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Veranstaltungen


AUSSTELLUNG Nürnberg GLOBAL 1300-1600, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

AUSSTELLUNG Nürnberg GLOBAL 1300-1600, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Tagesexkursion unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Wagner & Dr. Gerald Dagit

Verbindliche Voranmeldung bis (12.11.2025): institut.kunstgeschichte@ur.de

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl.

Treffpunkt: Am Eingang des Germanischen Nationalmuseums (Kartäusergasse 1, D-90402 Nürnberg),

Termin: Freitag, 14. November 2025, 10.15 Uhr bis 16 Uhr

Anreise und Rückreise erfolgen selbständig mit Regionalexpress/Deutschlandticket...

Studierendenausweis mitbringen!

Kuratorinnenführung.

Aufgabe: Jede/r Teilnehmer/in stellt 2 Exponate der Ausstellung vor.

Hier der Link zum open access Katalog:

https://books.ub.uni-heidelberg.de//arthistoricum/catalog/book/1668

Nürnberg GLOBAL 1300-1600

Die große Sonderausstellung legt den Fokus auf die globalen Vernetzungen Nürnbergs in der Zeit zwischen 1300 und 1600, auf die Bedeutung der Stadt als internationales Handelszentrum in der Mitte Europas und ihren weltweiten kulturellen Austausch. Die Ausstellung zeigt zahlreiche hochkarätige Leihgaben aus ganz Europa, die facettenreich die Verwicklungen der Stadt in die frühe Globalgeschichte veranschaulichen. Nürnberg war ein Umschlagplatz für Luxusgüter aus aller Welt, doch begründeten auch Geschäftszweige wie der Waffenhandel den Erfolg der Stadt. Kirchen und Herrscherhäuser in ganz Europa bestellten hier Kunstwerke und Preziosen, den größten Teil des Handelsgutes bildete jedoch Massenware aus Serienproduktion.

Doch ging der globale Austausch weit über den Import und Export von Waren und Rohstoffen hinaus. Nürnberger gingen als Pilger, Kaufleute, Diplomaten und Künstler auf Reisen. Mit dem Behaim-Globus entstand hier der älteste erhaltene Globus der Welt. Motive Albrecht Dürers wurden von indischen Buchmalern aufgegriffen, sein berühmtes Nashorn erscheint auf einem Wandbild in Kolumbien. Doch beleuchtet die Ausstellung auch die Schattenseiten des ersten Zeitalters der Globalisierung. So waren Nürnberger Handelshäuser beteiligt am transatlantischen Versklavungshandel und der Kolonisierung der Amerikas. An der Ostküste Afrikas und in Indien führten sie gemeinsam mit den Portugiesen blutige Wirtschaftskriege.

https://www.gnm.de/ausstellungen/aktuell/nuernberg-global

Informationen/Kontakt

Verbindliche Voranmeldung bis (12.11.2025): institut.kunstgeschichte@ur.de

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl.

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften

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