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Aktuelles und Termine


Inhalt


5.9.2018

Öffnungszeiten des Sekretariats 3.-21.9.2018

Das Sekretariat ist in der Zeit vom 03.-21. September 2018 wie folgt besetzt:

  • Dienstag, 4.09.2018 – 9-11.30 Uhr
  • Mittwoch, 5.09.2018 – 9-11.30 Uhr
  • Dienstag, 11.09.2018 – 9-11.30 Uhr
  • Donnerstag, 13.09.2018 – 9-11.30 Uhr
  • Dienstag, 18.09.2018 – 9-11.30 Uhr
  • Donnerstag, 20.09.2018 – 9-11.30 Uhr

11.7.2018

Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit (Juli bis Oktober 2018)

Prof. Löffler:

  • Mo, 23.7.2018, 13-14
  • Do, 16.8.2018, 10-11
  • Mi, 5.9.2018, 10-11
  • Di, 25.9.2018, 10-11

Dr. Köglmeier:

  • Do, 26.7.2018, 10-11
  • (Do, 23.8.2018, 10-11 Termin entfällt!)
  • Do 30.8.2018, 10-11 neuer Termin
  • Do, 13.9.2018, 10-11
  • Do, 27.9.2018, 10-11
  • Mo, 8.10.2018, 10-11
  • Di, 9.10.2018, 10-11
  • Mi, 10.10.2018, 10-11
  • weitere Termine nach Vereinbarung

Dr. Zedler:

  • Di, 28.8.2018, 13-14
  • Di, 11.9.2018, 11-12
  • Mi, 26.9.2018, 13-14


Cover-reform
22.6.2018

Neuerscheinung: Reform mit Grenzen

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit dürfen wir Sie auf folgende Neuerscheinung aufmerksam machen:

Andreas Becker/Bernhard Löffler/Sebastian Pößniker (Hg.), Reform mit Grenzen. Die Geschichte der Universität in ihren Gründungsjahren bis 1975 (Schriftenreihe des Universitätsarchivs Regensburg 2), Regensburg 2018.


9.4.2018

Neuerscheinung: Martin Hille: Revolutionen und Weltkriege. Bayern 1914 bis 1945

Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich des hundertjährigen Gedenkens an das Ende des Ersten
Weltkrieges, des Ausbruchs der Novemberrevolution und der Ausrufung des
"Freistaates Bayern" im kommenden Herbst ist soeben folgende Monographie
erschienen:

Martin Hille, Revolutionen und Weltkriege. Bayern 1914 bis 1945,
Böhlau-Verlag Wien/Köln/Weimar 2018,
282 Seiten, gebunden, mit zahlreichen Abbildungen und Themenkästen,
ISBN: 978-3-412-51113-5 (auch als E-Book erhältlich),

Preis:25 Euro

Info:
Nachdem der Erste Weltkrieg zu einer tiefen Spaltung der deutschen
Gesellschaft geführt hatte, setzte sich diese nach 1919 in den Kämpfen
zwischen den Gegnern und Befürwortern der Weimarer Republik fort. Wegen
des andersartigen Verlaufs der Revolution sowie des verschärften
Gegensatzes zur zentralistischen Politik der Reichsregierungen wurden
die Auseinandersetzungen in Bayern besonders heftig ausgefochten. Im
Kielwasser dieser Konflikte erfolgte unter anderem der Aufstieg Hitlers
und der NSDAP, die sich seit 1925 von einer bayerischen zu einer
reichsweiten Bewegung entwickelte. Auch nach der NS-Machtergreifung ging
Bayern weiterhin politische Sonderwege, deren Hauptetappen in diesem
Buch nachgezeichnet werden.

