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Neuer Wohnraum für internationale Gäste

Universität Regensburg freut sich über den Spatenstich für ein internationales Gästehaus


1. Oktober 2019

Dass ein ehemaliges Militärgebäude zu einem Gästehaus für internationale Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler umgewidmet wird – besser könne es nicht laufen, sagte Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, anlässlich des Spatenstichs am 27. September 2019 auf dem Areal der ehemaligen Nibelungenkaserne. Das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Stabsgebäude der Nibelungenkaserne wurde im Zweiten Weltkrieg errichtet und bis 2010 militärisch genutzt – zunächst als Flakkaserne, nach Kriegsende als Unterkunft für die US-Armee und ab 1965 von der deutschen Bundeswehr. Seit 2011 steht das Gebäude leer, 2018 erwarb die Universität Regensburg das Areal und verpachtete es an das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz (STWNO) mit der Zielsetzung, ein internationales Gästehaus für die Universität und die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Regensburg zu errichten.



Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, bewertet das Gemeinschaftsprojekt als so naheliegend wie zukunftsweisend. „Ein internationales Gästehaus in unmittelbarer Nähe zur Universität ist ein wichtiges zukunftsweisendes Projekt und erweitert unser Angebot für internationale Studierende und Gastwissenschaftler*innen. Mit der Konversion dieses Militärareals in einen weltoffenen Begegnungsort stellen wir uns zugleich einmal mehr der historischen Verantwortung für die Region, wie das bereits im Rahmen unserer Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg geschehen ist.“ OTH-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier betont die Regensburger Besonderheit des gemeinsamen Campus von Hochschule und Universität, der mit der Errichtung eines gemeinsamen internationalen Gästehauses weiter an Attraktivität gewinnen werde.


Die Umgestaltung des Kasernengebäudes wird Neumann & Heinsdorff Architekten aus München durchführen, die sich im Rahmen eines vom STWNO ausgelobten Realisierungswettbewerbs gegen sechs Bewerber durchsetzen konnten. Die neu gestaltete Anlage wird 20 Apartments für Gäste aus dem Bereich Forschung und Wissenschaft, 25 Wohnplätze für internationale Studierende sowie Gemeinschaftsbereiche und Freianlagen enthalten. Der Beginn der Baumaßnahmen ist für 2020 geplant.

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