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Gamze Ilaslan

Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Entangled Objects? Die materielle Kultur der Diplomatie in transkulturellen Verhandlungsprozessen im 18. Jahrhundert", Teilprojekt 1: "Die materielle Kultur in der habsburgisch-osmanischen Diplomatie (1716-1776)"

Altes Finanzamt, VR 06


Lebenslauf

Lebenslauf von Gamze Ilaslan

Gamze İlaslan schloss 2013 ihren Doppelstudiengang BA an der Boğaziçi-Universität in türkischer Sprache und Literatur und Geschichte ab. Während ihres Bachelor-Studiums verbrachte sie 2011 im Rahmen eines Erasmus-Programms ein Semester an der Freien Universität Berlin. Daran knüpfte sie den Magisterstudiengang für moderne Türkistik an der Boğaziçi-Universität an und schloss ihre Masterarbeit mit dem Titel „Entführung und freiwillige Entführung in den osmanischen Nizamiye-Gerichten des 19. Jahrhunderts“ unter der Betreuung von Prof. Cengiz Kırlı ab. Außerdem nahm sie an einem großen Forschungsprojekt mit dem Schwerpunkt „Armenier in der osmanischen Bürokratie (1839–1909)“ teil, das von TÜBİTAK (Wissenschaftlicher und Technologischer Forschungsrat der Türkei) zwischen 2013 und 2015 unterstützt wurde. In den Jahren zwischen 2015 und 2019 studierte sie als Doktorandin an der Istanbul Şehir Universität und hat als Lehrassistentin an den Vorlesungen „Einführung in die Soziologie“, „Weltkulturen und globale Begegnungen“ und „Erkundung Istanbuls“ mitgewirkt.

Derzeit promoviert sie an der Universität Regensburg am Lehrstuhl für Neuere Geschichte (Frühe Neuzeit) bei Prof. Dr. Harriet Rudolph und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Entangled Objects? Die materielle Kultur der Diplomatie in transkulturellen Verhandlungsprozessen im 18. Jahrhundert“, Teilprojekt 1: „Die materielle Kultur in der habsburgisch-osmanischen Diplomatie (1716-1776)“.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen derzeit in den Bereichen Frühe Neuzeit, Geschichte der materiellen Kultur, Rechtsgeschichte mit sozialrechtlichem Schwerpunkt, osmanisch-habsburgische Beziehungen.

CV in English

Projekt

"Entangled Objects? Die materielle Kultur der Diplomatie in transkulturellen Verhandlungsprozessen im 18. Jahrhundert", Teilprojekt 1: "Die materielle Kultur in der habsburgisch-osmanischen Diplomatie (1716-1776)"

This subproject focuses on material culture and diplomatic relations between the Habsburg and Ottoman Empires, covering the time period between the Austro-Turkish War (1716-1718) and the Russo-Turkish War (1768-1774). The dominance of historical texts in scholarly discourse, and corresponding neglect of physical objects (many of which, housed in museums, end up devoid of their historical context) can be overcome through the establishment of a dialogue between text and objects. Bringing objects back onto the historical stage will lead to a more comprehensive understanding of Ottoman-Habsburg diplomacy. The text-oriented nature of history will be supplemented by investigating the diplomatic use of objects, and the "eloquence" of material culture. In this sense, this subproject aims to connect the analysis of written texts, visual sources, objects used in diplomatic settings, as well as the means by which various diplomatic actors, acting as cultural brokers, have used and attributed meanings to material objects. Material cultural analysis of diplomacy allows us to question the dominant paradigms of research, such as the "Westphalian System," one-side perspectives on the so-called "Clash of Cultures," and "Westernization/Europeanization" of the Ottoman Empire in the 18th century. This approach has the potential to exemplify the hybrid, complex and transcultural nature of diplomacy between the Habsburg and Ottoman Empires.

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Geschichte

Lehrstuhl für Neuere Geschichte

Gamze Ilaslan
Gamze Ilaslan 1

Altes Finanzamt, VR 06


 

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