InteressentInnen: HistorkerInnen, LandeshistorikerInnen, StudentInnen,
GymnasiallehrerInnen, politische BildnerInnen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Hille

Kontakt:
Universität Passau
Prof. Dr. Martin Hille
Neuere und Neueste Geschichte, Landesgeschichte
Innstraße 25
94032 Passau

E-Mail: martin.hille@uni-passau.de
Tel.: 0049/0851/509/2713


5.3.2018, aktualisiert 22.6.2018

Ankündigung – Neuer Masterstudiengang „Public History und Kulturvermittlung“ ab Wintersemester 2018/19

Mit dem Wintersemester 2018/19 startet an der Universität Regensburg der neue interdisziplinäre Masterstudiengang „Public History und Kulturvermittlung“. In dessen Mittelpunkt stehen Fragen und Probleme der öffentlichen Vermittlung und Anwendung von Geschichte und Kultur. Das innovative Curriculum fußt dabei vornehmlich auf drei Aspekten:

[1]    auf der inhaltlichen Analyse und methodischen Reflexion der Formen, Strategien, Instrumente, Protagonisten und Institutionen öffentlicher „Gebrauchsgeschichte“ und Kulturvermittlung;

[2]    auf der Verknüpfung kultur- und geschichtswissenschaftlicher Forschung mit Fragen der Digital Humanities;

[3]    auf einem hohen Anteil praxis- und projektbezogener Veranstaltungen in Kooperation mit Museen oder anderen Vermittlungsinstanzen und entsprechenden anwendungs- bzw. berufsbezogenen Komponenten. 

Der Masterstudiengang richtet sich an Studierende mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulschulabschluss in einem geistes-, kultur- oder gesellschaftswissenschaftlichen Fach, vorzugsweise in Geschichtswissenschaft oder Vergleichender Kulturwissenschaft/Ethnologie. Die Aufnahme in den Studiengang ist unter anderem an ein Eignungsverfahren (schriftliche Darlegungen und persönliches Auswahlgespräch) gebunden. Studiengangsverantwortliche sind Prof. Dr. Daniel Drascek, Prof. Dr. Bernhard Löffler und Prof. Dr. Christian Wolff. 

Nähere Informationen unter folgender Adresse: https://go.ur.de/phkv


Zedler-prinzen2
27.9.2017

Neuerscheinung: Andrea Zedler/Jörg Zedler (Hrsg.): Prinzen auf Reisen. Die Italienreise von Kurprinz Karl Albrecht 1715/16 im politisch-kulturellen Kontext

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit darf ich Sie auf folgende Neuerscheinung aufmerksam machen:

Andrea Zedler/Jörg Zedler (Hrsg.): Prinzen auf Reisen. Die Italienreise von Kurprinz Karl Albrecht 1715/16 im politisch-kulturellen Kontext.

Die Reise nach Italien ist in der Frühen Neuzeit ein wichtiger Bestandteil der adeligen und fürstlichen Erziehung. In dieser Tradition steht auch der neunmonatige Grand Tour des 18jährigen wittelsbachischen Kurprinzen Karl Albrecht, nachmaliger Kaiser Karl VII., zu dem er am 3. Dezember 1715 aufbrach. Sich als Mitglied der höfischen Gesellschaft zu präsentieren, die Bildung zu verfeinern und bedeutende Stätten von Kunst und Kultur zu besichtigen, sind Ziele der Reise. Vor allem aber sollten politische Beziehungen gestärkt und neue geknüpft werden – schließlich sind die dynastischen Interessen der Wittelsbacher weiterhin hochfliegend, ungeachtet des bayerischen Desasters im gerade beendeten Spanischen Erbfolgekrieg.

Indem der Band das konkrete Beispiel der Reise von 1715/16 in größere zeitliche und geographische Kontexte stellt, macht er zentrale Motive des Reisetypus Prinzenreise anschaulich. Ausgehend von den zentralen Aufenthalten in Venedig und Rom fragt er etwa nach der Bedeutung der zeremoniellen Rahmenbedingungen (Inkognito, Empfänge, Herrschaftsgesten u.a.) und zeigt so die Verflechtung von Unterhaltung, Repräsentation und Politik.

