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Presse

„Wer Brücken baut, kann über das Wasser gehen.“

Buchband zur Regensburger Ost-West-Geschichte erschienen


06.Oktober 2021

Prof. Dr. Walter Koschmal, Begründer und langjähriger Leiter des Europaeum. Ost-West-Zentrum der Universität Regensburg, hat gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Europaeum, Lisa Unger-Fischer, die alljährlich herausgegebenen Jahresgaben zur Stadt Regensburg als Buchband unter dem Titel „Regensburg europäisch. 500 Jahre zwischen Ost und West“ neu aufgelegt. Die Texte sind überarbeitet und jeweils mit wissenschaftlich aktuellen Einleitungen versehen.


„Regensburg europäisch. 500 Jahre zwischen Ost und West“ präsentiert die Stadt Regensburg in ihrer Bedeutung zwischen Osten und Westen. Das Buch zeigt Regensburg damit nicht nur aus der gewohnten Sicht des Westens, sondern lässt die Stadt in einem neuen, ungewohnten Licht erscheinen. Städte wie Regensburg, Nürnberg, Magdeburg, Prag oder Wien sind über Jahrhunderte entscheidend für den Austausch zwischen Ost und West. In „Regensburg europäisch“ kann jede oder jeder das zuerst lesen, was sie oder ihn ganz besonders interessiert: etwa über das frühe deutsch-tschechische Wörterbüchlein, über die bunte russische Delegation im 16.Jh., von russisch-bayerischen Liebesgeschichten im 19.Jh. oder über einen tschechischen Regensburg- und Schwandorf-Enthusiasten im 20.Jh. Aber auch über die Befindlichkeiten der heutigen Russlanddeutschen gibt es viel zu erfahren. Bei jedem Thema lernt man Regensburg von einer ganz neuen, unerwarteten Seite kennen. Alle Beiträge des Bandes sind reich bebildert und unterhaltsam zu lesen.

BU: Regensburg Europäisch ist ein Lesebuch mit unbekannten Geschichten zu Regensburg als europäischer Stadt. © Verlagsgruppe Schnell & Steiner 2013

Alle hier versammelten Geschichten von europäischer Dimension beinhalten Modelle und Gefährdungen einer gesamteuropäischen Idee, die das westliche, mittlere und östliche Europa zusammenführt. Einige Beispiele zeigen auch das Scheitern, ja den Missbrauch dieser Idee, etwa die Beiträge zur jüdischen Dimension der Stadt, zumal in der Nachkriegszeit. Jedoch lassen sich in Vergangenheit und Gegenwart auch viele Modelle des Europäischen entdecken, die bereits Wirklichkeit sind und in jedem Fall lässt sich anhand dieser Beispiele vieles lernen: Man kann Sensibilität für Gefahren und Gefährdungen entwickeln und Visionäres aufgreifen. „Regensburg europäisch“, die Regensburger Dimensionen des Europäischen machen Mut, weiterhin tatkräftig gemeinsam am größeren Europa zu arbeiten.
Die Beiträge gehen auf die bis 2018 jährlich erschienenen Jahresgaben des Europaeum. Ost-West-Zentrum der UR zurück. Prof. Dr. Walter Koschmal und die Geschäftsführerin des Europaeum fungieren als Herausgeber des im Verlag Schnell und Steiner erschienenen Buchs. Doch wurden alle Geschichten mit neuen, wissenschaftlich aktuellen Einleitungen versehen und zu einem Ganzen zusammengefügt. Nicht zufällig lautet das Motto des Buchs: „Wer Brücken baut, kann über das Wasser gehen.“ (Jurij Chěžka)


Informationen/Kontakt

Lisa Unger-Fischer
Universität Regensburg – Europaeum Ost-West-Zentrum 
Tel.: +49 (0)941-943-3896
E-Mail: lisa.unger@europaeum.uni-regensburg.de
 

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