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Meldungen aus der Forschung


Der neue Mann an der Spitze des Universitätsrats

Peter Küspert als Nachfolger von Max Binder bestätigt


21. Dezember 2021

Peter Küspert ist zum neuen Vorsitzenden des Universitätsrats der Universität Regensburg bestellt worden. Die Mitglieder des Gremiums wählten Küspert im Rahmen der Universitätsratssitzung am 26. November zum Nachfolger von Max Binder, der im Juli nach acht Jahren aus dem Gremium verabschiedet worden war. Binder hatte das Amt des Vorsitzenden seit 2016 inne. Sein Nachfolger hat an der UR studiert, war u.a. Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und ist seit 2020 Mitglied des Universitätsrat. 

Peter Küspert ist zum neuen Universitätsratsvorsitzenden der UR gewählt worden. 
© Bayerischer Verfassungsgerichtshof

Herr Küspert, was hat Sie dazu bewogen, sich für das Amt des Vorsitzenden des Universitätsrats zur Wahl zu stellen? 
Peter Küspert: Ich bin der Universität Regensburg als meiner Alma Mater seit meiner eigenen Studienzeit vor 46 Jahren verbunden und habe ihre beeindruckende Entwicklung immer verfolgt und begleitet. Deswegen war es für mich sozusagen Ehrensache, als ich gefragt worden bin, ob ich mich der Wahl zum Vorsitzenden des Universitätsrates stellen will. Dazu kommt, dass ich seit kurzem meine aktive Berufslaufbahn beendet habe, also mehr Zeit für Ehrenämter habe und nur ein paar Gehminuten von der Uni entfernt wohne.


Welche über das Studium hinausgehenden Verbindungen haben Sie zur Universität Regensburg? 
Peter Küspert: Nach dem Studium und während der Referendarzeit war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie bei Professor Rolinski beschäftigt. Später habe ich als Landgerichtspräsident und örtlicher Prüfungsleiter für die juristischen Staatsprüfungen sowie als Oberlandesgerichtspräsident die Verbindung zu „meiner“ Fakultät gehalten und an deren akademischen Feiern und Symposien teilgenommen. Seit vielen Jahren bin ich auch als zweiter Vorsitzender des Vereins der „Freunde der Universität“ bei der Förderung universitärer Projekte, Preisträger und Stipendiaten engagiert.


Was haben Sie sich für Ihre Amtszeit als Vorsitzender des Rates vorgenommen? 
Peter Küspert: Die Mitglieder des Universitätsrats eint das Interesse an und die Verbundenheit mit der Universität Regensburg. Wir steuern und gestalten zusammen mit dem Präsidium und den internen Selbstverwaltungsgremien die Entwicklung der gesamten Uni, ihrer Fakultäten und ihrer zentralen Einrichtungen. Natürlich gibt es auf diesem Wege eine Menge Chancen und Risiken. Ich freue mich sehr darauf, diesen Weg mit interessanten Persönlichkeiten und ihren ganz unterschiedlichen Kenntnissen und Erfahrungen zu gehen.


Worin sehen Sie die größten Aufgaben/Herausforderungen für die UR in den kommenden Jahren?
Peter Küspert: Akut und drängend ist natürlich im inzwischen vierten Corona-Semester in Folge der Umgang mit der Pandemie und die Gratwanderung zwischen Gesundheitsschutz und einem möglichst wenig eingeschränkten Lehr- und Forschungsbetrieb. Konzeptionell wird es um die Umsetzung des vom Universitätsrat beschlossenen ambitionierten Hochschulentwicklungsplans 2025 gehen, mit dem die UR ihre Position als international renommierte und attraktive Universität weiter ausbauen will. Und natürlich werden die nächsten Runden in den Exzellenzwettbewerben 2025 auf der Tagesordnung stehen. Wir alle hoffen, dass die UR dabei im Rennen sein und sich gut behaupten wird. Ich halte aber auch den Beitrag der Universitäten an der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung für enorm wichtig, für eine digitale und klimaneutrale Zukunft, für Vielfalt und kulturelle Offenheit, auch für die weitere Stärkung des Vertrauens in die Wissenschaft.


Zur Person
Peter Küspert, geboren 1955 in Hof, begann 1983 seine juristische Karriere als Richter am Amtsgericht Wolfratshausen und am Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen. Nach mehreren Jahren Tätigkeit im Bundesministerium der Justiz sowie im bayerischen Staatsministerium der Justiz wurde er 2003 Präsident des Landgerichts Regensburg. Im Jahre 2010 ging er wieder in das Justizministerium und wurde als Ministerialdirigent der Leiter der Personalabteilung. 2011 wurde er zum Präsidenten des Oberlandesgerichts Nürnberg berufen, bevor er 2014 Präsident des OLG München wurde. Im Dezember 2014 wurde er zudem als Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs gewählt. Im September 2021 trat Küspert in den Ruhestand.


