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Die Kulturwelt in Zeiten von Corona

UR-Historiker im Interview mit Regensburger Akteur:innen

19. Juni 2020

Im Kulturbereich hat sich in Zeiten Coronas beachtliche Kreativität entwickelt; viele Kulturschaffende engagierten und engagieren sich, um ihr Publikum digital zu erreichen und zur „kulturellen Grundversorgung“ beizutragen. Doch viele Freiberufler:innen und Kulturinitiativen sind in finanzielle Nöte geraten, und die COVID-19-Pandemie hat den gesamten Kulturbereich erschüttert. Das Institut für Geschichte der Universität Regensburg, an dem der interdisziplinäre Masterstudiengang Public History und Kulturvermittlung angesiedelt ist, hat bei kulturvermittelnden Institutionen in Regensburg nachgefragt, wie die Corona-Krise ihr Wirken und ihr Leben inhaltlich und nicht zuletzt ökonomisch beeinflusst.

Initiator und Projektverantwortlicher ist PD Dr. Jörg Zedler, Akademischer Oberrat a. Z. am Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte. Er hat Regensburger Akteur:innen interviewt und die Gespräche öffentlich zugänglich gemacht: „Ich wollte den Kulturschaffenden, hier im Bereich der Geschichtsvermittlung, einfach eine Stimme geben“, sagt Zedler, dessen Impuls für diese Reihe weniger ein wissenschaftlicher war, „als der Umstand, dass über inhaltliche wie ökonomische Folgen der Pandemie für die Kulturwelt anfangs ja praktisch nicht gesprochen wurde“.

Bereits online sind Gespräche Zedlers mit der Leiterin der Städtischen Museen Regensburg, dem Leiter des Fürst Thurn und Taxis Zentralarchivs, der Hofbibliothek und der Museen, einer Gesellschafterin der „Regensburger Stadtmaus“ sowie dem freiberuflichen Stadtführer Matthias Freitag und dem Leiter des Amts für Archiv und Denkmalpflege in Regensburg. Weitere Einblicke folgen bis zum Ende des Sommersemesters in wöchentlichem Turnus: Bis dahin werden weitere Akteur:innen des Regensburger Kulturbereichs ihre Erfahrungen der Corona-Zeit mit Jörg Zedler teilen; unter ihnen ein Agentur-Gründer, ein Vertreter des Museums der bayerischen Geschichte, der Leiter der Staatlichen Bibliothek Regensburg, der Regensburger Kulturreferent, der Bezirksheimatpfleger und Robert Ebner, der Interessierte durch das document Reichstag führt. Wer rein hört, erfährt von den sozialen Folgen für Kulturvermittelnde, dem Vermissen von Spontaneität, von den Grenzen der digitalen Welt. Explizit, aber auch in Zwischentönen.


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