beschreibt folgendes Dokument:

Fact Sheet Suisse-Santé-Haiti


Heino Güllemann, MPH

Mobilität, Migration und Gesundheit

Sonntag, 08.04.: 11:30 - 13:00 Uhr

Heino Gullemann

Mitglied im Stiftungsrat

Stiftung Umverteilen

Vita

Heino Güllemann ist Ethnologe und Gesundheitswissenschaftler und seit 1999 in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Hälftig in der praktischen Arbeit im Süden (Kambodscha, Guinea, Mali…)und hälftig in der politischen Arbeit im Norden. Seit 2012 hat er für Oxfam, terre des hommes und die Stiftung Umverteilen die Advocacy-Arbeit zu globaler Gesundheit gestaltet. Sein Hauptarbeitsfeld der letzten Jahre war und ist der Brain Drain von Gesundheitsfachkräften. Er ist seit 2013 Mitglied der Plattform für Globale Gesundheit.

Expertise/Interesse im Bereich Global Health

Health Systems Financing, Health Systems Strengthening


Dr. Thomas Holzmann

Infektionskrankheiten I: Umweltveränderungen und Infektionskrankheiten
Samstag, 07.04.: 13:30 - 14:45 Uhr

Bild Th _1_ Institut für Klinische Mikrobiologie und Hygiene
(Universitätsklinikum Regensburg)
www.imhr.de  

Vita

Nach dem Studium der Humanmedizin (1997 bis 2004) an der Universität Regensburg war ich 2 Jahre lang in der Inneren Medizin am Klinikum Deggendorf tätig. Im Anschluss daran habe ich wieder an die Uni Regensburg gewechselt und dort mit dem Ziel eines kurzen "Reinschnupperns" als Assistenzarzt in der Medizinischen Mikrobiologie begonnen. Das "Schnuppern" hat dann 2011 zum Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie geführt. Als solcher bin ich seitdem am Institut für Klinische Mikrobiologie und Hygiene des Universitätsklinikums Regensburg tätig. Als Oberarzt bin ich für die Bereiche Hygiene und Klinische Bakteriologie zuständig. Seit 2014 habe ich mit meiner Weiterbildung zum Facharzt Hygiene und Umweltmedizin begonnen.

Expertise/Interesse im Bereich Global Health

Neben meinem generellen Interesse an Infektionskrankheiten und deren Verbreitung beschäftige ich mich speziell auch mit der (molekularen) Epidemiologie multiresistenter Erreger in- und außerhalb des Krankenhauses sowie deren lokalen und globalen Ausbreitung.
Sowohl praktisch als auch wissenschaftlich liegt mein anderer Schwerpunkt (mein Lieblingsthema) auf dem Gebiet "antibiotic stewardship" und ich bin hier auch in der Aus- und Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten und Studierenden tätig.
In der studentischen Lehre gestalte ich seit Jahren Kurse, Seminare und Vorlesungen in den Bereichen Antibiotika, Parasitologie, Tropenmedizin und Infektionsprävention.
Ich bin zu diesen Themen in unterschiedlichen deutschen und europäischen Fachgesellschaften aktiv und gestalte auch entsprechende Leitlinien mit.


Famulieren und Engagieren - IPPNW e.V.

Infobörse zu studentischen Austauschprogrammen und internationalen Hilfsorganisationen

Samstag, 07.04.: 16:45 - 17:45 Uhr 

Ippnw-logo Famulieren und Engagieren - ein Programm der IPPNW e.V.

Arbeitsfeld der Organisation

“Famulieren & engagieren” ist ein Austausch-Programm der internationalen Friedensorganisation IPPNW - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.. 
Das Austauschprogramm bietet Studierenden die Chance, über eine Auslandsfamulatur und ein Praktikum in einem Gesundheits- oder Friedensprojekt über den medizinischen Tellerrand hinaus auf die sozialen und politischen Determinanten von Gesundheit in verschiedenen Ländern der Welt zu blicken und engagierten Ärzten und Ärztinnen zu begegnen.