Der Universitätsrat der Universität Regensburg:
Dem Universitätsrat gehören sowohl universitätsinterne als auch -externe Mitglieder an. Das Gremium gibt allgemeine Empfehlungen zur Profilbildung und zur Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Universität Regensburg. Der Universitätsrat beschließt auch die Grundordnung der Universität und entscheidet über deren Änderung. Darüber hinaus wählt er die Präsidentin oder den Präsidenten sowie – mit Ausnahme der Kanzlerin oder des Kanzlers – die weiteren Mitglieder der Universitätsleitung.


Weiterführende Informationen zu den Aufgaben des Universitätsrats unter:
http://www.uni-regensburg.de/universitaet/gremien/hochschulrat/index.html
 

Informationen/Kontakt

Kommunikation und Marketing – Universität Regensburg 
Tel.: +49 (0)941943 5566
E-Mail: presse@ur.de
 

Meldungen aus dem Präsidium

Der neue Mann an der Spitze des Universitätsrats

Peter Küspert als Nachfolger von Max Binder bestätigt


21. Dezember 2021

Peter Küspert ist zum neuen Vorsitzenden des Universitätsrats der Universität Regensburg bestellt worden. Die Mitglieder des Gremiums wählten Küspert im Rahmen der Universitätsratssitzung am 26. November zum Nachfolger von Max Binder, der im Juli nach acht Jahren aus dem Gremium verabschiedet worden war. Binder hatte das Amt des Vorsitzenden seit 2016 inne. Sein Nachfolger hat an der UR studiert, war u.a. Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und ist seit 2020 Mitglied des Universitätsrat. 

Peter Küspert ist zum neuen Universitätsratsvorsitzenden der UR gewählt worden. 
© Bayerischer Verfassungsgerichtshof

Herr Küspert, was hat Sie dazu bewogen, sich für das Amt des Vorsitzenden des Universitätsrats zur Wahl zu stellen? 
Peter Küspert: Ich bin der Universität Regensburg als meiner Alma Mater seit meiner eigenen Studienzeit vor 46 Jahren verbunden und habe ihre beeindruckende Entwicklung immer verfolgt und begleitet. Deswegen war es für mich sozusagen Ehrensache, als ich gefragt worden bin, ob ich mich der Wahl zum Vorsitzenden des Universitätsrates stellen will. Dazu kommt, dass ich seit kurzem meine aktive Berufslaufbahn beendet habe, also mehr Zeit für Ehrenämter habe und nur ein paar Gehminuten von der Uni entfernt wohne.


Welche über das Studium hinausgehenden Verbindungen haben Sie zur Universität Regensburg? 
Peter Küspert: Nach dem Studium und während der Referendarzeit war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie bei Professor Rolinski beschäftigt. Später habe ich als Landgerichtspräsident und örtlicher Prüfungsleiter für die juristischen Staatsprüfungen sowie als Oberlandesgerichtspräsident die Verbindung zu „meiner“ Fakultät gehalten und an deren akademischen Feiern und Symposien teilgenommen. Seit vielen Jahren bin ich auch als zweiter Vorsitzender des Vereins der „Freunde der Universität“ bei der Förderung universitärer Projekte, Preisträger und Stipendiaten engagiert.


Was haben Sie sich für Ihre Amtszeit als Vorsitzender des Rates vorgenommen? 
Peter Küspert: Die Mitglieder des Universitätsrats eint das Interesse an und die Verbundenheit mit der Universität Regensburg. Wir steuern und gestalten zusammen mit dem Präsidium und den internen Selbstverwaltungsgremien die Entwicklung der gesamten Uni, ihrer Fakultäten und ihrer zentralen Einrichtungen. Natürlich gibt es auf diesem Wege eine Menge Chancen und Risiken. Ich freue mich sehr darauf, diesen Weg mit interessanten Persönlichkeiten und ihren ganz unterschiedlichen Kenntnissen und Erfahrungen zu gehen.


