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Presse

Trump trägt zur Eskalation der Lage bei

Veröffentlichungsdatum 7. Juni 2020
t-online.de | Panorama

Prof. Dr. Depkat im Interview mit t-online.de über Rassismus und Polizeigewalt in den USA

Ausgelöst durch den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd kommt es in den USA und weltweit zu Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt. US-Präsident Trump tut derzeit wenig, um die Lage zu beruhigen. t-online.de hat mit Dr. Volker Depkat, Professor für American Studies an der Universität Regensburg, über die Hintergründe gesprochen. Als Grund für die immer wieder zu Tage tretende Polizeigewalt gegenüber Afroamerikanern nennt Professor Depkat neben Rassismus auch die martialische Kultur der US-Polizei, die sich als Kämpfer im Krieg gegen das Verbrechen sehe - anders als Polizist:innen in Deutschland, die eher das Image von "Freund und Helfer" pflegten. Zudem sei eine rassistische Grundhaltung wieder gesellschaftfähiger geworden und diese sprachliche Gewalt sei Ausgangspunkt auch für psychische Gewalt. Präsident Donald Trump trage zur Eskalation der Lage bei, wenn er öffentlich mit dem Gedanken spielt, das Militär gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen. Amerika habe sich von einem optimistischen Land in eine Nation verwandelt, die in der Krise ohne Hoffnung sei.

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