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Neuer Klinikdirektor steht für Innovation

Neuer Klinikdirektor steht für Innovation

Der Regensburger Prof. Dr. med. Tobias Renkawitz wird zugleich Ordinarius des Lehrstuhls für Orthopädie am Asklepios Klinikum Bad Abbach

Universitätsprofessor Dr. Tobias Renkawitz folgt dem Ruf der Universität Regensburg und wechselt nach erfolgreichen Jahren als Ärztlicher Direktor der renommierten Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg zurück in seine Heimat und wird neuer Direktor und Ordinarius des orthopädischen Lehrstuhls am Asklepios Klinikum Bad Abbach. Dem dortigen Universitätsstandort gelingt mit der Verpflichtung des 48-jährigen Spitzenmediziners und bedeutenden Wissenschaftlers ein Coup.


Prof. Dr. med. T. Renkawitz
Prof. Dr. med. T. Renkawitz | Foto: Hendrik Schröder, Universitätsklinikum Heidelberg


„Ich freue mich sehr auf meine Aufgabe, auf ein Wiedersehen mit einem hervorragenden Team und die Zuammenarbeit mit unseren Partnern in der Region“, sagt der gebürtige Regensburger. In Heidelberg hatte Professor Renkawitz zusammen mit seiner Klinik in den letzten vier Jahren viele Erfolge erreicht. Dem Ruf seiner Alma Mater zu folgen sei für ihn nun eine Herzensangelegenheit, sagt der Orthopäde und Unfallchirurg. Internationale und nationale Fachgesellschaften zeichneten ihn mit hochrangigen Preisen und Stipendien aus, er verbrachte Zeit an universitären Zentren in Skandinavien, England, den USA und Kanada. Am Klinikum in Bad Abbach
war er zuletzt als stellvertretender Klinikdirektor tätig, bevor er den Ruf der Exzellenzuniversität Heidelberg annahm.

Als neuer Direktor der Regensburger Orthopädie will der renommierte Mediziner die bestehende Qualität an der Klinik weiterführen und innovative Impulse setzen. Professor Renkawitz zählt dabei zu den führenden Experten auf dem Gebiet der modernen Endoprothetik und der komplexen Wechselendoprothetik. Insbesondere Patienten, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk benötigen profitieren von
seinen Operationstechniken einer Kombination aus muskelschonendem Eingriff und Wiederherstellung der individuellen Gelenkbiomechanik bei Hüft- und Kniearthrose. Seine Operationsmethoden haben international einen neuen Standard gesetzt, auch weil sie für unmittelbare Schmerzfreiheit und eine schnelle Rückkehr in den Alltag
sorgen. Mit seiner Ankunft wird zudem die Robotik der neuesten Generation beim Einsetzen von Kunstgelenken erstmalig In Bayern verfügbar werden – Präzisionsmedizin zum Wohle des Patienten, die Professor Renkawitz weltweit bekannt gemacht hat.

„Infrastruktur in Bad Abbach ein Glücksfall“

Die Infrastruktur in Bad Abbach, als Zentrum für universitäre Orthopädie, universitäre Rheumatologie und modernste Rehabilitationsmedizin empfindet er als Glücksfall. „Die enge Vernetzung am Campus Bad Abbach, kurze Wege und ein engagiertes Behandlungsteam aus Fachangestellten, Pflegenden, Physiotherapeuten und Ärzten, die spezialisiert bei einem gemeinsamen Thema zusammenarbeiten, macht Hochleistungsmedizin erst möglich“, betont der Mediziner. Dass Patienten nach einer
erfolgreichen Operation die Anschlussheilbehandlung nur wenige Schritte entfernt in malerischer Umgebung beginnen können, sei in Deutschland wohl einzigartig. Patientensicherheit, Versorgungsqualität und Patientennutzen sind die drei Grundpfeiler, an denen sich Professor Renkawitz für alle Bereiche seines Fachs orientiert. Dabei ist ihm das gesamte Spektrum der Orthopädie am Universitätsstandort Bad Abbach wichtig. Für alle orthopädischen Fragestellungen gibt es dazu vor Ort Spezialisten: bei Knorpel-, Bänder- und Gelenkverletzungen, bei
Arthrose, bei Knie -und Hüftproblemen, Schmerzen im Schulter-, Hand- und Ellenbogenbereich, bei Rücken- und Wirbelsäulenproblemen, Kinderorthopädie,
Sprunggelenks- und Fußchirurgie, bei infizierten oder gelockerten Kunstgelenken, der
konservativen Orthopädie oder für Sportverletzungen. Lebenserfahrene Patienten werden von einem speziellen internistischen Team mitbetreut, um das Risiko bei Operationen zu minimieren – Patientensicherheit im besten Sinne.

Seit Jahren betont Professor Renkawitz die Bedeutung der konservativen Therapieverfahren vor jeder Operation. Dazu hat er in Heidelberg mit dem Team der
Physiotherapie eigene Übungsprogramme entwickelt, mit denen sich oftmals Operationen noch vermeiden lassen. An diese Initiativen und Forschung wird er
mit den Abbacher Bewegungsexperten weiter anknüpfen. „Die wichtigsten Fragen vor jedem Eingriff müssen immer lauten: Hat der Patient einen echten Nutzen? Verbessert sich seine Lebensqualität?“, ist der Arzt überzeugt.

Diese sogenannte „evidenzbasierte Medizin" ist ein Thema, das er bereits seit einer Dekade in derDeutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) vertritt. Gerade Patienten, diesich aufgrund eines empfohlenen Gelenkersatzes unsicher sind, empfiehlt er, eine evidenzbasierte Zweitmeinung einzuholen.
Am Klinikum Bad Abbach wird er dieses Angebot noch weiter ausbauen, um die
hier versammelte hohe fachliche Expertise möglichst vielen Ratsuchenden
anzubieten.

„Exzellenter Chirurg und erfahrene Führungskraft“

„Mit Professor Renkawitz gewinnt die universitäre Orthopädie am unserem Klinikum nicht nur einen exzellenten Chirurgen, sondern auch eine erfahrene Führungskraft mit internationaler Strahlkraft“, betont Johann Bachmeyer, Regionalgeschäftsführer der Asklepios Kliniken Bayern Nord/Ost. Damit setzt Bad Abbach, als „Center of Excellence“ innerhalb des Klinikkonzerns, ein klares Zeichen für die Zukunft.

Dass Professor Renkawitz eine besondere Passion für den Spitzensport hat, ist in Ostbayern kein Geheimnis. In Heidelberg profitierten die Fußballbundesligisten
TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt von seiner medizinischen Expertise. Am Olympiastützpunkt Heidelberg war seine Erfahrung in der Behandlung von Sportverletzungen auch bei Olympiasiegern gefragt.

Patientenindividuelle Operationsverfahren bei Arthrose, Einsatz der Robotik neuester Generation für höchste Präzision, besondere Erfahrung auch beim  Kniegelenkteilersatz, innovative Lösungen bei Deformitäten und bei komplexen Wechseloperationen, enormes Spezialwissen auch bei schwierigen Fällen – mit
Universitätsprofessor Tobias Renkawitz hat in Bad Abbach eine neue Epoche der Hochleistungsmedizin begonnen.


Der vollständige Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung


Innovative Behandlungsmethoden an der Orthopädischen Klinik der Universität Regensburg

Martin Lindner von TVA im Gespräch mit dem neuen Professor des Lehrstuhls für Orthopädie an der Universität Regensburg Prof. Tobias Renkawitz.

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Quelle: TVA

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93077 Bad Abbach

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