Worin sehen Sie die größten Aufgaben/Herausforderungen für die UR in den kommenden Jahren?
Peter Küspert: Akut und drängend ist natürlich im inzwischen vierten Corona-Semester in Folge der Umgang mit der Pandemie und die Gratwanderung zwischen Gesundheitsschutz und einem möglichst wenig eingeschränkten Lehr- und Forschungsbetrieb. Konzeptionell wird es um die Umsetzung des vom Universitätsrat beschlossenen ambitionierten Hochschulentwicklungsplans 2025 gehen, mit dem die UR ihre Position als international renommierte und attraktive Universität weiter ausbauen will. Und natürlich werden die nächsten Runden in den Exzellenzwettbewerben 2025 auf der Tagesordnung stehen. Wir alle hoffen, dass die UR dabei im Rennen sein und sich gut behaupten wird. Ich halte aber auch den Beitrag der Universitäten an der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung für enorm wichtig, für eine digitale und klimaneutrale Zukunft, für Vielfalt und kulturelle Offenheit, auch für die weitere Stärkung des Vertrauens in die Wissenschaft.


Zur Person
Peter Küspert, geboren 1955 in Hof, begann 1983 seine juristische Karriere als Richter am Amtsgericht Wolfratshausen und am Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen. Nach mehreren Jahren Tätigkeit im Bundesministerium der Justiz sowie im bayerischen Staatsministerium der Justiz wurde er 2003 Präsident des Landgerichts Regensburg. Im Jahre 2010 ging er wieder in das Justizministerium und wurde als Ministerialdirigent der Leiter der Personalabteilung. 2011 wurde er zum Präsidenten des Oberlandesgerichts Nürnberg berufen, bevor er 2014 Präsident des OLG München wurde. Im Dezember 2014 wurde er zudem als Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs gewählt. Im September 2021 trat Küspert in den Ruhestand.


Der Universitätsrat der Universität Regensburg:
Dem Universitätsrat gehören sowohl universitätsinterne als auch -externe Mitglieder an. Das Gremium gibt allgemeine Empfehlungen zur Profilbildung und zur Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Universität Regensburg. Der Universitätsrat beschließt auch die Grundordnung der Universität und entscheidet über deren Änderung. Darüber hinaus wählt er die Präsidentin oder den Präsidenten sowie – mit Ausnahme der Kanzlerin oder des Kanzlers – die weiteren Mitglieder der Universitätsleitung.


Weiterführende Informationen zu den Aufgaben des Universitätsrats unter:
http://www.uni-regensburg.de/universitaet/gremien/hochschulrat/index.html
 

Informationen/Kontakt

Kommunikation und Marketing – Universität Regensburg 
Tel.: +49 (0)941943 5566
E-Mail: presse@ur.de
 

Meldungen über die Menschen an der Universität

Der neue Mann an der Spitze des Universitätsrats

Peter Küspert als Nachfolger von Max Binder bestätigt


21. Dezember 2021

Peter Küspert ist zum neuen Vorsitzenden des Universitätsrats der Universität Regensburg bestellt worden. Die Mitglieder des Gremiums wählten Küspert im Rahmen der Universitätsratssitzung am 26. November zum Nachfolger von Max Binder, der im Juli nach acht Jahren aus dem Gremium verabschiedet worden war. Binder hatte das Amt des Vorsitzenden seit 2016 inne. Sein Nachfolger hat an der UR studiert, war u.a. Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und ist seit 2020 Mitglied des Universitätsrat. 

Peter Küspert ist zum neuen Universitätsratsvorsitzenden der UR gewählt worden. 
© Bayerischer Verfassungsgerichtshof

Herr Küspert, was hat Sie dazu bewogen, sich für das Amt des Vorsitzenden des Universitätsrats zur Wahl zu stellen? 
Peter Küspert: Ich bin der Universität Regensburg als meiner Alma Mater seit meiner eigenen Studienzeit vor 46 Jahren verbunden und habe ihre beeindruckende Entwicklung immer verfolgt und begleitet. Deswegen war es für mich sozusagen Ehrensache, als ich gefragt worden bin, ob ich mich der Wahl zum Vorsitzenden des Universitätsrates stellen will. Dazu kommt, dass ich seit kurzem meine aktive Berufslaufbahn beendet habe, also mehr Zeit für Ehrenämter habe und nur ein paar Gehminuten von der Uni entfernt wohne.


Welche über das Studium hinausgehenden Verbindungen haben Sie zur Universität Regensburg? 
Peter Küspert: Nach dem Studium und während der Referendarzeit war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie bei Professor Rolinski beschäftigt. Später habe ich als Landgerichtspräsident und örtlicher Prüfungsleiter für die juristischen Staatsprüfungen sowie als Oberlandesgerichtspräsident die Verbindung zu „meiner“ Fakultät gehalten und an deren akademischen Feiern und Symposien teilgenommen. Seit vielen Jahren bin ich auch als zweiter Vorsitzender des Vereins der „Freunde der Universität“ bei der Förderung universitärer Projekte, Preisträger und Stipendiaten engagiert.


