Zu Hauptinhalt springen
Gewählte Sprache ist Deutsch Select language
Startseite UR

Susanne Friedl

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Susanne Krüger, M.A.

ELTERNZEIT 

Susanne Friedl

Gebäude PT, Zi. 3.1.30
Telefon 0941 943-3550                                                                                          Susanne.Krueger@politik.uni-r.de

Forschungsschwerpunkte

  • Politik und Interkulturalität: Fokus Brasilien
  • Subjekttheorie: Individuelle und kollektive Identität
  • Sozialphilosophische Theorieansätze: Multikulturalismus und Transkulturalismus
  • Raumkonzepte: Privatheit und Öffentlichkeit 

Mitgliedschaften

  • Bayerisches Promotionskolleg Politische Philosophie
  • DBG – Deutsch Brasilianische Gesellschaft e.V.
  • Forschungsverband CIVES - Cidadania, Identidades e Valores Políticos, Universidade de Brasilia (UnB)
  • ADLAF - Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung
  • Vertreterin des akademischen Mittelbaus im Fakultätsrat PKGG

Sprechstunde/Kontakt

Ich befinde mich ab dem 9. August 2019 in Mutterschutz und anschließend bis September 2020 in Elternzeit. Mails erreichen mich in dieser Zeit, in dringlichen administrativen Angelegenheiten wenden Sie sich jedoch bitte in jedem Fall an das Lehrstuhlsekretariat.

For information in english klick here.


CV

Susanne Krüger (geb. Friedl) wurde 1988 in Deggendorf geboren. Zum Wintersemester 2009/2010 nahm sie das Studium in den Fächern Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Regensburg auf und schloss dieses im Sommersemester 2012 mit dem Grad Bachelor of Arts ab. Vom Wintersemester 2012/2013 bis zum Sommersemester 2014 absolvierte sie den Masterstudiengang Demokratiewissenschaft an der Universität Regensburg.

Ihre Masterarbeit zum Thema „Profil einer singulären Moderne - Das soziale Imaginäre im modernen Brasilien" analysierte unter kulturtheoretischer Perspektive die Entwicklungslinien der kollektiven Identität Brasiliens von der Kolonialzeit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Im Juli 2019 reichte Sie ihre Promotionsschrift mit dem Titel „Brasilien zwischen Multikulturalismus und Transkulturalität. Mestiçagem als transkultureller Sonderweg" an der Fakultutät PKGG an der Universität Regensburg ein.

Mehrere Auslandsaufenthalte seit 2012 stehen im Zusammenhang mit ihrem Forschungsschwerpunkt Brasilien.

Susanne Krüger war von Oktober 2013 bis September 2014 wissenschaftliche Hilfskraft und ist seit Oktober 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Philosophie und Ideengeschichte an der Universität Regensburg.

Lehre

WS 2014/15

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Hobbes - Taylor"

SS 2015

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Rousseau - Taylor"

WS 2015/16

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Hobbes - Foucault"
  • Übung "Das Eigene und das Fremde. Brasiliens Indentität zwischen Trans- und Multikulturalismus"

SS 2016

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Rousseau -Schmitt"

WS 2016/17

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Kant - Rorty"
  • Praxisseminar "Projektmanagement für Politikwissenschaftler"

SS 2017

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Rousseau - Taylor"

WS 2017/18

  • Hauptseminar "Auf der Suche nach demokratischer Identität. Politik und Literatur in Brasilien" (zusammen mit Prof. Dr. Karlfriedrich Herb)
  • Praxisseminar "Nationaler Rhythmus? Samba im Spiegel brasilianischer Politik und Gesellschaft"

SS 2018

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Aristoteles - Marx -Arendt"

WS 2018/19

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Rousseau -Schmitt"

SS 2019

  • Übung "Neither black nor white? Schwarzenbewegungen in den USA und Brasilien"

Publikationen

  • Führung in der Krise? Zwei Frauen, zwei Profile, in: TOPICOS (Deutsch-brasilianische Gesellschaft e.V.) 01/2016, S. 12-13.
  • Brasiliens Arbeiterpartei am Ende? (mit Martin Lang), in: TOPICOS (Deutsch-brasilianische Gesellschaft e.V.) 03/2016, S. 20-21.

Projekte

dissertationsprojekt

Brasilien zwischen Multikulturalismus und Transkulturalität. Mestiçagem als transkultureller Sonderweg