Aus dem Inhalt

  1. Andrea Zedler/Jörg Zedler, Einleitung
  2. Eva Bender, Die Prinzenreise als Karrierestrategie hochadeliger Dynastien an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert
  3. Winfried Siebers, Prinzenreisen im 18. Jahrhundert. Typen – Entwicklungslinien – Beispiele
  4. Gerhard Immler, Die Wittelsbacher und Italien vom 12. bis zum 16. Jahrhundert. Vom Kriegszug zur Kavalierstour
  5. Volker Barth, Wittelsbach inkognito. Reisepraktiken bayerischer Prinzen vom 16. bis zum 18. Jahrhundert
  6. Harriet Rudolph, Nach dem großen Krieg. Das Kurfürstentum Bayern unter Max II. Emanuel im europäischen Mächtesystem (1714–1726)
  7. Stephan Deutinger, Die „Klagenfurter Rais“ der bayerischen Prinzen im Jahr 1706. Karl Albrecht und seine Brüder auf dem Weg ins Exil
  8. Evelyn Korsch, „Le ceremonie per occasion di venute de Prencipi“. Das Empfangszeremoniell der Serenissima im Kontext der Zeremonialbücher (1450–1600)
  9. Tobias C. Weißmann, Der verkleidete Staat. Venezianische Repräsentationsstrategien anlässlich von Herrscherbesuchen im 17. und 18. Jahrhundert
  10. Andrea Zedler, Opernlogen und Menuett. Bayern und Sachsen im Netz der (musikalischen) Symbolpolitik Venedigs
  11. Matthias Schnettger, Ansprüche und Realitäten. Das Papsttum in der Zeit Clemens’ XI.
  12. Jörg Zedler, Zeremoniell und Kalkül. Der Aufenthalt Karl Albrechts am Papsthof als politische Inszenierung
  13. Jörn Steigerwald, Karl Albrechts Diarien oder: Was ist ein Reisetagebuch?
  14. Carola Finkel, „gegen abend aber vor Seiner Durchlaucht in dem palast ein adel voller bal gehalten worden“. Barocke Tanzkultur im Kontext von Karl Albrechts Italienreise
  15. Eva-Bettina Krems, Fürsten auf Reisen: Kunstgenuss als Herrschaftsgeste
  16. Holger Kürbis, Die Reise des Prinzen Friedrich von Sachsen-Gotha nach Frankreich und Italien in den Jahren 1667 und 1668. Anmerkungen zu einer Edition


Prinzenrollen
7.10.2016

Neuerscheinung: Andrea und Jörg Zedler (Hrsg.), Prinzenrollen 1715/16. Wittelsbacher in Rom und Regensburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit darf ich Sie auf folgende Neuerscheinung aufmerksam machen:

Andrea Zedler/Jörg Zedler (Hrsg.), Prinzenrollen 1715/16. Wittelsbacher in Rom und Regensburg, München 2016, 392 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, 29,80 €.

Am Anfang stand Regensburg: Denn bevor der Wittelsbacher Clemens August ab 1732 als Kurfürst-Erzbischof von Köln und zugleich als Fürstbischof von Münster, Paderborn, Hildesheim und Osnabrück sowie als Hoch- und Deutschmeister zu einem der wichtigsten geistlichen Fürsten seiner Zeit aufsteigen konnte, hatte er von 1716 bis 1719 den Stuhl des hl. Wolfgang inne. Dies war nicht nur sein erstes Bistum, es bildete zudem den Auftakt der noch immer ambitionierten Reichskirchenpolitik seines Vaters Max II. Emanuel nach dem Spanischen Erbfolgekrieg. So ist es kein Zufall, dass die Regensburger Wahl von Papst Clemens XI. just in jenen Tagen bestätigt wurde, als der älteste Bruder von Clemens August, Kurprinz Karl Albrecht, im Zuge seiner ersten Italienreise in Rom weilte, um dem Pontifex persönlich die ungebrochene bayerische Anhänglichkeit zu versichern.

