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Eines der führenden Institute auf dem Gebiet der Informationswissenschaft

I:IMSK der Universität Regensburg ist Mitglied im iSchools-Verbund


14. Februar 2020

Das Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur (I:IMSK) der Universität Regensburg ist als neues Mitglied in den Verbund der iSchools (https://ischools.org) aufgenommen worden, ein weltweites Konsortium der führenden akademischen Institute und Fakultäten auf dem Gebiet der Informationswissenschaft. Der Präsident der Universität Regensburg, Prof. Dr. Udo Hebel, gratuliert zur Mitgliedschaft: „Die Aufnahme bei iSchools ist eine tolle Auszeichnung. Dadurch werden sowohl der Bereich Data Science und KI an der UR als auch die internationale Sichtbarkeit der Universität Regensburg weiter gesteigert.“

Kulturgeschichte des Bieres, automatische Dialogsysteme, Fußgängernavigation – mit einem weiten und vielfältigen Spektrum an Forschung präsentierte sich das Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur der Universität Regensburg in seiner Bewerbung. Das übergreifende Grundthema jedoch, das sowohl in der Forschung als auch in der Lehre immer wieder hervorsticht, ist das Gebiet des Informationsverhaltens. Ein Beispiel dafür ist die Untersuchung, wie Nutzer von Websuchmaschinen dazu gebracht werden können, den Eingriff in die Privatsphäre zu minimieren. Ein brandaktuelles Thema, obwohl oder gerade, weil sich viele Nutzer gar nicht bewusst sind, wie detailliert Nutzerverhaltensdaten bereits heute großflächig gesammelt, ausgewertet und gehandelt werden – und das trotz der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Mit seiner interdisziplinären Ausrichtung erfüllt das I:IMSK auch eine universitätsweite Brückenfunktion: Neuere Initiativen dafür sind die aktive Forcierung des universitätsweiten Netzwerks “Wissen schafft Daten” (https://ai.ur.de) und ein vom Inhaber des Lehrstuhls für Informationswissenschaft, Prof. Dr. Udo Kruschwitz, ins Leben gerufenes Data Science Meetup (https://www.meetup.com/Data-Science-Regensburg/), das seit dem Beginn des Wintersemesters 2019/20 regelmäßig internationale Gäste aus Industrie und Forschung zu Vorträgen mit anschließender Diskussion zusammenbringt.

Professor Kruschwitz wird auch der iSchools-Repräsentant der Universität sein und dabei eng mit dem Geschäftsführer des Instituts, Prof. Dr. Niels Henze, zusammenarbeiten. Was die unmittelbar nächsten Schritte betrifft, so bietet die internationale Ausrichtung der iSchools besonderes Potential. So wird ein Hauptaugenmerk auf dem Anwerben internationaler Bewerber*innen für die Studiengänge des Instituts liegen. Die weitere Internationalisierung, beispielsweise durch gemeinsame Masterstudiengänge mit anderen europäischen Einrichtungen, ist daher eines der ersten Ziele, die mit dem Beitritt verbunden ist.

Über iSchools

Das Konsortium iSchools wurde im Jahre 2005 ins Leben gerufen mit dem erklärten Ziel, Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Informationswissenschaft voranzutreiben und sich dabei abzustimmen und miteinander zu kooperieren. Gründungsmitglieder der Initiative waren unter anderem die University of Pittsburgh, Syracuse University and Drexel University. Inzwischen ist die Bewegung auf über 100 Organisationen gewachsen. Regensburg ist erst das dritte deutsche Mitglied. Institutionen, die im iSchools-Konsortium aufgenommen werden, sind sowohl in der Forschung aktiv als auch in der Lehre. Insbesondere wird erwartet, dass man nachhaltige Erfahrung in erfolgreichen, extern finanzierten Forschungsprojekten mitbringt, dass man in den international führenden Publikationen der informationswissenschaftlichen Forschung präsent ist, aber auch dass man in der Lehre neben Bachelor- und Masterstudiengängen in der Ausbildung von Doktoranden erfolgreich ist.


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