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Verantwortungsvoll, mutig und zukunftsorientiert

Präsident Prof. Dr. Udo Hebel blickt beim Neujahrsempfang zuversichtlich auf das Jahr 2020, in dem die Universität Regensburg vielen Herausforderungen und Chancen verantwortungsvoll, mutig und zukunftsorientiert begegnen wird


16. Januar 2020 | von Christina Glaser | Fotos von Julia Dragan 

Zunächst hielt Präsident Prof. Dr. Udo Hebel eine Rückschau auf das zukunftsweisende Jahr 2019, das eine ganze Reihe großer Erfolge, positiver Entwicklungen und wichtiger strategischer Weichenstellungen brachte – unter anderem die Bewilligung und Etablierung von Großprojekten, wie den neu eröffneten Leibniz-Wissenschaftscampus, die Einwerbung von 16 Tenure Track-Professuren im Bund-Länder-Programm und den beginnenden Aufbau der Fakultät für Informatik und Data Science, für die die Universität am Tag des Neujahrsempfangs 2020 von der Bayerischen Staatsregierung zwölf zusätzliche Informatik-Professuren und knapp 400 Studienplätzen erhalten hat. „Es hat sich gezeigt, wie richtig und zwingend das vor einem Jahr angekündigte Vorhaben zur Behebung dieses historischen Defizits der Universität Regensburg in seiner inhaltlich-konzeptionellen Ausrichtung und vor allem auch in seinem zügigen Zeithorizont und in seinen politischen Kontexten ist“, betonte der Präsident Hebel. „Wir haben unsere Position als national und international anerkannte und in ihren wissenschaftlichen Themensetzungen und Entwicklungsplanungen zukunftsorientierte Forschungsuniversität weiter gestärkt - und wir haben auch 2019 wieder wichtige gesamtuniversitäre Weichenstellungen vorgenommen und zukunftsrelevante Veränderungen eingeleitet“.

2020 würden gleichermaßen komplexe, gleichermaßen fordernde und vor allem gleichermaßen lohnenswerte Aufgaben und vielfältige Gestaltungsspielräume auf die Mitglieder der Universität Regensburg warten, so Prof. Dr. Udo Hebel. „Sonderpädagogik und KI/Informatik/Data Science sind momentan zwei besonders sichtbare Bereiche, in denen wir durch neue Strukturen und Ressourcen neue und nachgefragte Studiengänge und Studienplätze etablieren“. Mit den angesetzten Begutachtungen des Regensburger Centrum für Interventionelle Immunologie (RCI) starte die entscheidende Phase der für die Zukunftsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Regensburg richtungsweisenden Etablierung des zweiten außeruniversitären Leibniz-Instituts. „Mit der Einrichtung und erstmaligen Besetzung einer vierten Vizepräsidentschaft für Internationales und Diversity zum 1. April 2020 mit Frau Professorin Dr. Ursula Regener werden diese beiden Themen noch stärkeres Gewicht erhalten.“

Des Weiteren ging der Präsident auf den Hochschulentwicklungsplan (HEP) ein, der in diesem Jahr fertig gestellt werde. Es solle ein konziser Hochschulentwicklungsplan 2025 vorgelegt werden, der die gesamtuniversitären Entwicklungsoptionen und Entfaltungslinien strategisch darlege. „Einen solchen Hochschulentwicklungsplan können wir uns zutrauen, besonders nachdem wir heute auch die großartige Nachricht von Minister Sibler erhielten, dass wir neben den zwölf Informatik-Professuren und Ausstattungsstellen in den kommenden Jahren –zur individuellen Reduzierung von Lehrdeputaten und damit zur Stärkung der Forschung – zusätzliche Professuren erhalten werden“, freute sich Präsident Hebel.

Prof. Dr. Udo Hebel betonte, dass die Universität Regensburg auch 2020 ihre gesellschaftspolitische Verantwortung wahrnehmen werde und sich auf wissenschaftlicher Basis und mit wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen und Perspektiven aktiv und engagiert in aktuellen öffentlichen Diskussionen engagieren werde. So werde sich die Universität nach wie vor ihre weltoffen-kosmopolitischen Werte und die bunten, transnationalen Vielfältigkeiten gegen rechtsnationalistischen Geschichtsrevisionismus und gegen ethnozentrische, diskriminierende und rassistische Gesellschaftsideologien und Politik setzen. Darüber hinaus nehme sich die Universität Regensburg einem äußerst dringlichen Zukunftsthema an: „In diesem Jahr möchte ich das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellen. Wir werden diesem dringlichen Themenfeld in den vor uns liegenden Monaten besondere Aufmerksamkeit seitens der Universitätsleitung widmen.“ So wolle die Universität die Einführung von entsprechenden Studienprogrammen zeitnah angehen und das Thema zum Beispiel in Form eines Green Office institutionalisieren. Denn, so erklärte der Präsident, die Universität stehe im Themenfeld der Nachhaltigkeit in einer dreidimensionierten Verantwortung: „Als Plattform für gesellschaftspolitische Diskussionen, als wissenschaftliche Institution in Forschung und besonders auch in der Lehre sowie als Infrastruktur in erheblichen Größenordnungen der Energie- und Ressourcenbewirtschaftung.“

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