Der Band widmet sich der Italienreise (1715/16) und dem Regensburger Pontifikat (1716–1719) der jungen wittelsbachischen Hoffnungsträger in der wechselseitigen Bedeutung für die (Reichskirchen-)Politik Bayerns und wird von Beiträgen zum frühneuzeitlichen Reisen flankiert, die ›mental maps‹ und Sehnsuchtsorte Italiens ebenso in den Blick nehmen wie musikalische Höhepunkte der Karwoche und päpstliche Ehrerweisungen in Rom.

Inhalt

Vorwort (S. 7-8)

Andrea Zedler und Jörg Zedler:
Prinzenrollen: Wittelsbachische Hoffnungsträger in Rom und Regensburg (S. 9-32)

Christian M. König: Imaginäre Geographien: Das Italienbild auf europäischen Landkarten um 1700 (S. 33-62)

Andrea Zedler:
Reiselust und Reisefrust: Kurprinz Karl Albrechts Aufenthalt in Venetien (S. 63-92)

Wolfgang Horn:
Der sächsische Thronfolger Friedrich August auf Reisen: Notizen aus Dresdner Akten der Jahre 1715–1717 (S. 93-116)

Tobias Appl:
Die bayerische Reichskirchenpolitik in der Frühen Neuzeit (S. 117-147)

Bettina Scherbaum:
Funktion und Bedeutung der bayerischen Gesandtschaft in Rom zu Beginn des 18. Jahrhunderts (S. 149-184)

Karl Hausberger:
Mit fünfzehn Jahren Fürstbischof von Regensburg: Personelle Aspekte der Jugendpfründe des Prinzen Clemens August (S. 185-221)

Katelijne Schiltz:
Gregorio Allegris Miserere in Reiseberichten des 18. und 19. Jahrhunderts (S. 223-256)

Michael M. Plichta:
Der Venusglobus von Francesco Bianchini (S. 257-267)

Bernhard Lübbers:
Beobachtungen zum Bild Regensburgs im Spiegel von Reiseberichten des 18. Jahrhunderts (S. 269-287)

Peter Styra:
Das 18. Jahrhundert macht mobil (S. 289-313)

Anmerkungen (S. 323-388)

http://www.utzverlag.de/shop.php?bn=44567
Mit freundlichen Grüßen
Jörg Zedler


29.9.2016

2 Preisfragen zur Geschichtskultur der Stadt Passau nach dem Zweiten Weltkrieg

engIm Rahmen einer Überprüfung sämtlicher Straßenbenennungen nach Personen, die während der NS-Zeit in Passau gelebt und gewirkt haben, stellt die Stadt Passau 2 wissenschaftliche Preisfragen:

 

1. Fragwürdige Ehrungen? Eine Bestandsaufnahme Passauer Straßenbenennungen nach Persönlichkeiten der NS-Zeit nach 1945

 

2. Strategien und Diskurse Passauer Erinnerungspolitik nach 1945: Straßenbenennungen nach Personen der NS-Zeit


Zielgruppen: Bachelor-, Master- und Examenskandidaten sowie Doktoranden der bayerischen Universitäten

Preisgeld: bis zu 3000 Euro je Studie


Verfahren: InteressentInnen  wenden sich bitte bis 20. November 2016 per E-Mail an Herrn Apl. Prof. Dr. Martin Hille/ Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Passau  

Kontakt: Apl. Professor Dr. Martin Hille
Neuere und Neueste Geschichte/
Landesgeschichte
Innstraße 25
94032 Passau
E-Mail: martin.hille@uni-passau.de
Tel.: 0841/509/2713


7.6.2016

Tagungsbericht: Katholische Zeitgeschichte. Kirche, Religion und Politik in Bayern nach 1945

Am 23. und 24. Februar 2016 fand in den Räumen des Diözesanarchivs Regensburg ein Workshop zum Thema "Katholische Zeitgeschichte. Kirche, Religion und Politik in Bayern nach 1945" statt. Organisiert wurde die Veranstaltung in einem Kooperationsunternehmen vom Bischöflichen Zentralarchiv Regensburg (Camilla Weber), dem Institut für Zeitgeschichte München - Berlin (Thomas Schlemmer) und dem Lehrstuhl für bayerische Landesgeschichte der Universität Regensburg (Bernhard Löffler).