Bis zu 13 Studierende aus Deutschland werden weltweit in verschiedene Länder vermittelt, u.a. nach Israel, Palästina, die Balkanstaaten, Türkei, Nepal, Indien, Kenia und Japan. Das Programm verbindet medizinische Ausbildung mit sozialem Engagement. Die Studierenden gehen nicht nur für vier Wochen ins Ausland, um eine Famulatur zu absolvieren; sie bleiben darüber hinaus noch für mehrere Wochen in der Region, um in einem sozialen, Friedens- oder Gesundheitsprojekt mitzuarbeiten.

Sonstiges

Das „f&e“-Programm ist darüber hinaus keine Einbahnstraße. Jährlich sind bis zu 5 Studierende aus den Partnerländern zu Gast in Deutschland. Mit Ausnahme der Studierenden aus Japan, finanziert die IPPNW alle Kosten für Reise, Versicherung, Unterkunft und erstattet der Studierenden ein Tagegeld. 


Dr. Seyed-Ghasem Jalili

Mobilität, Migration & Gesundheit

Sonntag, 08.04.: 11:30 - 13:00 Uhr

Gesundheitsamt Regensburg

Erstaufnahmeeinrichtung der Regierung der Oberpfalz, Regensburg

Vita

Ich heiße Ghasem Jalili und bin im Januar 1958 im Iran geboren. Auf Grund der politischen und sozialen Unruhen im Iran gelang es mir nicht wie geplant, mein Wunschstudium der Humanmedizin bis zum Ende zu verfolgen.
Erst nach der Flucht aus dem Iran 1990 gelang es mir, mein Studium in Deutschland wieder aufzunehmen und abzuschließen. Meinen Facharzt habe ich in der inneren Medizin absolviert und arbeite nun seit Februar 2016 als ärztlicher Mitarbeiter sowohl im Regensburger Gesundheitsamt als auch in der Erstaufnahmeeinrichtung der Regierung der Oberpfalz.

Expertise/Interesse im Bereich Global Health

In einer Zeit, in der die Globalisierung sich in allen Lebensbereichen bemerkbar macht, ist ein nationales Gesundheitssystem nicht mehr ausreichend. Im Hinblick auf die zunehmende Fluchtbewegung von Menschen infolge der aktuellen Kriege und Krisen weltweit ist es umso wichtiger die internationalen Bemühungen zu vertiefen.


Dr. Carmen Jochem, M.Sc.

Was ist Global Health?

Freitag, 06.04.: 13:00 - 13:20 Uhr

Jochem Carmen

Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin

Universität Regensburg

Universitätsklinikum Regensburg

Vita
Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Universität Regensburg. Masterstudiengang Global Health Policy an der London School of Hygiene and Tropical Medicine. Seit 2012 am Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Unterbrechungen durch Elternzeiten sowie durch Tätigkeit im öffentlichen Gesundheitsdienst.

Expertise/Interesse im Bereich Global Health
Theoretisch-fachliche Expertise durch ein Masterstudium Global Health Policy. Lehrtätigkeit im Bereich Global Health an der Universität Regensburg durch Mitbetreuung des Wahlpflichtfachs Global Health. Praktische Erfahrung durch Tätigkeit in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Regensburg sowie durch diverse Auslandsaufenthalte mit Klinikerfahrung.

Mein persönliches Interesse liegt darin, die Lehre in Global Health zu stärken und damit das Wissen über und die Sensibilität für Themen Globaler Gesundheit bei Studierenden zu erhöhen.


