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Mit Abstand durch die Klausuren und den Universitätsalltag

Prüfungs- und Praktika-Impressionen zu Zeiten der Corona-Pandemie


vom 13. August 2020 | Fotos: © Julia Dragan

Wunderbares Wetter, offene Lesesäle, Prüfungsbetrieb - aktuell ist für Corona-Verhältnisse auf dem Campus viel los, und fast könnte man vergessen, dass nach wie vor und unbedingt gilt: Keine Gruppen, 1,5 m Abstand zur Gesprächspartner:in oder Mund-Nasen-Schutz tragen, wo dies nicht möglich ist – etwa auf den Fluren bzw. in den Gebäuden.

Das birgt gerade Herausforderungen für den Prüfungsbetrieb. So gelten während Klausuren weiterhin die Regeln zu Abstand und Mund-Nasen-Schutz; ergänzend wird auch im Wartebereich Abstand gehalten, bei Betreten und Verlassen des Prüfungsraums Mund-Nasen-Schutz getragen, ebenso, falls man den Raum zwischendurch mal verlassen muss. Nur wer fix auf dem Platz sitzt, kann den Mund-Nasen-Schutz ablegen. Die Raumverwaltung und die Prüfungsaufsichten helfen dabei, dass auch in den Prüfungsräumen, die regelmäßig desinfiziert werden, genügend Abstand zwischen den Sitzplätzen ist.

Zusätzlich wurden an vielen Stellen Desinfektionsspender aufgestellt: Etwa im zentralen Hörsaalgebäude, gegenüber dem oberen Eingang zum Hörsaal H2. So können alle vor und nach dem Betreten der Räume, oder einfach auch mal zwischendurch, ihre Hände desinfezieren. Außerdem haben die Prüfungsaufsichten in den Prüfungsräumen Desinfektionsmittel zur Hand.

Neben den Prüfungen finden während des eingeschränkten Universitätsbetriebs vor Ort wenige ausgewählte Präsenzveranstaltungen statt, die z. B. bestimmte Laborräume benötigen – etwa die physikalischen Pflichtpraktika.

An der Eingangstür stehen Handschuhe und Desinfektionsmittel bereit. Gerasterte Flächen an den Tischen zeigen die Mindestabstände; Ein- und Ausgänge sind klar geordnet, Pfeile zeigen die erlaubte Laufrichtung an, um „Gegenverkehr“ von Personen zu vermeiden. Dr. Stephan Giglberger von der Fakultät für Physik betreut physikalische Pflichtpraktika und die Laborarbeiten der Physikstudierenden. Damit diese Lehrveranstaltungen stattfinden können, entwickelte er die für jede Präsenzveranstaltung notwendigen Hygienekonzepte für die Labors und stimmte sie mit den zuständigen Stellen der Universitätsverwaltung ab.

In Nicht-Corona-Zeiten stehen bis zu 28 Studierende mit ihren Betreuer:innen im physikalischen Labor, oft Schulter an Schulter, etwa, wenn Stephan Giglberger ihnen die Funktionsweise eines Oszilloskops erklärt. Das tut er noch immer, jetzt allerdings via Video-Tutorial und auf dem Smartphone, das bei den derzeitigen Laborpraktika immer mit dabei ist... Die Gruppen bestehen zudem nur aus wenigen Personen, arbeiten zeitversetzt, werden nicht „durchmischt“.

Oberstes Gebot zur Vermeidung von COVID-19-Neuinfektionen ist ein verantwortungsvolles und solidarisches Verhalten aller Universitätsmitglieder: Einhalten der Hygienemaßnahmen, Lüften in geschlossenen Räumen und überall auf dem Campus den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten sowie an Orten, wo dies nicht möglich ist, einen Mund-Nasen-Schutz tragen.


⇒ Zur Seite "Aktuelle Informationen zum universitätsinternen Umgang mit der Corona-Pandemie"

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