Einen Bericht über die Tagung finden Sie unter folgender Adresse:

http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6541


Netzwerke
21.4.2016

Neuerscheinung

Bernhard Löffler – Maria Rottler (Hg.),
Netzwerke gelehrter Mönche. St. Emmeram im Zeitalter der Aufklärung

Das Reichsstift St. Emmeram erlebte, maßgeblich gefördert durch Fürstabt Frobenius Forster, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine wissenschaftliche Blüte. Der Sammelband präsentiert ein Panorama dieser monastischen und im Besonderen benediktinischen Gelehrsamkeit. Seine Beiträge untersuchen verschiedene mit den Forschungsvorhaben der gelehrten Benediktiner verbundene Aktivitäten, etwa die ausgedehnten Bibliotheksreisen und die vielfältigen Gelehrtenkorrespondenzen – unter anderem mit den Brüdern Bernhard und Hieronymus Pez aus dem Stift Melk sowie mit Stephan Alexander Würdtwein –, die Einbindung einzelner Gelehrter in Akademieprojekte und in die Lehre an den Universitäten Ingolstadt und Salzburg sowie den Ausbau, die Bedeutung und die Nutzung verschiedener klösterlicher Sammlungen, aber auch die Folgen der Aufklärung für den Alltag im Kloster.

Inhalt:

Maria Rottler, Einleitung, S. 1–15.

Alois Schmid, Aufklärung in den Klöstern Oberdeutschlands, S. 17–41.

Stefan Benz, Geschichte und Geschichtsschreibung und Regensburger Klöster und Stifte nach dem Dreißigjährigen Krieg. Zum Wandel von Öffentlichkeit für Geschichte, S. 43–77.

Thomas Stockinger, Der Besuch der Brüder Pez in St. Emmeram 1717. Beobachtungen zur Arbeitsweise und zu den Zielen antiquarischer Ordensgelehrsamkeit, S. 79–155.

Irene Rabl, Frobenius Forster und die Brüder Bernhard und Hieronymus Pez, S. 157–180.

Franz Stephan Pelgen, Stephan Alexander Würdtwein, St. Emmeram und die Formen wissenschaftlichen Publizierens im 18. Jahrhundert, S. 181–200.

Antonín Kostlán, Die Societas eruditorum incognitorum in terris Austriacis und die Benediktiner, S. 201–222.

P. Stephan Haering OSB, Die Reichsabtei St. Emmeram in Regensburg und ihre Beziehungen zu den Universitäten Ingolstadt und Salzburg, S. 223–242.

Georg Schrott, „Eine berühmte Naturaliensammlung“. Exemplarische Beobachtungen zur Sankt Emmeramer Sammelkultur unter den Äbten Frobenius Forster und Cölestin Steiglehner, S. 243–281.

P. Amand Kraml OSB, Mathematisch-physikalische Museen und Naturaliensammlungen niederbayerischer Klöster in den „Beichtvaterreiseln“ von P. Laurenz Doberschitz OSB, S. 283–295.

Maria Rottler, „Catalogus Bibliothecae abbatialis S. Emmerami” – ein Katalog der St. Emmeramer Abtsbibliothek aus der Zeit Frobenius Forsters, S. 297–304.

Manfred Knedlik, Erinnerte Aufklärung. Zu Rupert Kornmanns „Trauerrede“ auf Abt Frobenius Forster von St. Emmeram, S. 305–325.

Ulrich L. Lehner, Benediktiner und Aufklärung. Beobachtungen aus dem süddeutschen Raum, S. 327–351.

Maria Rottler, Erfahrungen mit dem Tagungsblog „Frobenius Forster“ und dem Gemeinschaftsblog „Ordensgeschichte“, S. 353–376.