Das Dissertationsprojekt von Frau Krüger hat sich das Ziel gesetzt, zu hinterfragen, inwiefern sich die spezifisch brasilianische nationale Identität – ausgedrückt durch den Begriff der mestiçagem (Rassenmischung) –  in den begrifflichen und konzeptionellen Dualismus von Multikulturalismus und Transkulturalität einordnen lässt. Als seine Hauptaufgabe versteht es das Projekt, die Forschungslücke, welche dem transkulturellen Kulturkonzept unterstellt wird, durch eine systematische philosophische Aufarbeitung, eine Kontrastierung mit der multikulturellen Forschung sowie durch eine Verknüpfung mit dem brasilianischen Kontext der mestiçagem zu schließen. Die Fokussierung auf die Kategorien Ethnie und Rasse wird sowohl im Falle des multikulturellen als auch transkulturellen Denkens kritisch beleuchtet. Die Arbeit möchte im wissenschaftlichen Diskurs dazu beitragen, das theoretische Konzept der Transkulturalität – im Sinne Wolfgang Welschs – zu skizzieren, es auf ein breiteres philosophisches Fundament zu stellen und im Kontrast zur multikulturellen Konzeption von Kultur zu betrachten. Zum anderen wird der spezifisch brasilianische Umgang mit kultureller Diversität, der sich in der Idee der mestiçagem widerspiegelt, hinsichtlich seines Kulturbegriffs untersucht, der dann in das Spannungsfeld von multikultureller und transkultureller Konzeption eingeordnet werden kann.

............................................................................................................................................................
Masterarbeit

Profil einer singulären Moderne. Das soziale Imaginäre im modernen Brasilien

In ihrer Masterarbeit beschäftigte Susanne Friedl sich mit dem spezifischen Entwicklungsprozess der brasilianischen Moderne. Im Zentrum stand die Frage, inwiefern das Konzept des modernen sozialen Imaginären von Charles Taylor in Brasilien Anwendung findet und von vormodernen Traditionen geprägt ist. Der Ansatz der multiple modernities mit seiner Annahme, dass sich jede moderne Gesellschaft durch ein charakteristisches Imaginäres auszeichnet, das jeweils ein eigenes kulturelles und institutionelles Format erzeugt, war für die Analyse grundlegend. Die Arbeit näherte sich über Charles Taylors Theorie der spezifischen Gestalt des modernen Brasiliens an und machte dabei die anhaltende Verwurzelung in traditionellen Ordnungsmustern deutlich.

Vorträge

  • Teoria política e interculturalidade. A initiativa BrasilienKontext dentro pesquisa acadêmica e prática (06. März 2015, Escola de Filosofia, Letras e Ciências Humanas, UNIFESP - Campus Guarulhos)
  • Brasilianisches Bürgersein zwischen Transkulturalismus und Multikulturalismus/Cidadania no Brasil entre transculturalismo e multiculturalismo (10. Juli 2015, Deutsch-brasilianisches Kolloquium, Hotel Sorat Regensburg)
  • Reflexões sobre multiculturalismo e identidade negra no Brasil (11. März 2016, Universidade de São Paulo - USP)
  • Multiculturalismo e identidade negra no Brasil (15. März 2016, Núcleo Interdisciplinar de Estudos e Pesquisas em Direitos Humanos, Universidade Federal de Goiás - UFG)
  • A “cultura brasileira” segundo Gilberto Freyre. O fundamento de transculturalismo político? (23. März 2016, IPOL Universiade de Brasilia - UnB)
  • Begegnung an den Rändern der Kultur. Herder und Wittgenstein als interkulturelle Denker? (27. Januar 2017, Bayerisches Promotionskolleg Politische Theorie, Benediktinerabtei Plankstetten)
  • Ein Mythos namens Brasilien. Von der Rassendemokratie zur positiven Diskriminierung (11. Mai 2017, Aufbauvorlesung "Multikulti als Leitkultur?!", Universität Regensburg)
  • Die Multioptionsgesellschaft in der Krise. Transkulturalität als Lösung? (18. Mai 2017, Aufbauvorlesung "Multikulti als Leitkultur?!", Universität Regensburg)
  • Indigene Identität zwischen den Utopien? Brasilien im Spiegel seiner religiösen Gründungsgeschichte (5. September 2017, 2. Inzeller Kolloqium zur Politischen Philosophie)
  • National thinking in transition? A comparison of artistic movements in Bavaria and São Paulo in the 1920s (08. Oktober 2018, Workshop FAPESP/BAYLAT: From Bavaria/Germany to São Paulo/Brazil: the making of science, arts, and knowledge in an entanglement perspective, Universidade de São Paulo - USP)
  • Brasilien – Ein Beispiel jenseits interkultureller Theorie? Zum Begriff der
    Rassenmischung und der Democracia racial (27. Juni 2019, Aufbauvorlesung
    "Über den Umgang mit Fremden. Interkulturalität und Transkulturalität im
    politischen Kontext")
  • Grenzen durchdringen statt überschreiten? Kontrastierung von Inter- und
    Transkulturalität (4. Juli 2019, Aufbauvorlesung "Über den Umgang mit Fremden. Interkulturalität und Transkulturalität im politischen Kontext")

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Politikwissenschaft

Politische Philosophie und Ideengeschichte

Sekretariat
Ingrid Biederer
5

Gebäude PT, Zi. 3.1.15  Telefon  0941 943-3514 Fax        0941 943-1689

E-Mail sekretariat.herb@ur.de

Öffnungszeiten: 

Mo bis Do, 9-12 Uhr