Was haben Sie sich für Ihre Amtszeit als Vorsitzender des Rates vorgenommen? 
Peter Küspert: Die Mitglieder des Universitätsrats eint das Interesse an und die Verbundenheit mit der Universität Regensburg. Wir steuern und gestalten zusammen mit dem Präsidium und den internen Selbstverwaltungsgremien die Entwicklung der gesamten Uni, ihrer Fakultäten und ihrer zentralen Einrichtungen. Natürlich gibt es auf diesem Wege eine Menge Chancen und Risiken. Ich freue mich sehr darauf, diesen Weg mit interessanten Persönlichkeiten und ihren ganz unterschiedlichen Kenntnissen und Erfahrungen zu gehen.


Worin sehen Sie die größten Aufgaben/Herausforderungen für die UR in den kommenden Jahren?
Peter Küspert: Akut und drängend ist natürlich im inzwischen vierten Corona-Semester in Folge der Umgang mit der Pandemie und die Gratwanderung zwischen Gesundheitsschutz und einem möglichst wenig eingeschränkten Lehr- und Forschungsbetrieb. Konzeptionell wird es um die Umsetzung des vom Universitätsrat beschlossenen ambitionierten Hochschulentwicklungsplans 2025 gehen, mit dem die UR ihre Position als international renommierte und attraktive Universität weiter ausbauen will. Und natürlich werden die nächsten Runden in den Exzellenzwettbewerben 2025 auf der Tagesordnung stehen. Wir alle hoffen, dass die UR dabei im Rennen sein und sich gut behaupten wird. Ich halte aber auch den Beitrag der Universitäten an der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung für enorm wichtig, für eine digitale und klimaneutrale Zukunft, für Vielfalt und kulturelle Offenheit, auch für die weitere Stärkung des Vertrauens in die Wissenschaft.


Zur Person
Peter Küspert, geboren 1955 in Hof, begann 1983 seine juristische Karriere als Richter am Amtsgericht Wolfratshausen und am Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen. Nach mehreren Jahren Tätigkeit im Bundesministerium der Justiz sowie im bayerischen Staatsministerium der Justiz wurde er 2003 Präsident des Landgerichts Regensburg. Im Jahre 2010 ging er wieder in das Justizministerium und wurde als Ministerialdirigent der Leiter der Personalabteilung. 2011 wurde er zum Präsidenten des Oberlandesgerichts Nürnberg berufen, bevor er 2014 Präsident des OLG München wurde. Im Dezember 2014 wurde er zudem als Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs gewählt. Im September 2021 trat Küspert in den Ruhestand.


Der Universitätsrat der Universität Regensburg:
Dem Universitätsrat gehören sowohl universitätsinterne als auch -externe Mitglieder an. Das Gremium gibt allgemeine Empfehlungen zur Profilbildung und zur Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Universität Regensburg. Der Universitätsrat beschließt auch die Grundordnung der Universität und entscheidet über deren Änderung. Darüber hinaus wählt er die Präsidentin oder den Präsidenten sowie – mit Ausnahme der Kanzlerin oder des Kanzlers – die weiteren Mitglieder der Universitätsleitung.


Weiterführende Informationen zu den Aufgaben des Universitätsrats unter:
http://www.uni-regensburg.de/universitaet/gremien/hochschulrat/index.html
 

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Tel.: +49 (0)941943 5566
E-Mail: presse@ur.de
 

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Der neue Mann an der Spitze des Universitätsrats

Peter Küspert als Nachfolger von Max Binder bestätigt


21. Dezember 2021

Peter Küspert ist zum neuen Vorsitzenden des Universitätsrats der Universität Regensburg bestellt worden. Die Mitglieder des Gremiums wählten Küspert im Rahmen der Universitätsratssitzung am 26. November zum Nachfolger von Max Binder, der im Juli nach acht Jahren aus dem Gremium verabschiedet worden war. Binder hatte das Amt des Vorsitzenden seit 2016 inne. Sein Nachfolger hat an der UR studiert, war u.a. Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und ist seit 2020 Mitglied des Universitätsrat. 