Bernhard Löffler – Maria Rottler (Hg.),
Netzwerke gelehrter Mönche. St. Emmeram im Zeitalter der Aufklärung
(Beihefte zur Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 44), München 2015,
VIII+399 S., € 48,00

ISBN 978-3-406-10727-6


Literaturanzeige Kuchler-zedler Lokale Perspektive 500x800
12.11.2015

Neuerscheinung

4.4.0Christian Kuchler / Jörg Zedler (Hg.)

Das 20. Jahrhundert aus lokaler Perspektive

Osterhofen im Zeitalter der Extreme

Die Untersuchung einzelner Regionen ist erst jüngst in den Fokus der historischen Forschung gerückt. Der vorliegende Sammelband nimmt dabei Niederbayern in den Blick. Am lokalen Beispiel der Stadt Osterhofen werden die örtlichen und regionalen Brüche wie Kontinuitäten des 20. Jahrhunderts diskutiert und in größere geschichtliche Zusammenhänge gestellt: Wie wirkte sich etwa das „Zeitalter der Extreme“ an der niederbayerischen Donau aus? Wie erlebten die Menschen die Novemberrevolution von 1918, die beiden Weltkriege, die Weimarer Republik oder die Zeit bis zum Ende des Ost-West-Konflikts?

Überblicke zu den Abschnitten der Geschichte des 20. Jahrhunderts und thematische Querschnittsuntersuchungen aus der Feder ausgewiesener Historikerinnen und Historiker ergänzen sich zu einem vielschichtigen Bild, bei dem sich global-, national- und regionalgeschichtliche Perspektiven gewinnbringend ergänzen. Wie aus dem landwirtschaftlich-katholisch geprägten Landstrich die moderne Region der Gegenwart entstand und welche Herausforderungen sich dabei für die Bewohner ergaben, ist der zentrale Untersuchungsgegenstand.

Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2015
336 Seiten, Hardcover
€ 29,95
ISBN: 978-3-7917-2716-5


Literaturanzeige Weigand-zedler Museum
12.11.2015

Neuerscheinung

Katharina Weigand / Jörg Zedler (Hg.)

Ein Museum der bayerischen Geschichte

Eine Begegnung mit der bayerischen Geschichte in 24 Artefakten: vom antiken Grabstein zur Münchner Mariensäule, vom Sternenmantel Kaiser Heinrichs II. zum Dieselmotor, vom Tassilokelch zur bayerischen Königskrone oder vom Domschatz zu Monza bis zu den Flugblättern der Weißen Rose.

Kein Museum der Welt – weder ein bestehendes, noch ein künftiges – bietet diese überwältigende Fülle an großen und kleinen, heiligen und profanen, bekannten und neu zu entdeckenden Objekten aus Kunst, Handwerk, Architektur, Technik und Schrifttum.

Aus der gleichnamigen Bavaristischen Ringvorlesung an der Ludwig-Maximilians-Universität München ist dieser Band hervorgegangen. Katharina Weigand lehrt dort als Akademische Oberrätin am Historischen Seminar. Jörg Zedler ist Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte an der Universität Regensburg.
Mit Beiträgen von (in alphabetischer Reihenfolge) Reinhold Baumstark, Volker Bierbrauer, Egon Boshof, Karlheinz Dietz, Heinz Dopsch, Johannes Erichsen, Helmut Flachenecker, Rainer Gömmel, Knut Görich, Wolfgang Heckl, Hans Günter Hockerts, Marcus Junkelmann, Christoph Kampmann, Martin Kaufhold, Thomas Kaufmann, Rolf Kießling, Hans-Michael Körner, Bernhard Löffler, Claudia Märtl, Thomas Paringer, Hannelore Putz, Hermann Rumschöttel, Rudolf Schieffer und Katharina Weigand.