Dr. Dr. Michael Kertai

Global Dinner

Freitag, 06.04.: 18:00 - 20:30 Uhr

Portrait Kertai

Oberarzt

Klinik für Kinderchirurgie und Kinderorthopädie

Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg

Vita

Studium der Humanmedizin an der Semmelweis Universität Budapest bis 2004

Facharztweiterbildung zum Kinderchirurgen an der Universitätsklinik Erlangen und an der Klinik St Hedwig, Krankenhaus Barmherzige Brüder in Regensburg von 2005 bis 2011

Erwerb der Zusatzbezeichnung Kinderorthopädie am orthopädischen Versorgungszentrum Aschau i. Chiemgau 2012

Seit 2012 Facharzt bzw. Oberarzt an der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderorthopädie, Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg

Expertise/Interesse im Bereich Global Health

Besuch von Vorträgen und Kongressen zu vegetarischer und veganer Ernährung und Medizin
Vortragstätigkeit zu o.g. Themen vor Fach- und Laienpublikum seit 2013
Privates Interesse zu den gesundheitlichen, ethischen und globalen Gesichtspunkten unserer Ernährung


Prof. Dr. Dr. Michael Leitzmann, MPH

Nicht übertragbare Erkrankungen Teil I

Samstag, 07.04.: 09:15 - 10:45 Uhr 

Leitzmann Michael

Leiter und Lehrstuhlinhaber 

Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin

Universität Regensburg 

Universitätsklinikum Regensburg

Vita 

Michael Leitzmann leitet ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern in den Bereichen Epidemiologie und Präventivmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Regensburg. Sein Hauptinteresse liegt auf den Beziehungen zwischen körperlicher Aktivität, Körpermasse und Ernährung in Bezug auf die Entwicklung und Prognose chronischer Erkrankungen, vor allem Krebs. Er befasst sich dabei methodisch mit der Entwicklung und Anwendung von Messungen der Körperzusammensetzung und des Energieverbrauchs in großen bevölkerungsbasierten Kohortenstudien, wie z.B. der bundesweit durchgeführten NAKO Gesundheitsstudie. Leitzmann ist Redaktionsmitglied und Gutachter für zahlreiche biomedizinische Zeitschriften und fungiert als wissenschaftlicher Berater für verschiedene nationale und internationale Beiräte und Forschungseinrichtungen.

Expertise/Interesse im Bereich Global Health

Mein Interesse für Global Health betrifft in erster Linie nicht-übertragbare Erkrankungen und ich beschäftige mich innerhalb dieses Bereichs mit den Einflüssen von körperlicher Aktivität und Ernährungsfaktoren auf die Entwicklung und Prognose dieser Krankheiten.


Prof. Dr. Julika Loss

Nicht übertragbare Erkrankungen Teil II

Sonntag, 08.04.: 09:00 - 10:15 Uhr

Loss Julika 140411 Klein

Professorin für Medizinische Soziologie

Medizinische Soziologie am Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin

Universität Regensburg

Universitätsklinikum Regensburg

Vita
Julika Loss studierte Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und arbeitete hier als Ärztin am Zentrum für Innere Medizin. Von 2001-2008 war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth, wo sie zum Thema Prävention und Gesundheitsförderung habilitierte. 2005-2006 war sie für einen Forschungsaufenthalt am Australian Centre for Health Promotion der University of Sydney, Australien; hier arbeitete sie vor allem zu gemeindenaher Gesundheitsförderung. Seit 2010 ist sie Professorin für Medizinische Soziologie der Universität Regensburg.

Expertise/Interesse im Bereich Global Health

Forschungsschwerpunkte von Julika Loss sind Interventionen der Prävention und Gesundheitsförderung, z.B. zu Ernährung und Bewegung. Hier setzt sie Projekte zu mehr körperlicher Aktivität oder gesundem Essverhalten in Gemeinden oder Schulen um. Sie hat in Australien u.a. an Projekten zur Übergewichtsprävention bei Kindern teilgenommen. Weitere Kontakte bestehen zum Waterford Institute of Technology (Irland) im Bereich Gesundheitsförderung und Sport sowie zur Universität Lugano (Schweiz) zum Thema Gesundheitskommunikation.


RESQSHIP e.V.

Infobörse zu studentischen Austauschprogrammen und internationalen Hilfsorganisationen

Samstag, 07.04.: 16:45 - 17:45 Uhr 

Resqship Logo Rgb

RESQSHIP e.V.

