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Mercedes Och

Universität Regensburg - Sedanstraße 1
Mercedes Och, Raum 216 (GRK 2337 Metropolität)
93055 Regensburg

Telefon: 0941/943-7640

E-Mail: Mercedes.Och@ur.de


Lebenslauf

Mercedes Och studierte seit dem Wintersemester 2011/12 Klassikstudien mit Schwerpunkt Alte Geschichte an der Universität Regensburg. Den Abschluss des Bachelor of Arts 2014 erlangte sie mit einer Arbeit über die Ausprägung der damnatio memoriae am Beispiel dreier Römischer Kaiser. Von 2014 bis 2016 absolvierte sie ihr Masterstudium in Alter Geschichte und Altertumswissenschaften an der Paris-Lodron-Universität Salzburg. Den Abschluss Master of Arts erlangte sie durch eine Arbeit zum Thema „Milchwirtschaft in der Römischen Antike. Herstellung, Vertrieb und Konsum von Milchprodukten“. Seit 2015 ist sie Mitglied im Redaktionsteam der Zeitschrift „Diomedes“, herausgegeben am Fachbereich Altertumswissenschaften an der Universität Salzburg. Seit April 2017 ist Mercedes Och als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Graduiertenkolleg „Metropolität in der Vormoderne“ an der Universität Regensburg angestellt.


Forschung

Forschungsinteressen

  • das julisch-claudische Kaiserhaus
  • Wirtschaft in der Antike
  • Landwirtschaft und Viehzucht in der Antike
  • Antike Ernährung

Forschungsprojekt

Fleischkonsum in der antiken Metropole Rom.

Wirtschaftliche, religiöse und soziale Aspekte zwischen dem 2. Jh. v. Chr. und dem 4. Jh. n. Chr.

Fleischkonsum wird im antiken römischen Kontext meist den Oberschichten zugeschrieben und das häufig in einem vollkommen überzogenen Maß. Die literarischen Quellen geben gern prunkvolle Gastmähler mit einer Fülle von Fleischgerichten wieder, die kaum der Realität entsprochen haben können. Aus diesem Grund beschäftigt sich dieses Dissertationsprojekt mit der Frage nach den Zusammenhängen zwischen wirtschaftlichen, religiösen und sozialen Faktoren des Fleischkonsums in der antiken Metropole Rom. Die Arbeit ist diachron ausgerichtet und untersucht die Veränderungen zwischen dem 2. Jh. v. Chr. bis zum 4. Jh. n. Chr. Als Quellengrundlage dienen sowohl schriftliche Quellen mit landwirtschaftlichem Kontext, archäologische Ausgrabungsberichte sowie inschriftliche Überlieferungen der römischen Opfer- und Prozessionspraxis, das Sozialleben betreffende antike Briefwechsel als auch diverse kleinere, im gesamten antiken Quellenfundus verstreute Hinweise auf den Fleischkonsum. Durch die Zusammenschau der Erkenntnisse aus den drei übergeordneten Punkten kann ein Geflecht aus sich gegenseitig bedingenden Zusammenhängen zwischen den Faktoren "Wirtschaft", "Religion" und "Soziales" herausgearbeitet werden, wodurch ein detailliertes Bild des sich verändernden Fleischkonsums in der antiken Metropole Rom entsteht.


Vorträge

  • April 2018: "Veränderungen in der römischen Tierzucht am Beispiel 'Schwein'", DAI Rom, Doktorandenworkshop.
  • Mai 2018: "Du bist was du isst? Essverhalten und Speisenwahl als Charakteristika und soziale Distinktionsmerkmale in antiken Kaiserbiographien", Universität Saarbrücken, Tagung "Zwischen Hunger und Überfluss. Antike Diskurse über die Ernährung".
  • Januar 2019: "Vom blutigen Opfer zum profanen Lebensmittel", Vorstellung eines Teilbereichs des eigenen Forschungsprojektes im Forschungskolloquium des GRK, Universität Regensburg.
  • Juli 2019: "Fleischkonsum in der antiken Metropole Rom. Wirtschaftliche, religiöse und soziale Aspekte zwischen dem 2. Jh. v. Chr. und dem 4. Jh. n. Chr.", Projektvorstellung im Rahmen des Kolloquiums der Abteilung Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.


Publikationen

Aufsätze und Beiträge

  • G. Fioratto, M. Och, Die Bedeutung der Fora, in: Blick in die Wissenschaft. Forschungsmagazin der Universität Regensburg 40 (2019), S. 16-21.
  • M. Och: Du bist, was du isst? Beschreibungen von Nahrungsmittelkonsum als Charakteristika in den Kaiserbiographien des Sueton, in: E. Faber, T. Klär (Hrsg.): Zwischen Hunger und Überfluss. Antike Diskurse über die Ernährung, Potsdamer Altertumswissenschaftliche Beiträge 71, Stuttgart 2020, S. 155-170.


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Metropolität in der Vormoderne

DFG-GRK 2337

Sprecher

Prof. Dr. Jörg Oberste

St-grk 2337
Wissenschaftl. Koordination

Kathrin Pindl M.A.

Kontakt

Kathrin.Pindl@ur.de

Homepage

www.metropolitaet.ur.de