Herbert Utz Verlag, München 2015
640 Seiten, Hardcover
€ 36,80
ISBN: 978-3-8316-4200-7


4.9.2015

Prof. Löffler im alpha-Forum

Prof. Löffler war zu einem Gespräch mit Jochen Kölsch zu Gast im alpha-Forum. Das Gespräch wurde am 2. September ausgestrahlt und kann nun über die Homepage des Bildungskanals ARD-alpha abgerufen werden. Es steht auch als pdf-Datei zur Verfügung.


Literaturanzeige Zedler Was Die Welt 800
15.04.2014

Neuerscheinung

Jörg Zedler

Was die Welt im Innersten zusammenhält

Gesellschaftliche-staatliche Kohäsionskräfte im 19. und 20. Jahrhundert

Wenige Fragestellungen haben in der aktuellen geschichts- und sozialwissenschaftlichen Debatte soviel Aufmerksamkeit auf sich ziehen können, wie jene, die auf spezifische Identitäten und Erinnerungskulturen abzielt. Wenn man sich diesem Themenkreis annähert, dann wird – vor allem in genuin geschichtswissenschaftlicher Perspektive – sehr schnell deutlich, dass der phänomenologische, der schlicht beschreibende Zugriff nicht hinreicht, dass vielmehr nach den absichtsvoll eingesetzten Strategien und Methoden solcher Identitäts- und Erinnerungsstiftung zu fragen ist. Hier mit dem Begriff der Kohäsionskräfte zu hantieren, poetisch davon zu reden, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, hat den großen Vorzug, sich auf ein gegenstands-, epochen- und territorienübergreifendes Phänomen einlassen zu dürfen: Das postsowjetische Russland kommt dabei neben den USA und dem Freistaat Bayern zu stehen; die politischen Erinnerungskulturen in Frankreich nach 1871 und in Deutschland nach 1918 geraten zu Parallelerscheinungen; das Gedenken an zwei Nationalheroen in Deutschland und Italien wird nebeneinandergestellt und schließlich wird das Musikdrama ebenso auf seine Kohäsionsqualität befragt wie die Konsumfixierung in der alten Bundesrepublik.

Herbert Utz Verlag, München 2014
220 Seiten, Hardcover
€ 38,-
ISBN: 978-3-8316-4294-6
Spreti-Studien Bd. 4


Hinweise zum mündlichen Staatsexamen in der Landesgeschichte

  • Die Zuteilung der Prüfer geht aus der Liste der vorläufigen Termine der mündlichen Staatsexamensprüfungen im Fach Geschichte hervor.

  • Eine zentrale Einführungsveranstaltung für die Kandidaten gibt es nicht. Beachten Sie deshalb bitte die folgenden Informationen.

  • In einer Prüfung werden jeweils zwei Schwerpunkte abgeprüft. Diese müssen bei Lehramt Gymnasium aus zwei verschiedenen Epochen stammen.

  • Bei Lehramt Grundschule, Hauptschule und Realschule wird jeweils nur eine Epoche abgeprüft. Hier müssen die zwei Schwerpunkte aus nicht unmittelbar chronologisch aufeinanderfolgenden Themen bestehen.

  • Themen für die Schwerpunkte können für die Prüfungen bei Prof. Löffler und bei Dr. Köglmeier jeweils einer Liste im Internet entnommen werden. Über diese Seiten können die gewählten Themen den Prüfern auch mitgeteilt werden. Es ist jeweils auch möglich, eigene Themen vorzuschlagen.

  • Dr. Appl bittet seine Kandidaten, für die Besprechung der Schwerpunkte in seine Sprechstunden zu kommen.

  • Erstellen Sie dann jeweils eine kurze Gliederung (ca. eine halbe Seite; keine Literaturliste) für jedes Ihrer Themen und geben Sie sie bei Ihrem Prüfer oder im Sekretariat des Lehrstuhls für Bayerische Landesgeschichte (PT 3.1.43) ab oder schicken Sie sie per Mail-Anhang an Ihren Prüfer.

Wir wünschen Ihnen bei Ihren Examensprüfungen viel Erfolg!

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  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Geschichte

Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte

 

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