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Veranstaltungen


Tagesexkursion Dominikanerkirche Regensburg

    

Tagesexkursion unter wissenschaftlicher Leitung von Karl Stock, Christoph Haertl und Prof. Dr. Christoph Wagner

Dominikanerkirche Regensburg

(incl. Dachstuhl; festes Schuhwerk!)

Teilnahme nur nach vorheriger verbindlicher Anmeldung:
Institut.Kunstgeschichte@ur.de

     

Montag, 20. Oktober 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Treffpunkt Albertus Magnus Platz (vor Westeingang)

     

Das Dominikanerkloster in Regensburg

Noch im selben Jahr als die Dominikaner 1229 nach Regensburg berufen wurden, begannen sie mit dem Neubau ihrer Klosterkirche. Ausgehend von der Kirche St. Blasius entwickelte sich im 13. Jahrhundert Zug um Zug ihr Klosterkomplex. Der Kirchenbau ist einer der größten der Dominikaner und ein Hauptwerk der Frühgotik in Deutschland. Im späten 15. Jahrhundert lebten im Kloster 49 Patres. Der später heiliggesprochene Gelehrte Albertus Magnus war um 1237 und von 1260 bis 1262 als Regensburger Bischof im Konvent. Bedeutend war die Bibliothek des Klosters. Nach Einführung der Reformation in der Reichsstadt 1542 folgte der Niedergang. 1563 bis 1628 wurde die Klosterkirche von der protestantischen Reichsstadt mitverwendet. Im 19. Jahrhundert lebten im Konvent nur noch wenige Patres, bis das Kloster schließlich im Zuge der Säkularisation 1809 aufgelöst wurde. Das Klostergebäude wurde anschließend als Ausbildungsstätte für Theologiestudenten verwendet, aus der später eine Philosophisch-Theologische Hochschule entstand.

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften

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