Peter Küspert ist zum neuen Universitätsratsvorsitzenden der UR gewählt worden. 
© Bayerischer Verfassungsgerichtshof

Herr Küspert, was hat Sie dazu bewogen, sich für das Amt des Vorsitzenden des Universitätsrats zur Wahl zu stellen? 
Peter Küspert: Ich bin der Universität Regensburg als meiner Alma Mater seit meiner eigenen Studienzeit vor 46 Jahren verbunden und habe ihre beeindruckende Entwicklung immer verfolgt und begleitet. Deswegen war es für mich sozusagen Ehrensache, als ich gefragt worden bin, ob ich mich der Wahl zum Vorsitzenden des Universitätsrates stellen will. Dazu kommt, dass ich seit kurzem meine aktive Berufslaufbahn beendet habe, also mehr Zeit für Ehrenämter habe und nur ein paar Gehminuten von der Uni entfernt wohne.


Welche über das Studium hinausgehenden Verbindungen haben Sie zur Universität Regensburg? 
Peter Küspert: Nach dem Studium und während der Referendarzeit war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie bei Professor Rolinski beschäftigt. Später habe ich als Landgerichtspräsident und örtlicher Prüfungsleiter für die juristischen Staatsprüfungen sowie als Oberlandesgerichtspräsident die Verbindung zu „meiner“ Fakultät gehalten und an deren akademischen Feiern und Symposien teilgenommen. Seit vielen Jahren bin ich auch als zweiter Vorsitzender des Vereins der „Freunde der Universität“ bei der Förderung universitärer Projekte, Preisträger und Stipendiaten engagiert.


Was haben Sie sich für Ihre Amtszeit als Vorsitzender des Rates vorgenommen? 
Peter Küspert: Die Mitglieder des Universitätsrats eint das Interesse an und die Verbundenheit mit der Universität Regensburg. Wir steuern und gestalten zusammen mit dem Präsidium und den internen Selbstverwaltungsgremien die Entwicklung der gesamten Uni, ihrer Fakultäten und ihrer zentralen Einrichtungen. Natürlich gibt es auf diesem Wege eine Menge Chancen und Risiken. Ich freue mich sehr darauf, diesen Weg mit interessanten Persönlichkeiten und ihren ganz unterschiedlichen Kenntnissen und Erfahrungen zu gehen.


Worin sehen Sie die größten Aufgaben/Herausforderungen für die UR in den kommenden Jahren?
Peter Küspert: Akut und drängend ist natürlich im inzwischen vierten Corona-Semester in Folge der Umgang mit der Pandemie und die Gratwanderung zwischen Gesundheitsschutz und einem möglichst wenig eingeschränkten Lehr- und Forschungsbetrieb. Konzeptionell wird es um die Umsetzung des vom Universitätsrat beschlossenen ambitionierten Hochschulentwicklungsplans 2025 gehen, mit dem die UR ihre Position als international renommierte und attraktive Universität weiter ausbauen will. Und natürlich werden die nächsten Runden in den Exzellenzwettbewerben 2025 auf der Tagesordnung stehen. Wir alle hoffen, dass die UR dabei im Rennen sein und sich gut behaupten wird. Ich halte aber auch den Beitrag der Universitäten an der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung für enorm wichtig, für eine digitale und klimaneutrale Zukunft, für Vielfalt und kulturelle Offenheit, auch für die weitere Stärkung des Vertrauens in die Wissenschaft.


Zur Person
Peter Küspert, geboren 1955 in Hof, begann 1983 seine juristische Karriere als Richter am Amtsgericht Wolfratshausen und am Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen. Nach mehreren Jahren Tätigkeit im Bundesministerium der Justiz sowie im bayerischen Staatsministerium der Justiz wurde er 2003 Präsident des Landgerichts Regensburg. Im Jahre 2010 ging er wieder in das Justizministerium und wurde als Ministerialdirigent der Leiter der Personalabteilung. 2011 wurde er zum Präsidenten des Oberlandesgerichts Nürnberg berufen, bevor er 2014 Präsident des OLG München wurde. Im Dezember 2014 wurde er zudem als Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs gewählt. Im September 2021 trat Küspert in den Ruhestand.


Der Universitätsrat der Universität Regensburg:
Dem Universitätsrat gehören sowohl universitätsinterne als auch -externe Mitglieder an. Das Gremium gibt allgemeine Empfehlungen zur Profilbildung und zur Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Universität Regensburg. Der Universitätsrat beschließt auch die Grundordnung der Universität und entscheidet über deren Änderung. Darüber hinaus wählt er die Präsidentin oder den Präsidenten sowie – mit Ausnahme der Kanzlerin oder des Kanzlers – die weiteren Mitglieder der Universitätsleitung.


Weiterführende Informationen zu den Aufgaben des Universitätsrats unter:
http://www.uni-regensburg.de/universitaet/gremien/hochschulrat/index.html
 

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