Zivile Seenotrettung im Mittelmeer

RESQSHIP e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, den ehrenamtliche HelferInnen im Juni 2017 gegründet haben. Der Zweck ist die zivile Seenotrettung im Mittelmeer. 


Prof. Dr. Bernd Salzberger

Global burden of infectious diseases

Freitag, 06.04.: 14:00 - 14:30 Uhr

Salzberger

Studiendekan

Leiter, Stabsstelle Infektiologie

Universitätsklinikum Regensburg

 

Vita
Nach dem Studium der Medizin und Mathematik Weiterbildung in Innerer Medizin und Infektiologie, mit Schwerpunkt HIV-Infektion/AIDS. Habilitation 1998, 2001 Ruf auf eine Professur für Klinische Infektiologie am Universitätsklinikum Regensburg, seit 2012 Leiter der Stabstelle Infektiologie.
Forschungsschwerpunkte: HIV-Infektion, CMV-Infektion, klinische Epidemiologie. Mitarbeit in nationalen und internationalen Fachgesellschaften

Expertise/Interesse im Bereich Global Health
Infektionskrankheiten, Epidemiologie


Estella Schweizer

Global Dinner

Freitag, 06.04.: 18:00 - 20:30 Uhr

Estella 5092

Taracafé Regensburg

Spontan Vegan

Vita
Mit dem Wunsch präventiv ernährungsbedingten Krankheiten in unserer Gesellschaft vorzubeugen, habe ich 2008 mein Medizinstudium aufgegeben und mich nach beruflichen Möglichkeiten umgesehen, die dem Menschen und ihrem individuellen Alltag näher kommen.
So kam ich über meine Arbeit als Ergotherapeutin schlussendlich dazu, Kochkurse und Ernährungs-Coaching zu geben. Im Taracafe setze ich seit Mitte 2015 meine Visionen täglich in die Tat um und bringe meinen Gästen ein ganzheitlich gesundes Ernährungskonzept näher.
Erst diesen Sommer habe ich meine Ausbildung zum „Plant Based Nutritionist & Chef“ am „Plant Based Institute" abgeschlossen und mich auf den neusten Wissensstand gebracht. Interessierte können außerdem meine Koch- und Backkurse besuchen, oder einen individuellen Beratungstermin wahrnehmen.

Expertise/Interesse im Bereich Global Health 

Sich mit Ernährung auseinander zu setzen, zieht meist auch das Interesse an globaler Gesundheit nach sich. Umso mehr man in die Materie einsteigt, wird einem nämlich bewusst, wie sehr auch die Umweltverschmutzungen, die Co2 Emissionen durch Produktion und Transport, der Wasserverbrauch, die Wasserverschmutzung durch Tierexkremente aus der Massenproduktion und durch Düngemittel, die landschaftliche Ausbeutung für Weideflächen und Gemüseanbau, Handelsbeziehungen und der Preisdruck auf dem Weltmarkt und noch vieles mehr, mit dem zu tun haben, was wir täglich konsumieren.
Für mich ist eine pflanzenbasierte, saisonale und nach Möglichkeit regionale Lebensmittelauswahl immer auch eine Entscheidung gegen lange Transportwege, für weniger CO2-Emmission in der Landwirtschaft und einen geringeren Wasserverbrauch ist und vieler anderer Punkte.
Es ist das „kleine Bissen“, was ich selber dazu beitragen kann, weniger Ausbeute an unserem Planeten, an anderen Menschen auf anderen Kontinenten und an anderen Lebewesen dieser Erde zu betreiben. Mir sind faire Erzeugerpreise außerdem außerordentlich wichtig und ich sensibilisiere meine Gäste, Kunden und Kursteilnehmer immer auch für direkt gehandelte Produkte. Superfoods vom anderen Ende der Welt haben in meinem Ernährungskonzept weitgehend gar keinen Platz.
Eine bewussterer Umgang mit Nahrungsmitteln in unserer westlichen Welt könnte Ressourcen freilegen, die Menschen auf anderen Teilen der Erde helfen würde. Wie z.B. Ackerflächen, die für die Selbstversorgung genutzt werden könnten, andere Preise auf dem Weltmarkt, so dass die Bauen in Afrika und Südamerika, Asien und auch in Spanien, Italien, Griechenland etc. von ihrem Beruf besser leben können.
Dies führte zu mehr Wohlstand in diesen Ländern, damit zu einer besseren medizinischen Versorgung und besseren Bildungsmöglichkeiten.


