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Meldungen aus der Forschung


Stalins jiddische Opfer

Veröffentlichungsdatum 6. August 2022
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Feuilleton

Ein Gastbeitrag in der FAZ von Prof.in Dr. Sabine Koller über das Schicksal jiddischer Schriftsteller in der Sowjetunion

Dr. Sabine Koller ist Professorin für Slavisch-Jüdische Studien an der UR und erforscht unter anderem jiddische Literaturen des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Prof.in Koller jetzt einen Gastbeitrag über das Schicksal von jüdischen Schriftstellern in der Sowjetunion veröffentlicht, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in jiddischer Sprache schrieben: Lejb (Lev) Kvitko, Peretz Markisch, Itzik Fefer, Dovid Bergelson und Dovid Hofstein wählten das Jiddische für ihre Werke und fielen deshalb nach Ende des Zweiten Weltkriegs bei Stalin in Ungnade. Anfang der 1940er Jahre hatten sie als Mitglieder des Jüdischen Antifaschistischen Komitees die sowjetische Führung noch im Kampf gegen Nazi-Deutschland unterstützt, nach Kriegsende jedoch führte Stalins Antisemitismus zu Repressionen, Deportationen und Hinrichtungen von jiddisch schreibenden Autoren. Auch nach Stalins Tod wurde das Ausmaß dieser Verfolgung lange Zeit nicht eingestanden und aufgearbeitet – „in Zeiten des Krieges und angesichts der Entwicklungen in Russland, erfährt dies gewissermaßen eine Fortsetzung“, so Professorin Koller in ihrem Gastbeitrag, „eine geplante Ausstellung über das Jüdische Antifaschistische Komitee in Moskau ist jäh gestoppt worden“.

Meldungen aus dem Präsidium

Stalins jiddische Opfer

Veröffentlichungsdatum 6. August 2022
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Feuilleton

Ein Gastbeitrag in der FAZ von Prof.in Dr. Sabine Koller über das Schicksal jiddischer Schriftsteller in der Sowjetunion

Dr. Sabine Koller ist Professorin für Slavisch-Jüdische Studien an der UR und erforscht unter anderem jiddische Literaturen des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Prof.in Koller jetzt einen Gastbeitrag über das Schicksal von jüdischen Schriftstellern in der Sowjetunion veröffentlicht, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in jiddischer Sprache schrieben: Lejb (Lev) Kvitko, Peretz Markisch, Itzik Fefer, Dovid Bergelson und Dovid Hofstein wählten das Jiddische für ihre Werke und fielen deshalb nach Ende des Zweiten Weltkriegs bei Stalin in Ungnade. Anfang der 1940er Jahre hatten sie als Mitglieder des Jüdischen Antifaschistischen Komitees die sowjetische Führung noch im Kampf gegen Nazi-Deutschland unterstützt, nach Kriegsende jedoch führte Stalins Antisemitismus zu Repressionen, Deportationen und Hinrichtungen von jiddisch schreibenden Autoren. Auch nach Stalins Tod wurde das Ausmaß dieser Verfolgung lange Zeit nicht eingestanden und aufgearbeitet – „in Zeiten des Krieges und angesichts der Entwicklungen in Russland, erfährt dies gewissermaßen eine Fortsetzung“, so Professorin Koller in ihrem Gastbeitrag, „eine geplante Ausstellung über das Jüdische Antifaschistische Komitee in Moskau ist jäh gestoppt worden“.

Meldungen über die Menschen an der Universität

Stalins jiddische Opfer

Veröffentlichungsdatum 6. August 2022
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Feuilleton

Ein Gastbeitrag in der FAZ von Prof.in Dr. Sabine Koller über das Schicksal jiddischer Schriftsteller in der Sowjetunion

Dr. Sabine Koller ist Professorin für Slavisch-Jüdische Studien an der UR und erforscht unter anderem jiddische Literaturen des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Prof.in Koller jetzt einen Gastbeitrag über das Schicksal von jüdischen Schriftstellern in der Sowjetunion veröffentlicht, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in jiddischer Sprache schrieben: Lejb (Lev) Kvitko, Peretz Markisch, Itzik Fefer, Dovid Bergelson und Dovid Hofstein wählten das Jiddische für ihre Werke und fielen deshalb nach Ende des Zweiten Weltkriegs bei Stalin in Ungnade. Anfang der 1940er Jahre hatten sie als Mitglieder des Jüdischen Antifaschistischen Komitees die sowjetische Führung noch im Kampf gegen Nazi-Deutschland unterstützt, nach Kriegsende jedoch führte Stalins Antisemitismus zu Repressionen, Deportationen und Hinrichtungen von jiddisch schreibenden Autoren. Auch nach Stalins Tod wurde das Ausmaß dieser Verfolgung lange Zeit nicht eingestanden und aufgearbeitet – „in Zeiten des Krieges und angesichts der Entwicklungen in Russland, erfährt dies gewissermaßen eine Fortsetzung“, so Professorin Koller in ihrem Gastbeitrag, „eine geplante Ausstellung über das Jüdische Antifaschistische Komitee in Moskau ist jäh gestoppt worden“.

Meldungen aus den Medien über die UR

Stalins jiddische Opfer

Veröffentlichungsdatum 6. August 2022
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Feuilleton

Ein Gastbeitrag in der FAZ von Prof.in Dr. Sabine Koller über das Schicksal jiddischer Schriftsteller in der Sowjetunion

Dr. Sabine Koller ist Professorin für Slavisch-Jüdische Studien an der UR und erforscht unter anderem jiddische Literaturen des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Prof.in Koller jetzt einen Gastbeitrag über das Schicksal von jüdischen Schriftstellern in der Sowjetunion veröffentlicht, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in jiddischer Sprache schrieben: Lejb (Lev) Kvitko, Peretz Markisch, Itzik Fefer, Dovid Bergelson und Dovid Hofstein wählten das Jiddische für ihre Werke und fielen deshalb nach Ende des Zweiten Weltkriegs bei Stalin in Ungnade. Anfang der 1940er Jahre hatten sie als Mitglieder des Jüdischen Antifaschistischen Komitees die sowjetische Führung noch im Kampf gegen Nazi-Deutschland unterstützt, nach Kriegsende jedoch führte Stalins Antisemitismus zu Repressionen, Deportationen und Hinrichtungen von jiddisch schreibenden Autoren. Auch nach Stalins Tod wurde das Ausmaß dieser Verfolgung lange Zeit nicht eingestanden und aufgearbeitet – „in Zeiten des Krieges und angesichts der Entwicklungen in Russland, erfährt dies gewissermaßen eine Fortsetzung“, so Professorin Koller in ihrem Gastbeitrag, „eine geplante Ausstellung über das Jüdische Antifaschistische Komitee in Moskau ist jäh gestoppt worden“.


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