Sea Eye e.V.

Infobörse zu studentischen Austauschprogrammen und internationalen Hilfsorganisationen

Sonntag, 08.04.: 11:30 - 13:00 Uhr 

Sea-fuchs-logo _1_ Sea Eye e.V.

Sea Eye e.V. engagiert sich mit seinen Schiffen Sea-Eye und Seefuchs in der Seenotrettung vor der nordafrikanischen Küste. 


Jan Stratil, PhD candidate

Einführung in Global burden of disease & Planspiel

Freitag, 06.04.: 13:20 - 14:00 Uhr

Stratil

Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie (IBE)

Pettenkofer School of Public Health

Ludwig-Maximilians-Universität, München

Vita

Jan Stratil studierte Humanmedizin und Geographie an der Universität Tübingen. In dieser Zeit engagierte er sich in diversen Studentischen Initiativen zu den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Globale Gesundheit, Nachhaltigkeit und politischer Bildung. Nach einer Promotion in Humanmedizin im Bereich Versorgungsforschung wechselte Jan an die LMU München und begann ein PhD Studium in Epidemiologie und Public Health im Rahmen einer Anstellung bei Cochrane Public Health Europe.

Expertise/Interesse im Bereich Global Health

Nach einer primären Ausrichtung auf infektiöse Tropenkrankheiten durch Kurse, Famulaturen und das praktische Jahr, liegt der Fokus von Jan heute v.a. auf nicht-übertragbaren Erkrankungen in Regionen des Globalen Südens (sowohl in High- als auch Low- und Middle-income countries). Zentral für die Neuausrichtung war ein Forschungsaufenthalt zu den Motiven des Ernährungs- und Aktivitätsverhalten der urbanen Bevölkerung Zentraljavas (Indonesien). Jans aktuelles Interesse und Arbeitsschwerpunkt liegt auf: Adipositas und assoziiertes Risikoverhalten, Global Burden of Disease und Evidence-based Public Health.


Dr. Alexander Supady, MPH

Infobörse zu studentischen Austauschprogrammen und internationalen Hilfsorganisationen

Samstag, 07.04.: 16:45 - 17:45 Uhr 

Supady Alexander-2017-10-23 02

Universitäts-Herzzentrum Freiburg - Bad Krozingen
Kardiologie und Angiologie I

und

Universitätsklinikum Freiburg
Innere Medizin III - internistische Intensivmedizin

RESQSHIP e.V.
Osterrade 4
21031 Hamburg

Vita

Studium Humanmedizin in Marburg, Zürich und Blantyre/ Malawi. Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie am Universitäts-Herzzentrum Freiburg Bad Krozingen. Forschungs- und Studienaufenthalt an der Harvard T.H. Chan School of Public Health, dort Abschluß Master of Public Health.

Expertise/Interesse im Bereich Global Health

Abschluß in Public Health (MPH- Global Health) von der Harvard T.H. Chan School of Public Health, einjähriger Aufenthalt in Arusha/ Tansania (Forschungsarbeit und klinische Arbeit für die Harvard Medical School), Mitarbeit in Projekten zur Entwicklungszusammenarbeit in Malawi und Tansania, Mitbegründer von RESQSHIP e.V. (Verein zur Seenotrettung von Migranten auf dem Mittelmeer).

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  2. Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin

 Global health Spring school
             
              die 2. Auflage
                     2020
 
 
 
 
 
Stethoskop

Ansprechpartner:

Dr. Carmen Jochem
Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin

Telefon 0941 944-5256
carmen.jochem@ukr.de